Smaug, Dir gratuliere ich natürlich einige Tage zu spät nochmal Nachträglich!! ![]()
Beiträge von Pi.Ag3
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Hi!
Es empfiehlt sich eigendlich, so viele Wirtsameisen wie möglich hinzuzugeben, und zwar bevor Du die Königin hineinsetzt. Du baust vorher die Arena, und sammelst Dir ein weisseloses Volk. Dann wird die Königin erst in die Arena gesetzt! Vorher kann es passieren, dass sie angegriffen wird. Außerdem kannst Du das "Anschleichen" der Königin beobachten. Dann hast Du gleich zu Beginn ein großes Volk, und die Königin genug Verpflegung. Idealerweise sollte man die Nester der Lasius öffnen, und an der Stelle mit den Puppen die Arbeiterinnen mit etwas Brut entnehmen. Denn die frisch geschlüpften Lasius Arbeiterinnen sind viel toleranter und haben keinen sonderlich ausgeprägten "Nestgeruch". Besser für die Königinn. Anfangs kann es passieren, dass frsichgeschlüpfte Arbeiterinnen von der sozialparasitären Lasius getötet werden.
Übrigens sehr interessant; Ich hätte auch gerne eine Chthonolasius gründen lassen.
Grüße, Phil/Pi
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Hi,
jop, wie gesagt, solange die Pflanze komplett mit Blattläusen eingepflantzt wird, gibt es keine Probleme. Aufwand? Ist halt die Gefahr, dass sich die Ameisen unter der Pflanze eingraben. Blattläuse, welche durch das Formi umherrirren, werden meißtens gefressen (eigene Beobachtung).
Mir ist zumindest kurzzeitig gelungen, ein üpaar Blattläuse anzusiedeln. Hat aber nicht geklappt, flasche Pflanze. Denn das ist das Hauptproblem; Man braucht die richtige Pflanze mit den passenden Blattläusen, sonst klappt da gar nicht. Blattläuse auf einer Brombeere? Das wäre schön...
Hier mal ein Video meinerseits der eingebrachten Blattläuse:
eyVk_f1EkgkGrüße, Pi
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Hi,
da ich während meines Urlaubs in Österreich gleich 3 Mal die Chance hatte, den Vorgang ienes Myrmica Schwarmfluges zu beobachten, kann ich hier meine Erfahrungen niederschreiben.
Ein Massenschwärmen von Myrmica rubra, wie man es z.B. von Lasius niger kommt, ist wahrscheinlich etwas seltener. Ich konnte einen sehr großen Beobachten, dieser fand aber nachts um halb 10 statt. Überall aus den Nestern flogen die Geschlechstiere ab, nicht selten vom Licht angezogen. Ich bin mir sicher, es kam zu extrem vielen Begattungen; doch ich habe keine einzige begattete Königin gefunden. Die einfache Ursache; zu dunkel. Aber ich habe auch nicht wirklich nach ihnen gesucht- mehr oder weniger einfach nur Ausschau gehalten.Die anderen zwei Schwarm"flüge" waren schon interessanter. Nicht zuletzt, weil sie von mir "künstlich beschleunigt" wurden. Das Nest war auf einer Wiese an einem vielbeschienen, aber trotzdem recht feuchten Hang. Wegen der direkten Sonneneinstrahlung regte sich dort nichts, höchstwahrscheinlich der Grund, warum der andere Schwarmflug auch nachts stattgefunden hatte. Um mich selbst bei meinen Dauerbeobachtungen vor der Sonne zu schützen, habe ich einen Lichtschutz in Form einer Luftmatratze^^ errichtet. Die Aktivität der Ameisen nahm daraufhin bedeutend zu. In der Hoffnung, eine bessere Wirkung zu erzielen legte ich die Matratze komplett auf das Nest, und ging einige Zeit weg. Als ich wiederkam, war das Gewusel größer, und etwa 3 Männchen waren außerhalb des Nestes, und versuchten wie wild eine Kopula mit Arbeiterinnen (was naütrlich nicht klappte). Zeitweise traten auch zögernd hin und wieder Königinnen hervor.
Es flog aber nichts ab, es ist also falsch es Schwarmflug zu nennen. Der Ort der Versammlung der Geschlechtstiere war einfach nur vor dem Nest. Nach mehrstündiger Beobachtung krabbelte mir schließlich eine begattete Königin ins Sichtfeld.
