Ameisenhaltung

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Ameisenarten
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C

 Camponotus aethiops
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus

C. aethiops ist eine recht aggressive Camponotus-Art. Sie mag eine hohe Temperatur von 30 Grad Celsius und eine niedrige Luftfeuchtigkeit.
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 Camponotus barbaricus
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus

Bei einer hohen Temperatur (25-30° C) ist Camponotus barbaricus sehr aggressiv. Sie legt keine gro�?en Ameisenstra�?en zu Futterquellen an.
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 Camponotus consobrinus (gebänderte Zuckerameise)
Einordnung: Formicinae: Camponotus: Camponotus

gleicht in Verhalten und Lebensbedingungen Camponotus nigriceps und wird als Zwillingsart angesehen.
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 Camponotus cruentatus
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus Camponotus cruentatus

Diese zu den größten Camponotus-Arten Europas zählende Art gründet claustral und legt ihre Nester meist an und in Baumstümpfen und anderen Tothölzern an. Daher kann diese Art auch gefährliche Schäden an Balken etc. anrichten. C. cruentatus betreibt Trophobiose mit Rindenläusen.
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 Camponotus fallax
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus Camponotus fallax

C. fallax besiedelt geschlossene Wälder, Alleen, Parks, Obstgärten und Streuobstwiesen. Die meist volkarmen Kolonien haben ihre Nester hauptsächlich im Totholz von alten Bäumen, manchmal in großer Höhe. Bevorzugt werden Laubbäume, besonders Eichen. Diese Art ist vornehmlich abends und in der ersten Nachthälfte außerhalb des Nestes aktiv. Außerdem ist Camponotus fallax nicht aggressiv und sehr vorsichtig in ihren Bewegungen. Bei Beunruhigung lassen sie sich oft ruckartig zur Erde fallen.
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 Camponotus gigas
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus

Camponotus gigas gehören zu den größten Ameisen auf der Welt. Ihre Kolonien werden ca. 2000-3000 Individuen groß. Ihre Nester legen sie in der Natur immer am Fuß von Bäumen an.
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 Camponotus herculeanus (Schwarze Rossameise)
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus: Camponotus Camponotus herculeanus

Diese riesigen, zu den gr�¶�?ten Ameisen Europas geh�¶renden Tiere sind sehr wehrhaft und k�¶nnen mit einem Biss Waldameisen "k�¶pfen", greifen den Menschen aber nur bei St�¶rung des Nestes an. Sie sind tag- und nachtaktiv und nisten vorzugsweise unter Holz oder unter Steinen. Die Arbeiterinenkaste birgt Minor- ,Media- , sowie Majorarbeiterinnen und Mischformen zwischen den einzelnen Kasten.
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 Camponotus lateralis
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus: Orthonotomyrmex Camponotus lateralis

C. lateralis legt ihre Nester unter Steinen oder in Holz an. Diese mit kleinen Kolonien bevölkerten Nester enthalten auffallend große, muldenförmige Kammern. Anzutreffen ist diese Art meist in trockenen, warmen Gebieten auf Kalkboden. Blattlauskulturen sind üblich und die größten Arbeiterinnen werden als "Honigtöpfe" genutzt.

Diese Art ist wahrscheinlich nicht in Deutschland heimisch, und wurde früher nur auf Grund von Verwechslung mit anderen Arten als einheimische Ameise gezählt.
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 Camponotus ligniperdus (Braunschwarze Rossameise)
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus: Camponotus Camponotus ligniperdus

C. ligniperdus ist die gr�¶�?te mitteleurop�¤ische Ameise. Diese Art bildet verschiedene Kasten, bei denen erhebliche Gr�¶�?enunterschiede auftreten: Minor-, Media- und Major- Arbeiterinnen, wobei es auch Mischformen zwischen den Kasten gibt. Die Art nistet vorzugsweise in am Boden liegendem Holz an Waldr�¤ndern. Vorzugsweise sonnige Stellen. Die Ameisen ben�¶tigen aufgrund ihrer Gr�¶�?e viel Eiwei�? und haben lange Entwicklungszeiten.

