Ameisenneulinge - Camponotus ligniperda

  • Hallo zusammen :smiling_face:


    Der Entschluss ist gefasst, ich (und meine Freundin, also auch 'wir') wollen Ameisen halten. Nachdem wir Ende des letzten Jahres darüber rumgesponnen haben (und fest gestellt haben, dass es bei uns beiden in der Kindheit da schon Interesse gab), haben wir uns den Januar über informiert und haben den Wunsch, ein Ameisenvolk bei uns aufzunehmen sowie den Eindruck, dass wir die Bedingungen mitbringen, diesen ein angenehmes und artgerechtes Leben bieten zu können (soweit das in einer Wohnungshaltung und nicht einfach in der Natur belassen möglich ist).


    Obwohl wir eigentlich gerne so schnell wie möglich los legen möchten, warten wir bis ca. Ende März mit der Bestellung der Königin, da wir mit einer lokalen Art beginnen wollen (keine aufwendige Klimasteuerung und weniger 'Fehlerpotenzial') und ihr die Winterruhe gönnen wollen vor dem Transport.


    Unsere Wahl ist auf Camponotus ligniperda gefallen (auch wegen der Größe und des Polymorphismus'), auch wenn das keine der ganz klassischen Einsteigerarten ist. Ich hoffe, dass wir uns da nicht übernehmen, aber wir haben durchaus Erfahrung in der (Säuge-)Tierhaltung (v.A. Hunde und Katzen, aber auch schon mal Fische, Hamster und Ratten), sodass zumindest ein grundlegendes Verständnis von Fürsorge sowie Fähigkeit zum Einstellen auf artspezifische Bedürfnisse vorhanden sein dürfte. Dass die Art sich wohl langsam entwickelt ist kein Problem, Geduld ist vorhanden.


    Was die "Hardware" des Formikariums angeht, haben wir uns für ein Einsteigerset aus dem Antshop entschieden (Die Königin würden wir bei Kalytta bestellen wollen. Habe ich jetzt mehrfach Empfehlungen zu gelesen oder gehört), da wir unsere Zeit lieber in die Versorgung, als ins Heimwerkern stecken möchten. Fähigkeiten und Werkzeug zum Heimwerkern sind durchaus vorhanden, sollte sich das im Verlauf als nötig oder sinnvoll erweisen, aber ein einfacher Start (wenn auch mit "unnötigem Schnickschnack" :winking_face: ) ist uns ganz recht. Außerdem spricht uns ein "cleanerer" look an, daher lieber keine Plastikkiste...



    2 konkrete Fragen zur Haltung der Art habe ich im Moment. Vieles habe ich gelesen und bestimmt kommen noch eine Reihe an Fragen während der Vorbereitung, oder wenn die Tierchen da sind :smiling_face:


    1. möchte ich am liebsten für das Nest dieses Digfix vom Antstore nutzen. Das kommt mir ganz sympathisch vor, wegen der Stabilität gegrabener Gänge (und wir hätten gerne, dass sie selbst graben können) und der Antstore macht da ja auch gut Werbung für, wie toll es geeignet ist. :see_no_evil_monkey: Ist das ne total blöde Idee oder einfach den 'meisen anbieten und ausprobieren? Wenn's "nur" teuer und unnötig ist, würd ich's glaub ich trotzdem so versuchen wollen.


    2. bin ich mir echt unsicher, was die Nestbefeuchtung angeht. Zwar gibt's ja durchaus Methoden, die Luftfeuchte im Nest zu messen und gerade bei der Digfix Platte kann man das ja wohl sehr gut sehen. Aber ich bin mir unsicher, wie es mit der Befeuchtung des Nests läuft (also, mit der Pipette Wasser drauf hab ich soweit kapiert, aber wie viel wie oft ist mir noch ein Rätsel), was "gut" ist und woran man erkennt, dass es den Tieren zu trocken oder zu feucht ist (Schimmel im Nest als Indikator für länger zu feucht, richtig? Gibt's noch anderes...?), insbesondere weil die Angabe der Nestfeuchte in % ja wohl auch eher eine grobe Richtungsangabe ist.


    Freue mich über Meinungen und Ratschläge.


