Beiträge von LifeStyler

    Was hier wieder für Unwahrheiten/Unklarheiten verzapft werden... :badboys:

    Zitat

    Ich sage auch immer wieder mal Pheidole pallidula... Sie sind sehr aktiv und haben eine echte Soldatenkaste (die einzige Art in Europa, bezogen auf die Soldaten)

    Ich sag da nur Camponotus truncatus

    Zum Nachlesen ein Zitat aus dem Ameisenwiki:
    Camponotus (Colobopsis) truncatus (Formicinae) ist nach gängiger Definition die einzige in Deutschland heimische Ameisenart mit einer Soldatenkaste. Die Soldaten sind größer als die Arbeiterinnen, und sie haben eine breite, stark sklerotisierte (verhärtete) Kopfvorderseite von rundlichem Umriss.

    Wohnen wir nun auf einem anderen Kontinent? :schuetteln:

    Zitat

    Von einer Farm rate ich ab da wäre besser ein Ytong nest oder eine Farm-Arena (Hier ist die Farm in der Arena imbegriffen).

    Kann mir das einmal erklärt werden? - Zu einer europäischen Art raten und dann von einer normalen Ameisenfarm abraten. Eine unhandliche, bei der Winterruhe (!), Variante aus einem Glasbeckens mit integrierter Farm kann echt keine gescheite Lösung sein?! Fang mal an solche Aussage zu begründen, damit gerade Einsteiger auch Nachteile erkennen können. Es mag sein, dass du damit ganz gut zurecht kommst, aber es gibt Halter die für die Winterruhe nur wenig Platz zur Verfügung haben.
    Zu dem sind oftmals gerade Ameisenfarmen für Einsteiger zu empfehlen, weil man diese nicht so oft bewässern muss, wie so manches Ytong- bzw Gipsnest. Erdnester sind auch nicht zu empfehlen, weil Einsteiger eben alles entdecken sollen/wollen, was nach 1-2 Jahren Haltung für einen anderen Halter nicht mehr so notwendig ist.

    Abhänigig davon wann du mit der Einwinterung beginnen möchtest... manche fangen so an, dass ein Volk Anfang Oktober in den (z.B.) Keller kommt und erst Ende März wieder ausgwintert wird, damit 6 Monate Winterruhe vollzogen werden. Andere starten erst Anfang Oktober, so dass Mitte bis Ende des Monats der Weg zum Winterquatiert gegangen wird und beginnen dann Anfang März mit dem Auswintern (sprich ca. 4 Monate). - Es ist also jedem Halter selbst überlassen wie es gehandhabt wird, dieser hat die volle Verantwortung, dass es den Tieren gut geht.
    Ich persönlich habe bei einheimischen Arten das Einwintern so begonnen, dass diese Anfang November damit fertig sind und habe diese so ausgewintert, dass sie April wieder im warmen Zimmer standen.

    Füttern würde ich weiterhin, wärend man die Temperatur absenkt, denn so entwickelt sich noch Brut bis ins nächste Stadium bzw. Larven bleiben den Winter über als Larve und entwässern ebenfalls. Eier und Puppen sterben bei zu hoher Kälte und sollten sich jeweils noch einmal entwickeln bzw. schlüpfen.


    Futter in Form von Proteinen wird übrigends nur von Larven aufgenommen, denn Eier haben keinen "Öffnung" um Futter aufzunehmen und Puppen haben bereits genügend Futter, denn sonst hätte sich die Larve nicht verpuppt. :winking_face:

    Servus!

    Also wenn du am überlegen bist, ob dir Ameisen überhaupt zusagen, dann stell dir doch einfach selbst zuerst die Frage was dich an der Bienenhaltung so faziniert und vergleiche anschließend Bienen mit Ameisen. Du wirst feststellen, dass sich eusoziale Insektenvölker sehr ähneln und es dabei viele verschiedene Arten gibt, wodurch die Haltung von Art zu Art immer unterschiedlich sein kann.

    Schau dir einfach mal noch ein paar Videos an, die das Leben der Ameisen verdeutlichen - dieses hier ist quasi für jeden das Einstiegsvideo, wieso stellt jeder sofort fest.
    V6fSLzEJo4E


    Wenn Unklarheiten/Skepsis entsteht, stell einfach deine Fragen hier im Forum und dir wird immer geholfen.

    Hallo blackfox,

    also solche Fragen können und dürfen einfach nie nerven, denn immerhin will niemand dass generell Tiere sterben. Und schlimmer ist dann wenn der Halter zu viel Stolz hat um nachzufragen, wodurch dann oft Tiere verenden...

    Also in der Winterruhe ist die Arena komplett Nebensache und kann in Ruhe auch mal umgestaltet werden (was viele nutzen, weil es innerhalb der Saison schwierig ist). Also wenn es soweit mit der Vorbereitung fortgeschritten ist, einfach Schlauch abziehen und Wattestopfen zum Verschließen, wenn wirklich alle Ameisen im Nest sind.

