"Ja ist denn heut schon Weihnachten?"
Ne? Dann wünsch dir doch die anderen zu Weihnachten ![]()
Ich hab mal X-Box genommen ![]()
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Zuerst einmal ein herzliches willkommen meinerseits
ZitatOriginal von LoganHughes
1. Wie schnell wächst so eine Kolonie?
Also Camponotus ligniperdus gehören mit zu den Ameisenarten, die recht lange für eine Entwicklung benötigen (man spricht von 1-2 Monaten). Also wird deine Kolonie in den ersten zwei Jahren um die 50-200 Individuen beinhalten. Halt halt auch noch sehr viel mit der Haltung auf sich (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Nahrung etc.).
ZitatOriginal von LoganHughes
2. Kann ich die Kolonie "gewaltlos" klein halten?
Kommt drauf an was du unter gewaltlos verstehst
- Also man sollte eigentlich erst gar nicht versuchen eine Kolonie klein zu halten, da der eigentliche Sinn der Haltung "der Wachstum einer Kolonie" sein soll. Von daher sollte man dies mit der Haltung überdenken, jedoch wenn du dir die oben genannten Zahlen ansiehst, dann stellst du fast das 50-200 Arbeiterinnen in zwei Jahren nicht viele sind!
ZitatOriginal von LoganHughes
3. Wie groß sollte die Anlage sein um den Tieren auf lange Sicht eine gute Heimstatt zu bieten?
Ich würde dir eine Arena von den Maßen 60x30x30cm vorschlagen, dann hast du schon mal für das erste Jahr ausgesorgt, daher solltest du auch direkt für eine Erweiterung sorgen, damit die Erweiterung ohne große Problem von statten gehen kann. Ich jedoch benutze 80x35x40cm Becken, da man diese viel besser einrichten kann und zu mal nicht ganz so schnell erweitern muss. Ist halt eine eigene Entscheidung ob man lieber viele kleine oder wenige große Becken aufstellen möchte.
ZitatOriginal von LoganHughes
4. Kann ich ausschließlich mit Honig und ähnlichem füttern oder benötige ich wegen Proteinmangels im Honig "Opfertiere"?
Also Futter solltest du eine Honig-Wasser-Mischung nehmen und zusätzlich noch, nach bedarf (bekommt man schnell selbst heraus), überbrühte (wegen Milben und Parasiten) Insekten anbieten. Nicht zu vergessen immer frisches, normales Wasser anbieten!
ZitatOriginal von LoganHughes
5. Erdnest, Holznest, Holz-/Erdnest Kombination?
Wie du es ihnen anbieten möchtest! Ich gebe dir dazu mal einen Link, in dem ich mal so einige Vor- und Nachteile aufgeschrieben hatte, zu den Nesttypen. Ein Holznest ist fast mit einem Ytong zu vergleichen.
Link: Den Bericht von LifeStyler aufsuchen ![]()
So das wars erst einmal von mir.
Also es kommt auf das Spiel drauf an!
Ich spiele X-Box 360 (!) und PC, also was makier ich denn dann ![]()
Es ist unmöglich (oder sehr schwierig), denn wie stellst du dir das permanente Kühlen des Bohrers vor?
Zu dem kommt der unheimlich hohe Stressfaktor noch hinzu, der deinen Ameisen mehr als nur schaden wird!
Nicht zu vergessen, es heruaszufinden woran die Kolonie eingegangen ist! Sonst bringt das ganze rein gar nichts und der Halter macht eventuell den selben Fehler!
Hallo,
also da diese Umfrage aus meiner Sicht zu deinem jetzigen Stand zählt, da habe ich Nein genommen, da man für die Haltung eben die gewissen Erfahrungen haben sollte!
Wenn du wirklich schon so auf Exoten fixiert bist, dann würde ich dir nur gewisse Camponotus spec. raten, über die du dich beim Verkäufer (privat oder Shop) bestens informierst!
Attini-Arten sind aus meiner Sicht absolut nicht geeignet, da deren Wachtum rasend ist und nach einer gewissen Zeit die Anlage vergrößert werden muss. Das selbe habe ich auch schon über Polyrhachis spec. erlesen, das manch ein noch so erfahrener Halter sehr von solch einer Kolonie in deren Wachstum überrascht/überrannt wurde!
