Strafe für Berliner Zoo-Direktor?

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    ... Eine Made, die die Hitze wahrnimmt vergräbt sich dagegen instinktiv, ...


    ... Die Ameise orientiert sich ebenfalls instinktiv am Sonnenstand, sie hat nicht durch ihre Intelligenz herausgefunden, dass das funktioniert. ...

    der affe handelt auch instinktiv wenn er die bananen haben möchte. er will ja nicht mit ihnen spielen sondern ein elementares lebensbedürfnis befriedigen, er will seinen hunger stillen. mit den raben dasselbe.


    wie kannst du einerseits behaupten die affen/raben haben das verhalten voneinander gelernt/nachgeahmt und das zur intelligenten leistung erklären, was es ohne zweifel ist, nachahmung erfordert ja irgendwie ein selbstbewusstsein, spiegelung, kognitive leistungen, auf der anderen seite erklärst du aber die handlung einer ameise, die auf erfahrungen beruhen müsste, die sie nicht selber gemacht hat, für den fall des scheiterns wäre sie von der kolonie ausgegrenzt und würde verenden, für instinkt.



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    ... Nun läuft diese Ameise in meinem Formicarium herum. Da sie die Welt um sich jedoch nicht sonderlich gut wahrnimmt, kann sie auch nicht schlussfolgern, was außerhalb des Glaskastens liegt. Ameisen sehen nicht sonderlich gut und das was sie erfühlen oder erriechen kann ist allgegenwertig und die einzige Umgebung, die sie kennt. ...


    ... Ein intelligentes Tier sieht, dass außerhalb seines Geheges etwas vor sich geht. Es reizt die Grenzen seines Geheges aus und es gibt auch Ausbruchsversuche. ...

    mal abgesehen von dem fakt das ich ne zeitlang sehr oft ausbruchsversuche hatte, ich verstehe deine aussage nun so, dass wenn wir den "intelligenten" tieren die augen ausstechen (eventuell noch nen paar sinne nehmen), die haltung artgerecht wird weil sie ja dann die welt ausserhalb ihres geheges nicht wahrnehmen können.


    diese elefanten sind ein steckenpferd von dir, oder? ich habe keine richtige ahnung um was es da konkret geht, ich denke mal die sollen für die nacht irgendwie fixiert werden in ihrem häusle, womit es ihnen wohl auch nicht besser/schlechter geht als zum beispiel pferden in ihren boxen. oder dem hund der des nachts in den zwinger gesperrt wird. oder dem geflügeltieren zu zeiten der vogelgrippe, die alle eingepfercht wurden, zu ihrem schutz. viele, viele beispiele, du pickst dir die elefanten heraus und machst daran fest "zoo+direktor doof weil elefanten angekettet".


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    ... jedoch sehe ich ihre Ausbruchsversuche nicht als bewussten Antrieb an, um den Lebensraum zu vergrößern... ...

    klar sind sie das, neue räume werden erforscht (wahrnehmungsleistugn, intelligenz vielleicht auch?), ggf wandert die kolonie aus oder es spaltet sich ein teil ab *please insert das wort für die koloniegründungsform wo ein teil der kolonie mit königin nen neues nest gründet*.


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    ... Doch die langfristigen Folgen einer solchen Wachstumskurve sind unabsehbar. ...

    sind sie nicht. lebensmittel-, rohstoffarmut, massenkrankheiten, verelendung, kriege, verödung ganzer landstriche durch raubbau, zerstörung des umfelds wie es beim auftreten des menschen war, letztendlich wird der mensch sein handeln ändern müssen, in der hoffnung das es dann noch nicht zu spät ist, er wird verdrängt (also auswandern müssen auf neue planeten/lebensräume) oder untergehen. also ich find das nicht unabsehbar. :winking_face:


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    ... Eigentlich dumm vom Menschen, sich weiterhin hemmungslos zu vermehren. ...

    ganz gefährliche aussage. wenn man irgendwelchen menschen abspricht sich zu vermehren, stellt sich sofort die frage, wie wird selektiert. wer darf dem natürlichen biologischen ablauf weiter folgen und wer nicht. ein ethisch sehr weites feld, will ich hier nicht anfangen mich darüber auszulassen.


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    ...Dadurch haben wir es geschickt umgangen, selbst draufzugehen, nachdem wir schon zigtausende Arten aus verschiedensten Gründen komplett ausgerottet haben. ...

    ich würde es so schreiben: "Dadurch haben wir es BISHER geschickt umgangen, selbst draufzugehen, nachdem wir schon zigtausende Arten aus verschiedensten Gründen komplett ausgerottet haben. " irgendwann ist auch für diese entwicklung ein ende in sicht, und aufgeschoben ist nicht aufgehoben.


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    ... Ersteres ist für mich irgendwie nicht so richtig vergleichbar, da die Grundlage eine vollkommen andere ist. Kannst du das vll näher erläutern, wo der Zusammenhang ist? ...

    der zusammenhang ist, das durch den goldabbau das habitat des flusses verändert wird, was dort zu einer "unartgemässheit" für alle vorhandenen lebewesen führt. sie passen sich nun an, wandern aus oder verenden. im zoo wird das flusspferd auch unartgemässheit gehalten. nur wird hier versucht es künstlich am leben zu erhalten.


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    ... Der Bildungsaspekt ist für mich reine Mundpropaganda der Zoos. Ursprünglich wurden die ersten Zoos als Unterhaltungseinrichtungen für Menschen gebaut. ...


    ...jedoch sehe ich den Bildungsauftrag absolut nicht bzw. die Art und Weise hier Bildung in die Welt zu tragen schlägt irgendwo leicht fehl. ..."

    darf bildung nicht unterhaltend sein? durch das kennenlernen von exotischen tieren sensibilisiert man menschen. wenn jemand in den zoo geht, elefanten sieht und die total klasse findet, wird er dann nicht empfänglicher für themen wie artenschutz, die möglichkeit das er auf elfenbeintasten am klavier verzichtet, oder elfenbeinschmuck im eigenen haus, sind wesentlich höher dadurch. er kann sicherlich von hier aus nicht "aktiv" diese tierart schützen, aber er kann vielleicht durch spenden (jetzt bitte keine "aber von den spenden kommen doch nur 10% dort an-diskussion, ich weiss das das schwierig ist) menschen/institutionen vor ort unterstützen, die für den artenschutz kämpfen.


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    ... Wieviele Zoobesucher lesen die Infoschildchen am Gehege? ...

    ganz kurzes statement, "subjektiver einzeleindruck". ich lese zum beispiel die schilder, leute mit denen ich in den zoo gehe tun dies auch (ok, zugegeben, nicht jedes kleines fitzelchen, aber sie werden wahrgenommen und bilden mich/uns weiter), ich sehe sehr oft besucher die das tun.


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    ... Wieso kann man nicht einfach im Fernsehen ein Tier anschauen, in seiner natürlichen Umgebung? ...

    wieso überhaupt noch rausgehen, bei all der schlechten luft, dem verkehrslärm, den unfallgefahren... essen kann man sich per boten kommen lassen, bildung/kultur per tv und internet. *ironie off :winking_face:
    weil fernsehen nur visuell und auditve wahrnemung zulässt. im zoo erfolgt die wahrnehmung mehrsinnlich und intensiver.


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    ... Wo zeigt mir ein Zoo, dass das Vergiften von Flüssen schlecht ist? ...

    nur um mal ein beispiel zu bringen, in der wilhelmina (?) in stuttgart, dort haben die ziemlich viel präventionsarbeit an den wänden, teilweise was die vernichtung der natürlichen lebensräume durch den menschen angeht, teils sogar solch profane sachen wie eine sammlung von gegenständen die aus nem krokodilmagen geholt wurden, die die zuschauer ins wasser dort warfen.


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    ...Dieses Nilpferd könnte ebensogut in einem Fluss in Afrika sitzen, da hätte es ein schöneres Leben als in einem Zoo. ...

    wenn in diesem fluss/in dessen nähe zufällig ein wertvoller rohstoff gefunden würde, würde es dort nicht mehr in ruhe sitzen können. mal wieder überspitzt, stattdessen betreibt es lobbyarbeit an der quelle der rohstoffkonsumenten.


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    ... ohne den Menschen mitunter lebensunfähig geworden sind nicht "überzüchtet" sind. Sicherlich hat auch hier der Mensch schon eingegriffen, gibt es doch berühmte argentinische Zuchtbullen. Jedoch ist das Maß entscheidend. Ich kann nichts verwerfliches daran erkennen, wenn man eine Kuhrasse zu deren Vorteil züchtet. Solange sie selbstständig lebensfähig ist und in keinster Weise beeinträchtigt... natürlich muss man das Maß sehr genau im Auge halten. ...

    ethische grundsatzfrage. wer entscheidet was vorteilig ist? der "vorteil" dieser arten ist der vorteil des menschen. keine kuh hätte interesse daran 250 kilo oder sowas zu werden (wie schwer werden kühe?), das bedeutet nur mehr arbeit beim futtersuchen, mehr futterverbrauch, schnellere abnutzung der gelenke, etc, in der konsequenz kürzere lebenserwartung. es erfolgt kein ausgleich zwischen vor- und nachteilen des natürlichen habitats, weil das habitat schafft der mensch und der will grosse dicke kühe. und auch "nicht überzüchtet" ist "gezüchtet" und nicht natürlich.


