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Ameisenhaltung

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Ameisenarten
Sortierung nach: lateinischem Namen | deutschem Namen | Gattungen



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L

 Lasius alienus (Fremde Wegameise)
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Lasius

Lasius alienus �?��?�¤hnelt im Verhalten wie auch im Nestbau Lasius niger, ist jedoch furchtsamer und weniger aggressiv.
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 Lasius brunneus
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Lasius Lasius brunneus

Die Nester von L. brunneus finden sich im Boden unter Steinen sowie in Bäumen. Dort erstrecken sie sich meist bis in die Wurzeln, kommen aber auch in ß„sten, unter der Borke und in Baumstümpfen vor. Diese, im Gegensatz zu L. niger, furchtsame Art verlässt nur selten das Nest. Die Nestgründung erfolgt claustral am Fuße von Bäumen oder an anderen geschützten Stellen (z.B. im Dach). Lasius brunneus siedelt aber auch in morschen und intakten Balken von Häusern und kann dort große Schäden anrichten! Kolonien sind manchmal auch oligogyn (es existieren mehrere funktionelle Königinnen in der Kolonie, die jedoch getrennt leben. Die Arbeiter tolerieren mehrere Königinnen, doch die Königinnen tolerieren sich gegenseitig nicht).
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 Lasius emarginatus
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Lasius Lasius emarginatus

Diese Ameise liebt Wärme und Trockenheit; feuchte Orte meidet sie. Ihr Nest baut sie meist in altes Holz, aber auch in Felsbiotopen, dort bevorzugt in Felsritzen und Hohlräumen. Man trifft sie ebenso oft in Mauerspalten an Hauswänden und nicht selten im Gebälk von Häusern.
Von allen Lasius Arten ist diese die schnellste, besitzt die beste optische Orientierung und rekrutiert am schnellsten.
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 Lasius flavus (Gelbe Wiesenameise)
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Lasius Lasius flavus

Erdnester mit bis zu 100.000 Ameisen (lt. Seifert) sind unterirdisch angelegt und mit Gras oder anderen Pflanzen überwachsen. Die Nester besitzen keine oder selten wenige Ausgänge. Betreibt Wurzellauszucht. Es gibt aber auch überirdische kleinere Nestteile in Form von Erdhügeln, in denen z.B. Brut bei höheren Temperaturen gelagert wird. Der Sehsinn ist verkümmert, die Orientierung erfolgt vor allem mit dem Geruchssinn. Koloniegründung kann durch mehrere Königinnen erfolgen (Pleometrose), allerdings kommt es nach dem Schlüpfen der ersten Arbeiterinnen zu Kämpfen unter den Königinnen oder sie separieren sich in getrennte Nester.
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 Lasius fuliginosus (Glänzendschwarze Holzameise)
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Lasius: Dendrolasius Lasius fuliginosus

Kolonien dieser Art verströmen einen unverwechselbaren, süßlichen Geruch, der vermutlich der Verteidigung dient. L. fuliginosus baut riesige, selbstgefertigte Kartonnester in lebende Bäume. Aus diesem Grund gilt sie als schädigend. Häufig werden als Lebensraum aber auch Zaunpfähle oder Baumstümpfe gewählt. Die Nester werden oft in der Nähe von kleinen Waldbächen angelegt. Die Kolonien sind meist sehr stark bevölkert und stehen in Verbindung mit Zweigkolonien.
Die Ameisen bilden ausgeprägte und belaufene Straßen zu Futterquellen usw. und beherbergen sehr viele "Ameisengäste".
Die Gründung von L. fuliginosus Königinnen erfolgt sozialparasitisch, z.B. bei den Wirtsarten umbratus, mixtus und anderen Chthonolasius-Arten.
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 Lasius lasioides
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Lasius

Diese Lasius Art nistet gerne unter Steinen, Baumst�?�¼mpfen, Wurzeln und andere Toth�?�¶lzer, wobei sie einen gro�?�en unterirdischen Teil anlegt. Es gibt aber auch reine Erdnester. Dabei baut sie am liebsten in einer weicheren Sand-Lehm-Mischung (f�?�¼r den Halter).
Sie bevorzugt gem�?�¤ssigtes Klima.

Das allgemeine Verhalten ist mit dem von Lasius brunneus vergleichbar.
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 Lasius niger (Schwarze Wegameise)
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Lasius Lasius niger

Lasius niger lebt vorwiegend in Erdnestern, die bis zu 30cm hohe Erdh�¼gel aufweisen k�¶nnen, oft auch unter Steinen und zwischen Gr�¤sern.
Sie sind sehr weit verbreitet, vorwiegend aber an nicht zu trockenen Orten, z.B. an Waldr�¤ndern, auf Wiesen und in G�¤rten. Lasius niger betreibt Blattlauszucht, z.B. auf Rosen, kleinen Apfelb�¤umen, Holunder oder Johannisbeeren.
Ein Nest kann aus bis zu 50.000 Arbeiterinnen bestehen.
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 Lasius platythorax
Einordnung: Formicinae (Schuppenameisen): Lasius

Lasius platythorax ist eine sogenannte Zwillingsart von Lasius niger und findet sich in Deutschland bis in die montane Stufe in Waldland, Mooren und anmoorigen Habitaten. Sie ist hygrophiler als L. niger und in Kulturland durch diese Art weitgehend verdrängt. Die Nestanlage erfolgt durch Aushöhlen organischer und mineralischer Substrate (Totholz, Torf, Grasbulten, Streu), oberirdische Erdkonstruktionen fehlen jedoch.
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 Leptomyrmex unicolor
Einordnung: Dolichoderinae (Drüsenameisen): Leptomyrmex

Diese recht großen Tiere sind in ihren Bewegungen sehr schnell und klettern bei Gefahr mit der Brut auf Bäume. Das kommt wahrscheinlich davon, sich vor (meist unterirdisch angreifenden) Treiberameisen zu schützen.
Typisch für alle Leptomyrmex Arten sind ihre sehr langen Beine (daher auch der englische Name: Spider ant).
Leptomyrmex unicolor füttern einen Teil ihrer Arbeiterinnen so stark, dass ihr Hinterteil extrem anschwillt (ca. auf Traubengröße). Diese dienen dann als lebende Nahrungsspeicher für die Trockenperioden.
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 Linepithema humile
Einordnung: Dolichoderinae (Drüsenameisen): Linepithema Linepithema humile

Eine sehr interessante Art, da sich kleinere Kolonien zum ßœberwintern zu größeren Verbänden meist unter Pflanzenresten, die durch ihre Verwesung Wärme abgeben, vereinigen. Betreiben Blattlauszucht. Argentinische Ameisen sind sehr angriffslustig und schädigen oft auch Kulturpflanzen.
L. humile ist eine stark invasive Ameise, welche auf keinen Fall gehalten werden sollte. In den USA vertreibt sie derzeit zusammen mit Solenopsis invicta die meisten einheimischen Arten.
Weiterhin ist diese Ameisenart durch Pflanzenexporte aus Südamerika nach Südeuropa gelangt. Hier tritt ein merkwürdiges Verhalten zu Tage, da die Tiere in diesem fremden Terrain eine Super-Kolonie bilden! Diese ist mit einem über 6000km langen Nest die wohl größte der Welt.
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