Wenn man mit Ameisen umzieht.
Die Arena war gut eingepackt, aber beim Nest hat sich eine Verbindung gelöst und ein paar Hundert konnten wir wieder einfangen. ![]()
Wenn man mit Ameisen umzieht.
Die Arena war gut eingepackt, aber beim Nest hat sich eine Verbindung gelöst und ein paar Hundert konnten wir wieder einfangen. ![]()
Hi,
ich hatte schon mal Lasius niger.
Du benötigst einen 2 bis 3cm breiten Streifen für den Ausbruchsschutz. Je nach dem wie groß die Kolonie ist und irgendwann sind 3cm schon fast zu wenig.
Rechne mal das aus deinen 80 Arbeiterinnen nächstes Jahr bis zu 500 werden. (sieht mir aber nicht nach 80 aus)
Alle deine Behälter sind viel zu klein. Du benötigst eine Ordentliche Farm, mindestens 20cm hoch und einer Fläche mit 20x30cm und dazu ein Ordentliches Nest.
Lasius niger. wird sehr gerne als eine Einsteiger Art beworben, aber niemand der so was äußert hat mal eine Kolonie über 10.000 gehalten. Die können wirklich herausfordernd werden.
Hi,
ja der Rückgang von Insekten ist wirklich dramatisch, seit den 1980ern sind in Mitteleuropa 75% der Fluginsekten verloren gegangen. Das betrifft nicht nur seltene Arten, sondern alle untersuchten Gruppen – und damit auch Ameisen, die als Schlüsselspezies ganze Ökosysteme stabilisieren.
Insekten sind die Basis vieler Nahrungsketten. Das bedeutet auch ein Rückgang gefährdet Vögel, Amphibien, Fledermäuse und andere Tiere, die auf sie angewiesen sind, Rund 75–90 % aller Pflanzen sind auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Auch auf die Bodenqualität und Nährstoffkreisläufe haben Ameisen und andere Insekten wesentlichen Einfluss.
Hauptursachen des Rückgangs sind:
Die Intensive Landwirtschaft, Versiegelung von Böden, Lichtverschmutzung, Schadstoffe und Umweltgifte, aber natürlich auch der Klimawandel.
Ich persöhnlich siedle immer wieder Ameisen in meinem Garten an um viele Arten die ins biom passen zu haben. Ich siedle sie auch in anderen Gebieten rund um Wien und Niederösterreich an um dort die Artenvielfalt aufrecht zu erhalten, denn ich konnte leider in den letzten 3 Jahren schon beobachten wie die Vielfalt immer weiter zurückging.
Deine Unternehmungen sind gut gemeint, aber bringen nicht viel. Wenn du ein Habitat anbietest wo Ameisen leben können, werden dort auch welche Leben, Wenn du jetzt irgendwelche Arten irgendwo aussetzt, dann werden sie oft von Arten verdrängen die besser an das Habitat angepasst sind, oder es gibt zu wenig gute Bedingungen das sie dort leben können.
Ameisen bilden sehr viele Geschlechtstiere aus, in der Hoffnung, das eine Einzige es schafft erfolgreich zu gründen. Also nur mal so zum Vergleich, von 10.000 Lasius niger Jungköniginen die ausfliegen, schafft es eine Einzige, eine Kolonie zu gründen, wo wieder Geschlechtstiere Ausbilden kann.
Gut wäre wenn wir aufhören würden ihre Lebensräume zu zerstören und ihnen verloren gegangene Lebensräume wieder renaturieren. Den Einsatz von Pestiziden reduzieren, Beleuchtung ist auch ein sehr großes Thema, ich glaube jetzt weniger für Ameisen, aber für andere Insekten.
Das Beste was man tun könnte, wäre wohl sein Wissen möglichst mit vielen Menschen teilen und so auf die Vernunft andere Menschen zu hoffen. Aber wir leben gerade nicht in Zeiten, wo man viel auf die Vernunft einer breiten Öffentlichkeit hoffen kann.
