Posts by fink2

    Auch wenn es schon vor meiner Geburt passierte, aber warum verwendet hier jeder ein â vor und nach jedem zweiten wort?

    Das ist durch die Umwandlung älterer Webstandards in neuere, Die Forumsoftware muss immer wieder erneuert werden und ab und an, sind ältere Formate nicht mehr kompatibel,

    Dann kommen diese Umlaute rein, die im Originaltext nicht vorhanden waren.

    So ändert sich so manches, aus Camponotus gigas wurde auch Dinomyrmex gigas :winking_face:

    Hallo

    hi ma ne frage kann man im Gründungsstadium 2 Camponotus nicobarensis Königinnen zusammen setzen das sie sich vertragen ?

    Warum kauft man sich 2 Königinnen von Camponotus nicobarensis?

    Ich würde sie nicht zusammen setzten, in der Natur haben sie einfach mehr Platz sich aus dem Weg zu gehen und auch da geht es wohl oft schief.

    Vielleicht dann in zwei Nestern, jeweils jedes, extra an die Arena angeschlossen. Aber für was? Spätestens nach ein paar Jahren, ist auch nur mit einer Königin, viel los in der Arena.

    Also April hatte ich jetzt auch noch nicht, dass Waldameisen schwärmen. War es sehr warm bei euch bis dato? Würde mich echt interessieren.

    Also an dem Tag hatte es 23 Grad, aber letzte Woche lag in dieser Gegend (ist ein sehr schattiges Tal), noch Schnee.

    Verstehe das sowieso nicht wirklich, die überwintern ohne Brut und ohne Geschlechtstiere, wie können die jetzt schon fertige Geschlechtstiere haben?

    Hallo IchBins,

    jeder Ameisenhalter würde sich über so eine Kolonie im Garten freuen.

    Wie beschrieben Arbeiterinnen von Camponotus, ich bin auch bei Camponotus vagus, anhand der Größe schon.

    Die Art ist sehr selten in Deutschland und gilt als gefährdet.

    Unter Umständen wird berichtet das diese Art Holzschäden verursachen kann, Sie nagen nur dann Gänge in morsches, feuchtes oder bereits vorgeschädigtes Holz – nicht in gesundes, trockenes Bauholz.
    Die Arbeiterinnen ziehen meist nur einzeln durch die Natur und stören Menschen kaum, sondern sind nützlich und töten Raupen, Käferlarven und andere Schädlinge.

    Interessant wäre für uns, wo Sie ihr Nest haben, Ein Foto wäre super.

    Quelle: ORF

    Mach mal wieder ein Update, heute haben sie noch ein zusätzliches Nest bekommen.

    Sie vermehren sich immer noch rasend, irgendwie haben sie nicht mitbekommen, das ihr Volk eigentlich nur wenige hundert Arbeiterinnen umfassen sollte. :lol:

    Vor dem Umbau hat es so ausgesehen:

    Der Blaue Tower ist voll von Larven und das liegende Nest wird nur noch für die Lagerung von Puppen verwendet. Wir befeuchtend es auch nicht.

    Außer den paar Arbeiterinnen die sich um die Larven kümmern, sitzen die anderen in der Arena, weil sonst wohl nirgendwo Platz ist.

    Also Zeit um ihnen noch ein weiteres Nest anzuschließen. Um den Höhenunterschied besser auszugleichen, haben wir noch einen Spiralturm dazu gebaut.

    Der alte Tower kam an den Rand, dazwischen noch ein neuer Tower., das noch ältere liegende Nest darunter.

    Wie man sieht wurde es gründlich in Augenschein genommen.

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    Bei den Gruppenführungen kam es doch, zum einen oder anderen Stau.

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    Hab erst heute davon erfahren, vielleicht kennt es der Eine oder die Andere auch noch nicht.

    Quote

    So nah war man der Waldameise noch nie!

    Waldameisen sind erstaunlich. Sie sind Architektinnen, Raumklima-Ingenieurinnen, Jägerinnen, Gärtnerinnen, Viehhalterinnen, Putzkolonne und wahre Kraftprotze, die sich selbst mit Wildschweinen anlegen. Gelegentlich helfen sie sogar Vögeln bei der Gefiederpflege. Die winzigen Insekten, die bereits mit den Dinosauriern auf der Erde existierten, sind Meisterinnen der Arbeitsteilung und Zusammenarbeit. Ingo Arndt und Jürgen Tautz haben Waldameisen und ihre bemerkenswerten Verhaltensweisen im Jahresverlauf beobachtet, von denen viele erstmals mit der Kamera festgehalten wurden. In einzigartigen Bildern und anschaulichen Texten zeigen die beiden, wie sich Waldameisen organisieren und welche wichtige Rolle sie im Ökosystem Wald spielen.

