Beiträge von LifeStyler

    Ich würde da schon eher 4mm nehmen, denn bei einem Becken mit nur 2mm Plexiglas kann man die Scheiben ein wenig eindrücken, was sich eventuell negativ auf die Klebestellen auswirkt und Spalten/Risse im Klebepunkt verursacht und irgendwann kaputt geht (kann, muss aber nicht)...

    Fazit: Lass die Finger von Blattschneider wenn du keine wirkliche Erfahrung mit Ameisen hast, denn in diesen 2 Jahren sollte man schon einiges mehr Wissen, ohne sich speciell über diese informiert zu haben.

    Wieso?

    Weil später extreme Schwierigkeiten auftauchen können (werden): Platzbedarf (Viele größere Becken + Schlauch-/Rohrverbindungen über mehrere Meter), Futterbedarf (Besonders im Winter, man kann nicht auf Insekten umsteigen - man muss alle 2 Tage bei Wind und Wetter raus Futter sammeln!), Ausbruchsschutz (durch hohe Luftfeuchtigkeit kein Talkum, PTFE oder ÖL möglich!), permanente Beheizung von mindestens 25°C (Stromkosten)

    Spontan fällt mir jetzt nichts mehr ein... wer will darf ergänzen!

    Eine Kolonie mit nur 5 Arbeitern kann sichtbare Gänge und Kammern machen...

    Was für eine Abdeckung verwendst du denn (keine Lust jetzt zu suchen)?

    Am besten eine die 100% Licht undurchlässig ist, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Gänge/Kammern am Glas gebaut werden. Wenn man dann ab und an mal gucken will, nimmt man diese eben so lange ab... Rote Folie ist in meinen Augen Müll.

    Ist beides praktisch, aber deine Methode ist für mich nichts, da sich sonst die Spinnen beschweren wieso dort Ass herumliegt, welches die nicht wollen und liegen lassen :winking_face:

    Für reine Ameisenhalter ist deine Methode auch ganz gut, wer jedoch länger was von den Heimchen (lebend) haben will sollte es ähnlich wie ich machen (oder wie es ihhm/ihr passt), denn so kann man in der Box noch mit Grünfutter zufüttern.

    Man muss eigentlich auch nicht solch eine Angst haben, dass sofort alle herumspringen so bald der Deckel ab ist... ich lauf manchmal ohne Deckel durch die Wohnung wenn ich das Futter vergessen habe ... vielleicht mal eine die rausspringt, die aber oft noch vor der Landung eingefangen werden kann :grinning_squinting_face:

    P.S.: Zu langsam Micky?! Hattest doch von 17:43 bis 19:26 schon fast 2std. Zeit gehabt :face_with_tongue:

    Heimchendose an einer Seite aufklappen - schräg über eine etwas höhere Tasse halten - gewünschte Futtertiermenge hineinlaufen lassen


    In der Zeit wo man auf den Wasserkocher wartet aber mit etwas abdecken, denn es können noch mal ab und zu welche herausspringen, wobei die eher immer im Kreis rennen - sicher ist sicher, besonders wenn die Mutter in der Nähe ist.

    Gut kann man dies auch in der Wanne/Dusche machen, da die Heimchen dort kaum halt haben zum wegrennen, falls mal eine abhauen will... da kann man die problemlos wieder einfangen und per Hand in die Tasse werfen :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Wie schön man sich doch mal wieder über Lebewesen informiert hat, bevor diese erworben wurde... und dann auch nich anspruchsvollere (Exoten) Tierchen...


    Nun ja, da es zu spät ist, schreibe ich dir trotzdem mal...


    Also Königin, die einmal begattet wurden legen im Normalfall bis zu ihrem Tode Eier... am Anfang wenige, später mal mehrere... wenn sie eine alte Dame geworden ist, dann wirds meist auch wieder weniger. - Männchen sind nur für eine Begattung notwendig und dürfen dannn getrotzt ins Gras beißen und/oder als Futter dienlich sein.

