Posts by Druadan

    Nabend zusammen,


    @Amazing Ralph Das ist ja das kuriose daran. Ich hab ein digitales Hydro, sowie Thermometer im Nest. Die Temperatur ist Tagsüber bei eingeschaltetem Heizkabel bei 27 Grad und geht Nachts maximal auf 22 Grad runter. Je nachdem wann wir schlafen gehen und wann die/der Erste von uns wieder aufsteht. Und das Hydrometer zeigt immer 55% - 70% an. Natürlich ist es weiter oben im Nest so feucht und wird weiter unten trockener. Aber so sollte es ja bei Körnersammlern auch sein denke ich.


    Außerdem bleiben sie ja nicht dauerhaft im Schlauch und es sind auch definitiv nicht alle. Alles in allem ein recht merkwürdiges Verhalten das ich sonst nirgends nachlesen konnte.


    @ice_trey Ich hätte es in der Tat besser wissen müssen. Die Menge macht das Gift und bei so kleinen Körpern ist das natürlich viel schädlicher als bei uns. Hatte mir da verschiedene Videos bei YouTube angeschaut zum Thema Ernährung. Da wurde geraten bei kleineren Kolonien eher sowas zu nehmen als Insekten.


    Werde schauen das ich mir stattdessen Fruchtfliegen besorge, diese einfriere und bei Bedarf immer eine mit Wasser auftaue und anbiete.


    Liebe Grüße
    Euer Druadan

    Moin moin zusammen,


    da es die letzten Tage eher ruhiger wurde gibt es erst heute wieder einen Bericht


    Tag 5-9:


    Meine kleinen Messoren bleiben inzwischen die meiste Zeit in ihrem Nest(Hoffe die Kleinen sorgen für ordentlich Nachwuchs).
    Was mir allerdings nach wie vor etwas Sorgen bereitet ist das die Kleinen jetzt 2x morgens wenn ich aufgestanden bin in größerer Anzahl im Schlauch kurz vor dem Nest gesessen sind. Sie hatten auch ein bisschen Brut, sowie die Königin dabei. Sobald ich aber das Licht einschaltete und sie beobachtete sind nach wenigen Minuten alle wieder im Nest verschwunden und da größtenteils verblieben.


    Auf Anraten von @ForceMaster hin habe ich die Stahlwolle in der Tränke gegen Watte ausgetauscht. Das war eine absolut gute Idee. Seitdem sehe ich die Kleinen täglich auf der Watte sitzen und trinken.


    Außerdem haben wir uns gedacht wir bieten mal ein paar Proteine in Form von einem kleinen Stück Kochschinken an. Darauf sind die Kleinen super angesprungen. Sie konnten quasi nicht genug davon bekommen. Auch Ameisenjelly haben wir angeboten aber das wurde eher weniger beachtet, stattdessen wurde ein bisschen Kies dran geklebt. ?(


    Was ich die Tage öfter beobachten kann ist das eine Arbeiterin eine andere zurück zum Nest trägt. Meist nach dem Trinken. Sieht ziemlich witzig aus vor allem, wenn eine kleinere eine größere zurückträgt.


    Bis die Tage
    Euer Druadan

    Moin moin zusammen,


    Hier noch ein Nachtrag zu Tag 3,


    Auf meinen kleinen Schock hin das die Kleinen sich durch die Watte des RG's zum Wasser hin durchgraben habe ich mich beim Shop gemeldet, bei dem ich sie gekauft habe.


    Dort wurde mir gesagt das ich in dem Fall einfach das RG vorsichtig in den Schlauch zum Nest kippen soll und das Ende zur Arena hin verstopfen.
    Außerdem sollte ich mir deswegen keine Sorgen machen da meine kleinen Messor orientalis wohl recht robust gegenüber Stress sein sollen.


    Also hab ich das in die Tat umgesetzt und die Kleinen vorsichtig samt Körner und Brut in den Schlauch zwangsumgesetzt.
    Natürlich war erstmal alles kurz in Aufruhr.
    Aber nach nicht mal 5 Minuten haben sich alle beruhigt.
    Die Königin und ein bisschen Brut haben sie in der Mitte des Schlauches beschützt.


    Nach etwa 4 Stunden und vorsichtigen Erkundungen des Nests wurde dann entschieden dorthin zu ziehen.
    Mit Sack und Pack ging es los und nach nicht mal einer Stunde war alles im Nest verschwunden. So viel Fleiß wünscht sich jeder Arbeitgeber. [Blocked Image: https://ameisencafe.de/cafe/wcf/images/smilies/62.gif]


    Danach passierte erstmal nicht mehr wirklich etwas.


