|
|
M
| Manica rubida |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Manica |
 |
Manica rubida bewohnt vorzugsweise feuchte Sand- bzw. Erdnester.
Besonders sind die kraterförmigen Aushübe. Obwohl sie nur wenig angriffslustig ist, ist sie dennoch sehr wehrhaft und von anderen Ameisenarten (außer z.B. kleinen aggressiven Arten wie Lasius) kaum zu überwinden. Ihr Stich ist äußerst schmerzhaft (vergleichbar mit dem einer Wespe). Diese Art gründet semiclaustral. ßœber die Ernährung der Art ist wenig bekannt, sie ernährt sich aber wohl hauptsächlich zoophag. Doch auch das Eintragen von Samen konnte beobachtet werden.
Diese Art gilt in Deutschland als gefährdet! |
| Weitere
Informationen |
|
| Meranoplus bicolor |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Meranoplus |
 |
Meranoplus bicolor sind extrem langsam und verlassen sich auf ihr Abwehrsekret. Aus diesem Grund kann man die Art auch sehr gut mit anderen Ameisenarten in einem Gemeinschaftsformicarium halten. |
| Weitere
Informationen |
|
| Messor aciculatus |
| Einordnung: Myrmicinae: Messor |
 |
Messor aciculatus kommt in Gebieten
Nord-Ost-Asiens vor, und gilt dort als eine körnersammelnde Messorart.
Wie jede andere Messor, macht auch diese Ameisenart das sogenannte "Ameisenbrot" Das aber nicht für kühlere Jahreszeiten gelagert wird, sondern sofort an den Larven verfüttert wird. Messor aciculatus
kann man sehr leicht Halten, und verträgt die gleichen Temperaturen wie Messor barbarus. Die Art ist zu dem nicht polymorph. |
| Weitere
Informationen |
|
| Messor barbarus |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Messor |
 |
Eine Ernteameisenart, die glänzend schwarz gefärbt ist und einen roten Kopf besitzt. Sie besitzt Minor- bis Majorarbeiterinnen in allen Übergangsformen. Sie sammeln Körner, die sie in vielen Kornkammern im Nest für die kalte Jahreszeit lagern. In den Nestern wird aus dem Samen durch ständiges einspeicheln und zerkleinern das sogenannte Ameisenbrot hergestellt, welches, wie gesagt, für den Winter oder trockene Sommer gedacht ist. |
| Weitere
Informationen |
|
| Messor capitatus |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Messor |
 |
Die Kolonie besitzt große Soldaten. Myrmicine mit Minor- bis Majorarbeiterinnen in allen ßœbergangsformen. Besonders große Kolonien tragen auf langen Straßen ihre Körner ein. Sie speichern die Samen in vielen Kornkammern und bereiten in "Kaugemeinschaften" das sogenannte "Ameisenbrot" für die kühlere Jahreszeit zu. Sie legen einen Abfallhaufen an. Verträgt kühleres Klima als Messor barbarus. |
| Weitere
Informationen |
|
| Messor ebeninus |
| Einordnung: Myrmicinae: Messor |
 |
Die Kolonie besitzt große Arbeiterinnen. Minor- bis Majorarbeiterinnen in allen Übergangsformen. Besonders große Kolonien tragen auf langen Straßen ihre Körner ein. Sie speichern die Samen in vielen Kornkammern und bereiten in "Kaugemeinschaften" das sogenannte "Ameisenbrot" für die kühlere Jahreszeit zu. Sie legen einen Abfallhaufen an. |
| Weitere
Informationen |
|
| Messor minor hesperius |
| Einordnung: Myrmicine: Messor |
 |
Messor minor hesperius ist eine Ernteameisenart. Sie besitzt Minor- bis Majorarbeiterinnen in allen Übergangsformen. Sie sammeln Körner, die sie in vielen Kornkammern im Nest für die kalte Jahreszeit lagern. In den Nestern wird aus dem Samen durch ständiges Einspeicheln und Zerkleinern das sogenannte Ameisenbrot hergestellt, welches für den Winter oder trockene Sommer gedacht ist.