    Wie viele Eier in der Anzahl legt ist von jeder einzelnen Königin unterschiedlich. Die eine legt vielleicht nur 1 Ei wobei eine ganz andere wieder bis zu 30 legen kann. - Bei Camponotus würde ich im Schnitt von ca. 5 Eier sprechen, wobei diese Zahl auch sehr stark abweichen kann! Es ist eben von sehr viele Faktoren abhängig, Hauptpunkt ist die Nahrungsreserve in Verbindung mit ihrer Mentalität. Dies kann ein Halter aber nicht erkennen und muss abwarten.

    Wenn das wirklich deine Antwort bleibt, dann ist meine: Lerne mehr über Ameisen!

    Jeder der schon gewisse Erfahrungen im Forum gesammelt hat (LESEN), der weiß das es massig Arten gibt, die rasend schnell zu großen Völkern werden, so dass manch ein Halter damit überfordert ist - das alles mit nur einer einzelnen Königin!

    Dir fehlt es an Wissen um ein sehr großes Volk zu halten, wenn du dich nicht einmal mit diversen Arten auseinander gesetzt hast und nie einen Haltungsbericht gelesen hast in dem ein Volk schnell gewachsen ist. - Deine Suche in den Shops ist auch schlecht, da diese gezielt kleine Völker verkaufen, denn ja größer desto teurer und zu dem möchten doch 99% der Halter sein eigenes Volk von Anfang an haben... natürlich gibts da auch Ausnahmen.

    Zu dem hoffe ich bei deiner Überlegung, dass du dich über später Erweiterungen, Futterbeschaffung, AusbruchssicherungEN, Geschlechtstiere und vieles vieles mehr Gedanken gemacht hast.

    Von mir bekommste keine Artennamen hingeworfen, wenn du nicht einmal selber nach deiner "gewünschten" Art suchst und dich informierst, so dass diese gegebenfalls dem Tode geweiht ist.

    Ich sag mal die waren alle in einerm Reagenzglas! :grinning_squinting_face:

    Reagenzgläser sind nicht so optimal in der Haltung, wie so manch einer denkt. Die sind viel zu groß, unförmig, hell und trocken (trotz des Wassertanks). Ameisen bevorzugen eben ein Erdnest, da sie dort alles so haben wie sie es eben nur möchten/brauchen.

    Kannst ja jetzt mal versuchen die Kolonien in ein neues Nest zu bekommen, ohne die jetzigen Bedingungen zu verschlechtern - du bekommst die da ohne weiteres nicht mehr so heraus... fast schon so "einmal Erdnest, immer ein Erdnest" :grinning_squinting_face:

    1.) Wasser zum Trinken?

    Brauchen Ameisen extra was zu trinken sobald sie aus dem RG Ausgezogen sind?
    Speziell gedacht habe ich an die Lasius niger.
    Sollte man denen eine Wasserquelle hinstellen oder reicht ihnen eine "Feuchtgehaltene" Farm und Honig in der Arena auch als Wasserquelle?

    Wasser sollte immer noch extra angeboten werden (eine Schale mit Schwamm/Seramis oder ähnlichem), damit die Ameisen immer an Wasser kommen wenn ihnen etwas fehlt. Einigen fehlt es trotz Bewässerung immernoch an Feuchtigkeit im Nest selbst und befeuchten mithilfe von Sand das Nest. Andere gehen wieder nur an ganz frisches Wasser... usw.

    Also immer etwas anbieten - da es schnell verdunstet verwenden viele auch Vogeltränken.


    2.) Farmbefeuchtung

    Ich will mich nur vergewissern das ich alles richtig verstanden habe.
    Ich nehme den Drainageschlauch, stopfe am Ende etwas Watte hinein, stecke diesen bis zur Drainageschicht und kippe Oben Wasser hinein.
    Dieses Läuft durch und befeuchtet die Farm.
    Muss ich mehrmals Wasser nachgiessen? Reicht einmal alle Paar Tage? Wie merke ich das es "Genug" Wasser ist?