Diese Art war lange Zeit als Camponotus ligniperda bekannt und wird in Halterkreisen oftmals noch so benannt.
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 Camponotus maculatus
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus: Tanaemyrmex Camponotus maculatus

Camponotus maculatus ist polymorph. Es werden ähnliche Biotope besiedelt wie Cataglyphis viaticus. Bei volkreicher Kolonie und günstigen Bedingungen ziemlich aggressiv.
Die Außenaktivität nimmt zur Dämmerungs- und Nachtzeit stark zu.
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 Camponotus micans
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus Camponotus micans

C. micans stammt ursprünglich aus Afrika, ist mittlerweile aber auch in Südeuropa heimisch. Sie bevorzugt trockenere Gebiete. Wie bei anderen Camponotus-Arten existieren auch hier Minor-, Media- und Major- Arbeiterinnen.
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 Camponotus nicobarensis
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus Camponotus nicobarensis

Eine sehr schöne aber doch mit Ausnahme der Majoren recht kleine Art die sich bei Gefahr blitzschnell bewegen kann aber sonst eher im normalen Tempo die Gegend erkundet.
Sie liebt die Wärme und Luftfeuchtigkeit und wird dann entsprechend auch sehr aktiv.
Sie kann relativ gut an Glas klettern und liebt ansonsten Waldboden mit vielen Steinen oder Granulaten die auch feucht sein können.
Sie wird erst im späten Morgen Aktiv so gegen 10 Uhr.
Sie ist sonst eine mittelmäßig schwer zu haltende Art auf einer Skala von 1-10 würde sie für diesen Schweregrad eine 5 bekommen.
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 Camponotus nigriceps (schwarzköpfige Zuckerameise)
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus Camponotus nigriceps

Als "sugar ant" bekannte Ameise aus Australien (weniger im Landesinneren, fast ausschliesslich West-, Sued- und Ostkueste). Lebt in und an Eukalyptuswaeldern. Sie baut Erdnester (auch gerne unter Steinen).Die Gruendung erfolgt claustral (gelegentlich auch in Pleometrose) und bei dieser Art sind die Arbeiterinnen polymorph.
Sie hat Aehnliche Verhaltens- und Lebensweisen wie Camponotus ligniperda.
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 Camponotus rufo glaucus feae
Einordnung: Formicinae: Camponotus: Camponotus

Angeblich ähnelt die Haltung wohl der von C. ligniperda, allerdings ganzjährig aktiv und bei dem Ursprungsort entsprechend etwas höheren Temperaturen. Grundsätzlich soll diese Art aber ähnlich robust und einfach zu halten sein.
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 Camponotus sericeus
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus

Diese Art ist in Südasien weit verbreitet und besiedelt dort zahlreiche Lebensräume. Sie kommen in Parks und Gärten von Städten vor, auf landwirtschaftlichen Flächen und Dörfern, In buschigen Dschungeln und trockenen immergrünen Laubwäldern.
Sie sind tagaktiv und bevorzugen sonnige Nistplätze.
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 Camponotus substitutus
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus: Camponotus

Nistet gern unter Steinen, teilweise auch in Totholz. Die Koloniegründung erfolgt claustral.
Die Arbeiterinnen von C. substitutus sind mittelmäßig polymorph - es kommen Minor-, Media- und Major-Arbeiterinnen vor.
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 Camponotus truncatus (Stöpselkopfameise)
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus: Colobopsis Camponotus truncatus

Die Nester dieser Art findet man meist in hohlen �?â??sten und Zweigen verschiedener Baumarten (oft Nussb�¤ume), wobei die Nester meist in den Kronen sind. Die Art ist eher defensiv, aggressiv nur gegen arteigene Kolonien. C. truncatus lebt zur�¼ckgezogen und vorsichtig und ist sehr friedlich. Die Soldaten verteidigen das Nest und beteiligen sich nur selten an der Brutpflege.
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 Camponotus vagus (Haarige Holzameise)
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Camponotus: Camponotus Camponotus vagus

C. vagus bevorzugt Nester in Totholz, ist aber auch unter Steinen aufzufinden. Ihre Kolonien beherbergen 1000 - 4000 (max. 10000) Arbeiterinnen. Sie sind in ihren Bewegungen pfeilschnell, sehr aggressiv und gegen andere Ameisen noch kampfst�?�?�?��?�¤rker als C. ligniperda.
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 Cataglyphis bombycinus (Silberameise)
Einordnung: Formicinae: Cataglyphis

