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| Tapinoma ambiguum |
| Einordnung: Dolichoderinae (Drüsenameisen): Tapinoma |
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Diese Art hat die gleiche Lebenweise wie Tampinoma erraticum, auch der Nestbau ist ähnlich. Unterschiede liegen in der Volksstärke und Nestdichte. Beide sind geringer als bei T. erraticum. Während T. erraticum im Süden Deutschlands anzutreffen ist, ist Tapinoma ambiguum eher im Norden Deutschlands heimisch. |
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| Tapinoma erraticum |
| Einordnung: Dolichoderinae (Drüsenameisen): Tapinoma |
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Diese Art ist überwiegend in süddeutschlands Wärmegebieten anzutreffen. Dort kommt sie auf Trockenrasenbiotopen sowie auf Kalkstein in sehr dichten Populationen vor. Meist besiedelt diese Art stark besonnte, sehr trockene bis feuchte Offenhabitate auf sehr unterschiedlichem geologischen Untergrund, fehlt allerdings gänzlich in Sandgebieten! Die Art ist polygyn und ca. 2.000 - 10.000 Arbeiterinnen stark. Sie wechselt sehr häufig die Neststandorte. Die Nester werden häufig unter Steinen in Pflanzenpolstern oder mit kleiner oberirdischer halbkugeliger Hülle aus organischem oder mineralischem Material hergerichtet.
Die Art ist durch Einsatz eines hochtoxischen Analdrüsensekrets sehr wehrhaft. Dabei wird eine sofortige Lähmung bei anderen Ameisen hervorgerufen. Aus diesem Grund ist diese Art anderen Ameisen im Kampf hoch überlegen.
Weiterhin verschmelzen die Kolonien dieser Art häufig miteinander und brechen auch wieder auseinander. |
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| Tapinoma nigerrimum |
| Einordnung: Dolichoderinae (Drüsenameisen): Tapinoma |
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Diese anspruchslose, aber wärmeliebende Ameisenart, welche durch chemische Abwehr feindliche Ameisen in die Flucht schlägt (aus diesem Grund ist sie sehr wehrhaft im Streit mit anderen Ameisen!), ist sehr volkreich sowie polygyn. |
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| Temnothorax nylanderi |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Temnothorax |
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T. nylanderi bewohnt alle geeigneten Kleinsträume wie hohle Eicheln, Spalten in Totholz oder Borke, oft in einem Eichen-Mischwald. Sie fouragieren einzeln und ernaehren sich hauptsächlich zoophag und phytophag. Auch Honigtau wird aufgeleckt, es findet jedoch keine echte Trophobiose statt.
L. nylanderi ist monogyn, gründet aber regelmäßig in Pleometrose. |
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| Temnothorax unifasciatus |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Temnothorax |
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Temnothorax unifasciatus legt ihre Nester nur knapp unter der Erdoberfläche, direkt unter flachen Steinen etc., oder in Steinhaufen, Mauern o.ä. an - nicht tief im Boden. Dadurch müssen sie zum Teil große Temperaturschwankungen und -einbrüche aushalten, die sie im Allgemeinen aber gut überstehen.
Selten siedeln sie sich auch in Häusern an.
Die einzige Königin im meist exponierten Nest ist nur unwesentlich größer als die Arbeiterinnen. |
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| Tetramorium caespitum |
| Einordnung: Myrmicinae (Knotenameisen): Tetramorium |
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T. caespitum besiedelt offene, xerotherme Habitate aller Arten, auch in Siedlungsbereichen. Ihre Nester können sehr stark bevölkert sein (bis zu 31.000 Arbeiterinnen) und sind oft an einem großen Erdhaufen zu erkennen. Auffallend ist der erhebliche Größenunterschied zwischen Königin und Arbeiterinnen.
T. caespitum verhält sich gegenüber anderen Ameisen sehr aggressiv, vor allem auch gegenüber Angehörigen der gleichen Art aus fremden Kolonien. |
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