    Das war's erstmal. Schön, dass ich euch gefunden habe. Wie ich das as so lese, scheint das ja eine echt nette Community zu sein, hier :smiling_face:


    Lieben Gruß,

    Schiroh

  • Heyo, ja schön, dass ihr hierher gefunden habt. So wie ihr euch und eure Pläne beschreibt, klingt das doch nach einer feinen Sache. Es ist auch - mit Sicherheit - besser die 2 Monate noch zu warten und sich noch einiges einzulesen, als einfach durchzustarten. Leider haben wir das sehr sehr häufig und nicht nur, dass die Halter dann frustriert sind, sondern die Kolonien nehmen dann eben auch schnell Schaden, oder sterben sogar ab. Fall noch nicht entdeckt, wir haben einen Leitfaden zum Einstieg, der gebündelt und möglichst knapp nochmal den Einstieg erleichtern soll: https://www.ameisenhaltung.de/…gweiser-zum-eigenen-volk/Bei allen Wörtern, die hier auf dem Plattform in fetter Schrift hervorgehoben werden, könnt ihr durch Klicken oder darüber zeigen einen Lexikoneintrag finden (um z.B. Fachbegriffe schnell zu verstehen)


    1. möchte ich am liebsten für das Nest dieses Digfix vom Antstore nutzen. Das kommt mir ganz sympathisch vor, wegen der Stabilität gegrabener Gänge (und wir hätten gerne, dass sie selbst graben können) und der Antstore macht da ja auch gut Werbung für, wie toll es geeignet ist. :see_no_evil_monkey: Ist das ne total blöde Idee oder einfach den 'meisen anbieten und ausprobieren? Wenn's "nur" teuer und unnötig ist, würd ich's glaub ich trotzdem so versuchen wollen.

    Digfix ist ja nichts anderes, als eine Art Schaumstoffplatte. Frag mich nicht, woher das Material kommt, denke das hat eher im Bastel- und Bausektor seine Ursprünge. Ich kenne es aus dem Druckbereich - da ist das als Dibondplatte zwischen zwei Schichten Papier verbaut, eine Seite ist bedruckbar. Nimmt man gern für Reklamen usw. oder um Bildexponate zu stabilisieren.

    Die Wasserspeicherfähigkeit liegt and den Luftblasen im Material (die dann zeitweise mit Wasser gefüllt werden), das Material selbst soll ungiftig sein und ist auch leicht für die Ameisen auseinander zu reißen, daher auch bearbeitbar für Gänge usw.


    Ich bin ziemlich sicher, dass man das Material - es ist ja wie meistens im Bereich "Tierbedarf" (siehe z.B. Holzpelett-Streu - da kaufst lieber einen Sack Pellets für den Ofen, kostet 1/4 der "Streu") anderweitig günstiger bekommt, aber die Platten sind natürlich im Antstore-Kosmos auch an die entsprechenden Farmen exakt angepasst usw., was man sonst erstmal selbst herbeiführen müsste (korrekte Plattendicke für die eigene Farm suchen, zuschneiden, usw.)


    Man kann das sicherlich verwenden. Alternativ kann man gerade bei arboricolen Arten wie Camponotus ligniperda auch Kork- oder Holznester anbieten. Die sind im Handling aber auch nicht so easy. Oder natürlich klassisch Sand-Lehm-Mischungen für die Farm, Ytong- oder Gipsnester. So ziemlich alles möglich.


    2. bin ich mir echt unsicher, was die Nestbefeuchtung angeht. Zwar gibt's ja durchaus Methoden, die Luftfeuchte im Nest zu messen und gerade bei der Digfix Platte kann man das ja wohl sehr gut sehen. Aber ich bin mir unsicher, wie es mit der Befeuchtung des Nests läuft (also, mit der Pipette Wasser drauf hab ich soweit kapiert, aber wie viel wie oft ist mir noch ein Rätsel), was "gut" ist und woran man erkennt, dass es den Tieren zu trocken oder zu feucht ist (Schimmel im Nest als Indikator für länger zu feucht, richtig? Gibt's noch anderes...?), insbesondere weil die Angabe der Nestfeuchte in % ja wohl auch eher eine grobe Richtungsangabe ist.