Sie sind aggressiver und weniger scheu als beispielsweise Messor barbarus. Dennoch bricht bei Lichteinfall ins Nest Panik aus. |
| Weitere
Informationen |
|
| Messor structor |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Messor |
 |
Eine schwarzbraun gefärbte Ernteameisenart, welche Minor- bis Majorarbeiterinnen in allen Übergangsformen und große Soldaten besitzt. Sie sammeln Körner, die sie in vielen Kornkammern im Nest für die kühlere Jahreszeit lagern. Aus den Körnern wird das sogenannte "Ameisenbrot" zubereitet. |
| Weitere
Informationen |
|
| Monomorium pharaonis |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Monomorium |
 |
Aus den Tropen und Subtropen nach Mitteleuropa eingeschleppt. Insbesondere die Ausbreitung von Fernheizungen hat die Ausbreitung sehr begünstigt. Da regelmäßig auch in Krankenhäusern auftretend, ist die Pharaoameise das potentiell gefährlichste und gesundheitsschädlichste Insekt Mitteleuropas. Die Koloniegründung erfolgt meist durch Zweignestbildung, die Königin kann aber auch in Ausnahmefällen ohne Arbeiterinnen gründen. Kleine mit Larven verschleppte Arbeitergruppen, können schon nach 16 Tagen Geschlechtstiere produzieren. M. pharaonis bildet sehr volkreiche, polygyne Kolonien mit bis zu 2000 Königinnen, die alle begattet sind. Sie sind sehr frostempfindlich (stirbt schon bei 0°C). Inzucht wurde bei dieser Art nachgewiesen. |
| Weitere
Informationen |
|
| Myrmecia pavida |
| Einordnung: Myrmeciinae (Bulldoggenameisen): Myrmecia |
 |
ßœber 3cm große Tiere, rötlich gefärbt mit schwarzem Hinterleib.
Sie sind sehr aggressiv, haben ein ungewöhnlich gutes Sehvermögen und können sehr schnell laufen. Nicht selten vefolgen die Tiere ihre Beute über längere Strecken.
Ihr wirksamer Stich kann sogar allergische Reaktionen beim Menschen hervorrufen. |
| Weitere
Informationen |
|
| Myrmecina graminicola |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Myrmecina |
 |
M. graminicola lebt sehr verborgen in allen Arten von offenen oder mit Gehölz bestandenen Habitaten (u.a. auch Gärten), sofern diese ausreichend thermophil sind. Sie treten nur in relativ kleinen Kolonien auf (meist nur 40-60 Arbeiterinnen). Die Königinnen fouragieren während der Koloniegründung. Die Nester befinden sich im Boden und unter Steinen. |
| Weitere
Informationen |
|
| Myrmecocystus mexicanus |
| Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Myrmecocystus |
 |
Myrmecocystus mexicanus ist die gr�¶�?te der in den USA und Mexiko beheimateten Honigtopfameisen.
Sie legen genau wie M. mimicus lebende Vorratsspeicher an. Dies �¼bernimmt eine spezielle Kaste die mit einer honig�¤hnlichen Fl�¼ssigkeit gem�¤stet werden bis sie ca. weintraubengro�? sind. Die Tiere leben in gro�?en unterirdischen Kammern, wo die Honigt�¶pfe von der Decke h�¤ngen. Die lebenden Speicher dienen als Nahrungsreserve f�¼r die nahrungsknappen Zeiten. |
| Weitere
Informationen |
|
| Myrmecocystus mimicus |
| Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Myrmecocystus |
 |
Eine Honigtopfameisenart aus Nordamerika; sehr interessant ist, dass sie sich auf Sandhügel mit ihren Hinterbeinen stellen, um dem Artgleichen Angreifer gegenüber grösser zu wirken ! Sie bedrohen sich in dieser Haltung mit geöffneten Mandibeln , und es wird die Lage überprüft ob der Angreifer weniger grössere Tiere hat um diesen meist ohne harte Auseinandersetzungen durch die eigene ßœbermacht der Grossen in die Flucht zu schlagen .