Auch wenn es schon vor meiner Geburt passierte, aber warum verwendet hier jeder ein â vor und nach jedem zweiten wort?
Das ist durch die Umwandlung älterer Webstandards in neuere, Die Forumsoftware muss immer wieder erneuert werden und ab und an, sind ältere Formate nicht mehr kompatibel,
Dann kommen diese Umlaute rein, die im Originaltext nicht vorhanden waren.
So ändert sich so manches, aus Camponotus gigas wurde auch Dinomyrmex gigas ![]()
Hallo
hi ma ne frage kann man im Gründungsstadium 2 Camponotus nicobarensis Königinnen zusammen setzen das sie sich vertragen ?
Warum kauft man sich 2 Königinnen von Camponotus nicobarensis?
Ich würde sie nicht zusammen setzten, in der Natur haben sie einfach mehr Platz sich aus dem Weg zu gehen und auch da geht es wohl oft schief.
Vielleicht dann in zwei Nestern, jeweils jedes, extra an die Arena angeschlossen. Aber für was? Spätestens nach ein paar Jahren, ist auch nur mit einer Königin, viel los in der Arena.
Also April hatte ich jetzt auch noch nicht, dass Waldameisen schwärmen. War es sehr warm bei euch bis dato? Würde mich echt interessieren.
Also an dem Tag hatte es 23 Grad, aber letzte Woche lag in dieser Gegend (ist ein sehr schattiges Tal), noch Schnee.
Verstehe das sowieso nicht wirklich, die überwintern ohne Brut und ohne Geschlechtstiere, wie können die jetzt schon fertige Geschlechtstiere haben?
Hi, hast du die Nester abgedunkelt?
Kein Volk lebt gerne in der Auslage, ansonsten Wissen die Ameisen am besten wo die Bedingungen für sie am besten sind.
Hallo IchBins,
jeder Ameisenhalter würde sich über so eine Kolonie im Garten freuen.
Wie beschrieben Arbeiterinnen von Camponotus, ich bin auch bei Camponotus vagus, anhand der Größe schon.
Die Art ist sehr selten in Deutschland und gilt als gefährdet.
Unter Umständen wird berichtet das diese Art Holzschäden verursachen kann, Sie nagen nur dann Gänge in morsches, feuchtes oder bereits vorgeschädigtes Holz – nicht in gesundes, trockenes Bauholz.
Die Arbeiterinnen ziehen meist nur einzeln durch die Natur und stören Menschen kaum, sondern sind nützlich und töten Raupen, Käferlarven und andere Schädlinge.
Interessant wäre für uns, wo Sie ihr Nest haben, Ein Foto wäre super.
Mir sind Camponotus am liebsten, zählen zu den größten Arten und durch ihre verschieden Kasten, immer wieder begeister was für große Arbeiterinnen sie ausbilden.
Sind sonst eher gemütlich und nicht ganz so hektisch,
Hallo,
nein, Kolonien ohne Königinnen hab ich nicht mehr in die Winterruhe geschickt. Ohne Königin gibt es sowieso keinen Rhythmus mehr, also kann man sich und den Arbeiterinnen, das sparen.
QuoteDisplay MoreBei Ameisen steht das Wohl der Kolonie klar über jenem einzelner Individuen. Kranke Ameisenpuppen lassen sich sogar töten, um größere Krankheitsausbrüche im Bau zu verhindern. Wie neue Studiendaten aus Österreich zeigen, verändern die Puppen dabei aktiv ihren Körpergeruch, um ihre eigene Beseitigung in Gang zu setzen.
Ameisenkolonien sind komplexe Gemeinschaften, die von Fachleuten immer wieder auch als „Superorganismus“ bezeichnet werden. Denn auch wenn in den Kolonien viele einzelne Tiere zusammenleben, funktionieren sie doch eher wie ein einziger zusammenhängender Organismus.