Das passierte mehrmals, und ich hatte nach 2 Tagen aktiver Beobachtung 4 Königinnen zusammen. Sehr schwer zu finden also, aber wenn man Gedult hat, findet man sie auch.
Übrigens konnte ich sehr oft beobachten, dass eine Kopula nicht richtig klappte. Das Männchen versuche es zwar, und ich sammelte später 2 dieser Königinnen ab; aber sie verloren nach mehreren Tagen nicht ihre Flügel, weshalb ich davon ausgehe, dass es nicht zur Begattung kam.
Es ist anzunehmen, dass die begatteten Königinnen danach wieder vom Nest aufgenommen wurden. Also ein Schwarmflug, um die Könginnenanzahl im Nest erhöhen. Der andere, große, diente wahrscheinlich zur Ausbreitung. Interessant!Vielleicht hat ja noch jemand außer mir ähnliches beobachten können?
Grüße, Phil/Pi
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So, nun komme auch ich dazu:
Also, mein Name ist Philipp, und ich habe 17 Jahre auf dem Buckel. Hauptberuflich bin ich Schulbankschläfer, und ich komme morgen (Ferienende :() in die Oberstufe (=11. Klasse) meines Gymnasiums. Ein gutes Abitur ist mein Ziel, danach studieren, und dann werde ich entweder Taxifahrer oder Professor, was sich eben ergibt.
Ich bin ein großer Naturfan, dementsprechend sind alle meine Hobbys ausgerichtet. Ich gehe gerne wandern, und als außergewöhnliches Hobby (neben der Insektenhaltung^^) fliege ich Gleitschirm. Schon als kleines Kind habe ich mit Tieren beschäftigt, damals wollte ich "Tierforscher" werden. Dann im zunehmenden Alter und Dank des Internets offenbarten sich mir mehr Möglichkeiten, und ich habe mein Wissen besonders im Bereich Insekten ausgebaut. In der Insektenhaltung war ich soweit ich mich erinnern konnte schon mit 10, meine erste Insekten waren ein paar Heimchen aus der Zoohandlung.
Zu den Ameisen bin ich erst letztes Jahr gekommen. Ursache war ein Kroatienurlaub, in dem ich die unglaublich großen Messor wasmannii Völker beobachten durfte, mit ihren meterlangen Straßen. Das wollte ich dann unbedingt auch im Zimmer haben. Jedoch bin ich in der eigentlichen Ameisenhaltung eher "gebremst", hatte noch nie Exoten, und meine jetzigen Ameisen sind alle selbstgesammelt.
Mein persöhnlicher Schwerpunkt liegt mehr auf den Ameisen in der Natur, ich liebe es sie dort zu beobachten, oder auch erst sie zu finden und anschließend zu bestimmen. Je mehr man sich damit beschäftigt, umso mehr Ameisen findet man auch, sogar im eigenen Garten. Außerdem bin ich ein großer Fan von Fotographie, und versuche möglichst eine große Vielfalt an interessanten Fotos zusammenzubekommen.Das wars, denke ich.
Grüße, Pi/Phil
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Hi!
Danke!
ZitatOder hat man dich, noch im Urlaubstaumel, einfach so rekrutiert?
Genau. Zum ersten Mal seit 2 Wochen wieder im ICQ und dann wird man gefragt, he willst Du nicht vielleicht Mod werden?
Ich hätte selbstverständlich eine Bewerbung geschrieben, aber ich hatte ja sozusagen von nichts eine Ahnung. War erstmal ein wenig schockiert, Smaug und nefycee nichtmehr auf ihrem Posten? Ich wurde dann aber über ICQ aufgeklärt.Jetzt muss ich mich aber trotzdem erst noch ein wenig orientieren, stehn ja noch ein paar Berichte meinerseits an.
Grüße, Phil
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Da darf ich Lifestyler wiedersprechen; Nackpuppen kommen bei Serviformica durchaus vor.
Hier sieht man das gut:
[Blockierte Grafik: http://picmirror.de/bild.php/43299_nackt.jpg]
Sind zwar Formica rufibarbis, die Nackpuppen kommen aber soweit ich weiß bei allen Serviformica vor.Grüße, Phil
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Nochmal zum "Schallplattenphänomen";
ZitatDa ist nur die Ameise welche die Platte nicht verlässt, an was orientieren die sich?