ZitatIch mag die Winterruhe nicht, weil wenn man eine große kolo hat die ganzen Becken abstöpseln und herumtragen muss und weil man nichts fest installieren kann. Gibt es irgendeine Art die auch verkauft wird und die diesen Aspekten nachkommt?
Dies wird die ersten 2-3 Jahre (Artabhängig) kein Problem darstellen, da die einheimischen Arten im Wachstum nicht mit den von dir genannten Arten hinterher kommen. Das heißt, dass du ruhig mit einer einheimischen Art anfangen kannst, wenn es wirklich nur ein Problem mit dem Herumtragen (1x im Herbst // 1x im Frühling) gibt. Denn es sind max. 5 Minuten Zeitaufwand.
ZitatOriginal von -scorpion-
Bildmaterial habe ich recht viel von meinem Formicarium und meiner Messor barbarus Kolonie. Falls du etwas haben willst, einfach melden.
Also wenn das der Fall ist, wieso lässt uns nicht dran Teil haben? Finde es immer schön, die Formicarien andere zu betrachten um selbst eine Inspiration zu erhalten, wenn etwas passendes dabei ist. ![]()
Hallo und herzlich willkommen im Forum,
also ich glaube nicht das jeder direkt weiß wovon du sprichst und ich füge mal einen Link davon hier zu, von dem ich denke das du soetwas meinst, denn bin mir selbst nicht ganz sicher.
Der Link: Starter Set B
Nun, es soll ja ein Formicarium sein, welches in Farm und Arena aufgeteilt wurde und somit musst du beides verschieden aufbauen!
Zur Farm:
ZitatAlles anzeigenOriginal aus dem Ameisenwiki
Aufbau
Die Ameisenfarm besteht im Prinzip aus zwei durchsichtigen, parallelen Platten mit wenigen cm Abstand und einer Füllung aus zum Graben geeignetem Substrat dazwischen. Die Platten können wahlweise aus Glas oder auch Kunststoff wie zB Arcyl bestehen. Als Substrat bietet sich vor allem eine Mischung aus Sand und Lehm an. Neben einer guten Schimmelresistenz durch fehlende organische Stoffe speichert dieses Gemisch gut Feuchtigkeit und bildet eine sehr stabile Grundlage zu graben für die Ameisen.
Der Eingang zu einer Ameisenfarn sollte naturgerecht oberhalb der Ameisenfarm liegen. Durch die Befeuchtung und andere Faktoren kann ein waagerecht angebrachter Eingang wesentlich schneller einstürzen, ein senkrechter Eingang an der Unterseite der Ameisenfarm kann von ausfliessendem Wasser ausgespült werden. Die Ameisen werden aber jeden Ausgang, oder besser Eingang, annehmen.Substrat
Eine Ameisenfarm besteht aus ein bis drei Schichten:â¢Drainageschicht (optional, aber empfehlenswert)
Als unterste Schicht sollte eine Lage aus Seramis oder ähnlichen Tongranulaten eingebracht werden. Diese Schicht dient zum Speichern von Wasser, auch wird überflüssiges Wasser aufgefangen und so ein Versumpfen des Substrates vermieden. Bei richtigem Aufbau wird die Belüftung des Substrates verbessert und so ein Gammeln des Nestes vermieden.â¢Nestschicht (eigentlicher Nestbereich)
Die zweite Schicht besteht aus zB der Sand- Lehmmischung und bildet das eigentliche Nest, hier können die Ameisen ihr Nest anlegen. Besondere Anforderungen an die Nestschicht sind ein gutes Speichern und verteilen der Feuchtigkeit, sowie absolute Formstabilität der gegrabenen Gänge und Kammern.â¢Zierschicht (optional)
Um der Ameisenfam einerseits ein gutes Aussehen zu verleihen, andererseits die Feuchtigkeit besser zu halten, kann als oberste Schicht eine dünne Lage aus Ziersubstrat aufgebracht werden. Wichtig ist jedoch mindestens ein Zugang zur Nestschicht. Dieses kann durch kleine "Krater" oder Vertiefungen erreicht werden, oder die Nestschicht durchbricht wellenförmig die Zierschicht. Die Wahl der Zierschicht sollte keinesfalls zu grob oder fein ausfallen, auch müssen die allgemeinen Voraussetzungen für einen Bodengrund efüllt werden.