    Tag 4.
    Inzwischen scheinen sie sich etwas eingelebt zu haben. Zumindest kommen immer wieder bis zu 5 Arbeiterinnen aus dem Nest gelaufen. Sehr schnell wurde auch erkannt das der Schlauch in die bereits bekannte Arena führt.


    Futter wurde bisher kein weiteres gehortet. Ich gehe nach wie vor davon aus das sie einfach entschieden haben das sie nun genug haben.
    Leider gab es eine weitere Tote. Sie taumelte eine Weile durch die Arena bevor sie zusammen brach.
    Keine Ahnung ob es durch die Zwangsumsiedlung war oder etwas anderes.
    Auf jedenfall werde ich das im Blick behalten.


    Auf @Michis Anraten habe ich die Tränke nun öfter im Blick. trinken sehen konnte ich bisher noch keine meiner kleinen aber es waren bereits 3 in der Stahlwolle der Tränke. Es ist also gut möglich das sie etwas getrunken haben.
    Meint ihr ich sollte statt Stahlwolle etwas nehmen das das Wasser aufsaugen kann?


    Aktuell wird hauptsächlich durch die Arena gestreift. Außerdem wird hier und da mal ein Steinchen gesammelt und in den Schlaucheingang gelegt.


    Ich freue mich auf eure Antworten und Kommentare.


    Hier noch zwei neue Bilder:


    Liebe Grüße
    euer Druadan

    Hallo Michi,


    das ist ein guter Tipp. Werde es die Tage mal beobachten. Hab sie zwar schon mehrfach bei der Tränke herumlaufen sehen aber noch nie etwas trinken. Kann natürlich sein das es bisher eben wegen dem Reagenzglas nicht nötig war aber sicher ist sicher.


    Sonst hab ich eine Sprühflasche parat stehen mit der ich eine Ecke stärker anfeuchten könnte. Bisher ist der Plan nur alle 3-4 Tage einen kleinen feinen Sprühnebel in der Arena nieder gehen zu lassen, da ich gelesen habe das meine Kleinen es gerne auch mal leicht feucht in der Arena haben.


    @Amazing Ralph
    Ja ich fands auch recht rabiat ihnen das aufzuzwingen aber so wie du schon geschrieben hast dachte ich mir wer einen Shop betreibt wird schon Ahnung von dem haben was er da tut und ich kann mich danach richten.


    Ich bin zwar mal wieder auf Nachtschicht aber meine Partnerin berichtet das schon die ersten Steinchen in den Schlauch transportiert werden. Es scheint also inzwischen recht sicher das die Aktion geglückt ist, auch wenn ich sehr gerne gesehen hätte wie die Kolonie zu einem späteren Zeitpunkt mit Sack und Pack selber umgezogen wäre.

    Hallo Ralph,


    Vielen Dank für die beruhigenden Worte bezüglich der plötzlich eintretenden Ruhe.


    Leider hab ich zeitgleich mein Anliegen auch im Shop vorgetragen in dem ich meine kleinen Messoren geholt habe.


    Dort hatte man mir geraten sie vorsichtig in den Schlauch zum Nest zu kippen und dann das Ende zur Arena mit Watte zu verstopfen, damit sie quasi gezwungen werden ins Nest zu ziehen. Mit der Aussage das meine Messoren recht robust sind was Stress angeht.


    Ich muss auch sagen das das ganz gut geklappt hat. Natürlich waren sie kurz aufgewühlt aber nach nicht mal 5 Minuten kehrte Ruhe im Schlauch ein.


    Nach etwa 4 Stunden, nachdem ein paar Arbeiterinnen das Nest erkundet haben sind sie dann auch mit Sack und Pack dorthin gezogen, so das inzwischen auch der Schlauch wieder an der Arena ist und der Weg dorthin entdeckt wurde.


    Hoffe das war Glück im Unglück und es geht allen gut.


    Mehr dazu schreibe ich spätestens morgen in meinem Bericht.

    Heute kommt mein Haltungsbericht mal deutlich früher, da ich etwas für mich erschreckendes festgestellt habe.