    Also im Ganzen haste schon recht, aber ich weiß nicht in welcher Reihenfolge du Bewässerungsschlauch und Sandschicht einfüllen möchtest, aber immer erst den Schlauch/Rohr zuerst in die Farm halten und dann befüllen...

    Wie oft du bewässern musst ist ganz unterschiedlich und kann dir niemand genau sagen, da es von vielen Faktoren abhängig ist, unter anderem der Temperatur... daher vorher etwas testen, bevor man nachher mit Ameisen Probleme bekommmt. :winking_face:

    Eingangsgrößen haben absolut nichts mit der Königin- oder Arbeiteringröße etwas zu tun. Die Arbeiter bearbeiten des öfteren dieses, so dass bei neuem Futterangebot es meist erweitert wird, da das Beutetier in das Nest gelangen soll, um dieses an einem sicheren Ort zu zerlegen... wenn kein Bedarf ist, wir der Eingang einfach sehr verkleinert.

    Jetzt sehen die Halter mit einer Farm die negativen Seiten und wünschten sich meistens doch ein Ytong-Nest :grinning_squinting_face:

    Um mehr Diskussionsstoff wird gebeten, wenn man etwas zu deinem Volk schreiben soll - biete einfach etwas mehr Inhalt an und du bekommst Meinung, Fragen oder sonst was ... :winking_face:


    Jedenfalls fragst du an einer Stelle wieso immer nur eine Arbeiterin außerhalb des Nestes anzutreffen ist. - Das liegt ganz einfach daran, dass dein Volk anscheind noch sehr klein ist und man sagt dass schätzungsweise max. 10% nur das Nest verlassen, außer es wird später mal ein größeres Beutetier entdeckt und eine Arbeiterin fordert Unterstützung an. Für ein kleines Volk reicht es auch vollkommen aus, wenn immer nur eine Arbeiterin unterwegs ist, denn wenn diese nach einer Ladung Honig zurück kommt, gibt sie es an die anderen Arbeiter und der Königin weiter... so dass eben alle mit Honig versorgt wurden, dazu brauchen diese keine großen Mengen. Nach dem der Kohlenhydratehaushalt gesichert wurde, kommt die Brut dran und die Arbeiterin schafft Insekten-Proteine heran, bis alle versorgt sind. Die Brut bei kleinen Völkern ist auch nie so zahlreich wie bei größeren Völkern, denn das bedeutet auch mehr Arbeit (Säubern, Füttern, Umlagern etc.) - aber es gibt dafür auch nicht so viele Arbeiter und somit halten sie die Brutmenge gering.

    Ameisen stört die Beleuchtung im Normalfall niemals, außer die Lichtstärke ist sehr hoch, dann kann es sicherlich eine Reizung der Augen verursachen - ähnlich wie beim Menschen, der in die Sonne sieht. - Denn sehr viele Arten haben sehr schlechte Augen und können meist nur Umrisse erkennen. Jedoch gibt es auch Arten (eher bei exotischen), die sich mit Hilfe der Augen orientieren, die kann das sicherlich viel eher stören wenn man mit der Taschenlampe in das Nest leuchtet als bei den meisten einheimischen Arten.


    Zum Thema leuchten bei bestimmtem Licht:
    Das passiert nur mit Schwarzlich bei Kaiserskorpionen (Pandinus imperator), deren Haut auch bei anderen Lichtern immer ganz anders schimmert, da spielt es schon eine Rolle ob man mit Glühlampe, Leuchtstoffröhre oder nur Zimmerhelligkeit (Sonne) hält.
    Aber es gibt soweit ich das weiß noch keine erforschte Ameisenart die ebenfalls durch bestimmtes Licht "leuchtet".