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Original von akku666
Hühner-KZ? Es gab ja damals diesen Skandal um diesen Tierschutzverein PETA, der genau diesen Vergleich in einer Kampagne machte. Kannst du dich erinnern?
Mal kurz die Argumentationskette zur Aussage dieser Kampagne:
Hühner werden wie Juden in den KZ's im 3. Reich behandelt -> Hühner und Juden werden durch diese Verbildlichung auf eine Stufe gestellt -> Juden sind also nach diesem Vergleich wie Hühner.
Ein Vergleich, der unendlich zynisch und absolut nicht legitim ist, wie ich finde.
Und das sagt dir hier der einzige Vegetarier in der Runde. Und ich werde mich hüten, nur aufgrund der tatsache, dass ich selbst Vegetarier bin, einen Drecksverrein wie PETA zu verteidigen.
Also; immer schön vorsichtig mit solchen Wortkonstrukten.
Entschuldige, das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sicher hinkt der Vergleich Hühnerfarm - KZ, und so leicht dahergeredet kann man das als Verharmlosung der KZs ansehen.
Aber die Logik, die du anführst, ist nicht korrekt.
A wird gefoltert
und
B wird gefoltert
->
A = B ???
Nein, sorry, das zählt nicht.
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Original von akku666
ich habe lediglich keine lust dir den unterschied zwischen pflanzen und tieren zu erklären. beantworte dir das doch einfach selbst. du hast ohnehin die grundlage einer weiterführenden diskussion entzogen, in dem du mir mein schlechtes gewissen als nichtig erklärtest. so what?
Womit wir beim Kern der Sache wären. Ich finde, du machst es dir ein bischen einfach. Pflanzen sind keine Tiere, und damit hat es sich? Nun, Schweine sind keine Menschen, also kein Problem?
Du siehst, dein Argument lässt sich beliebig einsetzen, um jeden beliebigen Standpunkt zu diesem Thema zu rechtfertigen. Dadurch verliert es natürlich seine Gültigkeit.
Du gehst einfach davon aus, dass Tiere leiden können, Pflanzen nicht. Oder du redest dir ein, dass das Leid der Pflanzen "irgendwie anders" ist, und darum nicht richtig "zählt". Ein typisch menschlicher Trugschluss. Selbstverständlich hat jede Pflanze genauso ein Interesse daran, seine Existenz möglichst unbeschadet fortzusetzen, wie ein Tier auch. Da gibt es keinen grundsätzlichen Unterschied.
Dementsprechend besitzen sie auch Mechanismen, die Angriffe, schlechte Umweltbedingungen, Wasser/Nährstoffmangel etc. feststellen, und die Pflanze im Rahmen ihrer Möglichkeiten reagieren lässt - das Equivalent zu dem was wir als "Leid" bezeichnen.
Ihre Reaktion auf Leid besteht häufig in für uns nicht wahrnehmbaren chemischen Veränderungen, Abgeben von pheromon-artigen Stoffen, Veränderung der chemischen Zusammensetzung einzelner Pflanzenteile, verändertem Wachstum etc.
Alles Sachen, die uns kaum bis gar nicht auffallen, und die vor allem nicht unserer Definition von Leid entsprechen, und emotional auch nicht berühren. Und dennoch leiden sie.
Der grundsätzliche Unterschied liegt nicht in den Pflanzen. Er liegt in unserem Kopf.
Vielleicht willst du weiterhin dein Gewissen beruhigen. Tu das, aber letztendlich machst du dir genauso etwas vor, wie der Schnitzel-Liebhaber.