Ist der Feind zu schwach können die fremden Nester geplündert werden und Puppen sowie auch die Honigtöpfe mit in das eigene Nest zur Adopption gebracht werden .
Sie besitzen in ihrem Nest eine riesige Kammer mit Honigtöpfen (lebende Ameisen), die Vorräte für den heißen Sommer bieten und im Frühjahr gefüllt werden. |
| Weitere
Informationen |
|
| Myrmica rubra |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Myrmica |
 |
Die Rote Gartenameise ist so ziemlich überall, besonders in Gärten anzutreffen. Sie mag es feucht.
Die Königinnen befinden sich im Freiland meist auch an der Nestoberfläche. |
| Weitere
Informationen |
|
| Myrmica rugulosa |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Myrmica |
 |
M. rugulosa ist zwar weit verbreitet, aber nirgends häufig zu finden. Ihre Nester baut sie in sandigem oder steinigem Boden mit spärlichem Pflanzenwuchs, aber auch in Gärten, auf Wiesen und unter flachen Steinen. Auch fand man schon freie Nester im Sandboden mit Krateröffnungen.
Diese Art gilt in Deutschland als gefährdet! |
| Weitere
Informationen |
|
| Myrmica sabuleti |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Myrmica |
 |
Diese Art bevorzugt trockene, steinige Gebiete mit wenig Pflanzenwuchs, wurde aber auch schon in sehr feuchten Gegenden (z.B. Mooren) gefunden. Die Nester werden mit Vorliebe unter Steinen angelegt. M. sabuleti ist nur wenig wehrhaft. |
| Weitere
Informationen |
|
| Myrmica schencki |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Myrmica |
 |
Jede offene, ausreichend besonnte Stelle mit niedriger Bodenvegetation kann von Myrmica schencki besiedelt werden. Sie kommt z.B. auch in trockenrasenähnlichen, stadtnahen Lebensräumen vor. Die Nestgröße bewegt sich meist zwischen 300 und 500 Tieren, höchstens aber 1000 mit 1-5 Königinnen. Diese Art ist wenig aggressiv, gegenüber anderen Ameseinarten aber sehr wehrhaft (auch gegenüber größeren Arten). Baut typischerweise Erdnester unter einer Moosschicht, aber auch unter Steinen. |
| Weitere
Informationen |
|
| Myrmicaria arachnoides |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Myrmicaria |
 |
Diese Ameisenart baut, meist unter Blättern, Kartonnester, welche denen von Wespen ein wenig ähnlich sehen. Sie benötigen für den Nestbau eine hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 80%, daher sollte man im Formicarium häufig sprühen. Bei Gefahr richten sie sich hoch auf ihre langen Beine und geben am herausgestreckten Stachel ein Tröpfchen terpentinartiges Wehrsekret ab. In ihrer Bewegung sind sie auch sehr langsam und verlassen sich voll auf ihr wirksames Wehrsekret. Für den Nestbau werden Blatt und andere Substratteile in Wasser eingeweicht und dann im Nest verknetet. Ohne Wassertropfen an Scheiben oder Blättern ist es ihnen nicht möglich Nester zubauen. |
| Weitere
Informationen |
|
| Mystrium mysticum |
| Einordnung: Amblyoponinae: Mystrium |
 |
Diese Art wird im deutschen gerne Dracula Ameise genannt, da die adulten Tiere keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen, sondern die Larven anbeißen und etwas aussaugen. Hierbei nehmen die Larven aber keinen wirklichen Schaden. |
| Weitere
Informationen |
|
|
|