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| Schnappkieferameise (Odontomachus spec.) |
| Einordnung: Ponerinae (Urameisen): Odontomachus |
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Die Königin ist in der Gründungsphase sehr lebhaft. Sie gräbt kein Nest, sondern sucht aus Moos und lockeren Erdstücken Teile zusammen, mit denen sie sich eine Art Nest baut. Das ist fast immer oberirdisch zu finden, wenn nicht sogar in Bäumen. Meist in Bromilientrichtern, die mit Moos ausgekleidet sind. |
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| Schwarze Rossameise (Camponotus herculeanus) |
| Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus: Camponotus |
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Diese riesigen, zu den größten Ameisen Europas gehörenden Tiere sind sehr wehrhaft und können mit einem Biss Waldameisen "köpfen", greifen den Menschen aber nur bei Störung des Nestes an. Sie sind tag- und nachtaktiv und nisten vorzugsweise unter Holz oder unter Steinen. Die Arbeiterinenkaste birgt Minor- ,Media- , sowie Majorarbeiterinnen und Mischformen zwischen den einzelnen Kasten. |
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| Schwarze Wegameise (Lasius niger) |
| Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Lasius |
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Lasius niger lebt vorwiegend in Erdnestern, die bis zu 30cm hohe Erdh�¼gel aufweisen k�¶nnen, oft auch unter Steinen und zwischen Gr�¤sern.
Sie sind sehr weit verbreitet, vorwiegend aber an nicht zu trockenen Orten, z.B. an Waldr�¤ndern, auf Wiesen und in G�¤rten. Lasius niger betreibt Blattlauszucht, z.B. auf Rosen, kleinen Apfelb�¤umen, Holunder oder Johannisbeeren.
Ein Nest kann aus bis zu 50.000 Arbeiterinnen bestehen. |
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| schwarzköpfige Zuckerameise (Camponotus nigriceps) |
| Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus |
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Als "sugar ant" bekannte Ameise aus Australien (weniger im Landesinneren, fast ausschliesslich West-, Sued- und Ostkueste). Lebt in und an Eukalyptuswaeldern. Sie baut Erdnester (auch gerne unter Steinen).Die Gruendung erfolgt claustral (gelegentlich auch in Pleometrose) und bei dieser Art sind die Arbeiterinnen polymorph.
Sie hat Aehnliche Verhaltens- und Lebensweisen wie Camponotus ligniperda. |
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| Silberameise (Cataglyphis bombycinus) |
| Einordnung: Formicinae: Cataglyphis |
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Die Tiere leben in den Wüstenregionen von Nordafrika. Dort sind sie während einer kurzen Zeit des Tages sehr aktiv und jagen andere Insekten. Dabei ist erstaunlich, dass sie zu einer Tagzeit unterwegs sind bei der die meisten anderen Tiere sich vergraben, um der brütenden Hitze zu entgehen.
Der Grund dafür, dass die Tiere während genau dieser Zeit aktiv sind liegt ziemlich sicher daran, dass zu dieser Zeit auch keine Räuber unterwegs sind.
Sehr interessant ist, wie schnell die Tiere rennen, danach drehen sie sich um und rennen wieder ein Stück, drehen sich um usw. wenn sie nun Beute gemacht haben rennen sie mit dieser auf direktem Weg zum Nest zurück. Bei ihren Umdrehungen prägen sie sich wahrscheinlich den Stand der Sonne immer wieder ein und sobald sie die Beute haben, können sie, anhand des Sonnenstanpunktes, genau rekonstruieren, wo ihr Nest liegt und dorthin zurück gehen - ohne Umwege. |
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| Stöpselkopfameise (Camponotus truncatus) |
| Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus: Colobopsis |
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Die Nester dieser Art findet man meist in hohlen Ästen und Zweigen verschiedener Baumarten (oft Nussbäume), wobei die Nester meist in den Kronen sind. Die Art ist eher defensiv, aggressiv nur gegen arteigene Kolonien. C. truncatus lebt zurückgezogen und vorsichtig und ist sehr friedlich. Die Soldaten verteidigen das Nest und beteiligen sich nur selten an der Brutpflege. |
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