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Pristomyrmex pungens
| Steckbrief |
Pristomyrmex pungens ist eine in Japan heimische einkastige Ameisenart.
Pristomyremx pungens ist eine königinnenlose Ameisenart, d.h. jede Arbeiterin in der Lage parthenogenetisch diploide (Arbeiterinnen-)Eier zu legen. D.h. jede Arbeiterin ist in der Lage selbst Eier zu legen, aus denen wieder andere Arbeiterinnen schlüpfen usw. Dies geschieht dadurch, dass die Arbeiterin der Eizelle durch bestimmte Hormone eine Befruchtung vortäuscht und diese sich dann wie eine befruchtete Eizelle weiter entwickelt. Zusätzlich wird auch noch unterbunden dass sich der Chromosomensatz der Eizelle bei der Zellteilung halbiert (wie es normalerweise der Fall wäre). Dadurch entstehen quasi natürliche Klone der Mutter(-arbeiterin). |
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| | Unterfamilie: | Myrmicinae (Knotenameisen) | | Gattung: | Pristomyrmex |
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| | Nahrung: | Honigtau, kleine Inseketen | | Lebensraum: | Japan | | Königinnen: | keine | | Winterruhe: | ja (Länge nicht bekannt) | | Schwärmzeit: | bildet wenige Männchen in den Sommermonaten | | (Körper-)Größe: | Arbeiterinnen: ca. 2,5 mm | | Aussehen/Färbung: | Am Kopf und am Mesosoma stark behaart, während der Gaster vollkommen unbehaart ist. Die Gaster ist weitaus dunkler braun gefärbt als der Rest des Körpers, wobei Fühler und Beine leicht gelbliche Farbe haben. | | Sonstige Angaben: | Weitere Angaben zur Vermehrung:
Männchen werden nur sehr selten produziert, wenn dann meistens im Sommer, dies geschieht durch Halbierung des Chromosomensatzes bei der Zellteilung. Die Kolonienvermehrung erfolgt daher nicht durch Gründung sondern dadurch, dass sich bei einer gewissen Koloniengröße ein Teil abspaltet. Oft bleiben bei dieser Art jedoch die Mutter- und Tochterkolonien durch Tunnel oder Straßen miteinander verbunden.
Kolonialverhalten:
Die Kolonie lässt sich trotz dass es nur Arbeiterinnen gibt in zwei Klassen aufteilen. Zum einen die sog. extranidalen Arbeiterinnen, die außerhalb des Nestes für Nahrungssuche, Patrouille, etc. aufhalten und die intranidalen Arbeiterinnen, die Im Nest bleiben die Brut versorgen und Eier legen. Normalerweise sind die jungen Arbeiterinnen immer extranidal während die älteren Arbeiterinnen intranidal sind. Oft werden zu Futterquellen lange Straßen angelegt. Die Kolonien können sehr groß werden (bis zu zehntausenden von Tieren!!!) und gelesen habe ich auch dass sie eher temporäre Nester anlegen, d. h. sie bleiben nicht auf Dauer in einem Nest, sondern wechseln es des öfteren (Mal sehen wie es sich in der Haltung auswirkt). |
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| Galerie |
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| Erfahrungen & Tipps |
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