Ameisen arbeiten wie menschliche Zellen
„Es gibt bei den Ameisen eine klare Arbeitsteilung – die Königinnen sorgen für den Nachwuchs und die Arbeiterinnen pflegen und schützen die Kolonie“, erklärt die Verhaltensbiologin Sylvia Cremer vom Institute of Science and Technology Austria (ISTA) im Gespräch mit ORF Wissen. „Das ist recht ähnlich wie im menschlichen Körper, in dem es auch Zellen für die Fortpflanzung gibt und andere spezialisierte Zellen, die dafür sorgen, dass alles glattläuft.“
Im menschlichen Körper müssen aber immer wieder auch einzelne Zellen beseitigt werden, um zum Beispiel die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Auch das ist laut Cremer bei den Ameisen ähnlich. Das Überleben einzelner Tiere ist weit weniger wichtig als das Wohl der gesamten Kolonie.
Hohe Ansteckungsgefahr
Das zeigt sich bei den sozialen Insekten etwa, sobald sich einzelne Ameisen mit gefährlichen Pilzsporen infizieren. „Wenn eine Ameise krank wird, versuchen die Arbeiterinnen zuerst, sie von den Pilzsporen zu befreien. Wenn die Infektion aber bereits zu fortgeschritten ist, verlässt die infizierte Ameise normalerweise selbstständig die Kolonie, um an einem anderen Ort zu sterben und ihre Artgenossen nicht anzustecken“, so Cremer.
Wichtig sei das unter anderem auch deshalb, weil Pilzinfektionen oft erst nach dem Ableben der betroffenen Ameise zur Gefahr für die gesamte Kolonie werden. Solange die Ameise noch lebt, ist sie deutlich weniger ansteckend als nach ihrem Tod. „Der Pilz fängt dann an, am Kadaver der Ameisen zu wachsen, was dazu führt, dass Millionen von Pilzsporen an die Umgebung abgegeben werden, die dann alle anderen Ameisen infizieren können.“
Destruktive Desinfektion
Doch was passiert, wenn der Ameisennachwuchs im unbeweglichen Puppenstadium mit Pilzsporen infiziert ist und sich die kranken Tiere nicht selbstständig aus der Kolonie entfernen können? Genau das wollten Cremer und ihr Team nun im Rahmen einer Studie im Fachjournal „Nature Communications“ klären.
In mehreren Experimenten entdeckte das Forschungsteam, dass auch infizierte Ameisenpuppen eine Strategie entwickelt haben, um ihre Artgenossen in der Kolonie zu schützen. Sie verändern ihren Körpergeruch und senden so ein chemisches Warnsignal an die Arbeiterinnen in der Nähe aus. Die erwachsenen Insekten leiten daraufhin die sogenannte destruktive Desinfektion ein.
„Das heißt, sie finden über den Geruch die infizierten Tiere in der Puppenkammer, nehmen ihren Kokon ab und dann beißen sie kleine Löcher in die Körperoberfläche der Puppen“, erklärt die Verhaltensbiologin. In die Löcher sprühen die Arbeiterinnen schließlich Ameisensäure, die stark antimikrobiell wirkt. „Dadurch kann sich der Pilz im Körper der Puppe nicht weiter ausbreiten und es wird eben auch verhindert, dass aus der Puppe später ein hochinfektiöser Kadaver wird.“
Puppen schlagen aktiv Alarm
Die Puppe selbst überlebt diese Behandlung nicht. Doch der Verlust eines einzelnen Individuums wird zugunsten des Schutzes der gesamten Kolonie in Kauf genommen. Die Puppe entscheidet sich auch offenbar selbst aktiv dazu, Alarm zu schlagen, denn sie verändert ihren Körpergeruch nur dann, wenn Arbeiterinnen in der Nähe sind, die auf das Warnsignal reagieren können.
