Hey, das klingt ja nach einer Einladung! "Kind und Kegel" ab ins Auto... "Wulfen" einladen und dann die Wohnung stürmen ![]()
Beiträge von LifeStyler
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Servus...
Du nennst dich "Wulfen", aber kommst aus Marl? Versteh ich ja mal gar nicht, außer es ist damit nicht der Ort (10-15km Entfernung von Marl) gemeint

Micky: Ist das nicht bei dir in der Gegend oder bist weiter östlich angesiedelt?

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Soldatenkaste wird vollkommen überbewertet, vor allem von Einsteiger, weil diese denken dass diese jagen, verteidigen oder sonst was für interessante Aufgaben übernehmen. Dies ist aber nur bei wenigen Arten, die man käuflich erwerben kann, der Fall.
Bei Pheidole sind Soldaten in der Regel nur zum zerkleinern von Futtertieren oder Körnern vorhanden - Ein Pheidole-Volk welches nur Soldaten hätte, würde in frühster Zeit eingehen.Die Haltung von Pheidole ist aber auch schon nur bei 30 Individuen sehr interessant, denn bei denen kommen zur Nahrungsaufnahme gerne mal bis zu 50% aus dem Nest, wobei von sehr vielen anderen Arten mmax 10% das Nest verlassen. So kann man sich errechnen wie gerade die Beobachtung in der Anfangsphase auch sehr unterschiedlich sein kann.
Die Aussage:
ZitatPheidole sind keine so guten Ausbruch spezialisten wie viele bahubten.
Die möchte ich noch einmal ganz kurz klarstellen, nicht das Missverständnissse aufkommen! - Diese Behauptung wird so vertreten, weil Pheidole sehr stark furagiert (=Nahrungssuche etc.). Zu dem sind sie durch ihre sehr geringe Körpergröße in der Lage durch 1mm große Löcher zu schlüpfen, also klebt man quasi einen Abdeckplatte auf ein Aquarium, so darf nirgends ein winziger Spalt unverklebt bleiben, weil sie sich dadurch quetschen, auch wenn der Halter dieses Loch fast nich wahrnehmen kann. Dann kommt noch hinzu, dass diese sehr gerne anfangen etwas zu zerbeißen um sich ihren Weg nach draußen zu bahnen... also keine Kunststoffgaze verwenden, Ytong kann zerbissen werden, Schwämme etc.
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Hi,
ich halte mich mal relativ kurz, damit du dir eben dies bezüglich selbst mehr Gedanken machen kannst, was dir eventuell besser gefällt.
- Den kompletten Stein mit Acryl-/Plexiglas verkleiden - Wassertank ebenfalls, aber mit einem Loch welches du mit Watte o.Ä. verschließen kannst
oder
- Ein zweites Becken, welches aber ein Nestbecken bleibt. Soll bedeuten, dass sich dort nur Nester befinden...
- Den kompletten Stein mit Acryl-/Plexiglas verkleiden - Wassertank ebenfalls, aber mit einem Loch welches du mit Watte o.Ä. verschließen kannst
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Ich dachte die paaren sich nur während des Fluges!?
Je nach Art in der Luft oder am Boden... Mehrheit findet in der Luft statt.
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Asiatische Camponotus oder orientalische Messor sind nicht ganz so teuer und für einen Einstieg auch keine allzu großen Problemkinder... wenn man von Anfang an gescheit plant und sich gut informiert.
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An dir verzweifelt hier noch lange keiner, da gibt es viel schlimmere Fragestellungen... wobei jede Frage gut ist, denn sonst würden eventuell Tiere darunter leiden. Niemand hat das Wissen von Geburt an.
Ich entnehme aus deinem langen Text nur eine einzige Frage:
ZitatL.Niger sollten doch, wenn das 2 Nest bezogen wird, erstmal gut und gern eine ganze Zeit mit insgesamt 30 Kammern auskommen?
Worauf ich gerne mal sagen kann, dass so ein Nest locker mehrere Jahreausreichen wird, zu mal noch das erste Nest ebenfalls dazu gerechnet werden muss

Würde gerne mal vorschlagen, dass du mir (bzw. uns) eine Skizze zeichnest, um deine Planung überhaupt noch überblicken zu können - mit Paint oder anderem Programm. So kann konkreter geholfen werden.

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Wie wärs mit einem Link, damit man auch reinschauen kann?

