Pheidole megacephala

  • Eine Pheidole megacephala Kolonie kann unter Idealbedingungen in kürzester Zeit sehr volkreich werden. Sie sind selbst ohne Stachel und Säure gute Jäger und stürzen sich in Massen auf ihre Beute. Ein großer Unterschied gegenüber den meisten Pheidole Arten in der Haltung ist, dass aktiv Inzucht betrieben wird, also dass sie ihre eigenen Jungköniginnen begatten und adoptieren. So kommt es viel seltener vor, dass unter den Gynen später Rangkämpfe entstehen. Durch diese Inzucht formen sich in der Natur aber teilweise hunderte Meter lange Superkolonien.

    Artenverzeichnis

    Familie
    Formicidae (Ameisen)
    Unterfamilie
    Myrmicinae (Knotenameisen)
    Tribus
    Pheidolini
    Gattung
    Pheidole
    Art
    Pheidole megacephala
    Deutscher Name
    Dickkopfameise
    Lebensraum/Heimat
    Vorranging in der Erde, Südeuropa, Afrika, Asien
    Königinnen
    claustral, polygyn
    Arbeiterinnenunterkasten
    polymorph, mit Soldaten
    Nahrung
    Insekten (sehr starkes Jagdverhalten), Honigtau, kleine Körner, Nüsse
    Winterruhe
    nein
    Aussehen/Färbung

    In Natur rot-braun, in der Haltung färben sie sich meistens schwarz. Soldaten haben einen Postpetiolus

    Puppen
    Nacktpuppen
    Körpergröße
    Königinnen: ca. 6-7mm
    Arbeiterinnen: ca. 2,5mm
    Soldaten: ca. 3,5-4,5mm
    Koloniegröße
    Heimhaltung 10.00-100.000, in Natur Superkolonien möglich
    Luftfeuchtigkeit Arena/Nest
    Arena: 50 - 60% Nestbereich: 70 - 80%
    Temperatur Arena/Nest
    Arena: 23 - 26°C Nestbereich: 23 - 27°C
    Bodengrund Arena
    Sand-Lehm, Sand
    Nestformen
    Erdnester unter Steinen oder kleinen Büschen, Farm, Ytong, Gips
    Entwicklungszeiten
    Ei zu Larve: ca. 8-10 Tage
    Larve zu Puppe: ca. 10-14 Tage
    Insgesamt: ca. 3-4 Wochen
    Einschätzung der Haltungsschwierigkeit
    höhere Ansprüche ans Klima und an die Ernährung, sehr guter Ausbrauchschutz nötig. Gilt als Art mit hohem invasivem Potential, eine Haltung sollte wohlüberlegt sein.
    Sonstige Angaben
    brauchen eine stetige Wasserquelle. Sie haben wie alle Pheidole Arten eine sehr schnelle Rekrutierung.

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