„Wir gehen davon aus, dass die Puppe irgendwie spürt, dass keine Rettung mehr möglich ist und dass sie kurz vor dem Tod steht“, so Cremer. Die gezielte Veränderung des Körpergeruchs sei wohl der letzte Ausweg, um die anderen Ameisen in der Kolonie vor der anstehenden Infektionsgefahr zu warnen.
Fortbestand der Gene
Was wie ein selbstloses Opfer klingt, hat laut der Verhaltensbiologin aber durchaus evolutionäre Vorteile für die betroffene Puppe. Denn eigentlich geht es den meisten Tieren bei der Fortpflanzung vor allem darum, das eigene Erbgut an nächste Generationen weiterzugeben.
Weil in einer Ameisenkolonie aber ohnehin die meisten Tiere eng miteinander verwandt sind und es große genetische Ähnlichkeiten zwischen den einzelnen Ameisen gibt, stellt die Puppe durch ihr Opfer sicher, dass die Königin zumindest Teile des Erbguts, das die kranke Puppe in sich trägt, an künftige Generationen weitergeben kann.
Parallelen zum Menschen
Auch dabei gibt es große Ähnlichkeiten zum menschlichen Organismus, denn die Ameisenpuppen reagieren laut Cremer ähnlich wie infizierte Körperzellen. Auch diese Zellen senden chemische Signale aus, damit sie vom Immunsystem bemerkt und rechtzeitig beseitigt werden.
In künftigen Untersuchungen möchten Sylvia Cremer und ihr Team vom ISTA noch mehr über die Parallelen zwischen Ameisenkolonien und dem menschlichen Organismus herausfinden und auch klären, ob noch andere soziale Insektenarten dieselbe Strategie nutzen, um größere Krankheitsausbrüche in ihren Gemeinschaften zu verhindern.
Mach mal wieder ein Update, heute haben sie noch ein zusätzliches Nest bekommen.
Sie vermehren sich immer noch rasend, irgendwie haben sie nicht mitbekommen, das ihr Volk eigentlich nur wenige hundert Arbeiterinnen umfassen sollte. 
Vor dem Umbau hat es so ausgesehen:
Der Blaue Tower ist voll von Larven und das liegende Nest wird nur noch für die Lagerung von Puppen verwendet. Wir befeuchtend es auch nicht.
Außer den paar Arbeiterinnen die sich um die Larven kümmern, sitzen die anderen in der Arena, weil sonst wohl nirgendwo Platz ist.
Also Zeit um ihnen noch ein weiteres Nest anzuschließen. Um den Höhenunterschied besser auszugleichen, haben wir noch einen Spiralturm dazu gebaut.
Der alte Tower kam an den Rand, dazwischen noch ein neuer Tower., das noch ältere liegende Nest darunter.
Wie man sieht wurde es gründlich in Augenschein genommen.
Bei den Gruppenführungen kam es doch, zum einen oder anderen Stau.
Hab erst heute davon erfahren, vielleicht kennt es der Eine oder die Andere auch noch nicht.
QuoteSo nah war man der Waldameise noch nie!
Waldameisen sind erstaunlich. Sie sind Architektinnen, Raumklima-Ingenieurinnen, Jägerinnen, Gärtnerinnen, Viehhalterinnen, Putzkolonne und wahre Kraftprotze, die sich selbst mit Wildschweinen anlegen. Gelegentlich helfen sie sogar Vögeln bei der Gefiederpflege. Die winzigen Insekten, die bereits mit den Dinosauriern auf der Erde existierten, sind Meisterinnen der Arbeitsteilung und Zusammenarbeit. Ingo Arndt und Jürgen Tautz haben Waldameisen und ihre bemerkenswerten Verhaltensweisen im Jahresverlauf beobachtet, von denen viele erstmals mit der Kamera festgehalten wurden. In einzigartigen Bildern und anschaulichen Texten zeigen die beiden, wie sich Waldameisen organisieren und welche wichtige Rolle sie im Ökosystem Wald spielen.