Kommt stark auf die Art an. Meine Vermutung in diesem Fall wäre eine selbstgelegte Duftspur der Ameise. Sie glaubt sich auf anderen Terrain zu bewegen, und nicht auf der Stelle zu laufen. Gibt auch so Ameisenlaufbänder in Laboren, sieht man im Film "Ameisen- die heimliche Weltmacht" sehr gut.Grüße, Phil
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Hi,
Myrmica und Solenopsis sind insofern vergleichbar, dass sie beide zu den Myrmicinae gehören. Hm... Warum denn nicht die einzige deutsche Ameisenart der Gattung Solenopsis, Solenopsis fugax, mit Solenopsis invicta vergleichen? Da hast Du dann schonmal eine Aussehensannäherung. Der morphologische Unterschied von Myrmica und Solenopsis ist doch etwas eigen. Ich habe gerade nicht den Seifert zur Hand, aber da steht dieser Unterschied (welcher der entscheidende ist) im Gattungsbestimmungschlüssel drin. Ich such ihn Dir morgen mal raus.
Vielleicht sind sie, wie chrizzy sagte, im Invasionspotenzial geringfügig vergleichbar.Ansonsten ist der Ansatz schon falsch; Wenn Du Solenopsis invicta als "Form" von Myrmica rubra siehst, dann müsste das schließlich bedeuten, dass Solenopsis invicta evolutionär gesehen eine abgewandelte Art, nein Gattung, von Myrmica ist.
Ich glaube, Du suchst einfach in der falschen Ecke, hoffe Du verstehst was ich meine. Die gattungsdefinierenden Merkmale sind idR nicht ihre Behaarung und ihre Schwierigkeit der Bekämpfung, sondern eben genetisch bzw morphologisch abhängig.ZitatOder hat sich diese Art den Namen *fire ant* nur wegen ihres starken Giftes verdient?
Fire Ant, Feuerameise, ist nur der Trivialname hat nichts mit den wissenschaftlichen Begebenheiten zu tun. Ein Mehlwurm ist auch kein Wurm, sondern eine Larve
Aber der Name entstand wegen des Giftes; was aber nicht bedeutet, dass alle Solenopsis die selbe Aggressivität aufweisen. Das gilt umgekehrt auch für Myrmica.Grüße, Pi
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Huch, erst jetzt den Thread gefunden. Man muss sich aber auch wirklich im "Nachurlaubsstress" die wichtigsten Threads ersuchen

Also, dann gratuliere ich mal Micky ganz herzlichst, und bedanke mich selbst für die "Beförderung"! Ich hoffe, es klappt alles so wie es sollte, wird doch sicher eine schöne Zeit im Team. Kann man mal hinter die Kulissen gucken, und, man glaubt es kaum, selbst ein Teil des Teams hinter der Kulisse sein.
Grüße, Phil oder auch Pi
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Ich bin zurück, lebe noch. Bericht folgt, wenn ichs schaffe noch morgen. Man hab ich hier viel verpasst O.o
Grüße, Phil
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Hi,
ich halte so etwas für umsetzbar, natürlich nicht auf wissenschaftlicher Ebene. Besonders Anfängern fehlt schon "das Auge" zur einfachen Bestimmung. Lasius niger ja, aber der Rest? Alles was auch scharz ist, und schneller läuft wird als Formica fusca abgestempelt, alles das rötlich und länglich ist als Myrmica rubra.
Zumindest einen groben Überblick kann man sich relativ leicht verschaffen. Viele Arten lassen sich schnell und einfach bestimmen, sind an Merkmalen sogar anhand von der alleinigen Beschreibung möglich, wie z.B. Dendrolasius fuliginosus. Bis zur Art wird man nur bedingt kommen mit einem vereinfachten Bestimmungsschlüssel, aber z.B. bei der schwer zu bestimmenden Gattung Lasius ist die Untergattungsbestimmung keineUnmöglichkeit, auch nicht für einen Laien.
Die grobe Unterteilung, wie sie Rhaxus zeigte, ist der erste Schritt. Unterfamilie als erstes, eine Myrmicinae von einer Formicinae zu unterscheiden schafft selbst ein totaler Anfänger. Anhand von Bildern, oder oft noch besser, Zeichnungen, insgesamt sehr gut zu realisieren.