    Das Digfix sollte, wie viele Materialien, leicht dunkler werden, wenn es feucht wird. So sieht man auch - je nach Wässerung - ob und wo Feuchtezonen sind. Und damit kann man dann eben auch spielen. Es bietet sich immer an, das ganze teilweise feucht, teils trocken zu haben. Die Ameisen gehen schon dorthin, wo sie es gut finden, v.a. lagern sie ihre Brut in freier Natur nicht an den selben Plätzen (Eier kühl und feucht, Larven und v.a. Puppen eher trocken/warm). Das Wässerungsintervall ist leider - es geht nicht anders - total davon abhängig, wie groß die Farm ist, welche Art darin ist (feuchteliebend? Lieber trockener?) und damit muss man spielen, ein Gefühl entwickeln. Es bietet sich an, noch OHNE Ameisen darin 1-2 Wochen zu testen, damit man ein Gefühl entwickelt. Gerade wenn man es übertreibt und es klatschnass ist, muss das ja erst wieder trocknen - und mit Deckel drauf dauert das Wochen. Effektiv wird man vielleicht 1x die Woche wenige Milliliter zugeben.


    Schimmel muss auch nicht unbedingt ein Indikator sein, wächst aber natürlich in feuchtem Klima und auf den Futterresten und Kot der Ameisen wahnsinnig gerne. Kann man kaum vermeiden. Die Nestfeuchte würde ich eher als grobe Richtlinie sehen bei den meisten Arten, das muss man auch in eurem Fall sicher nicht gesondert messen. Ihr werden sehen, wo sich die Ameisen gerne aufhalten und entsprechend auch merken: Aha, schau mal, die ganz feuchten Bereiche nehmen sie (nicht), oder oder.



    Unsere Wahl ist auf Camponotus ligniperda gefallen (auch wegen der Größe und des Polymorphismus'), auch wenn das keine der ganz klassischen Einsteigerarten ist.

    Die Art ist ziemlich robust, stellt euch nur auf einen hohen Proteinbedarf ein. Ihr müsst wirklich viele Insekten unterschiedlicher Art anbieten. Auch neigt die Art dazu, Rhythmusstörungen zu entwickeln, also zu früh/spät selbstständig in die Winterruhe zu gehen bzw. sie zu beenden. Das entscheidet diese Art auch selbstständig, endogener Rhythmus nennt sich das. mEn bietet es sich an, die Tiere so zu halten, dass sie NICHT durchgehen ziemlich die selben Temperaturen haben, sondern durchaus auch Temperaturschwankungen erfahren. Sie sollten der Natur entsprechend im Frühherbst mit sinkenden Temperaturen auch daran gewöhnt werden, statt sie einfach bei Zimmertemperatur zu halten bis man sie in die WR schickt.

    Es gibt Halter, die haben noch nie Probleme gehabt, ich kenne aber auch - inkl. mir selbst - viele, die diese Störungen sehr häufig gesehen haben.




    Zu Shopempfehlungen kann ich dir aus Gründen der Unabhängigkeit nichts sagen, aber Kalytta ist ein Urgestein in der Szene. Glaub, das macht mittlerweile der Junior, aber vielleicht täusche ich mich. Hier gibt´s sonst unsere aktuelle Liste: https://www.ameisenhaltung.de/ameisenshop-liste/



    Das war's erstmal. Schön, dass ich euch gefunden habe. Wie ich das as so lese, scheint das ja eine echt nette Community zu sein, hier :smiling_face:

    Freut uns, dass ihr hier seid! Wir tun unser Bestes :winking_face:

    Ameisenhaltung.de ist eine der ältesten Ameisenhaltung-Websites in der DACH-Region. Klasse, dass ihr unser Dinosaurierforum attraktiv findet. :sauropod:


    Bei allen Fragen: Keine falsche Scheu.

    Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.

    Edited once, last by ice_trey ().

  • Hi @Shiroh


    Herzlich willkommen hier! :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Es ist schön zu lesen, dass es auch Einsteiger gibt, die sich erstmals ausführlich informieren und bestmöglich auf die Haltung vorbereiten und sich die Tiere nicht einfach anschaffen...