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    ... Durch Landwirtschaft leben unsere Wildschweine in einem Paradies und sind schon wieder zur "Plage" geworden (der Mensch ist daran selbst schuld). ...

    paradies vielleicht. aber nicht artgerecht. finden sie zu leicht nahrung, werden genetische anätze bei ihnen weitervererbt, die sie bei einer, zum beispiel plötzlichen umstellung der agrarproduktion, wieder ins hintertreffen gelangen lassen und der vorherige vorteil wird zum nachteil.

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    ... Also kann ich sagen, ich gebe dem Wildschwein genügend Lebensraum und jage es zu Futterzwecken. Das ist natürlich, egal ob ich es mit meinen riesigen Krallenpranken töte oder mit einer Gewehrkugel. ...

    da kannst ihm gar nicht genügend lebensraum geben, sobald du ihm diesen gibst schränkst du das tier schon wieder ein, weil du es irgendwo "einsperrst". und das ist nicht natürlich. natürlich macht das die natur durch klimazonen etc, der mensch, der daherkommt und sagt "so, hier nun, diese 2 hektar wald, das ist jetzt wildschweinland", das ist keine natürlichkeit.


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    ... Hätten die eigentlichen Besitzer die domestizierten Katzen gleich sterilisiert/kastriert, dann wäre das gar nicht passiert. Bzw. hätte der Zoo früher eingegriffen, dann hätte man die Plage unaufwendig umgehen können. ...

    haben sie aber nicht, weder besitzer noch die (frühere) zooleitung. wir haben nun das problem, wie lösen wir es? bäume mit gittern versehen ist keine lösung, das finden die eichhörnchen sicherlich nicht so toll. der effektivste weg, weil das übel an der wurzel gepackt wird und man nicht noch schlimmer in die natur eingreift, so dass man sich mit mehreren kompromissen zu lasten anderer, heimischer, natürlicher (und ja, auch der paar ausgestellten tierarten ["paar" im vergleich zur anzahl der ausgestellten]) tierarten belasten muss, ist nun mal das töten der hauswildkatzenpopulation. ob dies "human" durch totstreicheln efolgt oder durch genickbruch, tot ist tot. (anmerkung wieso wird eigentlich in bezug auf tiere immer von humanität gesprochen?).



    so, ich komm wohl zu spät zur arbeit. wegen dir! ;P

    • Offizieller Beitrag

    Na, wie gut, dass ich ein verlängertes Wochenende hab :grinning_squinting_face:


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    der affe handelt auch instinktiv wenn er die bananen haben möchte. er will ja nicht mit ihnen spielen sondern ein elementares lebensbedürfnis befriedigen, er will seinen hunger stillen. mit den raben dasselbe.


    wie kannst du einerseits behaupten die affen/raben haben das verhalten voneinander gelernt/nachgeahmt und das zur intelligenten leistung erklären, was es ohne zweifel ist, nachahmung erfordert ja irgendwie ein selbstbewusstsein, spiegelung, kognitive leistungen, auf der anderen seite erklärst du aber die handlung einer ameise, die auf erfahrungen beruhen müsste, die sie nicht selber gemacht hat, für den fall des scheiterns wäre sie von der kolonie ausgegrenzt und würde verenden, für instinkt.


    Du musst deutlich unterscheiden:
    Der Affe sieht die Banane, er hat Hunger, er will sie essen. Der Rabe mit den Nüssen das selbe. Das ist Instinkt. Das ist beim Menschen genauso. Aber wie komme ich nun an die Banane ran? Wie kann ich die Nuss knacken? Das herauszufinden ist Intelligenz.
    Nun kannst du einem weniger intelligenten Tier wie zum Beispiel einer (hungrigen) Katze vor ihren Augen etwas zu fressen unter einem Plastikdeckel "verstecken" (sie hat es ja schon gesehen). Die Katze wird sehr wahrscheinlich keinen Weg finden, an das Fressen zu gelangen, sie wird nicht schlussfolgern, dass sie den Deckel ja mit der Pfote anheben könnte, sondern davor sitzen und warten, dass sich der Deckel von selbst hebt, vll schiebt sie ihn noch auf Geratewohl ein wenig in der Gegend herum (frei gewähltes Beispiel, mag sein, dass Katzen das können, aber den Katzen die ich kenne spreche ich das ab. Du kannst das Beispiel Katze durch andere nicht sonderlich intelligente Tiere ersetzen). Meine Ratten sehen was ich getan habe und schieben den Deckel entweder über das Regal, sodass er runterfällt und das Futter übrig bleibt, oder sie heben den Deckel mit ihren Händchen an und pfeffern ihn in die nächste Ecke.
    Was jedoch macht eine Ameise aus Erfahrung, was schlussfolgert sie? Ich mache in meiner Haltung keine Experimente, jedoch würde mir jeder Myrmekologe (der sich sein Leben lang mit Ameisen beschäftigt) recht geben, wenn ich behaupte, dass diese reine Instinkthandlungen ausführen und dumm sind. Beispiel: Wieso sonst ersaufen sich jedes Jahr Hunderte Ameisen in Honig bei uns Haltern? Sie erkennen den Honig als Futterquelle, wollen ihn instinktiv fressen und selbst wenn darin schon 5 andere Arbeiterinnen kleben werden sie den selben Fehler machen, hinlaufen und vll selbst verkleben. Würde sie ihre Umgebung bewusst wahrnehmen, dann wüsste sie: "Moment mal, meine Kolleginnen hängen da drin und sehen nicht sonderlich lebendig aus, ich muss vorsichtig sein".
    Hätten sie ein Bewusstsein, dann würde das bedeuten, dass beim Anblick von Honig der Hungerinstinkt den Anblick der toten Kolleginnen überbieten würde. Doch jedes Tier, dass seine Umgebung bewusst wahrnimmt wäre bei dem Anblick vorsichtig.
    Das von dir angesprochende Selbstbewusstsein: Richtig! Affen haben eines, Raben haben eines. Sie erkennen sich in einem Spiegel und wissen, dass das kein Artgenosse sondern sie selbst sind! Das erkennen sie sofort. Eine Ameise kann das meines Wissens nach nun wirklich nicht, also hat sie auch kein Selbstbewusstsein.

    • Offizieller Beitrag
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    mal abgesehen von dem fakt das ich ne zeitlang sehr oft ausbruchsversuche hatte, ich verstehe deine aussage nun so, dass wenn wir den "intelligenten" tieren die augen ausstechen (eventuell noch nen paar sinne nehmen), die haltung artgerecht wird weil sie ja dann die welt ausserhalb ihres geheges nicht wahrnehmen können.


    diese elefanten sind ein steckenpferd von dir, oder? ich habe keine richtige ahnung um was es da konkret geht, ich denke mal die sollen für die nacht irgendwie fixiert werden in ihrem häusle, womit es ihnen wohl auch nicht besser/schlechter geht als zum beispiel pferden in ihren boxen. oder dem hund der des nachts in den zwinger gesperrt wird. oder dem geflügeltieren zu zeiten der vogelgrippe, die alle eingepfercht wurden, zu ihrem schutz. viele, viele beispiele, du pickst dir die elefanten heraus und machst daran fest "zoo+direktor doof weil elefanten angekettet".


    Du verdrehst meine Worte im Mund :winking_face:
    Die Wahrnehmung der Ameise unterscheidet sich einfach grundlegend von der eines Säugetiers. Für mich persönlich ist das einer der Rechtfertigungsgründe, dass mein Hobby ok ist. Die Ameise nimmt ihre Umgebung nicht so vollständig wahr, wie ein Säugetier, die Grenzen seiner Welt sind bei mir von Anfang an gesteckt, es kennt nichts anderes. Ganz zum Schluss werde ich auf einen Aspekt zurückkommen, den wir beide noch überhaupt nicht angesprochen haben, also merk dir das hier mal, weil es zusammenhängt :winking_face:
    Auch wir Ameisenhalter bewegen uns auf einem schmalen Grat, ob unser Hobby eigentlich vertretbar ist. Aber hey, wir sind nicht der Messias und wir können auch nicht zu 100% ethisch korrekt leben. Also...
    Die Elefanten hab ich nur gewählt, weil diese explizit mit dem Berliner Zoo zu tun haben, das eigentliche Thema^^
    Du kannst sie durch andere Tiere ersetzen, die ein Bewusstsein haben. Und richtig, es geht den Elefanten nicht besser als den Pferden und Hunden, aber was bei diesen nicht recht ist, ist auch bei den anderen nicht richtig.
    Das Geflügel kann man getrost rauslassen. Die Vogelgrippe verbreitet sich in freier Natur extrem langsam. Schlicht die Massentierhaltung auf engstem Raum ist hier der Risikofaktor und daran ist der Mensch schuld durch seine unzulänglichen Haltungsmethoden. Hätte er eine ausreichende Fläche für die Tiere, dann wäre das Ansteckungsrisiko minimal.