    Tag 3:
    Seit ein paar Stunden beobachte ich heute die Kleinen immer wieder und sehe nahezu gar nichts. Scheinbar haben sie ihre Bemühungen von jetzt auf gleich fast vollständig eingestellt. Keine Ahnung wieso, da sich an den äußeren Umständen nichts geändert hat. Ich kann mir das nur so vorstellen, das sie entschieden haben das sie nun genug Futter gelagert und Steinchen im Eingang getürmt haben.
    Nur ab und an läuft die eine oder andere kleine Arbeiterin scheinbar willkürlich durch die Arena. Gut möglich das sie einfach kontrollieren ob sich was in ihrer Umgebung tut.


    Aus Sorge etwas falsch zu machen hab ich die goldene Regel verletzt und bereits jetzt einen Blick unter die Abdeckung des Reagenzglases gewagt. Erschrocken habe ich dabei festgestellt das sie seit ihrer Ankunft bei mir damit begonnen haben sich unter dem (Ich vermute Watte)Propfen zum Wasser am Ende des Reagenzglases durchzufressen. Sie haben in der kurzen Zeit bereits gut 1/3 des Weges zum Wasser geschafft.
    Jetzt mache ich mir natürlich große Sorgen das sie damit weiter machen und sich selbst in ihrem Reagenzglas ertränken könnten.


    Leider hat, so mir bekannt, bisher keine Arbeiterin den Schlauch betreten und somit das Nest erkundet. Sie wissen also noch nicht das da ein schönes warmes und gut befeuchtetes Nest auf sie wartet.
    Außerdem sind sie ja auch erst ein paar Tage in der Arena. Ich denke also Versuche sie aus dem Reagenzglas ins Nest zu locken wären aktuell eher kontraproduktiv. Ich möchte jezt aber auch nicht alle 2-3 Tage störend unter die Abdeckung schauen und hoffe ihr habt Ratschläge/Ideen wie ich damit umgehen soll.


    Liebe Grüße und Danke für eure Antworten
    euer Druadan

    Hallo ForceMaster,


    danke für die schnelle Antwort. Ich hab jetzt die Borkenstücke die ich ursprünglich als Außenmakierung am Rand der Arena ausgelegt habe einen Daumen breit davon entfernt, damit das nicht wieder vorkommt.


    Das die Kleinen tollpatschig sind habe ich vorher schon gelesen.
    Aber ich hätte nicht gedacht das sie so schlechte Kletterer sind, da die Borkenstücke alle nur 2-3 cm groß sind.

    Moin Moin Zusammen,


    Tag 2:
    Heute hatte ich aufgrund dessen das ich Nachtschicht habe leider nicht so viel Zeit meine kleinen Schützlinge zu beobachten aber ein paar Dinge habe ich doch für euch.


    Zum einen konnte ich heute morgen sehen das die Kleinen etliche Steinchen im vorderen Teil des Reagensglases aufgetürmt haben, sie müssen also die ganze Nacht über gearbeitet haben (Ich kann also Aussagen aus anderen Haltungsberichten bestätigen, das die sonst eigentlich Tagaktiven Tiere aktuell auch Nachts sehr aktiv sind). Zum anderen waren sie auch nach wie vor dabei Körner aus dem Spender ins Reagensglas zu schleppen. Wenn sie so weiter machen ist das bald wegen Überfüllung geschlossen. :lachen:
    Was dabei sehr interessant zu sehen war ist, wenn ein Korn zu schwer wird rennt die Arbeiterin los und kommt mit einer größeren Arbeiterin wieder. Diese transportieren das Korn dann zu zweit zum Reagenzglas.


    Leider waren heute auch zwei tote Arbeiterinnen in der Arena. Bei einer davon sah es so aus als wäre sie von der Scheibe hinter ein Stück Borke gefallen und kam nicht wieder heraus. Das würde aber bedeuten das sie binnen weniger Stunden dahinter gestorben sein muss, da sie heute morgen noch nicht da war. Kann das sein?
    Bei der anderen weiß ich nicht ob sie vllt eine Transportleiche war und raus getragen wurde oder anders verstorben ist. Das werde ich weiter beobachten.


    Die Temperatur im Nest halte ich aktuell Konstant bei 27 Grad mit 60-70% Luftfeuchtigkeit und in der Arena sind es 20-24 Grad. Ich hoffe das die Kleinen sobald sie sich in den Schlauch trauen merken das es kuschlig im Nest ist und von alleine dorthin umziehen.


    Diesmal habe ich leider keine Bilder da ich gerade am PC schreibe aber ich werde die Tage mal in der Videoecke ein paar kurze Videos posten und diese dann hier verlinken.