    Meine Hochachtung dafür!


    Unsere Wahl ist auf Camponotus ligniperda gefallen (auch wegen der Größe und des Polymorphismus'), auch wenn das keine der ganz klassischen Einsteigerarten ist. Ich hoffe, dass wir uns da nicht übernehmen, aber wir haben durchaus Erfahrung in der (Säuge-)Tierhaltung (v.A. Hunde und Katzen, aber auch schon mal Fische, Hamster und Ratten), sodass zumindest ein grundlegendes Verständnis von Fürsorge sowie Fähigkeit zum Einstellen auf artspezifische Bedürfnisse vorhanden sein dürfte. Dass die Art sich wohl langsam entwickelt ist kein Problem, Geduld ist vorhanden.

    Camponotus lingniperda ist grundsätzlich eine sehr coole Art. Ice hat da schon vieles vor weg genommen. Sie sind sehr robust und auch eine der ansehnlichsten Arten bei uns. Das mit der Bewässerung ist immer so eine Sache, das ist ein Gefühl, dass sich erst mit der Zeit entwickelt. Ich würde einfach mal versuchen die Hälfte des Nestes feucht zu halten und die andere Hälfte trocken. Ameisen brauchen beide bereiche aber ihr werdet dann schon sehr schnell feststellen welchen Bereich sie für was präferieren und könnt die Bewässerung dann entsprechend anpassen. :winking_face:
    Was das Digfix angeht habe ich leider keine Erfahrung, Korknester sind meiner Meinung nach eine der Besseren Möglichkeiten für Camponotus ligniperda aber leider neigen sie dazu relativ leicht zu schimmeln...


    LG. ForceMaster!

  • Hi Shiroh auch von mir,


    ich muss voraus schreiben, ich bin ein großer Fan von allen Camponotus Arten und besonders Camponotus ligniperda.
    Es gibt da immer so viel zu sehen und immer wieder wundere ich mich, wie große Major-Arbeiterinnen das Volk hervor bringen kann.


    Vieles wurde hier schon gut erklärt, darum möchte ich nur noch ein wenig ergänzen.


    Camponotus ligniperda Kolonien machen eigentlich erst im dritten Jahr wirklich Freude, da sie sich sehr langsam entwickeln, darum rate ich lieber eine größere Kolonie zu kaufen. Wir Halter neigen eher dazu unsere Kolonien zu gut zu füttern und dann holen sie sich ihr Futter und gehen Tage lang nicht aus ihren Nest und wenn dann meist mitten in der Nacht.


    Die ganzen Vorüberlegungen sind gut und Wichtig, um sich auf eine Zukünftige Größe eines Volkes einzustellen. Aber wenn ich mir ansehe, was momentan Angeboten wird. Ist das eine Königin und 5 bis 10 Arbeiterinnen, die leben diese Jahr noch gut in ihrem Reagenzglas. Diese Kolonie braucht noch kein neues Nest dieses Jahr. Im Gegenteil mir kommt vor, ein Volk entwickelt sich besser, wenn das Nest möglichst klein ist. Somit fällt auch erstmals das Thema Nestfeuchtigkeit weg.


    Das wichtigste ist Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Besonders in den ersten Jahren, reagiert eine Kolonie extrem sensibel auf Eingriffe,

  • Post by Schiroh ().

    This post was deleted by the author themselves: Zu früh abgesendet ().
  • Hallo zusammen und danke für eure Antworten! :smiling_face:


    Fall noch nicht entdeckt, wir haben einen Leitfaden zum Einstieg, der gebündelt und möglichst knapp nochmal den Einstieg erleichtern soll: https://www.ameisenhaltung.de/…gweiser-zum-eigenen-volk/

    Ja, das hab ich gelesen und als hilfreich empfunden, ebenso wie dieses Posting aus dem letzten Jahr inklusive Antworten: Ist Ameisenhaltung das richtige für mich



