Posts by Geltungen

    Im Gegenteil. ;) Punkt 1


    Ich bin nur da, um 'euch' zu helfen. Punkt 2
    Aber hey, ist nicht mein Problem.



    Dann geht das eben jedes Jahr - nicht nur im Discord, sondern auch im Forum
    so weiter. Punkt 3


    Wenn man einfach kein Durchblick hat als privater Halter
    über die Dimensionen + wie bereits zuvor erwähnt die gesamte Abwicklung.


    Dann lass die Gyne eben entgegen mancher Aussagen am Bruthäufchen rumkümmern.


    PS: Punkt 4


    Eine Antwort bzw Nachricht vom Verfasser wäre mir deutlich lieber,
    als von irgendwelchen eingesessenen Forenmitgliedern,
    die sich gegenseitig Recht geben.


    Das bringt uns ja auch nicht weiter
    die Qualität der Ware zu hinterfragen.


    "Von weit hergeholt" sind idR aber die Pakete samt Ameisen,
    mittlerweile auch gern mal eingeschweißt in Plastikspielzeug.


    ( Warum kostet die Gyne so wenig? :o ) ;) Punkt 5



    Kleine Anregung zu "Energie sparen" Punkt 6


    Aus welchem Grund, denkt ihr, muss denn die Gyne jetzt schon Energie sparen?
    Nur weil claustral gegründet wird, heißt es ja nicht, dass eine Gyne
    permanent am Bruthaufen klemmt.



    Schönen Sonntag noch!

    Tätsächlich hab ich vor circa ~ 2 Stunden in einem anderen Thread diese Problematik mal angerissen.


    I.d.R. wird einfach zu trocken gehalten;


    -> es beginnt mit dem - fast nie befeuchtetem Bodengrund einer 'Arena'
    und / oder
    -> ungeeignetem Bodengrund


    und / oder
    -> einem ausgetrocknetem / trockenem Nest


    und / oder
    -> nicht extern aufgestellten Wasserspendern


    Wie Barristan schon angeführt hat.




    Lösungsansatz;
    Arena mit Gipsboden ausführen


    Nest zu 1/3 mindestens befeuchten
    und mit einer Wärmematte ein
    "feucht-warmes Brutklima" schaffen.


    Die Lage sollte sich dan stabiliseren
    -> denke die Inkubationszeit beträgt unter diesen
    Bedingungen etwa 5-14 Tage.


    Die Gyne sollte dann als Zeichen der Besserung
    neue Eier legen. Futter sollte dann auch wieder effektiver verwertet werden.

    Also Entschuldigung, aber die ganze Beschreibung passt doch schon wieder auf einen Transportschaden
    oder schlechte Vorhaltung der Königin hin.



    Ich schätze mal, dass es sich hierbei um *Camponotus nicobarensis* handeln wird?


    Ein Nutzer aus meinem Discord hatte bspw. genau das selbe Probleme - hat sogar Brut gefressen.
    Hab ihn mit Puppen unterstützt.


    Gg Versandkosten 5€ könnt ich dir da aushelfen?


    Die Gynen von C.nicobarensis werden 10.000+ Mal im Jahr umgesetzt.
    Natürlich wird da auch mal ein Querschläger dabei sein.




    Frage bevor ich ausführlicher antworte -


    woher hast Du die Gyne?



    8€ Ebay (Christian, CH, Dlong, Mutebartison, Zihan...usw.)
    oder von einem Shop ( oben genannter ist da auch gern Lieferant, wenn nicht direkt aus Asien bezogen wird)



    Ich würd ja meinen gewöhnlichen Beitrag über Versanddauer, Händler, Sammler, Zwischensammler bringen,
    aber ich hab noch gar keine Ahnung um welche Art es sich es hier in diesem Fall überhaupt handelt und woher die eigentlich kommt?






    Also schonmal im Vorwege;


    Fragekatalog:


    ...wenn 8-21€ zzgl Versand gekostet -> dann mal genauer den Brutstand angeben;


    ----> P1
    sprich ->


    Eier Menge?
    Larven Menge?
    Puppen Menge?


    Arbeiterinnen = 0, richtig ? irgendwer verstorben ?


    wurden überhaupt Eier gelegt bei dir oder kamen sie schon an?




    ---> P2


    woher bezogen? gern sonst via PN


    --->


    Momentane Haltung - im RG ,


    abgedunkelt ja/nein
    gucken (wie oft?) ja/nein / pro Tag/ pro Woche (ehrliche Antwort bitte)
    dann ...


    RG offen/ geschlossen ja/nein ->
    C.nicobarensis gründet claustral -> sprich geschlossen halten


    Hast Du gefüttert? Ja/Nein)


    Wenn Ja-> gut
    Wenn Nein-> Zuckerwasser (50:50) anbieten , also circa 1ml Wasser und 1 g Zucker mischen - in der Spritze geht das auch gut.
    Ich habe bei C.nicobarensis gute Erfahrung mit braunem Rohrzucker gemacht.