Erschienen bei Knesebeck
Hi und herzlich willkommen hier.
Außerdem versuchen die Arbeiterinnen immer penetranter durch meine Kreide-Barriere zu brechen
Kenne ich und glaub mir, das wird noch penetranter, mit der Zeit machen viele Arbeiterinnen nichts anderes mehr, als gegen den Ausbruchsschutz anzulaufen, Tag und Nacht.
So eine 20x20x20 Arena ist für eine Lasius niger Kolonie auf Dauer viel zu klein.
Von deiner Idee würde ich abraten, zum einen zu Instabile, höchst wahrscheinlich musst du sie für die Winterruhe an einen anderen Ort stellen. Das birgt dann noch mal gefahren.
Aber auch weil es keine dauerhafte Lösung ist. Ich würde noch ein weiteres Nest anschließen, Lasius niger bildet Zweignester, das ist daher kein Problem.
Auf längere Sicht würde ich mir aber auch noch überlegen, eine weitere Arena anzuschließen, am besten mit einem Schlauchturm dazwischen, das sie auch Ordentlich Laufwege haben.
Schönes Wochenende.
Ich selbst wäre in deinem Fall jetzt eher bei Camponotus herculeanus gewesen - sehe da keine hellere Stelle am ersten Gasterglied. Aber effektiv sind die Arten sehr eng miteinander verwandt.
da ich eher der Meinung war es handelt sich um eine Majorin handelt, hab ich auf Grund des Fundortes eher auf Camponotus ligniperda geschlossen, die thermophiler ist als Camponotus herculeanus.
Camponotus herculeanus kommt doch eher in Mischwäldern und eher feuchteren Habitaten vor.
Und tatsächlich war ich jetzt sogar bei Königin, da das Tier auf dem Foto einen wirklich markanten Rücken hat. Siehe Foto aus meiner Kolonie zum Abgleich. Sorry, Qualität ist nicht so toll, die Tiere waren etwas störrisch, nebeneinander zu stehen (rechts Major-Arbeiterin, links Königin). Falls du das Tier noch hast Swoti, wäre eine Seitenansicht gut, da sieht man es am Besten.
Die Kopfform war mir für eine Königin zu groß, ich war der anmahne das die Königinnen generell bei Camponotus kleinere Köpfe haben, als ihre größten Majore. So ist es bei meinen zwei Arten zumindest.
Aber wenn ich mir dein Foto ansehe, trifft das wohl nicht immer zu.
Hallo
ja, ist eine Rossameise (Camponotus).
Ob es sich um eine Camponotus ligniperda oder Camponotus herculeanus handelt lässt sich anhand des Bildes nicht erkennen.
Ist das erste Segment an der Gaster rötlich, handelt es sich um eine Camponotus ligniperda ist es eher schwarz, Camponotus herculeanus.
An Hand des Fundort würde ich eher zu Camponotus ligniperda tendieren.
Länge dürfte so 1,6 bis 1,8 mm sein, aber anhand der Breite täuscht man sich gerne. ![]()
Eine schöne Arbeiterin, diese Arten produzieren unterschiedliche große Arbeiterinnen (Kasten) aus und diese gehört wohl zu der größten Kaste Majorin.
Manica rubida fliegt schon, nach einem kräftigen Schluck Zuckerwasser ging es weiter.
Sie schmuggelten 5000 Ameisen: Belgische Teenager in Kenia angeklagt
Auf diese Idee muss man auch erst mal kommen, ob Sie diese auch alle verkauft bekommen hätten?
5000 Völker zu pflegen, ist schon ordentlich Arbeit. ![]()
So ich gebe auch mein bestes.
QuoteZitat von phillip_sekora Welche Art(en) halten Sie?
Momentan eine Kolonie Camponotus ligniperda und eine Camponotus fedtschenkoi, beide um die 800 Arbeiterinnen, wobei Camponotus fedtschenkoi den viel stärkeren Wachstum hat.
