Beiträge von Pi.Ag3

    Hi,

    Ich habe im Juli 2008 eine Königin von Lasius niger gefangen, und nun sie (bzw ihre Kolonie) hat sich bis heute hin prächtig entwickelt. Gehalten wurde sie schon immer auf einer Insel, 2 ineinander gestellte BLumentöpfe. Und ich muss sagen, ich bin ein richtiger Fan von dieser Inselhaltung :grinning_squinting_face:
    Sie entwickelt sich wie gesagt prächtig, und jeden Tag schlüpft mindestens eine neue Arbeiterin aus den unzähligen Puppen. Hier mal die alte Arena;
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    Und heute beschloss ich mich, eine neue zu entwerfen, bevor der Umzug zu stressig (für mich) sein würde. Nur wollte ich sie nicht so öde gestalten wie die alte, die Gestaltung war ja schließlich aus meiner Anfangszeit und passt nicht zu meinen "natürlichen Typ".
    Doch, wie sollte ich sie einrichten? Das Wasser außenrum beschwert schonmal erheblich die Zugabe von Substrat, das ja hineinfallen könnte. Zuerst war ich unentschlossen, dann beschloss ich, mir etwas richtig typisches aus der NAtus herauszusuchen, und nachzuempfinden. Rasen- ne geht nicht.
    Und dann als ich ein Tetramorium Nest entdeckte, wusste ich, wie es ungefähr aussehen sollte.
    So:
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    Ein Steingarten, hier eine der vielen Tetramorium;
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    Und bevor man mir vorwirft, ich habe doch Lasius niger und nicht Tetramorium, dem sei gesagt, es hat mindestens so viele Lasius wie Tetras dort. Nur fotographiere ich die nicht, die sind zu langeweilig^^

    Tja, gesagt, getan, etwas Erde, ein paar Pflanzen und fertig:
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    Was mich an Fotos ärgert, manche Sachen sehn in Real viel besser aus als auf Fotos- Naja, was solls. Bin mal gespannt wie sie sich einleben werden, und ich hoffe, es sind noch ein paar andere Leute auf den Geschmack gekommen, sich ne Insel zuzulegen :grinning_squinting_face:

    Grüße, Pi

    Hi,

    Ich war mal in so nen Steinzeitdorf, keine Ahnung wo das war, jedenfalls war alles voll mit Zecken- drei Schritte ins Gebüsch und man hatte Zehn. Nur im Dorf selbst nicht, und dort haben mir die Steinzeitmenschen erklärt, dass das die solitären Bienen und wespen sind, die die jagen. Die haben überall in den Dächern genistet (Schilfrohre).
    Keine Ahnung ob das stimmt...

    Grüße, Pi

    So, seit langem nun wieder ein Update.
    Beginnen wir erstmal mit dem Gesamtzustand. Nun, ich habe weiterhin einige Probleme die Luftfeuchtigkeit zu halten. Ich weiß, ein Deckel würde Wunder wirken, jedoch will ich nicht die schönen Pflanzen wegschneiden. Wollte, aber dazu später mehr.
    Das ganze sieht in etwa so aus, dass ich alle paar Tage ausreichend sprühe, und ca 1-2 Mal die Woche gieße, 0,7 Liter Regenwasser. Tja, ein paar Stunden nach dem gießen oder sprühen ist dann komplett alles wieder ausgetrocknet, ähnelt fast einer Wüste, sehr schlimm gesagt. Das Moos jedoch leidet eindeutig darunter, an manchen Stellen ist es shcon komplett wegetrocknet. Sehr Schade, wie ich finde. Der Boden hingegen ist immer Matschig genug, weshalb ich schließe, dass es den Ameisen gut geht. Ich haben un auch eigendlich immer das Fenster offen, um die Abläufe von draußen perfekt zu simulieren, weshalb es auch manchmal "Sturm" im Terrarium gibt. Das schönste ist aber immer noch, wenn die Sonne hineinscheint, was aufgrund der Ausrichtung meines Fenster Morgens bis Mittags der Fall ist. Das ist so toll, da kann ich sogar geeignete und schöne Bilder knipsen, ohne Blitzlicht, was natürlich gleich die Qualität nach oben schraubt.
    Hier Bilder von letzten Sonntag;
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    [Mülleimer und Tempo wegdenken^^]