    Das Digfix sollte, wie viele Materialien, leicht dunkler werden, wenn es feucht wird. So sieht man auch - je nach Wässerung - ob und wo Feuchtezonen sind. Und damit kann man dann eben auch spielen. Es bietet sich immer an, das ganze teilweise feucht, teils trocken zu haben. Die Ameisen gehen schon dorthin, wo sie es gut finden, v.a. lagern sie ihre Brut in freier Natur nicht an den selben Plätzen (Eier kühl und feucht, Larven und v.a. Puppen eher trocken/warm). Das Wässerungsintervall ist leider - es geht nicht anders - total davon abhängig, wie groß die Farm ist, welche Art darin ist (feuchteliebend? Lieber trockener?) und damit muss man spielen, ein Gefühl entwickeln. Es bietet sich an, noch OHNE Ameisen darin 1-2 Wochen zu testen, damit man ein Gefühl entwickelt. Gerade wenn man es übertreibt und es klatschnass ist, muss das ja erst wieder trocknen - und mit Deckel drauf dauert das Wochen. Effektiv wird man vielleicht 1x die Woche wenige Milliliter zugeben.

    Ja, wow. Ich hatte irgendwie nicht realisiert, dass sich im Nest Feuchtigkeits-"Zonen" bilden. So ergibt das natürlich voll Sinn und ist natürlich leichter, wenn man etwas los lassen und die Ameisen machen lassen kann :smiling_face:

    Dass da keine konkrete Voraussage möglich ist, ist klar, aber die Schätzung, die du abgibst ist total hilfreich. Wie auch das Ausprobieren im unbewohnten Nest.


    Zum Digfix als Material nochmal: Ich hatte nicht realisiert, dass das Konststoff ist und hatte an sowas wie Zellstoff gedacht. Aber dann wäre es vermutlich ebenso Schimmel-anfällig wie Kork oder so. Müssen nochmal in uns gehen. Vermutlich werden wir's damit anfangen und es anbieten. Dann sollen die Ameisen gucken, ob's passt.



    Die Art ist ziemlich robust, stellt euch nur auf einen hohen Proteinbedarf ein. Ihr müsst wirklich viele Insekten unterschiedlicher Art anbieten.

    Gut, der hohe Proteinbedarf schreckt mich nicht. Gut, schonmal vorgewarnt zu sein. :smiling_face:


    Danke auch für die Vorwarnung bezüglich Rhythmusstörungen. Dann kann man von vornherein drauf achten :smiling_face:



    Camponotus ligniperda Kolonien machen eigentlich erst im dritten Jahr wirklich Freude, da sie sich sehr langsam entwickeln, darum rate ich lieber eine größere Kolonie zu kaufen. Wir Halter neigen eher dazu unsere Kolonien zu gut zu füttern und dann holen sie sich ihr Futter und gehen Tage lang nicht aus ihren Nest und wenn dann meist mitten in der Nacht.

    Mh, mh. Ich glaub, in Ruhe lassen kriegen wir hin und seit ich das mit dem Rg-Nest begriffen habe (dass es eben nicht nur "Transportkiste", sondern eben wirklich das Nest ist für ein Weilchen), lasse ich den Tieren das mit Freude, bis sie sich was anderes suchen. Ich finde zunehmend attraktiv an der Ameisenhaltung, dass man vor allem Angebote macht und die Tiere suchen sich das Richtige aus. Man muss sich "nur" überlegen, was man anbieten will (und sollte) :grinning_squinting_face:

    Allerdings sind 3 Jahre ja schon eine Zeit. Da überlege ich ja tatsächlich, ob wir uns nicht doch noch eine zweite, kleinere Art dazu holen, wo's vielleicht schneller was zu erleben gibt. *grübelt* Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, keine Kolonien zu sammeln :grinning_face_with_sweat: Aber da machen wir uns im Laufe des Monats Gedanken drüber. Bis dahin lesen wir uns noch weiter ein und bereiten ein bisschen den Platz (oder die Plätze bei 2 Kolonien) vor, wo die Ameisen stehen sollen, damit sie ihren ersten Sommer ganz in Ruhe und ohne "Umzug" verbringen können.


    Danke nochmal fürs willkommen heißen und bis demnächst - entweder mit Fragen oder wenn's auf den Einzug der Ameisen bei uns zugeht :smiling_face:

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