    Bis zum nächsten Post euer Druadan

    Moin moin zusammen,


    Ich dachte mir da man leider nicht viele Haltungsberichte/Tagebücher zu Messor orientalis findet versuche ich mal euch meine Erfahrungen mit meinen kleinen Schützlingen weiterzugeben. Zur Diskussion


    Auf der anderen Seite freue ich mich aber auch über Feedback, Tipps und Tricks von eurer Seite, da ich absoluter Neuling bin was die Ameisen Haltung angeht.


    Vorweg einmal ein paar Worte zu dem neuen Zuhause meiner Schützlinge.
    Ich hab mich für das Komplettset Big mit "großem" Nest von MyAnts.de entschieden.


    Persönlich gefällt mir die Arena sehr gut, da sie komplett aus Glas und Metall ist und einen Deckel mit guter Belüftung hat.


    Das Nest aus dem 3D Drucker gefällt mir vom Aufbau sehr gut, da man die Luftfeuchtigkeit und Temperatur gut regulieren kann ohne die Kleinen zu stören sobald sie ins Nest gezogen sind.
    Leider wirkt die Verarbeitung aber eher billig. Reste vom Baumaterial stehen hier und da ab und die Klappe zum verdunkeln, sowie die zur Feuchtigkeits und Temperaturregulierung sitzen ziemlich locker.


    Persönlich hätte ich mir auch mehr Sandgemisch für die Arena gewünscht aber ich denke das ist Geschmackssache und für die Kleinen ausreichend.


    Das restliche Zubehör werden die kleinen die kommenden Tage reichlich testen. ^^



    So jetzt aber zum eigentlichen Haltungsbericht/Tagebuch. Ich werde immer wenn ich denke das es etwas interessantes zu erzählen gibt hier wieder schreiben. Wundert euch also bitte nicht, wenn mal ein paar Tage kein neuer Post dazu kommt.


    Tag 1
    3 Tage hab ich mich gedulden müssen heute um 1300 kam dann endlich das Paket und ich hab mich gleich darauf gestürzt.
    Die kleinen kamen gut geschützt in einem Stück Poolnudel an.


    Nachdem ich das Nest vorbereitet und die Arena eingerichtet habe hab ich die kleinen kurz aus der schwärze ihrer Transportsicherung befreit und in die Arena gelegt.


    Bestellt hatte ich 1 Königin mit 20-30 Arbeiterinnen. Ich glaube es sind ein paar Arbeiter mehr und ich habe auch ein bisschen Brut sehen können. Leider hab ich noch keinen Kennerblick aber ich denke es waren verschiedene Entwicklungsstadien.
    Also hab ich nur ganz schnell zwei Bilder gemacht und das Reagenzglas das aktuell ihr Zuhause ist gleich wieder abgedeckt um sie nicht weiter zu stressen.


    Scheinbar haben sie sich ziemlich schnell beruhigt, denn bereits nach 2-3 Minuten kamen die ersten kleinen heraus um sich hier und da in der Arena umzusehen.


    Es dauerte keine 15 Minuten und es wurden bereits die ersten Steinchen Richtung Reagenzglas gehieft. Ich persönlich finde es immer wieder spannend wie die Kleinen Steinchen tragen die 3-4x so groß sind wie ihr eigener Kopf. :snack:


    Auch erstaunt war ich über die Wirkung vom Talkum. Es wirkt fast so als würden die kleinen automatisch alle Füße in die Luft reißen, sobald auch nur einer davon Talkum berührt.


    Nach ein paar Stunden erster Erkundungen, Müll vor das Reagenzglas schieben und Steinchen schleppen wurde der Samenspender entdeckt.
    Seit dem Zweifel ich nicht mehr an der Intelligenz der Kleinen. Erst Taten sie sich recht schwer damit, vor allem Runde Samen aus dem Spender zu bekommen. Aber nur wenige Minuten später hat eine der größeren Arbeiterinnen entdeckt das sie sich an den Hinterbeinen in den Spender hängen lassen, einen Samen nehmen und wieder hochziehen kann.
    Das nenne ich mal eine erstaunlich schnelle Problemlösungsstrategie. 8|


    Jetzt heißt es abwarten und morgen früh schauen wie weit sie ihr neues Zuhause umgepflügt haben.


    Vllt erkunden Sie dann auch schon den Schlauch zu Ihrem eigentlichen Nest.


    Hier ein paar Bilder die ich gemacht habe.
    Bitte entschuldigt die Qualität. Ich habe außer meinem Handy keine Kamera.


    Leider kann ich keine kurzen Videos einfügen, sonst würde ich euch die Aktion mit den runden Samen zeigen.