    Zitat

    klar sind sie das, neue räume werden erforscht (wahrnehmungsleistugn, intelligenz vielleicht auch?), ggf wandert die kolonie aus oder es spaltet sich ein teil ab *please insert das wort für die koloniegründungsform wo ein teil der kolonie mit königin nen neues nest gründet*.


    Wie schn oft gesagt, ich unterscheide zwischen bewusst und unbewusst. Was die Ameise macht ist für mich eine reine Instinkthandlung. Umgebung erkunden. Das macht sie sowohl im kleinen Gebiet, als auch im großen. Wenn sie eine Lücke im Deckel findet wird sie selbstverständlich rauslaufen, wei les einer ihrer ureignsten Instinkte ist, zu erkunden und Futter zu suchen. Und auch hier wieder: Würde die Ameise bewusst handeln, dann würde sie nicht mehr auf Futtersuche gehen sondern einfach immer brav warten, dass der Halter an altbekannter Stelle das Futter ablegt. Alles andere ist viel zu riskant (die Ameise weiß ja nicht, dass ihr Leben im Formi absolut ungefährlich ist).


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    sind sie nicht. lebensmittel-, rohstoffarmut, massenkrankheiten, verelendung, kriege, verödung ganzer landstriche durch raubbau, zerstörung des umfelds wie es beim auftreten des menschen war, letztendlich wird der mensch sein handeln ändern müssen, in der hoffnung das es dann noch nicht zu spät ist, er wird verdrängt (also auswandern müssen auf neue planeten/lebensräume) oder untergehen. also ich find das nicht unabsehbar.


    Richtig, aber genau kann keiner sagen was passieren wird, auch du nicht. Auswandern oder untergehen? Oder vll doch nochma ldie Kurve kratzen irgendwie?


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    ganz gefährliche aussage. wenn man irgendwelchen menschen abspricht sich zu vermehren, stellt sich sofort die frage, wie wird selektiert. wer darf dem natürlichen biologischen ablauf weiter folgen und wer nicht. ein ethisch sehr weites feld, will ich hier nicht anfangen mich darüber auszulassen.


    Genauso richtig. Ich werte da auch nicht und da man niemandem verbieten kann Kinder zu bekommen, ist das unrealistisch. Hier stellt sich der Kinderwunsch über die Zukunft der Menschheit, aber es ist an sich eigentlich schlecht, wie es sich enwtickelt.


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    der zusammenhang ist, das durch den goldabbau das habitat des flusses verändert wird, was dort zu einer "unartgemässheit" für alle vorhandenen lebewesen führt. sie passen sich nun an, wandern aus oder verenden. im zoo wird das flusspferd auch unartgemässheit gehalten. nur wird hier versucht es künstlich am leben zu erhalten.


    Wie gesagt. Man müsste das Nilpferd nicht künstlich am Leben erhalten, wenn man die Probleme gar nicht verursachen könnte. Ich kann nicht sagen: "Hey, schaut her, ich bewahre diese Tierart vor dem Aussterben" und gleichzeitig ordere ich das Regenwaldholz für meinen nächsten Schrank und zerstöre den Lebensraum des Tiers. Das ist Heuchelei und Menschen neigen zum heucheln.


    Zitat

    darf bildung nicht unterhaltend sein?


    Sicher darf sie das, das soll sie mMn sogar, weil unterhaltsame Bildung sich besser einprägt. Aber Zoos sind dafür mMn nicht geeignet. Geeignet wären Naturschutzgebiete die gezielt besichtigt werden. Denk dabei z.B. mal an den Yellowstone-Nationalpark in den USA. Es funktioniert. Ein blühendes Reservat und trotzdem besuchen es jedes Jahr zigtausende Touristen. Dazu brauche ich keinen Zoo. Und auch die Medien haben großen Einfluss auf uns, vergiss das nicht. Ich muss keinen Zebrakot riechen, um ein Zebra toll zu finden. Es reicht schon, es in seinem natürlichen Lebensraum im TV zu sehen. Um Löwen zu sehen kann ich auch nach Afrika fliegen und sie in der Safari beobachten. Davon hätte ich deutlich, deutlich mehr als vom Zoobesuch, wo ich Löwen auf Kunstfelsen bewundern kann. Das kann sich nicht jeder leisten sicher. Aber das ist wieder ein anderes Thema, nämlich das der sozialen Schichten und Reich-Arm-Unterschiede.

    • Offizieller Beitrag
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    da kannst ihm gar nicht genügend lebensraum geben, sobald du ihm diesen gibst schränkst du das tier schon wieder ein, weil du es irgendwo "einsperrst". und das ist nicht natürlich. natürlich macht das die natur durch klimazonen etc, der mensch, der daherkommt und sagt "so, hier nun, diese 2 hektar wald, das ist jetzt wildschweinland", das ist keine natürlichkeit.


    Richtig, dazu ist die Erde zu stark bevölkert und wir müssten wieder auf ein Jäger-Sammler-Niveau absinken, um das durchzusetzen .Daran hat keiner Interesse. Daher gilt: Machen wir es so gut wie möglich. Naturschutzreservate zum Beispiel sind schon ein großer Schritt. Und zwar nicht nur eines, sondern viele, und große. Natürlich darf man dabei nicht vergessen ,dass der Mensch auch an der Natur teilhaben sollte, um zu wissen, dass sie schützenswert ist. Wenn überall Zutritt-Verboten-Schildchen stehen, dann wird sich der Durchschnitts-Mensch nicht viel aus den Reservaten machen.


    Zitat

    der effektivste weg, weil das übel an der wurzel gepackt wird und man nicht noch schlimmer in die natur eingreift, so dass man sich mit mehreren kompromissen zu lasten anderer, heimischer, natürlicher (und ja, auch der paar ausgestellten tierarten ["paar" im vergleich zur anzahl der ausgestellten]) tierarten belasten muss, ist nun mal das töten der hauswildkatzenpopulation. ob dies "human" durch totstreicheln efolgt oder durch genickbruch, tot ist tot. (anmerkung wieso wird eigentlich in bezug auf tiere immer von humanität gesprochen?).


    Dann ist also für dich der effektivste Weg immer der Beste? Es gibt durchaus Möglichkeiten, einer Katze den Zutritt zu einem Baum zu verwehren und gleichzeitig dem Eichhörnchen den Weg freizulassen. Wie gesagt, ich halte die Tötung für ein sehr unhumanes Mittel.


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    anmerkung wieso wird eigentlich in bezug auf tiere immer von humanität gesprochen?


    Ganz einfach. Der Mensch greift überall in seine Umgebung und die Natur ein, also ist er auch für sie verantwortlich! Das haben viele Menschen noch nicht verstanden. Aber überall wo ich meine Finger drin hab, bin ich auch mitverantwortlich! Also bin ich auch als Mensch dafür veranwtortlich, einem Tier mit Achtung zu begegnen, so wie ich will, dass mir selbst mit Achtung begegnet wird. Das ist Humanität.


    Nun zu allerletzt noch das, was ich ansprechen wollte: Wir haben Bewusstsein angesprochen, Intelligenz. Was wir bisher komplett außen vor gelassen haben ist aber sehr wichtig: Gefühle und Emotionen.
    Als ich erst in New York war hab ich diese ganzen Kutschenpferde gesehen, mitten zwischen all den Autos und dem Verkehrslärm. Ich lebe auf dem Land, also weiß ich wovon ich spreche wenn ich sage: Diese Pferde waren krank! Und zwar mental.
    Ihre Augen: Ausdruckslos und stumpf. Ein beinahe erstaunter Blick, als ich mich einem Pferd zugewendet habe und keinerlei Reaktion auf meine Berührung an den Nüstern (ein normales Pferd schnüffelt an dir und kommt dir mit dem Kopf entgegegen). Ein normales Pferd hat einen aufgeweckten Augenausdruck, es ist interessiert an seiner Umgebung und es steht aufrecht da. Die Pferde in NY? Sie ließen die Köpfe hängen.
    Ohne zu vermenschlichen: Diese Pferde in NY sind unglücklich. Sie fühlen sich nicht wohl i ndiese Betonwelt, sie sind Dauerstress ausgesetzt. Das macht sie krank. Das ist alles. Das ist auch das, was Tiere im Zoo krank macht. Dauerstress wegen Überpopulation, zu wenig Platz, mangelhafter Haltung. Es gibt Zoos, die machen das besser als andere, auf jeden Fall. Aber ich kenne keinen, der es wirklich gut macht. Und auch der Mensch hat eine Volkskrankheit: Krankheit durch Dauerstress und Belastung. Selbe Problematik.
    Ist meine Ameisenkolonie unglücklich? Nichts lässt darauf schließen. Da ich ihnen ein Bewusstsein abspreche sage ich ganz klar Nein! Aber da kommen wir denke ich nicht auf einen Nenner, da du diese Ansicht nicht teilst.