Die Tiere leben in den Wüstenregionen von Nordafrika. Dort sind sie während einer kurzen Zeit des Tages sehr aktiv und jagen andere Insekten. Dabei ist erstaunlich, dass sie zu einer Tagzeit unterwegs sind bei der die meisten anderen Tiere sich vergraben, um der brütenden Hize zu entgehen.
Der Grund davür, dass die Tiere während genau dieser Zeit aktiv sind lieg ziemlich sicher daran, dass zu dieser Zeit auch keine Räuber unterwegs sind.
Sehr interessant ist, wie schnell die Tiere rennen, danach drehen sie sich um und rennen wieder ein Stück, drehen sich um usw. wenn sie nun Beute gemacht haben rennen sie mit dieser auf direktem Weg zum Nest zurück. Bei ihrem Umdrehen prägen sie sich warscheinlich den Stand der Sonne immer wieder ein und sobald sie die Beute haben, können sie, anhand des Sonnenstanpunktes genau wissen, wo ihr Nest liegt und dorthin zurück gehen, ohne Umwege.
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 Cataglyphis fortis
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Cataglyphis Cataglyphis fortis

Die Arbeiterinnen der Cataglyphis fortis entfernen sich auf gewundenen Wegen bis zu 200m von ihren unterirdischen Nestern, um Nahrung zu suchen. Ist die Beute erlegt, so kehren sie auf kürzestem Weg geradlinig zu ihrem Nest zurück. Die Art dieser Orientierung ist als Wegintegration bekannt. Die Tiere messen während ihrer Läufe beständig die eingeschlagene Richtung und die zurückgelegte Distanz. Diese Informationen werden stets zu einem Rücklaufvektor verrechnet, der sie wie ein straff gespannter Faden mit dem Nest verbindet.
Durch die sehr langen Beine sind die Tiere sehr schnell und vor der Hitze des Bodens geschützt.
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 Cataglyphis rosenhaueri
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Cataglyphis Cataglyphis rosenhaueri

Diese Art ist erst in einer höheren Zahl der Kolonie recht aggressiv. Während der Brutzeit brauchen die Königin sowie auch die Arbeiterinnen viel Eiweiß. Starke Kastenbildung (Polymorphismus). Schnelle Ameisen, die sich auch als gute Jäger erweisen. Glas können die Tiere nur sehr mühsam hochklettern und tuen dies auch nur im Notfall d.h. grosse Bedrohung(en), Futtermangen u.Ä.
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 Cataglyphis viaticus
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Cataglyphis Cataglyphis viaticus

C. viaticus ist ein sehr guter Bodenjäger und kann nur sehr schlecht klettern. Sie benötigt in den Sommermonaten viel Eiweiß. Diese Art hat eine ausgeprägte Kastenbildung (Polymorphismus) und baut, wie auch die meisten anderen Cataglyphis-Arten, tiefe Erdnester.
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 Crematogaster rogenhoferi
Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Crematogaster Crematogaster rogenhoferi

Nisten gerne in Bäumen, Büschen, Baumstümpfen und anderen Tothölzern um Kartonnester anzulegen.
Aggressiv gegen andere Ameisen und Neststörungen, wobei als Abwehr das Stielchen mit Gaster senkrecht hochgestreckt wird und das Abwehrsekret der Ameisen zum Einsatz kommt.
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 Crematogaster scutellaris
Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Crematogaster

In D schlechte ßœberlebenschancen, daher nur temporäre Freilandnester. Heimisch in Südeuropa, und nistet dort in Bäumen oder Totholz und baut stark bevölkerte Kartonnester. Sehr agressiv gegen andere Ameisen und Neststörungen, wobei als Abwehr das Stielchen mit Gaster senkrecht hochgestreckt wird und das Abwehsekret der Ameisen zum Einsatz kommt.
Furagiert in größeren Gruppen auf Bäumen und Pflanzen, ernährt sich trophobiotisch und jagt auch kleine Insekten. Es werden aber auch große tote Insekten und kleine tote Wirbeltiere zerkleinert. Diese große Beute wird mit hilfe des Abwehrsekretes gegen andere Fressfeinde verteidigt.
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