    Die Vorbereitung ist oftmals der entscheidene Faktor ob ein Ameisenvolk einen harten Winter übersteht oder nicht! Vor allem wenn der Überwinterungsort auch mal Frost abbekommen kann. - Die Vorbereitungszeit dient lediglich dazu, dass die Ameisen reichlich die Körper entwässern um in Frostsituationen nicht durch das kristallisieren des Wassers im Körper zerplatzen oder andere Wunden zufügt bekommen. Denn jedes weiß ja das Wasser wenn es gefriert an Volumen zunimmt ... und ein Chitinpanzer ist nicht mit der Haut eines Säugetieres zu vergleichen, welche sich ausdehnen kann.

    Die Vorbereitung sollte also auch nicht zu schnell abgeschlossen werden, wenn der Halter sich nicht 100%ig sicher sein kann, dass das geplante Winterquartier auch frostsicher ist. In dieser Vorbereitungszeit kann ruhig weiter Futter angeboten werden, wobei Proteine (z.B. Insekten) eingestellt werden, damit keine Larven zu fett gefüttert werden und sich noch verpuppen können. Das wichtigste jedoch ist das absenken der Temperatur, was zuerst mit dem ausschalten einer Lampe beginnen kann, wenn so eine montiert wurde. Dann wird es meist komplizierter, denn wenn man die Temperaturabsenkung aufgrund von hohen Zimmertemperaturen nicht bewerkstelligen kann, dann sollte die komplette Anlage für 1-3 Wochen, je nach Temperaturunterschied, in einen unbeheizten Flur oder Abstellraum gestellt werden.

    In deiner Situation würde ich den Keller mit durchgehend konstanter Temperatur und somit besserem Frostschutz vorziehen. Das Überwintern im Freien ist sehr riskant und ist nicht mit den Ameisen in der Natur zu vergleichen, denn diese gehen auch mehrere Meter tief in die Erde! Styroporboxen sind sehr hilfreich, aber nicht für so extrem hohe Preise! (Finger weg!) - Diese Boxen können sehr hilfreich sein, wenn man keine Temperaturen unter 10°C erreicht, denn dann kann mithilfe von Kühlakkus innerhalb der Box geschaffen werden. Ich selbst habe dies schon machen müssen und hat wunderbar funktioniert, jedoch mit täglichem Akkuwechsel und hatte 8 Kühlakkus (4 in der Box und 4 im Gefrierfach) im Einsatz.

    Keine Panik :winking_face:

    Warte bis die ersten Arbeiter da sind, dann kann auch ein Umzug stattfinden. Dann wird einfach ein 2. Reagenzglas mit Wassertank angeboten, in dem du einfach die beiden Öffnungen direkt aneinander legst. Dann heißt es hoffen und abwarten, da Lasius Umzugsfaul sind.

    Das kann man nie pauschal sagen, denn es kommt auf mehrere Faktoren darauf an, wie schnell das Wasser aus der verdunstet.

    Jeder Halter muss für sich also selbst herausfinden, wann und wie viel Wasser in de Farm gegeben werden muss. Am besten immer kleinere Mengen einfüllen und abwarten wie sich das Wasser verteilt. - In der Regel müssen Farmen nicht so häufig wie Ytong- bzw. Gipsnester bewässert werden, denn ein Farmsystem ist deutlich mehr von der Luftabgeschlossen und verhindert somit eine gute Luftzirkulation, welche schneller Wasser verdunsten lässt.

    Aufbau ist korrekt.

    Und das Nest wird sicherlich zu viel Wasser abbekommen haben, wenn du meinst es sei "nass"... denn Ameisennester sollen nur "feucht" sein, denn Ameisen wollen nicht unbedingt tauchen/schwimmen :winking_face:

    Die Sand-Lehm-Mischung muss auch feucht sein, denn sonst würden Gänge und Kammern bei der kleinsten Erschütterung einstürzen... natürlich muss diese auch feucht sein, damit die Eier und Larven nicht sterben. - Zu hohe Feuchtigkeit erhöht aber auch die Einsturzgefahr.

    Frechheit! :grinning_squinting_face:


    Aber wozu "Signator" spielen, wenn man zur Zeit der einzige "Leibwächter" im Forum ist... einer muss doch hier aufpassen, vor allem auf den Admin und Mod :face_with_tongue:


    Werden dann, sobald es soweit sein sollte, intern oder mit der Community die Erfolge erstellt?

    Man sollte aber nicht vergessen, dass der größte Teil des Futters in der Natur dann doch durch Aas eingesammelt wird... natürlich würde es an diesen auch Milben geben, wenn man Pech hätte.


    Jedenfalls empfielt man in der Haltung zum Überbrühen, weil gerade Einsteiger nur ein Volk haben und wenn dieses direkt von Milben deziemiert werden würde, würden um so mehr wieder mit der Haltung aufhören.
    Lebendfutter wird auch nicht empfohlen, weil gerade Jungkolonien durch Futtertiere mit starker Abwehr ebenfalls stark darunter leiden könnten.