Beiträge von LifeStyler

    Shanks
    Das mit den einstürzenden Steinchen ist wenn sich diese schon im Nest befinden. - Die Ameisen graben die Steine wie Sand weg und bauen in den Steinen eventuell Gänge. Es kann natürlich auch sein, dass diese immer einen Stein nach dem anderen abtragen und keine Gänge bilden, jedoch gab es irgendwo mal einen Haltungsbericht in dem es eben der Fall war, dass dort Gänge gegraben wurden und ein Teil der Arbeiter verschütttet waren... Folge: Nestöffnung (jeder weiß das man es ja nicht machen sollte, aber will man diese ansonsten eingeklemmt lassen?)


    @ andi
    Du hast noch einen weiten Weg vor dir, denn 3 Arbeiterinnen haben in einem Reagenzglas schon viel zu viel Platz :winking_face: - Also du kannst dein Volk die komplette Saison im Reagenzglas lassen und eventuell ein Zweites ohne Wassertank mit der Öffnung neben das jetzige Nest legen. Oftmals wird dieses 2. Reagenzglas als Kornkammer genutzt.

    Das ist auch vollkommen ausreichend.

    • Das was du in der Natur beobachtest ist noch lange nicht das selbe wie in der Haltung, wo man viel genauere Beobachtungen macht - egal mit welcher Art :winking_face: - und hier noch ein sehr guter Haltungsbericht über Camponotus substitutus: http://www.ameisenforum.de/exotische-arte…rfahrungen.html
    • Nein, es gibt keine Schätzwerte für die richtige Ameisenhaltung, nur "je größer desto besser" (aber nicht unbedingt aufs Nest bezogen)
    • -
    • So in der Art, einfach mit einem feuchten Stück Küchenpapier/Zewa (oder wie man das so nennen mag) kurz über die stark verschmierte Scheibe gehen. Ameisen die sich dran festhalten einfach wieder hineinschütteln... wird aber erst bei sehr großen Völkern zu einem Problem

    Wie viele Kammern hat dein Nest und wie groß ist deine Kolonie überhaupt?

    Eventuell sollten diese zuerst einmal im kleineren Nest bleiben, so dass die Wahrscheinlichkeit der "Vermüllung" minimiert wird. Aber schildere uns erst mal genauere Daten...

    Von Sand oder Kieselsteinen im Nest halte ich nicht viel...

    • ..., denn der Sand wird feucht und lässt sich so optimal an die Scheibe kleben, so dass kein Einblick mehr vorhanden ist.
    • ..., denn Kieselsteine können ins rutschen kommen und so einige Arbeiter oder sogar die Königin verschütten, was zum Tode führen kann!

    Hallo

    • Exoten können (müssen aber nicht) anspruchsvoll sein! - Es gibt viele einheimische Arten, die in der Haltung schwieriger/komplizierter sind als so mancher Exot. Das wichtige ist (was kaum einer genau macht), sich gründlich über diese Art zu informieren, die man sich in sein Haus holt. Viele exotische Camponotus sind recht einfach zu halten (z.B. Camponotus substitutus), sind auch sehr interessant aufgrund ihrer Schnelligkeit. - Aber was mir nicht ganz gefällt ist, dass du von langweiligen einheimischen und interessanten exotischen Arten sprichst. Woher weißt du das wenn du noch nie Ameisen gehalten hast? :winking_face: - Im Prinzip ähneln sich Europäer und Exoten sehr und es gibt bei jeder Art etwas was sie ausmacht, daher sind alle gleich interessant auf ihrer eigenen Art und Lebensweise!
    • Also in der Ameisenhaltung spricht man wirklich nur von der Grundfläche (cm² bzw. m²), aber das heißt nicht das alle deswegen nur niedrige Formicarien verwenden. Man darf gerne so hoch gehen wie man Platz zur Verfügung hat, aber die meisten Arten bleiben eher dem Boden treu und nur vereinzelt klettern sie nach oben... außer dort oben wird Futter erkundschaftet, dann folgen auch die anderen Arbeiter nach oben...
    • Eine Anlage kann aus jedem Material bestehen, so lange man nicht den Ausbruchsschutz gefährdet. Also ob es Glas oder Kunststoff/Plexiglas ist, das spielt keine Rolle - Holz sollte man nur gewählt Verwenden, also nicht zum Beispiel bei vielen Camponotus-Arten ein Holzformicarium verwenden, da diese sich dadurch beißen können (was aber nicht unbedingt der Fall sein muss!). - Alle möglichen Kleber sollten sehr lange gut auslüften, damit keine giftigen Dämpfe mehr auftreten! Wenn der Kleber auch im festen Zustand noch Dämpfe abgeben, dann niemals verwenden - Aquariensilikon eignet sich dafür sehr gut, da dieser auch Plexiglas gut verklebt - der normale Silikon ist von Plexiglas leicht entfernbar!
    • Müllberge sollten entfernt werden, was am Anfang auch noch recht einfach klappt - bei größeren Völkern kann der Müll aber auch mal mehr Arbeit bereiten. Zu dem wird der Halter meist auch bei größeren Völkern verdreckte Seitenscheiben beobachten, welche man nur mit einem feuchten Lappen säubern darf, wenn es dann überhaupt noch möglich ist :grinning_squinting_face:
    • Lautstärke ist kein wirkliches Problem, wie schon erwähnt sind Vibrationen das Problem, weil diese die Ameisen in deren Orientierung stören und verwirren - was auch zum Tode führen kann. Es ist aber umstritten, da es auch große Völker neben Autobahnen oder Zuggleisen zu finden sind. Am besten aber so gut minimieren wie es eben nur geht.