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    ... Der Affe sieht die Banane, er hat Hunger, er will sie essen. Der Rabe mit den Nüssen das selbe. Das ist Instinkt. ...

    ist es nicht nur. der affe/rabe hat vorher in seinem leben schon mindestens einmal die erfahrung gemacht, dass dieses objekt essbar ist und satt macht, somit basiert schon der schluss vom "sehen" zum "hugerstillen" auf einer kognitiven leistung.


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    ... Nun kannst du einem weniger intelligenten Tier wie zum Beispiel einer (hungrigen) Katze vor ihren Augen etwas zu fressen unter einem Plastikdeckel "verstecken" (sie hat es ja schon gesehen). Die Katze wird sehr wahrscheinlich keinen Weg finden, an das Fressen zu gelangen, sie wird nicht schlussfolgern, dass sie den Deckel ja mit der Pfote anheben könnte, sondern davor sitzen und warten, dass sich der Deckel von selbst hebt, ...

    ich habe keine katze, aber ale katzen die mir auf meinem bisherigen lebensweg begegnet sind und mit denen ich mich näher beschäftigen durfte waren da anders, von denen hätte sich keine still davor gesetzt, die hätten mit der pfote an dem objekt rumgespielt und nach mehreren erfolglosen versuchen die sache allerhöchstens aufgegeben und wären ihres weges gegangen.


    was das ameisenhonigbeispiel angeht, nur weil sie nicht schlussfolgern das die toten ameisen in dem honig ertrunken sind, macht sie das nicht besser als andere tiere. katzen zum beispiel springen sicher nicht nicht ins wasser, weil die gedankenkette sagt "wasser->>ich->>ertrunken->>tot", sie haben eine instinktartige abwehr. ameisen in inselformicarien trampeln ja auch nicht in masse ins wasser und ertrinken weil sie "doof" sind, sie weichen dem wasser aus, sicherlich auch nicht mit dem kausalen wissen "ameise + wasser = tot".

    Zitat

    ... jedoch würde mir jeder Myrmekologe (der sich sein Leben lang mit Ameisen beschäftigt) recht geben, wenn ich behaupte, dass diese reine Instinkthandlungen ausführen und dumm sind. ....

    auf die einzelne ameise bezogen sicher, aber wieso spricht man dann bei ihnen von schwarmintelligenz?

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    Das von dir angesprochende Selbstbewusstsein: Richtig! Affen haben eines, Raben haben eines. Sie erkennen sich in einem Spiegel und wissen, dass das kein Artgenosse sondern sie selbst sind! Das erkennen sie sofort. Eine Ameise kann das meines Wissens nach nun wirklich nicht, also hat sie auch kein Selbstbewusstsein.

    selbstbewusstsein kann, muss aber kein kriterium für intelligenz sein. ameisen zum beispiel haben ein bewusstsein für raum-lage wahrnehmung. sie sind sich ihrer körpergrenzen, ihrer lage im raum "bewusst", müssen sie, sonst wären sie nicht in der lage dinge mit den mandibeln zu schleppen. wenn ich nicht weiss wo meine arme enden kann ich mit ihnen nichts greifen.

    Zitat

    ...Die Ameise nimmt ihre Umgebung nicht so vollständig wahr, wie ein Säugetier, die Grenzen seiner Welt sind bei mir von Anfang an gesteckt, es kennt nichts anderes. ...

    du setzt die grenze "schlaue, damit höhere und mehr lebenswerte tiere" zu den "niederen, weniger lebenswerten weil dummen tieren" also durch eine vollständige oder "nicht so vollständige" umgebungswahrnahme? also wäre eine blinde kuh weniger "schützenswert bzw. achtenswert" als eine "intakte", weil sie ja die umgebung nicht so vollständig wahr nimmt?


    Zitat

    ... Die Elefanten hab ich nur gewählt, weil diese explizit mit dem Berliner Zoo zu tun haben, das eigentliche Thema^^
    Du kannst sie durch andere Tiere ersetzen, die ein Bewusstsein haben. Und richtig, es geht den Elefanten nicht besser als den Pferden und Hunden, aber was bei diesen nicht recht ist, ist auch bei den anderen nicht richtig. ...

    wo bitte bleiben dann deine "steinigt pferdehalter/hundebesitzer/kanarienvögelhalter ....." threads? wenn du einen zoo wegen nicht artgerechter haltung angehst, dann solltest du den anderen verbrechern auch den krieg erklären.


    Zitat

    ...Wie schn oft gesagt, ich unterscheide zwischen bewusst und unbewusst. Was die Ameise macht ist für mich eine reine Instinkthandlung. ...

    einzelne ameise ja, kolonie nein.


    Zitat

    ... Würde die Ameise bewusst handeln, dann würde sie nicht mehr auf Futtersuche gehen sondern einfach immer brav warten, dass der Halter an altbekannter Stelle das Futter ablegt. Alles andere ist viel zu riskant (die Ameise weiß ja nicht, dass ihr Leben im Formi absolut ungefährlich ist). ...

    nur weil sie kein gedächtnis für einen futterplatz hat, heisst das nicht das ihr das bewusstsein fehlt. und eben weil es im formicarium "absolut", von haltereskapaden einmal abgesehen, ungefährlich ist, können sie doch gerade auf futtersuche gehen und wild rumflitzen. da ist das eine so intelligent wie das andere. :winking_face:


    Zitat

    ...Richtig, aber genau kann keiner sagen was passieren wird, auch du nicht. Auswandern oder untergehen? Oder vll doch nochma ldie Kurve kratzen irgendwie? ...

    doch, kann ich. ich komm nämlich aus der zukunft, aber psst, nicht weitersagen! :winking_face:


    Zitat

    ... Hier stellt sich der Kinderwunsch über die Zukunft der Menschheit, aber es ist an sich eigentlich schlecht, wie es sich enwtickelt. ...

    man muss hinter die kulisse gucken. viele kinder werden nich gewünscht um das leben der eltern zu bereichern, als zeichen der liebe, partnerschaft oder ähnlichem, viele kinder sind "materielle wunschkinder", lebende "altersvorsorgen". weniger hier in unseren breiten, als in den sogenannten "entwicklungsländern". kinder bzw ein kinderwunsch ist nichts schlechtes, der grund dahinter, der kann schlecht sein.


    Zitat

    ...Wie gesagt. Man müsste das Nilpferd nicht künstlich am Leben erhalten, wenn man die Probleme gar nicht verursachen könnte. Ich kann nicht sagen: "Hey, schaut her, ich bewahre diese Tierart vor dem Aussterben" und gleichzeitig ordere ich das Regenwaldholz für meinen nächsten Schrank und zerstöre den Lebensraum des Tiers. Das ist Heuchelei und Menschen neigen zum heucheln. ...

    die probleme sind aber schon verursacht. menschen nehmen nur an dem anteil was sie kennen bzw zu kennen glauben. nicht umsonst sind die beliebtesten spendenaufrufe motive kleine kinder mit grossen köpfen und noch grösseren augen. dazu baut man dann eine beziehung auf, identifiziert sich vielleicht mit den notleidenden und tut somit was, mehr oder weniger sinnvolles, als hilfe. was macht in diesem sinne wohl mehr her? nen elefant im zoo oder nen pappaufsteller mit nem elefanten drauf? klar heucheln (viele?) menschen, aber man erreicht damit auch ein paar. nun muss jeder wieder für sich, in seinen augen, werten, ob der aufwand den nutzen rechtfertigt oder nicht. und da denken wir glaube ich entgegengesetzt, da wird auch unser disput hier nichts dran ändern.


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    ...Aber Zoos sind dafür mMn nicht geeignet. Geeignet wären Naturschutzgebiete die gezielt besichtigt werden. Denk dabei z.B. mal an den Yellowstone-Nationalpark in den USA. ...

    schön wenn man dann da wohnt oder in der nähe. aber willst du, um zum beispiel den menschen zu verdeutlichen, dass die pole schmelzen und die welt wärmer wird, die menschheit zu millionen an den nord- und südpol schippern?


    den gedanken, dass tv ein ausreichender ersatz ist für wirkliche, reale erfahrungen kann ich absolut nicht teilen. in meinen augen ist zebra live sehen 1000mal besser als zebra im tv.