    Dann mache ich keine Umschweife, und komme gleich zu den Bewohnern. Der Grsahüpfer ist nun adult, so denke ich, denn er (sie) hat einen Legestachel, weshalb ich daraus schließe, dass es eine sie ist. Bisher habe ich sie nur zweimal außerhalb des Terrarium eingefangen, also eine ganz brave.
    Auf dem Bild hier ist er noch klein, mittlerweile ist er schon um einiges Länger, ein richtiger Säbel.
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    Den Ameisen scheint es auch so weit gut zu gehen, zumindest futtern sie brav ihren Honig, welchen ich fast immer an selber Stelle füttere. Hin und wieder gibt es auch mal eine Fliege, aber insgesamt wird sehr, sher sparsam verfüttert. Honig nur etwa alle 3 Tage. Bis jetzt sind sie nicht verhungert, und wenn es dann mal Honig gibt, ist auch ordentlich was los.
    Von vor 2 Wochen;
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    Von heute;
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    Auch die Haselnussbewohner futtern fleißig- sorry für die Quali, aber vorhin wär ich fast ausgerastet, ich hab über 50 Bilder geschossen, und kein einziges hatte die Arbeiteirnnen scharf gestellt... pff
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    So, ähm, ahja: Wie erkennt man schnell und zuverlässig ein Temno/Leptothorax Nest? Richtig, an den Holzspänen in der Nähe des Loches. Ja, ich habe das zweite Volk entdeckt.
    Stuzig machten mich diese feinen Holzschnippel hier;
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    Seltsam, auf der Oberfläche des Blattes? Mit wurde jedoch schnell klar, wo das Nest war- über dem Blatt ragte nämlich ein Ast, nicht sichtbar auf dem Bild, und dort befand sich ein kleines Löchlein.
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    Aus ihm krabbelten übrigens auch nach einiger Beobachtung Temno/Leptothorax Arbeiterinnen heraus. Ich frage mich, wie groß wohl dieses Volk ist.

    Nun aber zu den ernsthafen Problemen des Beckens; Die Pflanzen. Die Taubnessel ist eingegangen, wie im vorherigen Update schon beschrieben. Ich hatte da so eine kahle Stelle, die mir nicht gefiel. Dort sollte also eine weitere Pflanze rein, die etwas mit Ameisen zu tun hat. Prombt viel mir meine aktuel unsuchte Pflanze ein; Die Zaunwicke! Der Ameisenmagnet schlechthin, wie schön wäre es, so ein Pflänzchen zu besitzen?
    Also raus, auf die Wiese, und Pflanze holen. Leichter gesagt als getan; Es war unmöglich, eine Pflanze einfach so mitzunehmen. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen werden die nämlich zur Wurzel hin immer dünner, und die Wurzel selbst ist so Mini, dass man sie kaum an einem Stück heraus bekommt. Was heißt kaum? Nach ca 20 herausgerissenen Pflanzen gab ich es auf, nahm welche mit halber Wurzel mit. Ich hätte vielleicht eine Schaufel nehmen sollen, und die Pflanze mitsamt Wiese herausgraben sollen. Na ja, lange blieben die nicht am Leben. Nix mit Wurzeln schlagen, und sie vertrockneten sehr schnell. Also wieder nix.

    Das war "Problemchen" Nummer 1, Nummer 2 war um einiges schwerwiegender. Ich glaube, Gärtner und Omas kennen ihn, den fießen Pilz namens Mehltau. Am Tag zuvor habe ich mich noch gewundert, warum meine schönen Brombeeren alle so komische weiße Punkte auf ihren Blättern hatten. Schade, die Armen. Manche krümmten sich schon, und die Lösung war klar; Abschneiden. Also SChere zur Hand, und eine 1 Meter lange Brombeerranke abgeschnitten, die schon den Boden berühte. Naja, wo ich shcon dabei bin, dachte ich mir, kannst gleich mit allen überflüssigen Pflanzen weitermachen.
    Also habe ich heute mal ordentlich ausgemistet, und sehr viel abgeschnippelt, war sowieso zu viel geworden. Nur eine Ranke der Brombeere habe ich heile gelassen, die war einfach zu schön und zu lang zum wegschneiden;