    Dann schreibe ich mal meine Vermutungen ...

    Also ich muss zuerst einmal sagen, dass ich nicht wirklich viel davon halte bereits gegründete Völker auf irgendeine Art zu pushen (Puppen, Arbeiter oder Königinnen). Die Chancen sind eben 50/50, da man eben niemals in die Köpfe der Tiere schauen kann und somit nicht einschätzen kann was passieren wird.

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    Ich vermute mal dass ein pushen bei einem kleineren Volk besser ablaufen wird als bei einem Großen. - Wieso? Weil kleinere Völker nicht solch eine erhöhte Aggressivität aufweisen wie eins mit mehreren hundert Arbeitern. Die Aggressivität wächst oftmals mit dem Wachstum des Volkes, was man aber niemals pauschal sagen sollte.


    Wenn ich es auftesten wollte, das Pushen mit 2 Königinnen, dann würde ich 2 Anlagen mit einem Schlauch verbinden, so dass nur eine vereinzelte Arbeiterin die beiden Königinnen entdeckt und erkundschaftet. So kann man diese einzelne bei direktem Angriff noch entfernen oder wenn diese zurück rennt, dann kann man die Unterstützung rechtzeitig erkennen, so dass man die Königinnen sichern kann.
    Wenn das nicht so funktionieren sollte (was ich vermute), dann würde ich irgendwie versuchen die Gerüche beider Seiten miteinander zu vertauschen und den oben genannten Versuch erneuet austesten.

    Wie Gerüche miteinander vertauschen? Eventuell wenn man tote Arbeiterinnen hat, diese irgendwie mit den Königinnen zu berühren oder ähnliches. Einfaches hineinlegen ins fremde Nest wird sicherlich nicht ausreichen, dann wird es einfach als Futter angenommen oder als Müll nach draußen verfrachtet...

    Habe soetwas eben noch nie ausprobiert und ich würde es einfach so ungefähr austesten :grinning_squinting_face:

    Es wird sich sicherlich um eine Messor handeln, aber die Wahrscheinlichkeit für Messor structor ist eher gering.

    Behandel es lieber als Messor spec., da es eben sehr viele verschiedene Messor-Arten gibt.


    Aber ihr wisst schon, dass nur Königinnen ohne Flügel für eine Gründung geeignet sind?!

    Nötig ist es nicht, aber den Tieren wird es gemütlicher - je dunkler desto besser! (auch durch rote Folie scheint Licht)

    Ameisen kommen aber auch ohne jegliche Abdeckung bestens zurecht. Ich vermute jedoch, dass durch diesen Stressfaktor (= Licht) die Sterblichkeitsrate erhöht ist. Was ich jedoch nicht mit einer Studie oder ähnlichem bestätigen kann.

    Kornkammern sollten größer sein, denn es werden später ziemlich viele Körner eingelagert, die natürlich massig viel Platz beanspruchen werden.

    "Ameisenbrot" ist einfach nur zerkautes Korn mit der "Spucke von Ameisen" - um es mal leicht auszudrücken. Also es wird im Nest nicht gleich alles umgewandelt und eingelagert, sondern es werden nur ganz normale Körner gelagert.

    Zu feucht sollte es nicht sein, denn dannn kann es anfangen zu schimmeln oder keimen.

    Hallo

    Beim stöbern durch das Internet bin ich auf eine interessante Idee der Australier gestoßen, wie diese nun ihre Agakrötenplage eindämmen wollen:

    Quelle: http://umwelt.scienceticker.info/2009/03/30/ame…oeten/#more-354

    Wenn es wirklich so der Fall ist, dann fackel nicht so lange mit der Tötung deines Volkes.

    Weißt du auch wie du das am besten machst? ... mit kochendem Wasser! So dauert es keine Sekunde und ist die humanste Tötung von Insekten (im normalen Haushalt).

    LifeStyler
    Prinzipiell kann man die Kugel in jeder Größe Bauen, je nach Bedarf eben. Die Plexiglaskugel die ich zum Test mal verwende einen Durchmesser von 10cm, also würde der Platz sicher nicht allzu lange ausreichen.

    Jedenfalls habe ich jetzt mal eine Testkugel gebaut. Ging übrigens schneller als das Zeichnen in Sketchup :grinning_squinting_face: . Bilder folgen noch.
    Jetzt muss ich mal sehen, wie es sich mit der Bewässerung verhält und ob das auch so klappt, wie ich mir das vorstelle...

    Das man jede x-beliebige Größe verwenden kann ist schon klar, ich wollte ja auch nur deine geplanten Maße haben um eventuell Einspruch zu erheben :winking_face:

    Die Bewässerung lässt sich immer ganz einfach durch einen Docht realisieren, so kommen die Ameisen auch nicht in den Tank. Also Watte eignet sich dazu noch meiner Meinung nach am besten.

    Haste meinen Ratschlag doch befolgt und keine überteuerte für 15Euro gekauft - Ich finde solche Preise einfach nur rein Abzocke! Unverschämt von allen Verkäufern incl der Shops.

    Jedenfalls falls du die Ameisen in einem Nest beobachten möchtest, dann nimm einen Schlauch mit 4mm Innendurchmesser (Länge 10cm) und mache an einem Ende einen Tropfen Silikon den Weg zu. Dieses abdunkeln und fertig. Diese Ameisen brauchen nämlichen absolut keinen Wassertank, aber immer frisches Wasser anbieten, da diese das Nest selbst befeuchten!

    Soll nur mal so als kleiner Hinweiss sein, nicht dass du danach gefragt hattest, fiehl mir einfach gerade so ein, wie ich es damals auch mal getan habe.