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Messor barbarus
| Steckbrief |
Eine Ernteameisenart, die glänzend schwarz gefärbt ist und einen roten Kopf besitzt. Sie besitzt Minor- bis Majorarbeiterinnen in allen Übergangsformen. Sie sammeln Körner, die sie in vielen Kornkammern im Nest für die kalte Jahreszeit lagern. In den Nestern wird aus dem Samen durch ständiges einspeicheln und zerkleinern das sogenannte Ameisenbrot hergestellt, welches, wie gesagt, für den Winter oder trockene Sommer gedacht ist. |
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| | Unterfamilie: | Myrmicinae (Knotenameisen) | | Gattung: | Messor |
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| | Nahrung: | Hauptsächlich Körner versch. Wildpflanzen, tote Insekten, süߟe Früchte, Vogelkot | | Lebensraum: | Südeuropa und Westeuropa, Sandgebiete im Mittelmeerraum | | Königinnen: | monogyn | | Winterruhe: | Anfang November - Anfang März | | Schwärmzeit: | Juni bis September | | (Körper-)Größe: | Königinnen: ca. 14-16,5 mm
Arbeiterinnen: ca. 3-13 mm
Männchen: ca. 7-10 mm | | Aussehen/Färbung: | roter bis rotbrauner Kopf, ansonsten glänzend schwarz, rötlichbraune Gaster | | Puppen: | Nacktpuppen | | Sonstige Angaben: | Besonders bei dieser Art sind vor allem die Königinnen und Majoren sehr schön gefärbt. Ist eine ganz tolle Ameisenart,die aber vor allem in der Gründung sehr viel Ruhe braucht, da die Königin sonst die Eier frisst und das Volk dem Untergang geweiht ist. Eine Messor Königin gründet nur EINMAL! Trotzdem kann man bei grösseren Kolonien beobachten wie sie lange Strassen bis zu den Körner bilden die sie sammeln und dann im Nest zum sogenannten ,,Ameisenbrot" machen. |
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| Erfahrungen & Tipps |
Das Interessante an dieser Ameisenart ist, dass sie alle Arten von Körnern/Samen einsammelt und in Kornkammern ihres Nests speichert.
Die Körner werden dann von den Ameisen mit Speichel vermischt und daraus eine Masse, das sogenannte... mehr »Autor: --- Ich kenne mich gut mit Messor barbarus aus, wenn ihr sie halten woltt dann empfehle ich ein Gipsnest. Ich habe mit Gipsnestern gute Erfahrungen gemacht und meine Messor leben dort schon ungefähr 3 Jahre. Autor: anonym Diese Art ist sehr intersessant zu beobachten, jedoch hat sie eine schwierige Gründungsphase. Dann sollte man sie mit nichts ernähren, weil die Königin sich bis zur ersten Arbeiterin, von den Fettreserven der ehemaligen Flugmuskulatur ernährt.... mehr »Autor: anonym
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