Camponotus maculatus subnudus I Haltungsbericht I fünf Kolonien

  • (Winter-)Haltungsbericht über fünf Kolonien der Art
    Camponotus maculatus subnudus


    Die ersten drei Kolonien sind am vergangenem Wochenende eingezogen.
    Das Reagenzglas wurde zu klein und diese Art benötigt Platz - die Entwicklung ist nämlich sehr zügig.
    Das Tempo ist enorm und nicht zu unterschätzen. Lediglich bei zu kühler, nicht artgerechter Haltung,
    kommt es zur Stagnation und die Ameisen sterben schnell ab - und gehen letztlich ein.

    Eine Heizmatte ist daher Pflicht - auch während kühlen Sommerphasen.


    Kolonie 1 - mit einem ordentlichem Bruthaufen und einigen Arbeiterinnen.



    Kolonie 2 - etwas weniger Arbeiterinnen und einiges an Brut.
    Insbesondere in Form von Puppen. Teilweise Nacktpuppen.

    Nacktpuppen-Vorkommen bei normalerweise Kokonpuppen-Arten,
    ist i.d.R. ein erstes Indiz für einen Futtermangel oder Versorgungsengpass.

    Wie oben erwähnt: Diese Art benötigt konstante Pflege - nicht einmal die Woche,
    besser jeden zweiten bis dritten Tag.




    Kolonie 3 lebt in der Mitte vom Nest - da fühlt sie sich aus
    verschiedenen Gründen scheinbar am wohlsten.

    Die Arbeiterinnen sitzen sowohl bei der Königin, als auch beim Eingang.
    Der Bruthaufen ist gut angewachsen - jede Kolonie dürfte sich in den nächsten
    2 Wochen verdoppelt.



    Darüber hinaus werden noch 2 Kolonien ein Porenbetonstein-Nest beziehen -

    und die Aufnahmequalität wird auch noch besser - Ich hatte Zeit und wollte
    natürlich noch meine Beiträge im Ameisencafe posten. Denke, der Sonntag ist immer
    ein guter Tag für so etwas.



    Ich melde mich in der Woche mit Kolonie 4 und Kolonie 5 - und dann sehen wir uns nächsten Sonntag wieder mit einem
    neuen Beitrag zu dieser Art / zu diesem Haltungsbericht.



  • Die Ameisen haben sich ohne Pause weiter entwickelt.

    Die Ameisen entwickeln sich rasch - Sie eignet sich insbesondere für Einsteiger und Camponotus-Liebhaber.

    Werden die Ameisen nicht regelmäßig versorgt, gehen sie schnell ein.

    Werden die Ameisen nicht beheizt, stagnieren sie schnell und die Entwicklung ist rückläufig.

    Ich entwickel neue Haltungskonzepte und halte aktuell 10 Kolonien im direkten Vergleich.

    Einige Kolonien ( K1,K2,K3) stelle ich euch zwecks Communityarbeit gerne vor.


    Was deutlich auffällt: Die Kolonien haben viel Brut.

    Ist der Schlupf dieser Generation vorrüber, dürften es an die 50 Arbeiterinnen sein.




    Auch hier geht es deutlich positiv weiter.Es dürften demnächst ebenfalls 50 Arbeiterinnen sein.




    Diese Kolonie zeichnet sich ebenfalls durch ein rasantes Wachstum und ein besonders
    freudiges Fressverhalten aus.

    Die tägliche Versorgung und Reinigung ist unerlässlich.

    Dann steht einer guten Entwicklung nichts im Wege.



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