Posts by fink2

    Hallo Ileppeunuk,,


    Ameisen zu bestimmen ist sehr schwierig, anhand von Bildern noch mehr. Teilweise unmöglich.

    Ich wäre auch bei ForceMaster, eine Formica, eine Serviformica.


    Für euch wird als erstes aber wohl wichtig sein, wie diese Art gründet und auf Grund des Buckels würde ich sagen das es sich um eine clautral Gründende Art handelt.

    Das heißt am besten bietet man ihr ein Reagenzlas mit einem Wassertank an. Und lässt sie dann einfach in Ruhe.

    Ich hab immer Metalstopfen verwendet, da hat sich die Frage nicht gestellt.

    Bei einer wirklich großen Lasius niger Kolonie ist der Ausbruchsschutz wirklich eine Herausforderung, bei mir hat sich heraus gestellt, das sie wirklich jede Wand früher oder später hoch kommen, egal welchen Schutz man darauf gibt, das einzige was wirklich hilft, einen Schutz bei dem sie Kopfüber gehen müssen, da kommen nur noch wenige aus der Arena raus und die lassen sich einsammeln.

    Bei mir gibt es so etwas nicht. Das ist hier auf viele verschiedene Vereine aufgeteilt.

    Teilweise kümmern sich Jägtgemeinschaften besonders in allen Gebieten mit Wäldern.

    Teilweise Alpenschutzvereine.

    Und noch viele andere kleine Vereine.


    Aber meine letzte Anfrage stammt aus 2015, ich nehme das hier als Anregung wieder einmal eine neue Anfrage zu stellen. Vielleicht ist man heute schon weiter.

    Hallo Fritzili,


    auch von mir Herzlich Willkommen.


    Lasius niger sollten im Februar noch in Winterruhe sein. Aber das hat jetzt nichts mit dem Umzug zu tun.

    Ameisen nisten wo sie die besten Bedingungen für sich vorfinden, Das kann viele Gründe haben. Solange sich die Kolonie gut entwickelt, würde ich mir keine Sorgen machen. Lasius niger sprechen meiner Erfahrung sehr stark auf Wärme an, Sie jetzt zu einem erneutem Umzug zu bringen, wird eher nicht gehen, dazu sind die Temperaturen jetzt schon zu warm. Außer das Reagenzglas wird ihnen zu klein, aber dann wird auch eher nur ein Teil umziehen.

    mhmmm, wäre es möglich, dass es sich um eine Tapinoma spec. handelt?

    Diese Gattung hat auch ein so gut wie nicht vorhandenes Stielchen.

    Zudem haben sie auch diese recht lang gezogene Gaster.

    Wirst wohl recht haben und ich bin bei der Größe komplett daneben. Schuppenameise (Formicinae) ist es wohl keine, obwohl die Gaster nicht ganz zu sehen ist. aber die Schuppe ist nicht zu sehen und Sie dürfte nur 4 Gaster Segmente haben, Knotenameisen (Myrmicinae) sowieso nicht und dann bleibt nicht mehr viel bei mir übrig.

    Ich stehe ein bisschen auf dem Schlauch, hab heute eine Königin gesehen und kann nichts mit ihr Anfangen.

    Die scheint kein oder nur ein sehr kleines Stilchen zu haben. Leider ist mir nur ein wirklich halbwegs gutes Bild gelungen.


    Fundort: Frastanz, Vlbg, Österreich

    Umgebung: nur Wiesen

    Fundzeit: 11:00

    Klima: 20 Grad und Sonnenschein.

    Größe: ca 10 mm


    Hallo Focus,


    du bittest ihnen aber schon noch etwas anderes als nur Haferflocken an? Körner und auch ab und zu eine kleines Insekt brauchen Sie auf jeden Fall.

    Bei kleinen Kolonien ist es meist so das Sie auch nur sehr wenig Futter brauchen, was für den Halter schnell mal so aussieht als würden Sie gar nichts fressen.

    16-18 Grad sind auf Dauer zu kühl, wie wäre es mit einer Heiz-matte oder Band. Aber dann auch die Wärme kontrollieren.

    Inzwischen stelle ich sie tagsüber auf die Terrasse mit mehr Licht und wärmeren Temperaturen. Geändert hat das aber irgendwie nicht viel.