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40 Kammern bringen vielleicht vieeel Ruhe, aber eventuell auch erneute Arbeit.
Immerhin ist genügend Platz für organischen Müll vorhanden, welcher in den feuchten Kammern gelagert werden kann und anfängt zu schimmeln...
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Wie kommst du denn überhaupt darauf? Ich weiß, es gab mal einen Film im Fernsehen, bei dem Leute von einem "Sonnensturm" erblindet sind, aber ein Sonnensturm äußerst sich nicht in grellem, hellen Licht, das die Netzhäute verbrennt, wie dort dargestellt, sondern wie oben geschildert

Was wird denn da oben geschildert?
Wenn ein Polarlicht kein grelles, helles Licht sein soll... wie bezeichnest du denn dann Polarlichter, die dadurch verursacht werden?
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Den einzigen "Richtwert", wenn man es so bezeichnen möchte, wäre die Aussage das ein Volk mit 150-200 Individuen in einem Standard-Reagenzglas leben können... man muss nicht immer nur die Individuen berechnen, große Völker haben auch dem entsprechend viel Brut.
Zu dem ist eine solche Berechnung recht unwichtig, denn alles über 1.000 Individuen kann oft nur noch geschätzt werden

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Es ist das Nest für eine Ameisenart gut, welches sie auch freiwillig ausgewählt haben. Wenn du dir unsicher bist, dann einfach mal eine Alternative anbieten, dann wird man sehen welches Nest ansprechendere Bedingungen aufweist.

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Für den Winter sollte es einfach verschließbar und vor allem herausnehmbar gestaltet werden, mehr muss da nicht beachtet werden...
Wo sich der Nesteingang befindet ist komplett vom Nestaufbau abhängig, aber ich habe meinen niemals direkt an der Abdeckscheibe, denn das verschließen kann dann problematischer werden. Aber hört sich jetzt schlimmer an, als es wirklich ist, viele Halter haben den Eingang auch direkt an der Scheibe. - Die Optik spielt dabei auch eine Frage, ob man den Schlauch sehen soll oder eben nicht...

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Also deine RG-Maße ist die Standardgröße in der Ameisenhaltung.
Ein solches RG kann je nach Legeintensität der Königin auch mal 2 Jahre ausreichen, aber das ist immer sehr unterschiedlich. Gerade Lasius niger sind dafür bekannt auch in einem RG stur weiter zu leben, auch wenn der Wassertank schon längst ausgetrocknet ist - weil aber immer Frischwasser in der Arena vorhanden sein muss, ist dieses nicht unbedingt schädlich... kann im Hochsommer auch mal zu einem Problem führen.
Ameisen ziehen nicht erst um, wenn das Nest zu klein wird, sondern auch schon voher... einfach immer dann wenn sie eine bessere Umgebung (klimatische Bedingungen) vorfinden, damit die Brut sich gescheit entwickeln kann. Zu dem sind der Lichtfaktor und andere Faktoren ebenfalls entscheident bei der Nestwahl. Ein RG ist im Vergleich mit anderen Nestern absolut schlecht durch rutschige Wände und hohem Lichteinfall bei geöffnetem Nest - absolut unnatürlich/steril, was trotzdem auch ein paar wenige Vorteile besitzt.
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Der Grundgedanken mit den "je mehr Nest, desto mehr Kammern im neuen Nest" ist ganz gut, denn je älter ein Volk ist, umso schneller ist dessen Wachstumsrate.
Das Bewässern kann man gut mit Schwämmen, Watte, Seramis oder anderen saugfähigen Materialien absichern. Man kann aber auch eine kleine Kammer mit einer Plexiglasscheibe abdecken, in der ein Loch für die Bewässerung gebohrt wird, welches dann mit Watte verschlossen wird, wenn die Bewässerung zu ende ist.
Ob Fliesenkleber oder Gips ist vollkommen egal... kannst auch Styropor unter dem Fliesenkleber einarbeiten, dann haste noch kleine Berge oder was auch immer du Bauen möchtest