    Vorstellung auf Ö1

    Erschienen bei Knesebeck

    Hi und herzlich willkommen hier.

    Außerdem versuchen die Arbeiterinnen immer penetranter durch meine Kreide-Barriere zu brechen

    Kenne ich und glaub mir, das wird noch penetranter, mit der Zeit machen viele Arbeiterinnen nichts anderes mehr, als gegen den Ausbruchsschutz anzulaufen, Tag und Nacht.

    So eine 20x20x20 Arena ist für eine Lasius niger Kolonie auf Dauer viel zu klein.

    Von deiner Idee würde ich abraten, zum einen zu Instabile, höchst wahrscheinlich musst du sie für die Winterruhe an einen anderen Ort stellen. Das birgt dann noch mal gefahren.

    Aber auch weil es keine dauerhafte Lösung ist. Ich würde noch ein weiteres Nest anschließen, Lasius niger bildet Zweignester, das ist daher kein Problem.

    Auf längere Sicht würde ich mir aber auch noch überlegen, eine weitere Arena anzuschließen, am besten mit einem Schlauchturm dazwischen, das sie auch Ordentlich Laufwege haben.

    Schönes Wochenende.

    Ich selbst wäre in deinem Fall jetzt eher bei Camponotus herculeanus gewesen - sehe da keine hellere Stelle am ersten Gasterglied. Aber effektiv sind die Arten sehr eng miteinander verwandt.

    da ich eher der Meinung war es handelt sich um eine Majorin handelt, hab ich auf Grund des Fundortes eher auf Camponotus ligniperda geschlossen, die thermophiler ist als Camponotus herculeanus.

    Camponotus herculeanus kommt doch eher in Mischwäldern und eher feuchteren Habitaten vor.

    Und tatsächlich war ich jetzt sogar bei Königin, da das Tier auf dem Foto einen wirklich markanten Rücken hat. Siehe Foto aus meiner Kolonie zum Abgleich. Sorry, Qualität ist nicht so toll, die Tiere waren etwas störrisch, nebeneinander zu stehen (rechts Major-Arbeiterin, links Königin). Falls du das Tier noch hast Swoti, wäre eine Seitenansicht gut, da sieht man es am Besten.

    Die Kopfform war mir für eine Königin zu groß, ich war der anmahne das die Königinnen generell bei Camponotus kleinere Köpfe haben, als ihre größten Majore. So ist es bei meinen zwei Arten zumindest.

    Aber wenn ich mir dein Foto ansehe, trifft das wohl nicht immer zu.

    Hallo

    ja, ist eine Rossameise (Camponotus).

    Ob es sich um eine Camponotus ligniperda oder Camponotus herculeanus handelt lässt sich anhand des Bildes nicht erkennen.

    Ist das erste Segment an der Gaster rötlich, handelt es sich um eine Camponotus ligniperda ist es eher schwarz, Camponotus herculeanus.

    An Hand des Fundort würde ich eher zu Camponotus ligniperda tendieren.

    Länge dürfte so 1,6 bis 1,8 mm sein, aber anhand der Breite täuscht man sich gerne. :smiling_face:

    Eine schöne Arbeiterin, diese Arten produzieren unterschiedliche große Arbeiterinnen (Kasten) aus und diese gehört wohl zu der größten Kaste Majorin.


    So ich gebe auch mein bestes.

    Quote
    Zitat von phillip_sekora Welche Art(en) halten Sie?

    Momentan eine Kolonie Camponotus ligniperda und eine Camponotus fedtschenkoi, beide um die 800 Arbeiterinnen, wobei Camponotus fedtschenkoi den viel stärkeren Wachstum hat.

    Quote
    Zitat von phillip_sekora Wie hat sich ihre Kolonie entwickelt? (Mich interessieren insbesondere die grobe Startpopulation und Endpopulation sowie die Geschwindigkeit der Kolonieentwicklung)

    Camponotus ligniperda von der selbst gefangen Königin bis zu 800 Arbeiterinnen in 5 Jahren, Erstes Jahr, 6 Arbeiterinnen, zweites 50, drittes 200, viertes über 400 und dann um die 800 bei denen es auch seither gefühlt bleibt.