    Wenn trotz Fütterung keine Verbesserung;
    Wie warm? / wo gelagert?



    Träge Gynen -> zu kühle Haltung
    -> oder ungute (lol) Vorhaltung - besser gesagt ungüstige Lagerung (btw meist bei Raumtemperatur_> Entwicklung stagniert)
    -> dauert dann 2-12 Wochen bis diese wieder anläuft. Armer Kunde!



    Das wär's erst einmal.


    Vllt kannst Dich ja noch einmal mit einem Foto melden,
    dann könnte ich exakter kalkulieren woran es scheitert.

    2-3 Generationen idR der Heimhaltung.


    Der Nutzer "Erne" hat mit einer integrierten Wärmematte wohl auch 4 Generationen geschafft.
    Aber nicht in jedem Jahr.


    http://www.ameiseninfos.de - der neuere Bericht dazu. Vielleicht eine Anlaufstelle.


    Meine >persönliche< Beobachtung ist,
    dass C.ligniperda stark thermophil ist und an solchen Standorten erst richtig gedeihen kann.
    Wird ansonsten abgelöst von C.herculeanus.


    Unsere Haltung meist zu kühl.
    Ich halte generell auch nur noch warm und lasse die Ameisen entscheiden.
    Ein feucht-warmes Brutklima begünstigt mehrere Generationen von Arbeiterinnen / ano.

    Man muss auch effektiv aufziehen - ansonsten verschwendet man nur kostbares Potenzial - und wertvolle Zeit.


    Ich halte aus gewerblichen Interesse mehrere Kolonien zur Aufzucht und
    verkürze den Bewegungsradius zur Futterquelle, damit die Verfügbarkeit
    einfach besser gegeben ist.


    Ergo zieh ich C.nicobarensis Kolonien von Gynen
    (Oktober 2020 - Mitte April 2021) auf 150-550 Arbeiterinnen groß.


    Verlustrate: 0 - keine Arbeiterin ist bis jetzt gestorben.


    Grundsätzlich kam die Erkenntnis gg 2012 den effektiven Laufweg zu verkürzen.


    Zitat:
    Aber 20-30 cm sollte für keine Art auch für kleinere Kolonien, ein Problem darstellen


    Fragen wie

    > "Warum entwickelt sich meine Kolonie nicht"
    > "Meine Kolonie nimmt keine Nahrung an"
    > "Warum ziehen meine Ameisen in den Schlauch" (fühlen sich wohler als im Nest, hust)
    > "Meine Ameisen kommen nicht aus dem Nest"
    > "Warum kümmern meine Ameisen im Nest vor sich hin"

    sind grundsätzlich häufig gestellte Fragen - die man einfach terminieren könnte mit meinem Ansatz:
    Effektive Laufwege reduzieren und Schlauchverbindungen von kleinen Kolonien reduzieren
    auf's nötigste.

    Das ist meine Erfahrung - und hat sich bei mir bewährt.
    Da werden naturnahe Erfahrungen auch kein Einlenken mehr erzeugen.

    Gegen deinen Einwand sag ich nichts - das ist grundsätzlich richtig.
    Aber gilt das für die Heimhaltung?

    Die Natur ist komplexer und feiner gestrickt als unsere Formicarien
    und Nester, die wir anbieten können.

    ->



    Es kann aber auch einfach daran liegen, da das Nest feucht ist, einfach kühler ist.

    Auch andere Faktoren können hier noch mitspielen.

    Generell möchte ich aber Ausdrucken, nur weil eine Kolonie in den Schlauch zieht,

    muss dies nicht bedeuten das etwas schief läuft.

    ->

    Fühlt sich die Kolonie im Schlauch wohler,
    ist die Haltung an der Stelle so zu korrigieren,
    dass die Kolonie in ihrem vorgesehenem Nest
    ohne Widerstand leben kann und möchte.

    (Mein Statement dazu!)



    ->


    Das ist die gleiche Erzählung wie die zu große Arena. Die Natur ist auch nicht auf einen gewissen Raum begrenzt.
    Natürlich bevorzugen kleine Kolonien ein kleines Nest, einfach weil sie sich darin sicherer fühlen.
    Aber das kann auch von einem großem Nest eine einzelne Kammer sein,
    das die Königin daran gestorben ist, kann ich mir nicht vorstellen.

    ->

    Und wir sind nicht in der Natur.

    Wir haben Formicarien mit (z.B.) staubtrockener Sand/Lehm Mischung,
    die in manchen Fällen schon die Tracheen mancher Pygmäen verstopft haben

    (8x Fälle im AAM Discord behandelt - nur zu diesem Fall/dieser Art,3 x öffentlich)

    Und wir halten Ameisen in grundsätzlich ungeeigneten Glasbecken ohne ausgeklügelte
    Belüftung, Befeuchtung + Tag+Nachtabsenkung.

    https://ameisenwiki.de/index.php/Datei:Ant_Nest.jpd

    So ein Nest können wir nicht simulieren.