Im Seifert sieht die Artbestimmung unheimlich kompliziert aus- was aber nicht bedeutet, das alle Arten so schwer zu bestimmen sind. Auch die Eingrenzung durch aus- und einschließen kann in einem Laienbestimmungsschlüssel miteinbezogen werden.
Des weiteren bezieht sich der Bestimmungsschlüssel (es muss ja nicht unbedingt ein Schlüssel sein) im Seifert hauptsächlich auf morphologische Merkmale. Alle Ameisenarten haben ein Mikrohabitat, in dem sie hauptsächlich vorkommen, was man gezielt ausnutzen kann, ebenso ihre Nestbauweise. Auch das Ausschließen durch die alleinige Häufigkeit einer Ameisenart ist sicher kein grundsätzlicher Fehler. Die Gefahr einer Fehlbestimmung besteht zwar sehr häufig, auch totalen Experten kann soetwas mal passieren- und das bei den häufigsten Gattung, wie z.B. Lasius, Formica oder Myrmica. Aber für einen "Newbie" ist das weniger von belang, da die Chance eine Zwillingsart zu finden, gering ist.Ein Problem wäre die technische Umsetzung.
Habe nicht soviel Zeit, und daher nicht alles durchgelesen. Hoffe ich hab jetzt nichts wiederholt oder so.
Grüße, Pi
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Hi,
EDIT: Nehme das hier geschriebene zurück; im AF hat man dir schon geholfen...
Grüße, Pi
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Hi,
sehr traurige Nachichten. Als ich heute aus meinen 2 wöchigen Urlaub wiederkam, fand ich die Königin tot in der Arena.
Die Ursache liegt wahrscheinlich an der großen Hitze hier in meiner Gegend und dadurch dem unterschätzten Feuchtigkeitsbedarf der Königin. Sehr traurig, wo es doch anfangs so gut geklappt hatteGrüße, PHiL
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Siehe auch hier: Klick
Schon im Februar können Aktivitäten vorhanden sien, was aber kein Grund zur Auswinterung ist.
Grüße, Phil
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Ja, so ungefähr. Es ist, wie gesagt, immer gut sich nach der Natur zu richten. Ameisen hat jeder im Garten, und entsprechender ihrer Aktivität kann mit ein-bzw auswintern beginnen. Die Übergangsphase dauert auch eine Weile, es ist wichtig, nicht sofort kalt bzw warm zu stellen.
Grüße, Phil
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Hi,
ZitatAber ist ja ziemlich sicher... sagt man.
Sagt man, ja. Aber nur solange man nicht anfängt Stunts zu fliegenoder nicht auf das Wetter achtet. Erst vor wenigen Tagen ist in dem Gebiet in dem ich Gleitschirmfliegen werde, ein Tandemflieger abgestürtzt, beide Tot. Scheint immer ganz schön viel dort los zu sien, hoffentlich kommen wir (Mein Vater&Ich) überhaupt zum starten
Logisch sind Luftaufnahmen möglich. Man kann sehr bequem weiterhin per Gewicht lenken, solange man noch im Gurtzeug sitzt. Da kannst ruhig ne halbe Ewigkeit fliegen, ohne die Hände an den Bremsen zu haben.
Beim pinkeln ist das was anderes; da muss man sich im Grut aufrichten, und kann nichtmehr mit dem Gewicht lenken; und die Hände braucht man ja für was anderes
Aber man kann eigendlich schon problemlos geradeaus fliegen; Nur kann man halt beim pinkeln nie gut reagieren.Luftaufnahmen habe ich auch welche, die ist noch von Ostern;
[Blockierte Grafik: http://picmirror.de/bild.php/42764_luft.jpg]Grüße, Phil
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tu mir den Gefallen und pinkel runter wenn du ganz oben bist !

Lol! Ist sogar machbar. Aber ob ich mich damit beliebt mache, ist ne andere Frage
Außerdem kann man dann nichtmehr so gut lenken...Grüße, Phil
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Hi,
möchte mich nur kurz für 2 Wochen verabschieden, ich mache Urlaub in Österreich am Ossiacher See. Neben Gleitschirmfliegen werde ich mich (hoffendlich) auch mit Chrizzy und Boro treffen, und Euch auf jeden Fall tolle Ameisenbilder mitbringen!
Ciao, bis in 2 Wochen

Grüße, Phil