    Die schlängelt sich da zu meinen Stabschreckenterra hinüber, ich glaube es sie ist schon 1,50 Meter lang.
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    Jetzt habe ich endlich mehr Einblick, und übrigens war das Gras und das Efeu auch sehr viel gewachsen, was ich vorher vor lauter Lichtnelke nicht erkannt hatte. Viel besser jetzt, ich bin froh dass ich mich das nun doch getraut habe.
    EDIT: Bildernachtrag, anzahl der herausgeschnittenen Pflanzenteile:
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    In die immer noch kahle Stelle werde ich bei Gelegenheit erneut veruschen, eine Wicke zu pflanzen- aber diesmal mit Wiese drumherum, damit es nicht wieder das altbekannte Problem gibt. Dann sind meine Ameisen unter Umständen sogar komplett unabhängig, wäre doch toll!

    Tja, das war es,

    Grüße, Pi

    Hi,

    Cool bleiben, die sehr häufig bei dem Ameisenhaltenden Homo sapiens sapiens auftretende, vorübergehende Krnakheit namens "Milbenpanik" verursacht nur noch mehr Fehler (und ja, ich spreche aus Erfahrung^^).
    Schau einfach Deine Futtertiere an, ob sie Milben haben, und dass war es. Kannst sie natürlich noch überbrühen, wenn Du Dir unsicher bist. Empfohlen wird außerdem eine trockene Haltung, was ich aber bei manchen Ameisenarten überhaupt nicht empfehlen kann.

    Grüße, Pi

    Hi,

    Die kamen eben allen ernstes mit einem Schmetterlingsköcher an und wollten beim Nachbarn die Goldfische aus dem Teich holen.


    Das erinnert mich an meine Kindheit, als wir unseren Fischteich gerade erst fertiggestellt haben. Ich und meine Geschwister saßen ständig mit dem Köcher da herum, und haben versucht, die Goldfische zu fangen. Aufgrunddessen haben sich die Goldfische derart zurückgezogen, dass wir gedacht haben, sie gibt es nicht mehr. Also umso mehr gefischt, um herauszufinden ob es die Goldfische noch gibt.
    Als wir dann die Hoffnung aufgegeben hatten, kam mein Vater und hat Brotkrümel in dne Fischteich geworfen. Völlig ungläubig durften wir dann zusehen, wie ganz viele Goldfische auftauchten, und es aßen. Seitdem haben wir nie mehr Godlfische gefischt, sondern sie lieber gefüttert^^

    Ich hatte mir mal so ein ähnliches Ameisen-Terrarium zugelegt und keine guten Erfahrungen damit gemacht.


    Wundert mich weniger. Diese Antquariums sind nicht so die super Ameisenbehälter- das ist eben doch sehr unnatürlich, und unter den meißten Ameisenhaltern mehr als verhasst und als Tierquälerei angepriesen.

    Die Fangtechnik ist mir nur noch nicht so klar, vermutlich ein weisses Tuch langsam über die Gräser ziehen


    Einen sehr feinmaschigen Köcher verwenden, oder gar erst ohne Löcher, und einfach die ganze Zeit über die Spitzen der Gräser schleifen. Auch nach Möglich Stellen suchen, an dem eine Zecke die ganze Brut abgeladen hat; Solche Stellen ahtte ich schon mehrmals, da hocken dann um die 40 Zecken verteilt auf nem Quadratmeter alle auf einmal im Gras. Braucht man aber ziemlich viel Glück/Pech dafür, sowas zu finden.

    Frage: Würden Ameisen eine vollgesaugte Zecke fressen/verwerten?


    Gute Frage... Ich hab keine Ahnung, aber wenn sie Tod ist, vielleicht.

    Grüße, Pi

    Hi,

    nun ja, so viel Glück wie Du hatte ich nicht, bin wohl noch mehr im Gebüsch rumgekrabbelt. Zecken hatte ich schon mehr als 10 verteilt über mein Leben. Man muss schon Unglück haben, von einer Zecke gebissen zu werden, die Boreillose überträgt, aber hey, über die Straße gehen ist gefährlicher, als von einer Zecke gebissen zu werden.
    Die armen Tiere können ja auch nichts dafür, dass sie Blut trinken müssen um zu überleben. Früher war unsere WOhnung immer randvoll mit Zecken, aus dem einfachen Grund, dass wir einen Hund haben, der die immer eingeschleppt hat. Was dazu führte, dass ein gewisser Freund von mir sich nichtmehr bei mri in die Wohnung traute, aber das ist ne andere Geschichte :grinning_squinting_face:
    Danke für die Gratulation!