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    ... Richtig, dazu ist die Erde zu stark bevölkert und wir müssten wieder auf ein Jäger-Sammler-Niveau absinken, um das durchzusetzen .Daran hat keiner Interesse. ...

    nein, das meinte ich damit nicht. ich wollte zum ausdruck bringen das wenn du irgendwelche gebiete für tiere absteckst , du sie damit automatisch eingrenzt. vielleicht nicht mit zäunen und gittern, aber was passiert denn mit dem tier wenn du es ausserhalb erwischst? du fängst es und bringst es wieder in das gebiet zurück, dass du ihm zugestehst.


    Zitat

    ... Naturschutzreservate zum Beispiel sind schon ein großer Schritt. ...

    ein schritt ja, gross, nun ja. abgegrenzter raum, auf die einmischung des menschen angewiesen... womit wir wieder bei artgerecht oder nicht wären.


    Zitat

    ... Natürlich darf man dabei nicht vergessen ,dass der Mensch auch an der Natur teilhaben sollte, um zu wissen, dass sie schützenswert ist. Wenn überall Zutritt-Verboten-Schildchen stehen, dann wird sich der Durchschnitts-Mensch nicht viel aus den Reservaten machen. ...

    stellen wir halt ne cam auf und übertragen aus den reservaten im tv. :baeh:

  • Zitat

    ... Dann ist also für dich
    der effektivste Weg immer der Beste? Es gibt durchaus Möglichkeiten,
    einer Katze den Zutritt zu einem Baum zu verwehren und gleichzeitig dem
    Eichhörnchen den Weg freizulassen. Wie gesagt, ich halte die Tötung für
    ein sehr unhumanes Mittel. ...

    der effektivste weg
    ist in meinen augen der beste. weniger was den aufwand betrifft, den
    man da reinstecken muss, mehr was das ergebnis betrifft, das optimal
    bzw am optimalsten sein soll.
    ok, dann kommen also eichhörnchen
    rauf auf die bäume. aber jegliche sanktion die du gegen die "fremden"
    hauswildkatzen einbaust wird irgendeine andere, einheimische art,
    negativ betreffen und sich somit wieder in ihre artgerechte haltung
    einmischen.


    fassen wir mal zusammen, du willst einen
    kompromiss, weil du katzen niedlich oder was auch immer findest und die
    schuld nicht allein bei ihnen siehst. ich will die katzen da raus haben
    weil ich sie artfremd und nicht dahingehörend finde und mir die
    schuldfrage, wie sie dahinkamen, eigentlich relativ egal ist, ausser in
    bezug aus fehlern der vergangenheit für die zukunft zu lernen. das
    lebewesen/katzen totmachen doof ist, finden wird beide. du würdest
    zwangshandlungen wie kastration/sterilisation in zusammenhang mit dem
    negativen einfluss auf die heimische population, höchstwahrscheinlich
    sogar tote auf dieser seite, dafür aber eine lebende katzenpopulation
    akzeptieren können. ich würde den tot der katzen für einen schutz der
    einheimische arten in kauf nehmen.
    soweit richtig oder hab ich was falsch verstanden?


    Zitat

    ...

    die frage war weniger inhaltlich gemeint, weil wir uns über achtung von tieren ja doch einig sind, mehr begriffsorientiert.


    Zitat


    ...Diese Pferde in NY sind unglücklich. Sie fühlen sich nicht wohl i
    ndiese Betonwelt, sie sind Dauerstress ausgesetzt. Das macht sie krank.
    ...

    genauso unglücklich wie ich und sicher auch viele
    andere menschen sein würden, wenn sie in solch einem getümmel wie NY
    leben müssten.


    Zitat

    ... Das ist
    auch das, was Tiere im Zoo krank macht. Dauerstress wegen
    Überpopulation, zu wenig Platz, mangelhafter Haltung. Es gibt Zoos, die
    machen das besser als andere, auf jeden Fall. Aber ich kenne keinen,
    der es wirklich gut macht. ...

    alles was irgendwie an
    vorurteilen bei der tierhaltung genannt werden kann in einen absatz
    gepackt, davor den satz "der zoo macht" und schon hat man ein argument?
    du sagst selber, es gibt gibt bessere und schlechtere zoos, die
    besseren müssen ja irgendwas richtig machen, oder wenigstens weniger
    falsch als die schlechten.
    ums mal in form eines alten sprichworts
    zu sagen: "allen tieren recht getan, ist eine kunst die niemand/kein
    mensch/kein zoodirektor kann." es ist alles eine frage der wichtung,
    der prioritäten. um mich mal doch wertend zu äussern, ich finde zum
    beispiel den grossteil der zoos die ich bisher besuchen dürfte recht
    schön, bildend, unterhaltend, mit einer sensibilisierenden wirkung auf
    mich für andere erdlebewesen. habe es seltener bereut in einen zoo zu
    gehen als etwas positives dadurch mitgenommen. im gegensatz zum zirkus,
    bei denen in meinen augen das reine unterhaltungsmoment zu gross
    gewichtet war, die bildung und die sensibilisierung für die tiere zu
    gering war. deshalb lehne ich zirkusse ab, gehe dort nicht hin. in zoos
    dagegen hin und wieder schon.



    so, habe fertig. :smiling_face:


    P.S. die 10k zeichen begrenzung ist doof und riecht nach pavianpipi! :winking_face:

  • ich habe keine katze, aber ale katzen die mir auf meinem bisherigen lebensweg begegnet sind und mit denen ich mich näher beschäftigen durfte waren da anders, von denen hätte sich keine still davor gesetzt, die hätten mit der pfote an dem objekt rumgespielt und nach mehreren erfolglosen versuchen die sache allerhöchstens aufgegeben und wären ihres weges gegangen.

    Das kann ich bestätigen. Ich habe selbst einen Kater und bereits ein paar Versuche in die Richtung mit ihm gemacht. Fast immer wusste er ganz genau, was er zu tun hatte. Falls es mal zu schwierig wurde, hat er die Sache aufgegeben und hat bei mir gebettelt oder ist in den Keller gegangen Brekkies fressen :grinning_squinting_face:


    Ein anderes Beispiel von meinem Kater: Er hat in der Küche einen verschlossenen Brekkies-Karton gefunden. Anstatt zu warten bis jemand kommt und den Karton aufreißt, hat er sich selbst eine Öffnung reingebissen und mit der Pfote einzelne Körner entnommen.
    Damit ist dein Beispiel also entkräftet und die Katzen, die dir begegnet sind, für dumm erklärt :grinning_squinting_face:
    Micky

  • Hallo,




    dass ist ein relativ beliebtes beispiel, hab mal im fernsehen ne
    dokumentation über raben gesehen, da musste eine Katze den Deckel von
    einer durchsichtigen box mit futter runterwerfen, nach 1 minute hat sie
    aufgegeben und ist zum Mensch gerannt und hat gebettelt, danach musste
    ein rabe das selbe tun, nur er musste sogar mit hebeln arbeiten,
    aber er hats trotzdem geschafft.




    In der selben Dokumentation gabs auch Finken auf einer südseeinsel, im
    Labor haben sie aus draht werkzeuge mit haken gebastelt um dinge hinter
    gittern zu sich her zu ziehen, und das ist jetzt auf jeden fall kein
    Instinkt, wo gibts in der Natur draht?

  • Hat die Katze das echt nicht geschafft? Das kann ich irgendwie nicht glauben. Mein Kater muss, um an sein Futter zu kommen auch immer einen Plastikdeckel beiseite schieben. Bis jetzt gab es keine Probleme. Entweder es wird die Pfote oder der Kopf benutzt, um den Deckel wegzuschieben. Und das interessante: Keiner hat dem Kater gezeigt, wie er den Deckel beiseite zu schieben hat. Von Anfang konnte er das. Von ganz allein.


    Zitat

    In der selben Dokumentation gabs auch Finken auf einer südseeinsel, im
    Labor haben sie aus draht werkzeuge mit haken gebastelt um dinge hinter
    gittern zu sich her zu ziehen, und das ist jetzt auf jeden fall kein
    Instinkt, wo gibts in der Natur draht?

    Für einen Vogel schon ziemlich beeindruckend. Die einzigen Tiere die ich kenne, die Werkzeuge benutzen um an Futter oder sonstige Gegenstände zu gelangen, sind Affen.
    Warum eigentlich Finken von einer Südseeinsel? Sind die Finken bei uns hier zu dumm oder lebt da eine besonders schlaue Art?? :grinning_squinting_face:
    Micky

  • Hallo,




    Vermutlich gibts dumme und schlaue Katzen :grinning_squinting_face:
    .oder natürlich durch meine antikatzeneinstellung habe ich einen Hund
    durch eine Katze ausgetauscht, obwohl ich auch antihündisch eingestellt
    bin :grinning_squinting_face: , auf jeden fall nach kurzem nachdenken hab ich mich erinnert dass es ein Hund war.