Das Substrat der eigentlichen Nestschicht sollte idealerweise aus eine Sand-Lehm-Mischung bestehen. Diese ist bei Feuchtigkeit sehr formstabil, bietet den Ameisen einen guten Baugrund und verträgt kleine Erschütterungen bei ungeschickter Handhabeung der Farm. Auch andere Substrate wie feiner Bausand oder heller Quarzsand können zum Einsatz kommen, jedoch ist hier die Formstabilität zB bei Austrocknung nicht immer gegeben. Erde oder Blumenerde ist definitiv nicht geeignet, das diese nicht Formsatbil ist. Erde neigt furchtbar zum schmieren und bei Trockenheit zum stauben.
Weitere Bestandteile der Ameisenfarm findest Du im Abschnitt Befeuchung.Sonderformen
Neben der klassichen, stehenden Ameisenfarm haben sich andere Bauformen mehr oder weniger etabliert:â¢Rundfarm, hier wird der Nestbereich zylindrisch angelegt
â¢Schichtfarm, der Nestbereich ist liegend in mehreren Ebenen angelegtâ¢Antquarium, NASA-Gel oder auch Gelfarm. ( pers. Anmerkung: Ein Antquarium ist absolute Tierquälerei, manche sprechen sogar von "Ameisentötungsmaschinen"! Ich würde stark davon abraten!)
Hybride
Mischformen der klassischen Ameisenfarm mit neueren Werkstoffen beziehen sich Hauptsächlich auf die rückwärtige Platte. Diese kann zur besseren und gleichmässigen Befeuchtung aus einem dünnen Ytongstein bestehen oder mit einer Schicht Gips beschichtet werden. Beide Materialien saugen und verteilen sehr gut die Feuchtigkeit im Nest. Die Nachteile liegen auf der Hand: aufwändige Herstellung und die Farm ist nur von einer Seite einzusehen.
Weitere Mischformen sind die Holz- und KorkfarmenBefeuchtung
Die klassische Ameisenfarm hat auf einer oder auch beiden Seiten ein senkrechtes Röhrchen zum Einfüllen des Wassers. Das obere Ende des Röhrchens sollte so weit aus der Farm ragen, das einerseits keine Ameisen an dem Röhrchen aus dem Nest gelangen können, andererseits Wasser bequem eingefüllt werden kann. Das untere Ende sollte bis in die Drainageschicht, bzw bis auf den Boden der Farm reichen, es leitet so das Wasser direkt in den unteren Bereich der Ameisenfarm (Drainageschicht), sickerndes Wasser kann so die Gänge und Kammern nicht fluten oder schlimmstenfalls zum Einsturz bringen. Das Wasser sammelt sich in der Drainageschicht und zieht langsam in die Nestschicht ein. Das untere Ende des Röhrchens wird mit einem Netz, Gitter oder lockerem Wattestopfen verschlossen, so können grabende Ameisen nicht durch das Röhrchen türmen. Geeignete Röhrchen sind zB Kunststoff-Trinkhalme, Aquarienschlauch, Acrylrohre und so weiter. Kunststoff ist hier immer zu bevorzugen, keinesfalls sollte Metall verwendet werden. Die Röhrchen stehen im unteren Bereich ständig im Wasser, und sind auf ihrer ganzen Länge stetiger Feuchtigkeit ausgesetzt. Ein beschädigtes Röhrchen ist schlecht zu tauschen.