    Grüße, Pi

    Hi,

    Also, so ganz traue ich mir die Bestimmung nicht zu, aber ein Grashopper ist das bestimmt nicht- man siehe den Saugrüssel. Ich würd auch sagn, dass das ne einfache Wanze ist. Muss keine Raubwanze sein, nur weil sien Saugrüssel hat, dass haben mWn sogar alle Wanzen, und saugen damit Säfte von Bäumen und Samen (bestes Beispiel Feuerwanze). Ausgewachsen ist sie auch noch nicht, sieht man an den Flügeln.
    Ich denke mal, dass ist ne Weichwanze, Familie Miridae. Vielleicht Orthotylus sp oder Lygocoris sp (vergleiche: Bild, aber bei Wanzen gibt es sehr viele Verwechslungsgefahren, weshalb ich mich nicht festelege.

    Grüße, Pi

    Hi,

    man sollte doch etwas differenzieren; Schließlich kann ein künftiger Ameisenhalter den Seifert überhaupt nicht gebrauchen, da dort überhaupt keine Infos zur Haltung von Ameisen überhaupt enthalten sind.
    Und die Broschüren sind daher immer noch das Beste (oder besser: das Einzige) für Leute, die sich nicht mit dem Internet auskennen, oder nicht gerne am Bildschirm lesen. Oder ist in der anderen Literatur auch eine Anleitung zum Halten von Ameisen?

    Grüße, Pi

    Hi,

    wenn Du nicht weiterweißt, Google ist Dein Freund!
    Jedoch kann man nicht gerantieren, dass sich die Milben nicht auch mal an einer Ameise vergreifen. Hab das zumindest noch nie ausprobiert.

    Mein eigendlicher Tipp wäre daher: Drin lassen. Mehr als Futterreste beseitigen machen die doch gar nicht!

    Grüße, Pi

    Was?!

    Oh man, jetzt bin ich.. schockiert und verwirrt. Das kann doch unmöglich sein?
    Loool!
    Also, ich untersuche den heute mal gründlicher. Das gibts doch echt nicht O.o Fotos folgen!

    Grüße, Pi

    EDIT: Die Bilder, von Dolichoderus quadripunctatus

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    Hi,

    Nach nun mehreren Beobachtungen; Ja, es sind eindeutig Dolichoderus quadripunctatus!
    Jetzt bekommen sie erstmal Honig, die süßen :grinning_squinting_face:
    Das eingesammelte Tier von den Bildern war wahrscheinlich nur eine Pygmäe.
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    Viele Grüße, Pi

    Hi,

    nun, bei der Ameise bin ich doch sehr unsicher, meine erste Vermutung wäre Lasius brunneus oder emarginatus. Aber ganz so sicher bin ich nicht, der weiße Fleck auf der Gaster irritiert mich. Vielleicht ja doch Dolichoderus quadripunctatus?

    Fundort: In 3 Metern Höhe bei mir im Garten auf einem Chinesischen Blauglockenbaum. Nur Exemplare gefunden, eines durfte dann gliech im Ethanol baden.

    Größe: ca 3,5 Millimeter

    Alle Aufnahmen bei 40 Facher Vergrößerung!
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    [Blockierte Grafik: http://picmirror.de/bild.php/38454_ameise6.jpg]


    Was meint ihr?

    Grüße, Pi

    Hi,

    Ich arbeite gerade an meinen zweiten, wenn auch in Bildlicher Form. Er wird was recht besonderes, lasst euch überraschen :winking_face:

    @ Micky; Wie wärs, mach doch ein Interview mit Smaug, oder schreib einen Artikel über die langsfristige Haltung von Lasius niger und die Konsequenzen, auch was Verhaltne im Laufe der Koloniegröße angeht usw.

    Grüße, Pi

    Hi,

    möchte mal nachfragen, ob es jetzt neben mir auch einen gibt, der sich schon an einem Artikel versucht hat? Jetzt ist man natürlich umso gespannter auf die nächste "Ausgabe", in der Hoffnung, dass es sie geben wird :grinning_squinting_face:

    Grüße, Pi