    Zitat

    Für einen Vogel schon ziemlich beeindruckend. Die einzigen Tiere die
    ich kenne, die Werkzeuge benutzen um an Futter oder sonstige
    Gegenstände zu gelangen, sind Affen.


    Warum eigentlich Finken von einer Südseeinsel? Sind die Finken bei uns hier zu dumm oder lebt da eine besonders schlaue Art?


    Auf
    die finken sind die forscher besonders aufmerksam geworden, weil sie
    von kleine ästen alle seitenäste abgebrochen haben und damit dann fette
    Larven aus Baumlöchern geangelt haben,


    aber auch die Raben hier habens geschafft,


    und sie schätzen menschen ein, und entwickeln sogar ein gewisses vertrauen(kam auch ein experiment in der dokumentation)


    Übrigens sind auh oktopuse sehr intelligent, sie planen sogar vorraus!,


    in einem versuch konnten die kraken morgens in 2 räume und haben Futter
    bekommen, abends kamen sie nur in einen raum und haben kein futter
    bekommen, nach 2 tagen haben sie dann in dem "abend zimmer "die hälfte
    des futters versteckt.

    • Offizieller Beitrag

    Naja, so langsam aber sicher sind die Grenzen denke ich abgesteckt und ich für meinen Teil würde mit dem Disput hier gerne mal zum Ende kommen, besonders, da wir uns sehr sehr weit vortasten langsam in die Psychologie etc.

    Zitat von wikipedia

    Das Phänomen des Bewusstseins gilt als eines der größten ungelösten Probleme von Philosophie und Naturwissenschaft, während es im Bereich der Psychologie in Ansätzen eine gewisse Klärung erfahren hat


    Das stimmt. Ich kann Bewusstsein auch nicht wirklich definieren, aber das, was ich im allgemeinen als Bewusstsein sehe spreche ich einem Insekt ab.
    Daher werde ich mich ausnahmsweise kurz fassen, so kurz wie möglich. Vll schaff ich´s mit 10k Zeichen :grinning_squinting_face:


    Zitat

    ...Es ist nicht nur [Instinkt]. der affe/rabe hat vorher in seinem leben schon mindestens einmal die erfahrung gemacht, dass dieses objekt essbar ist und satt macht, somit basiert schon der schluss vom "sehen" zum "hugerstillen" auf einer kognitiven leistung.


    Das ist korrekt bei Affe und Rabe. Ameisen sind jedoch nicht zu kognitiven Leistungen fähig. Du kannst Gift auslegen und die einzelne Ameise sowie die Kolonie im Gesamten wird immer wieder darauf zurückkommen, weil sie nicht dazu fähig sind, den wahren Inhalt zu erkennen. Sie sehen nur Futter, der Instinkt Fressen ist das einzige was sie antreibt.


    Zitat

    auf die einzelne ameise bezogen sicher, aber wieso spricht man dann bei ihnen von schwarmintelligenz?


    Sicherlich ist nicht zu übersehen, was Ameisen zusammen leisten können. Dennoch kann ein Tier, das allein keine kognitive Leistung erbringt auch im Zusammenschluss keine erbringen. Jedenfalls nicht, dass ich wüsste.


    Zitat

    selbstbewusstsein kann, muss aber kein kriterium für intelligenz sein. ameisen zum beispiel haben ein bewusstsein für raum-lage wahrnehmung. sie sind sich ihrer körpergrenzen, ihrer lage im raum "bewusst", müssen sie, sonst wären sie nicht in der lage dinge mit den mandibeln zu schleppen. wenn ich nicht weiss wo meine arme enden kann ich mit ihnen nichts greifen.


    Echt schwer zu bewerten von meiner Seite aus. Ich kann mich nun wirklich nicht in eine Ameise hineinversetzen, daher weiß ich auch nicht, ob sie weiß, wo ihre Gaster aufhört... könnte auch reiner Zufall sein, dass sie es schafft, etwas zu packen. Immerhin nimmt sie ein Objekt direkt vor sich wahr, schnappt daher zu. Wie gesagt, ich kann das echt irgendwie nicht bewerten, muss ich zugeben.

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    du setzt die grenze "schlaue, damit höhere und mehr lebenswerte tiere" zu den "niederen, weniger lebenswerten weil dummen tieren" also durch eine vollständige oder "nicht so vollständige" umgebungswahrnahme? also wäre eine blinde kuh weniger "schützenswert bzw. achtenswert" als eine "intakte", weil sie ja die umgebung nicht so vollständig wahr nimmt?


    Nana, nur weil ein Tier nicht so hoch entwickelt ist, ist es nicht weniger schützenswert. Das sagte ich nicht. Ich als Ameisenhalter begehe einen ethischen Bruch, ich als Rattenhalter begehe einen ethischen Bruch. Und das ist die Sache wo du mich auch in der Ecke hast! In gewisserweise bin auch ich ein Zoodirektor. Ich halte Tiere in Gefangenschaft und zwar ohne, dass sie darüber entscheiden könnten. Nun halte ich es für meinen Teil für tolerierbar, da meine Ratten wie gesagt z.B. eig. gar nicht aus ihrem Zimmer herauswollen. Dort fühlen sie sich wohl und obwohl die Türe mal eine ganze Nacht offen stand als sie frei liefen, sind sie nicht abgehauen. Das einzige was sie nicht mögen ist ihr Käfig. Der muss sein, damit sie mein Interieur nicht zernagen. Und hier bin ich nicht besser als ein Zoodirektor, der seine Elefanten nachts ankettet. Meine Kritik fasst mich mit ein. Jedoch ist die Relation nun wirklich nicht zu vergleichen, ein Zoo macht das im großen Stil. Und es gibt bestimmt auch Zootiere, denen es egal ist, dass sie im Zoo leben. Aber es gibt auch viele, denen das eben nicht egal ist. Auch mal einen Blick in Zoo-Aquarien: Dass Delphine und Wale sich nicht wohl fühlen und mental krank werden sieht man ihnen schon an der umgeknickten Finne an.
    ->

    Zitat

    wo bitte bleiben dann deine "steinigt pferdehalter/hundebesitzer/kanarienvögelhalter ....." threads? wenn du einen zoo wegen nicht artgerechter haltung angehst, dann solltest du den anderen verbrechern auch den krieg erklären.


    Steinigt Ameisenhalter, steinigt mich :grinning_squinting_face:
    Wie gesagt, ich verhalte mich auch nicht vollständig ethisch korrekt, aber das Maß macht´s.


    Zitat

    einzelne ameise ja, kolonie nein.


    Was eine einzelne Ameise aus Instinkt macht, macht die Kolonie auch als Gesamtes aus Instinkt. Nur funktioniert es gemeinsam weitaus besser und daher potentiert es sich auf die großen Leistungen, die vollbracht werden.


    Zitat

    schön wenn man dann da wohnt oder in der nähe. aber willst du, um zum beispiel den menschen zu verdeutlichen, dass die pole schmelzen und die welt wärmer wird, die menschheit zu millionen an den nord- und südpol schippern?


    Sicherlich nicht. Ich glaube es auch so, dass sie abschmelzen, dazu muss ich dort nicht gewesen sein. Das machen nur unsere Politiker, die mal eben mit dem Privatjet hinfliegen und "sich die Lage vor Ort anschauen". Super. Mal wieder unnötig nen Tank Kerosin rausgehauen^^
    Wenn der Mensch im Einklang mit der Natur leben würde, dann bräuchten wir auch keine Reservate, aber das tut er nicht.


    Zitat

    ich wollte zum ausdruck bringen das wenn du irgendwelche gebiete für tiere absteckst , du sie damit automatisch eingrenzt. vielleicht nicht mit zäunen und gittern, aber was passiert denn mit dem tier wenn du es ausserhalb erwischst? du fängst es und bringst es wieder in das gebiet zurück, dass du ihm zugestehst.


    ein schritt ja, gross, nun ja. abgegrenzter raum, auf die einmischung des menschen angewiesen... womit wir wieder bei artgerecht oder nicht wären.


    Anders geht es ja auch nicht bei unseren Bevölkerungsverhältnissen, oder? Ich kann hier in der Gegend keine 2km laufen, ohne auf menschliche Zivilisation zu stoßen. Also müsste ich sagen: Besser ich lasse den Wildtieren einen großen Lebensraum, wo sie leben dürfen, das ist besser, als wenn ich ohne Rücksicht meinen Interessen folge oder ich gebe ihnen den Freiraum, auch mal in meinem Garten zu wühlen...
    Und bei zweiterem hast du recht. Ich finde es befremdlich, dass man in Naturschutzgebieten eingreift. Eig.reguliert sich die Natur von selbst, also verstehe ich nicht ganz, was der Mensch da anzupflanzen hat etc.