    Anders als in der Natur entsteht kein Tau,
    kein Kondeswasser unter Steinen / unter / im Totholz
    oder im Erdreich durch Wurzelwerk.

    IdR ist unsere bekannte Haltung einfach zu trocken.
    Wer nicht befeuchtet, der wird extern eine Quelle aufstellen müssen
    und wer das nicht tut - hat selber Schuld.

    "Ameisen befeuchten ihr Nest selbst!"

    Ja-ein. Innerhalb der Metamorphose verbraucht
    die Kolonie ordentlich Wasser - Granivoren bekommt
    man quasi gar nicht mehr von der Wasserquelle - ab einer bestimmten Größen.

    Tatsächlich arbeite ich zB mit 3 Quellen:

    1x Wassertank (Meist große Bohrung)
    1x RG-Wasserspender direkt am Nest
    1x RG-Wasserspender in der Arena

    So kann ich gewährleisten,
    dass die Kolonie permanent gut versorgt ist und nicht austrocknen kann.

    Auch konnte ich in den letzten 8/9 Jahren keine Schlauchameisen feststellen.
    Warum also riskieren?

    Man kann darauf gekonnt verzichten.



    Richtig ist : Große Kolonien sind umgänglicher - Da darf der Laufweg gerne sein.
    Ansonsten: Direkte Verbindungen verbessern die anfangs schwierige "Gründungszeit" einer Kolonie.





    Amazing Ralph:

    >
    Bloß weil Wir gerne hätten, das sie ins Nest ziehen, heißt das nicht, dass Wir sie dazu zwingen sollten.
    >

    Siehe Text oben - die Bedingungen spielen eine entscheidene Rolle.

    Das Nest ist idR zu groß / unförmig / zu trocken / zu kalt / zu feucht

    Eine eingefahrene Anlage wird auch eine repräsentative Kolonie beinhalten,
    sowie eine zuvor eingestellte Entwicklung zeigen können.

    Ansonsten findet man die häufig Fragen:

    "Warum legt meine Königin keine Eier?"
    "Warum werden die Puppen braun / nicht entpuppt / auf den Müll geworfen"



    @'Italiaants@

    >
    Manchmal kann dieses "in den Schlauch ziehen" natürlich sehr ärgerlich sein - Gerade wenn man viel Mühe und Zeit in das Nest investiert hat - gar Geld
    >

    Man meint es eben häufig zu Beginn zu gut. Das macht auch nichts. Hat aber in vielen Fällen schon
    zu einer Stagnation der Entwicklung geführt und in vielen, vielen, unzählbaren Fällen,
    ist irgendwann aus Unlust des Halters die Kolonie auch mal eingetrocknet oder wieder verkauft worden.

    Damit das gar nicht passiert - und Umut gar nicht hoch kommt;


    (1.)>
    Laufwege von kleinen Kolonien verkürzen.
    (2.)>
    Verfügbarkeit von Feedern & Co. verbessern ggf anpassen
    (3.)>
    Große Nester für große Kolonien vorbehalten
    und kleine Nester (Gründernester / 1-2 Kammer Nester) anbieten.

    Siehe Anhang

    Ich würde den Schlauch jedoch so kurz wie nur möglich halten.


    Unter 50-100 Arbeiterinnen
    wirklich nicht mehr als 5 cm.


    Der Eingang vom Nest kann gleichzeitig der Aus- bzw Eingang vom Becken sein (meist die Bohrung).


    Größere Kolonien, also alles über 100 Arbeiterinnen, haben mit längeren Wegen ( zB 20-30 cm ) weniger Probleme.
    Es kann jedoch vorkommen, dass diese dann in den Schlauch ziehen. Meist aus dem Grund,
    dass das Nest nicht regelmäßig oder ausreichend bewässert worden ist. Auch kann
    dies aus platztechnischen Gründen mal vorkommen.



    Ich lasse die Ameisen "immer" (zumindest meistens) erst direkt ins Nest einziehen und verbinde es dann mit einer Arena.
    Das geht auch ganz einfach;


    Nest abdecken - ggf. erwärmen
    und das RG abdecken.


    Der Umzug dauert dann eigentlich keine 12 Stunden.



    Ach und;



    Häufigster Fehler im Bereich Einsteiger;
    > zu kleine Kolonie in zu großes Nest setzen.


    Es wäre schön, wenn man noch eine Angabe zum Nest und der Koloniegröße bekommen könnte.
    Erst im Antstore-Forum wurde letztens eine Pheidole "erledigt", durch eben diesen Fehler.




    Hey Paul,


    ich antworte mit einem kurzem "nein" und zitiere mal aus meinem Grundlagen-Werk
    den Ausschnitt "artgerechte Ernährung unserer Haustiere "den Ameisen" "



    Und eimmal noch von Camponotus lateralis. :)


    Ich habe vor etwa 1 1/2 Monaten mal ein Video zu dieser Art auf Youtube gedreht.


    External Content www.youtube.com
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    Hier bin ich auch auf Unterschiede eingegangen und konnte sie recht gut darstellen.


    VG