Ein großer Nachteil dieser Methode: das Wasser zieht sich nur durch direkt verbundenes Substrat. Ist zB ein Teil des Nestes durch Gänge und Kammern vom restlichen Substrat abgeschnitten und somit isoliert, wird dieser Teil extrem schlecht und langsam befeuchtet. Als Abhilfe haben sich hier handlesübliche Dochte als hilfreich erwiesen. Diese Dochte werden zusätzlich zum Röhrchen senkrecht durch den Nestbereich gezogen und enden mit einer kleinen Schlaufe ganz unten in der Drainageschicht. Diese Dochte ziehen durch Kapilarwirkung Wasser aus der Drainageschicht hoch in das Bodensubstrat und überbrücken somit die Gänge und Kammern. Je nach Größe der Ameisenfarm sollten mehrere Dochte zum Einsatz kommen, als Faustregel kann hier 10-15cm feuchter Nestbereich / Docht angenommen werden. Im Zweifelsfalle sollten lieber mehr als zuwenig Dochte eingesetzt werden: überflüssige Dochte können schnell entfernt werden, jedoch ist bei einem fertigen Nest kaum ein Docht nachträglich einzubringen.Dekoration
Um die Ameisenfarm optisch aufzuwerten, kann die Nestschicht aus verschiedenfarbigen Bereichen gebildet werden. Um verschiedene Nuancen zu erreichen, kann das Sand- Lehm-Verhältniss leicht variiert werden, stärkere Farbunterschiede werden duch roten oder beigen Lehm und verschiedene Sandarten erreicht. Weiterhin geeignet ist feiner Marmor- oder Granitgies als kleine Beimischung. Diese farbigen Substrate können als horizontale oder vertikale Schichten eingebracht werden oder grob vermischt wie ein Marmorkuchen (sehr aufwändig). Im allgemeinen werden horizontale Schichten als sehr dekorativsten angesehen. Durch die hohe Feuchte und ziehendes Wasser ist von Farbzusätzen abzuraten, diese werden schnell schmieren, in die Kammern einsickern und sich auswaschen.Kontrolle
Wie jeder Bereich eines Formicariums sollte auch die Ameisenfarm regelmässigen Kontrollen unterzogen werden. Augenmerk ist hierbei natürlich auf Schimmel und Parasiten zu legen. Weiterhin ist immer die Feuchte des Nestes zu kontrollieren, eine Ameisenfarm sollte nicht austrocknen... je nach Substrat kann es sonst zum Einstürzen der Bauten kommen. Und wenn wir schon beim Thema Einsturz sind: durch fehlerhaftes Substrat oder starke Erschütterungen kann die Ameisenfarm ganz oder teilweise einbrechen, auch dieses ist zu beachten und bei Bedarf die (definitiv) eingeschlossenen Ameisen nach wenigen Stunden vorsichtig auszugraben.Spülen
Trotz aller Gefahren sollte eine Ameisenfarm dann und wann "gegossen" werden ! Ameisen, besonders die Königin, setzen flüssige Köperausscheidungen in die Nestkammern ab, auch sickern Flüssigkeiten der Beutetiere oder anderer feuchter Futtersorten ein. Durch gelegentliches Spülen werden diese Stoffe zumindest zum Teil ausgespült und sammeln sich in der Drainageschicht, wo das Schmutzwasser durch zB einen langen Schlauch abgesaugt werden kann. Eine Spülung kann je nach Besatz alle 3-6 Monate durchgeführt werden. Bitte Beachten: Das Spülen ist eine gefährliche Sache und muss mit großer Vorsicht durchgeführt werden... sehr groß ist die Gefahr, daß das Spülwasser die Gänge und Kammern zum Einsturz bringt oder die Kolonie in Panik versetzt. Das Wasser ist in kleinen Mengen auf die Oberfläche der Ameisenfarm aufzubringen, ohne dabei die Gänge zu stark zu fluten. Dieses ist unter Beobachtung der Hohlräume solange zu wiederholen, bis das Wasser in die Drainageschicht sickert.
Den Bereich für die Arena sollte man nur eine dünne Sandschicht einstreuen, da dies ja nur als Untergrund zum Laufen, Futtersuche etc. genutzt werden soll. Diesen kannst gestalten wie es dir gefällt, mit Ästen und Steine. Bitte vorher aber gründlich säubern um Parasiten fern zu halten, die deine Ameisen befallen könnten (reine Vorsichtsmaßnahme!).
Ist zwar viel zu lesen, aber ich denke so ist es sehr gut erklärt und dürfte keine Problem mehr mit sich bringen. Wenn jedoch noch Probleme auftreten sollten, dann einfach fragen.
Also zum Anfang hin reicht die Arena aus und nach ca. grob geschätzen 1-2 Monaten einfach auf der anderen Seite den Stopfen entfernen und einen weiteren 1-2 meter Schlauch mit einer weiteren Arena (Kunststoffbox mit Lüftung) anschließen. Oder man kauft sich dann eben ein weiteres Becken, wie man möchte - hauptsache es wird mehr Platz angeboten!
Also man sollte immer wenn möglich so viele verschiede anbieten wie es nur geht, aber im Normalfall reichen 2 vollkommen aus.
Ich benutz zum Beispiel immer einen Deckel und dann eben dementsprechende Öle, denn wenn mal eine Ausbruchssicherung überwindet wird, dann müssen die Ameisen noch eine zweite überwinden, aber bis dahin sollte der Halter es schon gemerkt haben!