QuoteZitat von phillip_sekora Wie hat sich ihre Kolonie entwickelt? (Mich interessieren insbesondere die grobe Startpopulation und Endpopulation sowie die Geschwindigkeit der Kolonieentwicklung)
Camponotus ligniperda von der selbst gefangen Königin bis zu 800 Arbeiterinnen in 5 Jahren, Erstes Jahr, 6 Arbeiterinnen, zweites 50, drittes 200, viertes über 400 und dann um die 800 bei denen es auch seither gefühlt bleibt.
Camponotus fedtschenkoi, mit ein paar Larven bekommen, Erstes Jahr nach holprigen Anfang 15 Arbeiterin, zweites ich glaube fast schon 300, drittes ist noch nicht ganz fertig, aber an die 800 dürften es schon sein.
QuoteZitat von phillip_sekora Welche Faktoren haben die Entwicklung positiv und welche negativ beeinflusst?
Umso weniger ich wusste wo sich die Königin befindet und wie es ihr geht, um so besser hat sich das Volk entwickelt. Umgekehrt am Anfang wirkt sich jede Störung sehr negativ aus.
QuoteZitat von phillip_sekora Hat sich das Verhalten der Kolonie mit zunehmender Größe verändert?
Ich beschreibe es mal so. es gibt einen umschalt-efekt. Bis zu einer gewissen Kolonie Größe, versuchen die Arbeiterinnen nicht aufzufallen und agieren sehr vorsichtig. Ca ab 100/200 Arbeiterinnen treten sie immer selbstbewusster auf und attackieren dann auch mal gerne den Halter.
QuoteZitat von phillip_sekora Gab es besondere Verhaltensweisen, die Sie überrascht oder beeindruckt haben?
Besonders das ablassen von Wassertränken, Ameisen können Wasser leiten, wie man es nicht vorstellen kann.
QuoteZitat von phillip_sekora Gab es Phasen, in denen die Kolonie Überhand nahm oder zu sterben drohte?
Ich hatte eine Kolonie Lasius niger mit mehreren 1000 Arbeiterinnen, Jede noch so kleine Möglichkeit auszubrechen, wurde genutzt. Auch wenn der Spalt noch so klein war, oder der Ausbruchsschutz nicht 100prozentig aufgetragen war, die sind da durch gekommen, Von dieser Kolonie ist leider die Königin gestorben und und innerhalb ein paar Tagen haben sich die Arbeiterinnen alle gegenseitig umgebracht.
QuoteZitat von phillip_sekora Welche anderen möglichen Gefahren könnten die Kolonie beeinträchtigen bzw. auslöschen?
Das aller wichtigste ist immer Zugang zu genügend Wasser. Sonst spielt besonders am Anfang Störung eine sehr große Rolle. Eine Artgerecht Haltung setze ich mal voraus.
QuoteZitat von phillip_sekora Wie wahrscheinlich sind solche Gefahren?
Wie bei jedem Tier das man sich anschafft, sollte man sich vorab informieren, Sonst können Anfängerfehler passieren.
QuoteZitat von phillip_sekora Welche Futterquellen nutzen Sie hauptsächlich?
Ich hab eine Zucht Argentinische Waldschaben, Die sind leicht zu halten und vermehren sich schnell.
QuoteZitat von phillip_sekora Haben Sie Veränderungen in der Ernährung bemerkt, z. B. abhängig von Jahreszeiten oder Koloniegröße?
Je nach dem wie viel Brut vorhanden ist, steigt oder sinkt der Futterbedarf.
QuoteZitat von phillip_sekora Haben Sie sonstige Anmerkungen?
Man sollte sich immer gut überlegen welche Art und wie viele Kolonien man sich anschafft. Mit einer einzelnen Königin kann eine Riesen Kolonie entstehen und das für Jahrzehnte,