    Ameisen stören sich sehr an Vibrationen, wenn du Sie jeden Tag herum trägst, könnte das alleine schon der Grund sein warum Sie sich nicht entwickeln.


    Gib ihnen viel Ruhe, ihr bevorzugtes Futter und schaffe folgende Temperaturen: Arena: 25 - 30°C Nestbereich: 21- 26°C

    • Art: Formica s. str
    • Gesehen am/um: 05.06.22, ca. 10:00 Uhr
    • gesehen in: Büserberg auf ca 700 Hm, Österreich, am Rande eines Mischwald.
    • Klimadaten: ca. 18⁰C, Bewölkt
    • Menge: eine Königin
    • Art: Manica rubida
    • Gesehen am/um: 04.06.22, zwischen 09:00 bis 11:00 (höchst wahrscheinlich schon Gestern geflogen)
    • gesehen im: Montafon (Österreich) von 700m bis 850m immer entlang eines Flusses (Ill)
    • Klimadaten: ca. 20-22⁰C, Sonnig
    • Menge: Immer wieder einzelne Königinnen.

    Aber Pharaoameisen ausschließen geht, oder?

    Ja würdest du wohl kaum in deinem Garten antreffen, da Sie bei uns nur in beheizten Gebäuden überwintern können, zudem sind sie viel kleiner und sehen auch ganz anders aus. Übrigens richtig schreibt man Myrmica rubra die Gattung wird groß geschrieben, der Artname klein,

    Also wäre das purer Zufall eine begattete Königin nach dem Schwarmflug zu finden.

    Na ja, es fliegen meist ziemlich viele Königinnen auf einmal, meistens ist es so wenn man verzweifelt danach sucht findet man keine. Wenn man keine mehr aufnehmen will rennen Sie einem an jedem Eck über den Weg.


    Aber auf genau diese Weise ist wohl eine Jungkönigin auf meiner Beute gelandet und hat sie wohl als neue Wohnung für gut befunden.

    Bis ein Volk so groß wird das es selber wieder Geschlechtstiere produzieren kann, vergehen einige Jahre. Ich könnte mir bei dir auch gut vorstellen das die Königin gar nicht direkt bei den Bienen lebt, sondern das Volk nur seine Brut dort hin bringt. Da sich die Brut durch die Wärme besser entwickelt.

    Ich habe es jetzt mal sehr kurz zusammengefasst.


    Camponotus fallax sind monogyne, das heißt es lebt immer nur eine Königin im Nest die befruchtete Eier legen kann.

    Die Jungköniginnen und die Männchen fliegen meist an warm/schwülen Tagen gemeinsam aus dem Nest, die Männchen begatten die Weibchen entweder direkt in der Luft, oder bei der Landung, Je nach Wind kann das in größere Entfernung zum Nest geschehen. Die Männchen sterben anschließend und die begatteten Königinnen brechen sich ihre Flügel ab, da Sie diese nicht mehr brauchen.


    Camponotus fallax gründen claustral, das heiß: Die Königin sucht sich einen kleinen Spalt oder Loch, meist gerade so groß das Sie selbst rein passen und legen ihre ersten Eiern. Diese werden dann zu Larven heran gezogen. Die Königin füttert diese mit unbefruchteten Eiern, bis diese sich verpuppen. Die ganze Zeit verlässt die Königin nie ihr Nest, sondern lebt von der Energie ihrer Flügelmuskulatur. Erst wenn die ersten Arbeiterinnen, noch sehr kleine daher Pygmänen genannt, geschlüpft sind, gehen diese auf die suche nach Nahrung. Mit ihrem alten Nest kommt die neue Königin nie wieder in Berührung, sonst wird Sie wie jede fremde Königin getötet.


    In der Haltung macht man einfach die Farm und das Fenster auf bei einem Schwarmflug und lässt Sie fliegen. Eine Lasius niger Kolonie hab ich dann auch gleich am Balkon gehalten, ab dem Zeitpunkt als Sie Geschlechtstiere entwickelten, weil ich nicht wirklich scharf war auf einen Schwarmflug im Wohnzimmer.


    Wenn wir eine begattete Königin finden und diese Art claustral gründet, geben wir Sie einfach in ein Reagenzglas mit Wassertank und lassen Sie in Ruhe bis Sie ihre ersten Arbeiterinnen hat.