Zu dem soll noch bedachte werden, wie willst du deine Ameisen überwintern lassen?
Eine Ameisenfarm wird abgetrennt, aber die 3D-Variante muss komplett verstaut werden.
Also bedenke wie viel Platz du für ca. 5-6 Moante zur Verfügung stehen hast ![]()
Du kannst natürlich auch nur bis zu Hälfte graben/bohren, jedoch musst da dann gegebenenfalls warten bis das erste Wasser eingezogen ist bevor du weiter bewässern kannst. Musst du einfach mal ausprobieren wie der Stein am besten feucht gehalten werden, denn wie gesagt sind alle Y-Tongs unterschiedlich in der Produktion und somit auch ganz verschiedenen in der Wasserspeicherung!
Hallo und herzlich willkommen im Ameisencafé,
also schon mal gut das du dich informiert hast, was jedoch nicht heißt einmal reicht aus, da es ständig Neues zu entdecken und zu erlesen gibt! ![]()
Also du kannst jetzt auch beginnen, nur ist dies nicht direkt zu empfehlen, denn so musst du dich direkt um die Kolonie sorgen (richtige Temperatur von 4-8°C, Feuchtigkeit im Nest usw.). Wenn du unbedingt möchtest, dann kannst du dir auch jetzt schon eine kaufen, nur ist es genauso interessant, also ob du noch keine hast, da du eine fast stillsitzende Ameisen beobachten kannst und da alle im Nest sind, kann man das auch nicht immer so lange wie man möchte, da es ja eine "Ruhepause" ist.
Also entscheidest du selbst. Kannst bis dahin ja aber schon mal eine schöne Anlage für deine geplante Kolonie aufbauen, damit sie bei Ankunft direkt einziehen können und das Hobby beginnen kann.
Achja, wenn jetzt jemand anders behauptet, dass die Ameisen lieber erst nach der Winterruhe verschickt werden sollen, dann kann ich nur sagen das es quatsch ist, weil die Ameisen weniger Stress in der Winterruhe aufnehmen, als wenn sie bei normalen Bedingungen transportiert werden!
Hallo Hermis,
also die Tiefe und Breite eines Wassertanks hängt in gewissen Maßen vom Zustand des Steines ab, welchen man aber nie genau sagen kann.
Also Richtwerte sind:
2-3cm Wand zwischen Kammern und dem Tank, damit keine Überflutung ensteht, wenn dort größere Poren sind, die ganze Tropfen durchlassen. Mit einer dicken Wand, 2-3cm, wird dies im Normalfall verhindert.
Die Tiefe würde ich immer so zu 3/4 des gesamten Steines machen, denn das ist vollkommen ausreichend.
ZitatOriginal von danjo
wie im titel erwähnt würde ich mir gerne eine Ameisenkolonie anschaffen. Habe mich jetzt schon ein bisschen eingelesen. Ein paar Fragen sind jedoch noch offen... Wäre toll wenn ich hier eine Antwort finden könnte:Anfangen möchte ich erstmal mit der Art Lasius niger, da das scheinbar die "beste" Art ist, einzusteigen.
Hallo und herzlich willkommen!
Also schon mal gut das du dich ein wenig eingelesen hast, denn lesen ist in der Ameisenhaltung mit einer der wichtigstens Punkte, die überhaupt zu beachten sind.
Lasius niger ist wirklich eine gute Wahl um mit der Haltung zu beginnen, da diese sehr robust sind und eventuelle Fehler eher verzeihen, wie manch andere Arten.
Nun erst mal zu deinem Anliegen, deine Fragen...
ZitatOriginal von danjo
1. Lasius Niger Kolonien scheinen ja recht groß zu werden. Wie groß sollte ein Formicarium und die dazugehörige Arena ca sein, damit sich die kleinen wohlfühlen?
Also flächenmäßig ist es etwas schwierig diese zu beantworten, aber nicht unmöglich. Also ich würde an deiner Stelle mit einer kleinen Gründerkolonie beginnen (5-10 Arbeiterinnen), dann dafür eine Arena mit den Maßen 30x20x20cm, jedoch mit einer Erweiterunsgmöglichkeit in Form einer Lochbohrung im Glas (Seitenwand der Arena). Da müsstest du wissen was für ein Nest du deiner Kolonie eigentlich anbieten möchtest. Hab vorhin noch woanderes einige Vor- und Nachteile verschiedener Nester aufgelistet [siehe: hier (5. Beitrag)]. Das Nest, welches du dir noch überlegen musst, wird dann einfach mit einem passenden Schlauch an die Arena angeschlossen.