    Camponotus fedtschenkoi, mit ein paar Larven bekommen, Erstes Jahr nach holprigen Anfang 15 Arbeiterin, zweites ich glaube fast schon 300, drittes ist noch nicht ganz fertig, aber an die 800 dürften es schon sein.

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    Zitat von phillip_sekora Welche Faktoren haben die Entwicklung positiv und welche negativ beeinflusst?

    Umso weniger ich wusste wo sich die Königin befindet und wie es ihr geht, um so besser hat sich das Volk entwickelt. Umgekehrt am Anfang wirkt sich jede Störung sehr negativ aus.

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    Zitat von phillip_sekora Hat sich das Verhalten der Kolonie mit zunehmender Größe verändert?

    Ich beschreibe es mal so. es gibt einen umschalt-efekt. Bis zu einer gewissen Kolonie Größe, versuchen die Arbeiterinnen nicht aufzufallen und agieren sehr vorsichtig. Ca ab 100/200 Arbeiterinnen treten sie immer selbstbewusster auf und attackieren dann auch mal gerne den Halter.

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    Zitat von phillip_sekora Gab es besondere Verhaltensweisen, die Sie überrascht oder beeindruckt haben?

    Besonders das ablassen von Wassertränken, Ameisen können Wasser leiten, wie man es nicht vorstellen kann.

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    Zitat von phillip_sekora Gab es Phasen, in denen die Kolonie Überhand nahm oder zu sterben drohte?

    Ich hatte eine Kolonie Lasius niger mit mehreren 1000 Arbeiterinnen, Jede noch so kleine Möglichkeit auszubrechen, wurde genutzt. Auch wenn der Spalt noch so klein war, oder der Ausbruchsschutz nicht 100prozentig aufgetragen war, die sind da durch gekommen, Von dieser Kolonie ist leider die Königin gestorben und und innerhalb ein paar Tagen haben sich die Arbeiterinnen alle gegenseitig umgebracht.

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    Zitat von phillip_sekora Welche anderen möglichen Gefahren könnten die Kolonie beeinträchtigen bzw. auslöschen?

    Das aller wichtigste ist immer Zugang zu genügend Wasser. Sonst spielt besonders am Anfang Störung eine sehr große Rolle. Eine Artgerecht Haltung setze ich mal voraus.

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    Zitat von phillip_sekora Wie wahrscheinlich sind solche Gefahren?

    Wie bei jedem Tier das man sich anschafft, sollte man sich vorab informieren, Sonst können Anfängerfehler passieren.

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    Zitat von phillip_sekora Welche Futterquellen nutzen Sie hauptsächlich?

    Ich hab eine Zucht Argentinische Waldschaben, Die sind leicht zu halten und vermehren sich schnell.

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    Zitat von phillip_sekora Haben Sie Veränderungen in der Ernährung bemerkt, z. B. abhängig von Jahreszeiten oder Koloniegröße?

    Je nach dem wie viel Brut vorhanden ist, steigt oder sinkt der Futterbedarf.

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    Zitat von phillip_sekora Haben Sie sonstige Anmerkungen?

    Man sollte sich immer gut überlegen welche Art und wie viele Kolonien man sich anschafft. Mit einer einzelnen Königin kann eine Riesen Kolonie entstehen und das für Jahrzehnte,

    Also gibt es quasi keinen Zeitpunkt an dem man unruhig werden sollte und wahrscheinlich kann man auch nicht sagen wielange es dauern wird das liegt dann in der Natur.

    Wenn es größere Unruhe im Volk gibt, viele Arbeiterinnen hektisch herumlaufen und die Scheiben hochlaufen , sollte man sich Gedanken machen.

    Aber das ist ja bei dir nicht der Fall. Die sehen momentan den Schlauch als ihr Nest an.

    Wenn du möchtest das sie schneller in die Digfix Platte einziehen, hilft vielleicht ein bisschen stärkerer Befeuchtung und die Heizung eher auf diese ausrichten.

    Hallo Sarco und herzlich Willkommen,

    Keine Sorge, ich hatte noch keine Camponotus Kolonie, die nicht zeitweise im Schlauch lebte.

    Für sie scheint es da gerade die idealen Bedingungen zu geben und für dich als Halter ist es auch nicht das schlechteste, da du guten Einblick hast.

    Soweit klingt alles optimal, früher oder später werden sie sich schon ein Nest graben. Nur momentan scheint es für sie noch keine Veranlassung dazu geben.