Deine Idee zu der Bepflanzung mit Kiesabdeckung um eine Grabaktivität zu verhindern wurde schon von vielen Haltern durchgeführt und für gut erklärt. Aber ich würde trotzdem noch auf die Pflanzungsart achten und mich nach sogenannten Steinpflanzen richten, weil diese nicht so häufig bewässert werden müssen.
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Bewässern brauchst du quasi nur die Nester, in denen du die Ameisen haben möchtest, wenn die sich selbst in einem anderem trockenen Nest niederlassen, dann kann der Halter immernoch mit dem Bewässern anfangen. - Wäre ja kein wirklicher Mehraufwand.
Wie viele Kammern soll so ein Stein denn überhaupt bekommen, denn wenn es nur 4-5 Kammern pro Stein sein sollten, ist es kein Muss dieses zu befüllen. Meistens wird der Müll nur im Nest gelagert, wenn eine Arbeiterin einen etwas längeren Weg vom Eingang bis zu den belegten Kammern haben. Also wenn die besetzten Kammern relativ nahe am Ein-/Ausgang liegen, wird der Müll direkt raus gebracht und die unbesetzten Kammern bleiben vom Müll verschont. - Kammern werden in der Regel nur wegen einem potenziellen Müllproblem vom Halter verschlossen.
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Nun meine erste Frage, wäre das mit Strohhalmen machbar, oder doch lieber Schläuche nehmen?
Grundsätzlich sind Strohhalme verwendbar, aber fragt sich nur wie lange... Also bei Jungkolonien kann man die verwenden, aber wenn ein Volk mal +200 Individuen beheimatet, dann kann so ein Strohhalm schon ordentlich zu Problemen/Staus führen. Und ein späteres Austauschen macht unnötig viel Arbeit.

Zweite Frage wäre dann:
Kann ich den Zugang zum Nest ruhig etwas höher machen, da ich die Nester gern auf den Bodengrund der Arena stellen möchte, natürlich so, das keine Ameise drunterkrabbeln kann, oder sollte das Nest schon unterhalb des Arenabodengrundes sein?Das ist den Ameisen völlig egal, hauptsache im Nestinneren gefällt es ihnen, mehr interessiert die nicht. Kaum zu glauben, aber es sind "anspruchslose Frauen"

Nächste Frage: Ich müsste dann alle 3 Nester mit einer Bewässerung versehen, richtig?
Wäre zumindest nicht verkehrt, denn sie bevorzugen nun mal feuchte Nester.
So ein Kammer befüllen kann auch mal schief gehen, in dem das Volk nicht versteht, dass diese großen Brocken einfach nur entfernt werden müssen... Da du aber sowieso 3 kleine Nester anbieten möchtest, würde ich einfach zu Beginn einen Klotz anbieten und wenn Bedarf besteht, einfach das nächste Nest anschließen.
Und weil es so schön ist
: Oder sollte ich bei allen 3 Nestern, jedes Nest mit einem Eingang versehen?Also ein Eingang pro Nest?
Obwohl das ja recht unnatürlich wäre, oder?Zumal ich ja dennoch alle 3 Nester herausnehmen müsste zur Winterruhe.
Persönlich tendiere ich allerdings zu einem Eingang und Zugängen von Nest zu Nest.Die Anzahl an Eingängen kannst du frei entscheiden, den Ameisen ist es reichlich egal, hauptsache es besteht kein Luftzug oder ein zu hoher Lichteinfall durch eventuell zu große Eingangslöcher. In der Natur haben Ameisen extrem viele Eingänge, so haben diese recht scheuen Tiere unterirdische Wege, welche für Feinden schützen.
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Ein Volk, sofern es wirklich Lasius niger sind, kann bis zu 200 Individuen in einem Reagenzglas bleiben. Es besteht absolut kein Muss, die Ameisen umziehen zu lassen, so bald die ersten Arbeiter schlüpfen.
Zu dem kann das mit dem Nestwechsel bei Lasius niger seine Zeit dauern und raubt so manchen Einsteiger schnell die Nerven, weil sie denken sie machen etwas falsch, weil eventuell der Wassertank leer ist. So lange jedoch immer zusätzlich reines Wasser in der Arena angeboten wird, kann so schnell nichts schief gehen.
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Um welche Formica es sicht hierbei handelt, darüber möchte ich nicht einmal eine Vermutung äußern, so schwierig ist eine genaue Bestimmung! Und vor allem mit solchen Aufnahmen, denn man benötigt schon eine viel nähere Auflösung (Makro-Fotografie) von der Ameise.
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Die Ameise auf deinen beiden Bildern sieht mir mehr nach Formica spec. aus