ZitatOriginal von danjo
2. Was passiert wenn man den Ameinsen zu wenig platz bietet. Sprich: Die Kolonie sich so weit ausbaut, das das Formicarium nicht mehr genug platz bietet, und mein auch nciht mehr platz schafft? Gebärt die Königinn dann automatisch weniger Kinder oder stirbt die Kolonie oder wie auch immer.
Also die Population (Wachstum) der Kolonie wird durch zu wenig Platz nicht reduziert, denn Ameisen richten sich nicht nach gegebenen Verhältnissen. Eine zu keine Anlage für eine große Kolonie erzeugt zusätzlichen Stress da Ameisen eine Geruchsspur hinterlassen, an der sich andere Arbeiterinnen orientieren um zu geeigneten Futterstellen zu gelangen. Wenn jetzt jedoch überall massig Ameisen zu sehen sind, auf einer zu geringen Fläche, so wird die Geruchsspur für die Ameisen selbst zum Verhängniss, da dann verschiedene Spuren sich kreuzen und somit verlieren die Arbeiterinnen dann den Überblick wohin sie nun laufen sollen.
Also immer rechtzeitig für Erweiterungsmöglichkeiten sorgen. Jeoch wenn du eine kleine Gründerkolonie hast wird es erst im 2. Jahr auf dich zukommen für eine Erweiterung zu sorgen, außer man verwendet direkt ein größeres Becken (mach ich nur), somit hat man selbst auch wenige Aufwand um immer eine Erweiterung bemüht zu sein.
ZitatOriginal von danjo
3. Haltet ihr es für besser whärend der Flugzeit auf Königinnensuche zu gehen oder sollte ich mir als Anfänger besser eine bestellen?
Dies sollte jeder für sich selbst entscheiden, es macht nämlich keinen Unterschied, außer....
... bei einem Kauf kann das pflegen sofort schon ende März beginnen und man hat sofort etwas zu beobachten.
... wenn man selber fangen geht besteht nicht die Garantie, das man auch eine Königin findet! Zu dem dauert es mindestens ein weiteren Monat bis die ersten Arbeiterinnen schlüpfen (ca. September). DAnn sind es wieder nur noch zwei Monate bis zur 6 Moante langen Winterruhe, in der es nichts zu beobachten gibt.
Also ich würde doch eher den Kauf vorschlagen
- Aber frühstens ende März bestellen!
Bei weiteren Unklarhieten, dann frag uns (das Forum) einfach oder versuch es zu ergooglen oder es ist eventuell bei http://www.ameisenwiki.de/index.php/Hauptseite nachzulesen.
Dieser kleine Guide behandelt die verschiedenen Nesttypen und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.
Der Guide ist bewusst kurz gehalten.
Nesttypen:
1. Farm
Vorteile:
Nachteile:
2. Ytong-Nest
Vorteile:
Nachteile:
3. Erdnest
Vorteile:
Nachteile:
4. Gipsnest
Siehe Punkt 2: Ytong-Nest
Kein Nest sollte jemals in die Sonne gestellt werden, da sonst schnell eine Hitzeballung entsteht und die Kolonie so sehr schnell eingeht!
Zudem fördert die Natürlichkeit eines Nestes bei einigen Arten das Brutwachstum und somit das der gesamten Kolonie.
Halli Hallo Özgür und herzlich willkommen im Forum
also da du noch leichte Unklarheiten wegen deinem Nest hast, so stell ich dir mal so ein paar Möglichkeiten zur verfügung, dann kannste es dir leichter durch den Kopf gehen lassen.