    Zitat

    was macht in diesem sinne wohl mehr her? nen elefant im zoo oder nen pappaufsteller mit nem elefanten drauf?


    Naja... die meisten, die für Afrika spenden haben auch noch nie ein halb verhungertes Kind live gesehen... es zieht trotzdem, weil Reize entsprechend aufbereitet werden. Das funktioniert mit Medien bei Tieren auf gewisse Weise genauso. Und mit Reservaten :grinning_squinting_face:
    Meine Ex-Biolehrerin ist ein Afrikanarr und war noch gar nie in Afrika... nur durch Medien...



    Zitat

    fassen wir mal zusammen, du willst einen
    kompromiss, weil du katzen niedlich oder was auch immer findest und die
    schuld nicht allein bei ihnen siehst.


    Nein, ich kann die meisten Katzen nicht sonderlich gut ausstehen und finde Katzen als Haustiere auch ziemlich dämlich (Will kein Tier im Haus haben, das mich als seinen Besitz ansieht und finde sie langweilig :D). Ansichtssache. Aber es sind dennoch Lebewesen, die Wildkatzenprobleme wurden durch Menschen verursacht und der Mensch darf eben NICHT auf Kosten des Lebewesens das Problem durch reine Tötung beseitigen. Jedes Tier und jede Pflanze hat den Drang/Instinkt zu leben und das muss man achten. Zum dritten Mal: Ich muss das Katzenproblem beseitigen und nebenher Schutzmaßnahmen für die von den Katzen bedrohten Tieren ergreifen. Das ist teuer und sehr sehr aufwendig, deswegen macht es niemand. Es ist nicht der effektivste Weg, aber der ethisch korrekteste.


    Zitat

    genauso unglücklich wie ich und sicher auch vieleandere menschen sein würden, wenn sie in solch einem getümmel wie NY leben müssten.


    Richtig, aber der Mensch hat die Wahl wegzuziehen, das Tier nicht und es wird dadurch geschädigt, wie man ganz eindeutig sehen kann. Wenn es dem Pferd dort gefallen würde... dann würde ich auch nicht maulen. Nun wollen wir es aber nicht übertreiben. Es gibt auch Menschen, die man schützen müsste und denen es schlecht geht, meine ethischen Grundsätze schließen nicht nur Tiere mit ein.


    Zitat

    du sagst selber, es gibt gibt bessere und schlechtere zoos, die
    besseren müssen ja irgendwas richtig machen, oder wenigstens weniger
    falsch als die schlechten.


    Genau. Ein guter Zoo versucht optimale Lebensbedingungen für seine Tiere zu schaffen, hält kleine Polulationen auf genügend Raum, etc. ebenso wie ein Ameisenhalter das bei seinen Schützlingen machen sollte. Aber mMn verfehlen viele Zoos dies entweder im Gesamten oder teilweise und sind daher für mich keine Alternative zu natürlichen Lebensräumen, die der Mensch den Tieren lässt. Sprich: Reservate und Schutzgebiete :grinning_squinting_face:
    Das ist nicht das Optimum, aber besser als ein Zoo und damit für mich tolerierbar und akzeptabel. Gerade bei Kindern zieht das noch sehr gut. Selbst wenn man auf der Suche nach dem Wolf im Naturschutzgebiet den Wolf eben nicht findet: Das Kind hat viel gerlernt nebenbei und sieht den Wolf als schützenswert an. Dazu brauch ich keinen Wolf im Zoo, der irgendwo auf einem Felsen liegt und pennt. Der ist sowieso nicht mehr naturgetreu, weil er zu sehr an Menschen gewöhnt ist. Hier müsste man schon bei der Erziehung ansetzen


    Zitat von Cold Moon

    In der selben Dokumentation gabs auch Finken auf einer südseeinsel, im
    Labor haben sie aus draht werkzeuge mit haken gebastelt um dinge hinter
    gittern zu sich her zu ziehen, und das ist jetzt auf jeden fall kein
    Instinkt, wo gibts in der Natur draht?


    Nach neuem Wissenschaftsstand vermutet man, dass Vögel, die zu solchen Leistungen fähig sind seit einiger Zeit durch eine neuartige Genaktivierung/- mutation so schlau geworden sind. Stark vereinfacht ausgedrückt. Schieß mich nicht tot für diese lappidare Aussage^^

  • Hallo,



    Zitat

    Das ist korrekt bei Affe und Rabe. Ameisen sind jedoch nicht zu
    kognitiven Leistungen fähig. Du kannst Gift auslegen und die einzelne
    Ameise sowie die Kolonie im Gesamten wird immer wieder darauf
    zurückkommen, weil sie nicht dazu fähig sind, den wahren Inhalt zu
    erkennen. Sie sehen nur Futter, der Instinkt Fressen ist das einzige
    was sie antreibt.


    Naja, nehemn wir einmal an du siehst wie dein Freund eine Banane isst, 10 minuten später stirbt er,




    was machst du?


    Nie wieder bananen essen etc. (als banan kannst du dein liebligessen einsetzen),


    und vorallem haben die, die die erfahrung gemacht haben eh nix mehr zu denken, die sind dann nämlich schon tot :priest: .




    Zitat

    Nach neuem Wissenschaftsstand vermutet man, dass Vögel, die zu solchen
    Leistungen fähig sind seit einiger Zeit durch eine neuartige
    Genaktivierung/- mutation so schlau geworden sind. Stark vereinfacht
    ausgedrückt. Schieß mich nicht tot für diese lappidare Aussage^^


    räusper




    Warum sollten sie erst jetzt angefangen zu haben mit stöcken nach Larven zu angeln?


    Wenns geht hätt ich gern ne schöne quelle, am besten nicht die bildzeitung :winking_face:


    Andernfalls komm ich morgen so u dir gefahren: :smiling_face_with_horns: und dann :pistols:

  • Ich hab die Diskussion schon eine weile mit Interesse verfolgt und jetzt möcht ich auch mal was dazu sagen.
    Also zu dem Experiment mit dem Deckel überm Futter. Ich halte es nicht unbedingt für "dumm" wenn der Hund weggeht. Er weiß ganz genau (und hier haben wir wieder die Sache mit dem Bewusstsein)"wenn ich zu meinem Frauchen/Herrchen gehe und ganz liebe Augen mach, krieg ich auch leckeres futter". Das ist für ihn einfacher als eine Möglichkeit aus zu tüffteln wie er an das Futter unter dem Deckel kommt.
    Hab da mal ne sehr interessante Doku gesehn die sich mit der Frage beschäftigte wer denn Inteligenter ist, Hund oder Katze? Obwohl Hund und Katze bei fast jedem Experiment unterschiedlich abschnitten, gab es am ende in der gesamtwertung einen Gleichstand.
    Das bestätigt meine Überzeugung, dass Inteligenz ein sehr wager Begriff ist und es wohl viele Tausend unterschiedliche Formen und Varianten von Inteligenz gibt.
    Zu den Katzen im Zoo möcht ich noch sagen, dass mir es lieber ist dass die Katzen den kürzeren ziehn als die anderen Tiere, die im gegensaz zu den Katzen einheimisch sind und da hin gehörn. Ich kann mir nicht vorstellen dass man die alle vor den Katzen schützen kann. So lange die Katzen leben wird zwangsläufig eine andre Art darunter zu leiden haben. Dass es gar nicht so weit kommen sollte dass sich da wilde Hauskatzen ansiedeln ist klar, aber wenn sie einmal da sind muss man sie wieder loswerden, oder mit den folgen leben. Das ist sicher keine schöne Sache aber ich halte es für nötig. Schon komisch wie man sich so in einer Sache verbeißen kann die schon lang erledigt is. :crazy:
    So das wars fürs Erste. Sorry dass Mein Post im Vergleich zu euren so kurz ausfällt.


    Gruß Chrisi

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    Zu den Katzen im Zoo möcht ich noch sagen, dass mir es lieber ist dass die Katzen den kürzeren ziehn als die anderen Tiere, die im gegensaz zu den Katzen einheimisch sind und da hin gehörn. Ich kann mir nicht vorstellen dass man die alle vor den Katzen schützen kann.


    Ein bisschen wackelig diese Aussage, da die wilden Hauskatzen- der Name sagt es schon- ebenso einheimisch sind. Es sind ja nichts anderes als Abkömmlinge domestizierter Stubentiger.
    Im Zoo geht es dabei auch nur darum, eben die zumeist nicht-einheimischen Tiere zu schützen, nämlich die Zootiere selbst.
    Und das geht wie gesagt mMn auch auf andere Weise.


    Aber nun gut, jetzt wart ich mal ab, was palk am Sonntag mir noch sagen will, bis wir diese Diskussion dann mal abschließen^^
    Denn letztendlich werden wir sowieso die Ansichten des Anderen, bei denen wir nicht übereinstimmen nie komplett nachvollziehen und verstehen können...

