So, seit langem nun wieder ein Update.
Beginnen wir erstmal mit dem Gesamtzustand. Nun, ich habe weiterhin einige Probleme die Luftfeuchtigkeit zu halten. Ich weiß, ein Deckel würde Wunder wirken, jedoch will ich nicht die schönen Pflanzen wegschneiden. Wollte, aber dazu später mehr.
Das ganze sieht in etwa so aus, dass ich alle paar Tage ausreichend sprühe, und ca 1-2 Mal die Woche gieße, 0,7 Liter Regenwasser. Tja, ein paar Stunden nach dem gießen oder sprühen ist dann komplett alles wieder ausgetrocknet, ähnelt fast einer Wüste, sehr schlimm gesagt. Das Moos jedoch leidet eindeutig darunter, an manchen Stellen ist es shcon komplett wegetrocknet. Sehr Schade, wie ich finde. Der Boden hingegen ist immer Matschig genug, weshalb ich schließe, dass es den Ameisen gut geht. Ich haben un auch eigendlich immer das Fenster offen, um die Abläufe von draußen perfekt zu simulieren, weshalb es auch manchmal "Sturm" im Terrarium gibt. Das schönste ist aber immer noch, wenn die Sonne hineinscheint, was aufgrund der Ausrichtung meines Fenster Morgens bis Mittags der Fall ist. Das ist so toll, da kann ich sogar geeignete und schöne Bilder knipsen, ohne Blitzlicht, was natürlich gleich die Qualität nach oben schraubt.
Hier Bilder von letzten Sonntag;
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[Mülleimer und Tempo wegdenken^^]
Dann mache ich keine Umschweife, und komme gleich zu den Bewohnern. Der Grsahüpfer ist nun adult, so denke ich, denn er (sie) hat einen Legestachel, weshalb ich daraus schließe, dass es eine sie ist. Bisher habe ich sie nur zweimal außerhalb des Terrarium eingefangen, also eine ganz brave.
Auf dem Bild hier ist er noch klein, mittlerweile ist er schon um einiges Länger, ein richtiger Säbel.
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Den Ameisen scheint es auch so weit gut zu gehen, zumindest futtern sie brav ihren Honig, welchen ich fast immer an selber Stelle füttere. Hin und wieder gibt es auch mal eine Fliege, aber insgesamt wird sehr, sher sparsam verfüttert. Honig nur etwa alle 3 Tage. Bis jetzt sind sie nicht verhungert, und wenn es dann mal Honig gibt, ist auch ordentlich was los.
Von vor 2 Wochen;
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Von heute;
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Auch die Haselnussbewohner futtern fleißig- sorry für die Quali, aber vorhin wär ich fast ausgerastet, ich hab über 50 Bilder geschossen, und kein einziges hatte die Arbeiteirnnen scharf gestellt... pff
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So, ähm, ahja: Wie erkennt man schnell und zuverlässig ein Temno/Leptothorax Nest? Richtig, an den Holzspänen in der Nähe des Loches. Ja, ich habe das zweite Volk entdeckt.
Stuzig machten mich diese feinen Holzschnippel hier;
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Seltsam, auf der Oberfläche des Blattes? Mit wurde jedoch schnell klar, wo das Nest war- über dem Blatt ragte nämlich ein Ast, nicht sichtbar auf dem Bild, und dort befand sich ein kleines Löchlein.
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Aus ihm krabbelten übrigens auch nach einiger Beobachtung Temno/Leptothorax Arbeiterinnen heraus. Ich frage mich, wie groß wohl dieses Volk ist.
Nun aber zu den ernsthafen Problemen des Beckens; Die Pflanzen. Die Taubnessel ist eingegangen, wie im vorherigen Update schon beschrieben. Ich hatte da so eine kahle Stelle, die mir nicht gefiel. Dort sollte also eine weitere Pflanze rein, die etwas mit Ameisen zu tun hat. Prombt viel mir meine aktuel unsuchte Pflanze ein; Die Zaunwicke! Der Ameisenmagnet schlechthin, wie schön wäre es, so ein Pflänzchen zu besitzen?
Also raus, auf die Wiese, und Pflanze holen. Leichter gesagt als getan; Es war unmöglich, eine Pflanze einfach so mitzunehmen. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen werden die nämlich zur Wurzel hin immer dünner, und die Wurzel selbst ist so Mini, dass man sie kaum an einem Stück heraus bekommt. Was heißt kaum? Nach ca 20 herausgerissenen Pflanzen gab ich es auf, nahm welche mit halber Wurzel mit. Ich hätte vielleicht eine Schaufel nehmen sollen, und die Pflanze mitsamt Wiese herausgraben sollen. Na ja, lange blieben die nicht am Leben. Nix mit Wurzeln schlagen, und sie vertrockneten sehr schnell. Also wieder nix.
Das war "Problemchen" Nummer 1, Nummer 2 war um einiges schwerwiegender. Ich glaube, Gärtner und Omas kennen ihn, den fießen Pilz namens Mehltau. Am Tag zuvor habe ich mich noch gewundert, warum meine schönen Brombeeren alle so komische weiße Punkte auf ihren Blättern hatten. Schade, die Armen. Manche krümmten sich schon, und die Lösung war klar; Abschneiden. Also SChere zur Hand, und eine 1 Meter lange Brombeerranke abgeschnitten, die schon den Boden berühte. Naja, wo ich shcon dabei bin, dachte ich mir, kannst gleich mit allen überflüssigen Pflanzen weitermachen.
Also habe ich heute mal ordentlich ausgemistet, und sehr viel abgeschnippelt, war sowieso zu viel geworden. Nur eine Ranke der Brombeere habe ich heile gelassen, die war einfach zu schön und zu lang zum wegschneiden;
Die schlängelt sich da zu meinen Stabschreckenterra hinüber, ich glaube es sie ist schon 1,50 Meter lang.
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Jetzt habe ich endlich mehr Einblick, und übrigens war das Gras und das Efeu auch sehr viel gewachsen, was ich vorher vor lauter Lichtnelke nicht erkannt hatte. Viel besser jetzt, ich bin froh dass ich mich das nun doch getraut habe.
EDIT: Bildernachtrag, anzahl der herausgeschnittenen Pflanzenteile:
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In die immer noch kahle Stelle werde ich bei Gelegenheit erneut veruschen, eine Wicke zu pflanzen- aber diesmal mit Wiese drumherum, damit es nicht wieder das altbekannte Problem gibt. Dann sind meine Ameisen unter Umständen sogar komplett unabhängig, wäre doch toll!
Tja, das war es,
Grüße, Pi