Nesttypen:
1. Farm
Vorteile:
- mäßige bis gute Einsicht
- wenig Aufwand
- relativ natürliche Umgebung
Nachteile:
- etwas aufwändig in Befeuchtung
- durch verschmierte Scheiben oft wenig Einsicht
- bei starken Erschütterungen Einsturz möglich
- bei Besatz absolut kein Eingriff möglich
2. Y-Tong
Vorteile:
- sehr gute Einsicht
- einfach zu befeuchten
- keine Einsturzgefahr
- bei großen Problem ist ein Eingriff möglich
Nachteile:
- keine Grabaktivität
- nicht ganz so natürlich
- etwas aufwendig für eine Fertigstellung
3. Erdnest
Vorteile:
- natürlicheste Nest überhaupt
- wenig Aufwand
Nachteile:
- absolut keinen Einblick
- etwas aufwändig in Befeuchtung
- bei starken Erschütterungen Einsturz möglich
- bei Besatz absolut kein Eingriff möglich
4. Gipsnest (fast genauso wie der Y-Tong)
Vorteile:
- sehr gute Einsicht
- einfach zu befeuchten
- keine Einsturzgefahr
- bei großen Problem ist ein Eingriff möglich
Nachteile:
- keine Grabaktivität
- nicht ganz so natürlich
- aufwendig für eine Fertigstellung
- kann relativ schnell Schimmelsporen bilden
Kein Nest sollte jemals in die Sonne gestellt werden, da sonst ein kleine Hitzeballung entsteht und so die Kolonie sehr schnell eingeht!
So viel erst mal zu den Nestern ![]()
Hallo, nochmal ![]()
also geplant war wirklich eine rote Folie, jedoch habe ich dies verworfen, da man durch die folien nie gescheit beobachten kann und zu dem fotografier ich meine Ameisen gerne auch noch mal...
Von daher hab ich, wie du schon richtig gesehen hast, Kartonstückchen als Abdeckung der Gänge und des Nestes.
ZitatOriginal von Smaug
Wie heißt es doch so schön: Wer lesen kann, hat mehr vom Leben.
Ja das stimmt! Saß auch gespannt vor der Glotze, aber nÃchts über Ameisen zu sehen.
Jedoch war das mit den Schmetterlingen nicht langweilig, sondern recht interessant gewesen!
ZitatOriginal von nefycee
Schön das du uns endlich einmal das lang versprochene Bild lieferst^^
Wie gesagt bin ich längst überfällig, aber ich tu mein bestes um hier jeden zufrieden zu stellen auch wenn niemand das verlangen nach einem Foto meiner bastelei hatte. ![]()
ZitatOriginal von nefycee
Was sind den das für Röhrchen in deiner Kostruktion?
Die Röhrchen sind aus Kunststoff und haben haben folgenden Durchmesser: 12/10mm (außen/innen). Vom Ameisenshop erworben, da es recht schwierig war transparete Röhrchen bei uns in der Gegend zu erwerben.
ZitatOriginal von nefycee
Und wie wurden die zusammengefügt?
Zusammengefügt.... mit ganz simplen Pattex, indem ich die Röhrchen dann selbst 5 Minuten angedrückt habe und restliche Luftlöchen/Spalten, an den Schnittstellen, mit erneuten Tropfen zugeklebt habe.
ZitatOriginal von nefycee
Und hast du dir auch schon Gedanken darüber gemacht wie du das Wasser wieder auffüllst
Da werde ich ihnen zuerst ein weiteres Reagenzglas anbieten und hoffe die wandern dann rüber, so dass ich das Leere entfernen kann.
Wenn die Kolonie schon größer ist, dann bleibt das leer einfach dran. So haben die dann eine feuchte und eine trockene "Kammer".
Habe mir trotzdem schon andere Planungen durch den Kopf gehen lassen, da diese Anlage schon zu groß ist und das aktivste was ich gesehen habe (immer zu unterschiedlichen Zeiten beobachtet) war, dass 1-2 Arbeiterinnen bis zur ersten Box gelaufen sind. Somit werde ich diese Anlage eventuell für eine aktivere Art aufbewaren und für die Lasius flavus eben eine neue basteln. Bin auch schon am experimentieren wie ich denen eventuell Wurzelläuse anbieten könnte, da dies bisher noch nirgends nachzulesen ist ("Wurzellauszucht bei einer in Gefangenschaft lebenden Kolonie").
ZitatOriginal von D4n1
Sieht ja niedlich aus aber lang wird das nicht reichen^^...
Würde auch gern wissen woher du die Schläuche und verbindungen hast.Sieht wirklich gut aus aber auch nur für ner kleinen Kolonie, wobei das nicht lange reichen wird leider^^.
Die Anlage ist immer wieder erweiterbar, da alles aus Kunststoff besteht, außer den Reagenzgläsern. Für Lasius-Arten wird es sicherlich 1 Jahr ausreichen, da die Kolonie dann Platz von 3 Reagenzgläsern zur verfügung hat.