Also Lasius niger klingt schonmal ganz gut, wie groß soll die Kolonie denn sein? Das Becken ist ja schonmal recht ordentlich für den Anfang. Ich würde dir aber eigentlich davon abraten ein Starter Set zu kaufen, da ist ziemlich viel Krimskrams drin, den man nicht gebrauchen kann. Welche Arten hast du dir denn sonst so angeguckt, vielleicht finden wir noch was was eher deinen Wünschen entspricht. Wie lange hast du dich denn bis jetzt so über die Haltung informiert und was hast du noch für Fragen? ( die Königin gründet übrigens die Kolonie, du kannst die höchstens durch Füttern und Pflege dabei unterstützen)
Beiträge von Hunson Abadeer
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Bei mir werden Heimchen am besten genommen, aber ich hab auch keine Diacammas, die müssen nicht umbedingt das gleiche mögen wie meine, da gibt es sogar Unterschiede innerhalb einer Art. Probier einfach mal möglichst viel aus, aber sei vorsichtig mit lebenden Insekten, da besteht Milbengefahr.
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Also ich füttere alle 2 Tage, je frischer das Futter ist, desto mehr wird aber auch verzehrt, folglich wächst die Kolonie schneller.
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Wenn man Platz und Geld dafür hat ja, da können aber noch einige Becken kommen bis eine Kolonie ausgewachsen ist.
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Guck dir mal die Cataglyphis Arten an, vielleicht wären die was für dich. Bei Honigtopfameisen schließe ich mich der meinung meiner Vorgänger an, die sind für Anfänger völlig ungeeignet. Ein paar ausgebrochene Pheidole pallidula Arbeiterinnen wären nicht das Problem, obwohl diese bereits mitgeführte Parasiten/Krankheiten auf heimische Populationen übertragen könnten. Wenn die Arbeiterinnen entkommen, dann kann die Königin wahrscheinlich über den selben Weg entkommen und die chemischen Botenstoffe der ersten Ameise veraten den anderen leider wo die Lücke in deiner Ausbruchssicherung ist, wodurch es zu mehrfachen Ausbrüchen kommt. DasWachstum lässt sich zwar durch geringere Fütterung einschränken, dass ist aber keine methode die ich einem Anfänger empfehlen würde, da auch dabei die Kolonie schnell zu Schaden kommt. Messor Arten legen ab einer bestimmten Koloniengröße ebenfalls ein sehr explosives Wachstum an den Tag.
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Das kann man so nicht sagen, die gehören zwar mit zu den größten Ameisen die es hier gibt, die Völker wachsen zwar eher langsam, aber erreichen schon bis mehrere 10000 Tiere. Nachdem was du so schreibst fürchte ich allerdings das die schon ein ordentliches Nest in euren Hauswänden aufgebaut haben.
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Um Ameisen handelt es sich aufjedenfall, ich befürchte auch das es sich um Camponotus herculeanus handelt, die wohl leider auch ihre Nester in Holz bauen. Damit ist allerdings nicht bewiesen das die bei euch in den Wänden leben, die können genausogut auch von draußen kommen.
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Da kann man relativ viel versuchen. Als erstes würde ich mal anderes Futter versuchen, oder am besten noch häufig wechselndes Futter, dann kannst du noch Klima und die Luftfeuchtigkeit im angebenen Idealbereich zu senken oder zu erhöhen, je nachdem bei welchen Bedingungen die aktiver sind. Du kannst wenn das alles nichts bringt vielleicht mal anderen Bodengrund oder Einrichtung ausprobieren. Wenn du Pech hast, dann hast dui einfach eine relativ inaktive Kolonie erwischt, solche Verhaltensweisen variieren schonmal von Kolonie zu Kolonie. Was für ein Gerät verwendest du eigentlich zum messen von Luftfeuchtigkeit und Temperatur?
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Wie man richtig bewässert kann man sich leider auch nur schwerlich anlesen, gibt es keine Möglichkeit ein schärferes Foto hochzuladen, kannst du dir nicht die Kamera von nem Freund leihen oder sowas?
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Ich würde lieber etwas mehr Geld investieren und Arbeiterinnen dazu kaufen, dann hast du ne höhere Wahrscheinlichkeit das es was wird mit der Kolonie, ohne Arbeiterinnen wäre mir zu riskant, dass wären auch nur 30 Euro Unterschied. Ich würde es vieleicht einfach mit ner reinen Moosschicht versuchen und nen Sphagnum Ziegel nehmen, ich denke damit hast du am wenigsten entwicklungsfähige Eier von anderen Tieren. Ich denke mal Ytong wird auch gehen, ich meine wieso auch nicht. Müssen es eigentlich Odontomachus sein oder einfach nur Schnapkieferameisen?
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Ich rate immer zu einem möglichst weit von der Natur entfernten Becken, da sich da sehr schnell Spinnen u.s.w ansiedeln, du kannst auch gerne mal in meinem Odontomachus bericht nachlesen wie das verläuft. Man muss sich das mal so überlegen, dass Königinnen in der Natur auch keine allzu hohe Überlebenschance haben, da ist es dann auch keine gute Idee natürliche Verhältnisse nachzuahmen. Gerade wenn du nur eine einzelne Königin kaufst würde ich davon abraten. Ein Sphagnumziegel sollte auch als Bodengrund und zum feuchthalten reichen.
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Ich würde die Scheibe entfernen und den dann mit heißem Wasser auswaschen, dass sollte reichen, wenn der dann noch ganz ist kannst du den gerne nochmal verwenden.
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Man kann es mal versuchen, aber soweit ich weiss sind die chemischen Signale dann zu unterschiedlich und die Puppen werden gefressen.
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@Skrillex:L Unter Beratung und Anleitung und wenn er Luftfeuchtigkeit und Temperatur aufrecht erhalten kann ginge das so gerade noch. Ist aber auch schon eher grenzwertig.
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TonreG-1895. Nö, bei den südeuropäischen Arten ist die nicht so lange.