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Tapinoma erraticum
| Steckbrief |
Diese Art ist überwiegend in süddeutschlands Wärmegebieten anzutreffen. Dort kommt sie auf Trockenrasenbiotopen sowie auf Kalkstein in sehr dichten Populationen vor. Meist besiedelt diese Art stark besonnte, sehr trockene bis feuchte Offenhabitate auf sehr unterschiedlichem geologischen Untergrund, fehlt allerdings gänzlich in Sandgebieten! Die Art ist polygyn und ca. 2.000 - 10.000 Arbeiterinnen stark. Sie wechselt sehr häufig die Neststandorte. Die Nester werden häufig unter Steinen in Pflanzenpolstern oder mit kleiner oberirdischer halbkugeliger Hülle aus organischem oder mineralischem Material hergerichtet.
Die Art ist durch Einsatz eines hochtoxischen Analdrüsensekrets sehr wehrhaft. Dabei wird eine sofortige Lähmung bei anderen Ameisen hervorgerufen. Aus diesem Grund ist diese Art anderen Ameisen im Kampf hoch überlegen.
Weiterhin verschmelzen die Kolonien dieser Art häufig miteinander und brechen auch wieder auseinander. |
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| | Unterfamilie: | Dolichoderinae (Drüsenameisen) | | Gattung: | Tapinoma |
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| | Nahrung: | vielseitig; hauptsächlich räuberisch Insekten (auch tote Tiere), Honigtau | | Lebensraum: | Mitteleuropa (warme Gebiete) | | Königinnen: | polygyn, adoptiert Jungköniginnen | | Winterruhe: | November - März | | Schwärmzeit: | Anfang Mai - Anfang Juli |
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| Galerie |
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| Erfahrungen & Tipps |
Anspruchslose aber auch recht langweilige Ameisen; sehr klein, Arbeiterinnen leicht polymorph; Königin unauffällig (im Vergleich zu Lasius niger u.ä.), rel. flacher Gaster (patronenförmig).
Paraffinöl als Ausbruchschutz. Autor: Hengeyokai
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