  • Zitat

    ... Das ist korrekt bei Affe und Rabe. Ameisen sind jedoch nicht zu kognitiven Leistungen fähig. Du kannst Gift auslegen und die einzelne Ameise sowie die Kolonie im Gesamten wird immer wieder darauf zurückkommen, weil sie nicht dazu fähig sind, den wahren Inhalt zu erkennen. Sie sehen nur Futter, der Instinkt Fressen ist das einzige was sie antreibt. ...

    na nun wäre es mal interessant wieviele raben/affen es braucht bis die begriffen haben "eh, giftig, meine kollegen sind tot, ich ess das lieber nicht".


    Zitat

    ... Ich kann mich nun wirklich nicht in eine Ameise hineinversetzen, daher weiß ich auch nicht, ob sie weiß, wo ihre Gaster aufhört... könnte auch reiner Zufall sein, dass sie es schafft, etwas zu packen. ...

    wenn es reiner zufall wäre, dann würde meine karla (C. ligniperdus), wenn sie auf den rücken umgefallen ist, nicht wie wild mit den beinen strampeln und sich winden und drehen, bis sie wieder auf denselbigen steht, sie würde gemächlich die beine weiter bewegen wie sonst, nicht mitbekommen das sie nicht von der stelle bewegt und vielleicht irgendwann mal durch zufall, durch einen "falschen tritt" im natürlichen ablauf, wieder auf die beine kommen.


    Zitat

    ... Nana, nur weil ein Tier nicht so hoch entwickelt ist, ist es nicht weniger schützenswert. ...

    aber das war doch dein rechtfertigungsgrund für die ameisenhaltung. mit schlechten gewissen zwar, aber das war für dich verantwortbar, während höhere lebewesen es nicht wären.


    Zitat

    ... Nun halte ich es für meinen Teil für tolerierbar, da meine Ratten wie gesagt z.B. eig. gar nicht aus ihrem Zimmer herauswollen. Dort fühlen sie sich wohl und obwohl die Türe mal eine ganze Nacht offen stand als sie frei liefen, sind sie nicht abgehauen. ...

    ich bin mir sicher das du im zoo auch irgendwelche tiere finden würdest die, wenn man mal die tür offen lässt, nicht abhauen würden. von einmal tür offen lassen gleich auf zimmerpatriotismus deiner ratten zu schliessen halte ich für übereilt.


    Zitat

    ... Jedoch ist die Relation nun wirklich nicht zu vergleichen, ein Zoo macht das im großen Stil. ...

    und du im kleinen. sollen wir kleine verbrecher nun laufen lassen weil sie ja nur kleine verbrechen begehen und nur noch grosse verfolgen und ihre grossen straftaten ahnden? versteh mich bitte nicht falsch, ich halte die für einen sehr verantwortungsvollen tierhalter, aber freiheitsberaubung ist nun ma freiheitsberaubung, ob nun im zoo oder bei dir im zimmer.


    Zitat

    ...
    Sicherlich nicht. Ich glaube es auch so, dass sie abschmelzen, dazu muss ich dort nicht gewesen sein. Das machen nur unsere Politiker, die mal eben mit dem Privatjet hinfliegen und "sich die Lage vor Ort anschauen". Super. Mal wieder unnötig nen Tank Kerosin rausgehauen^^ ...

    aber warum gehen sie denn vor ort? weil ihnen dr tross presse folgt, den sie brauchen. und wenn die nen paar bilder mit einbeinigen pinguinen machen, dann ist das, so bekloppt es klingt, tolle public relation, nicht nur für den politiker, auch für die arktis (oder antarktis? na da wo pinguine halt wohnen) und deren schutz. und wenn man den menschen pinguin ohne arktis und politiker drum rum im heimischen zoo präsentiert hat das auch (naturschutz)werbewirkung.


    Zitat

    ... Anders geht es ja auch nicht bei unseren Bevölkerungsverhältnissen, oder? ...

    jup, es geht nicht anders. deshalb ist es in meinen augen nicht korrekt, bei tierarten, die in von menschen mehr oder weniger besiedelten gebieten leben, von "artgerechter" lebensweise/lebensraum zu reden. der ihr lebensraum ist irgendwie vom menschen verändert, wenn nicht durch ne einfamilienhaussiedlung dann halt durch ne BAB, nen giftmülllager oder nen handymast.


    Zitat

    ...Naja... die meisten, die für Afrika spenden haben auch noch nie ein halb verhungertes Kind live gesehen... es zieht trotzdem, weil Reize entsprechend aufbereitet werden. Das funktioniert mit Medien bei Tieren auf gewisse Weise genauso. Und mit Reservaten :grinning_squinting_face: ...

    na stell dir mal die wirkung vor man würde ne busladung dieser kinder importieren und die ne deutschlandtour machen lassen. die würden locker die einnahmen von dem mann mit der mundharmonika, sämtlichen pop&superstars dödeln und tokio hotel zusammen toppen.


    Zitat

    ... Meine Ex-Biolehrerin ist ein Afrikanarr und war noch gar nie in Afrika... nur durch Medien... ...

    meine war vernarrt in jaques cousteau. und dem sein entdeckten durchsichtigenen arktisfisch. ohne mit ihm je geschlafen zu haben. mit jaques. :winking_face:


    Zitat

    ... der Mensch darf eben NICHT auf Kosten des Lebewesens das Problem durch reine Tötung beseitigen. ...

    wenn er es nicht auf kosten dieses tieres macht, also der hauswildkatze, dann macht er es auch kosten der anderen tiere, die dieses gebiet bewohnen, ob nur natürlicherweise oder vom menschen in zooform dahingestellt.


    Zitat

    ... Richtig, aber der Mensch hat die Wahl wegzuziehen, ....

    schreib das mal auf ne postkarte und schick die in ein "entwicklungsland". vielleicht lösen wir damit die armut und hunger probleme auf der welt. die menschen ziehen einfach von dort weg, wo es armut und hunger gibt, dahin wo es das nicht gibt. das noch niemand anders auf diese geniale lösung gekommen ist! :winking_face:
    (sorry, es ist halb 2, a bissl sarkasmus muss sein :smiling_face: )


    Zitat

    ... und sind daher für mich keine Alternative zu natürlichen Lebensräumen, die der Mensch den Tieren lässt. Sprich: Reservate und Schutzgebiete :grinning_squinting_face: ...

    ich denke auch das elefanten, flusspferde und pinguine sich in einem mitteldeutschen mischwaldreservat ein wenig deplaziert vorkommen könnten. reservate und schutzgebiete sind nur was für einheimische arten und solche die vom menschen schon eingeschleppt wurden. tiere von "über dem tellerrand" würden total in der wahrnehmung und bildung über sie untergehen.


    Zitat

    ... Selbst wenn man auf der Suche nach dem Wolf im Naturschutzgebiet den Wolf eben nicht findet: ...

    du schickst kinder in den wald nen wolf suchen? du jagst auch blinde rentner über ne autobahn, oder? :grinning_face_with_smiling_eyes:


    ... Sorry dass Mein Post im Vergleich zu euren so kurz ausfällt. ...

    nicht schlimm, mancher hat halt nen kurzen, mancher nen langen ...


    post. :winking_face:


    Zitat

    ... da die wilden Hauskatzen- der Name sagt es schon- ebenso einheimisch sind. ....

    die sind eben nicht einheimisch. die sind gezüchtet, importiert und haben, wenn man ihnen überhaupt natürlichen lebensraum in diesen breiten zugestehen möchte, höchstens anspruch auf die wohnzimmer von katzenliebenden menschen. das die hier draussen in der freien natur rumrennen, das ist wieder dieses homogenisierungsdingens.


    Zitat

    ... Im Zoo geht es dabei auch nur darum, eben die zumeist nicht-einheimischen Tiere zu schützen, nämlich die Zootiere selbst. ...

    also ich finde, vor allen in den letzten jahren, haben sich die schwerpunkte der zoos, die klar noch immer deutlich auf exotische attraktionen setzen, aber doch auch in richtung einheimische arten verschoben. ich habe den eindruck es gibt immer mehr sachen wo kaum etwas inhaltlich gestaltet ist, man nimmt nen stück "natur" wie sie vor ort vorhanden wäre ohne zoo, macht nen grossen zaun drum und nen dach rauf, schmeisst nen paar einheimische tiere rein und fertig ist ein neues gehege. teilweise verzichtet man dabei sogar auf zaun und dach. und eben diese tiere werden auch geschützt.
    wenn das ganze nur gegen die katzen gehen würde, weil die den zootieren mal futter klauen, dann hätten die zoos schon lange "eichhörnchenklopper" eingestellt und selbstschussanlagen für spatzen/tauben installiert.


    so, habe fertig. jetzt noch nen paar ameisenbilder online stellen und dann darf ich auch ins bettchen. :smiling_face:

    • Offizieller Beitrag

    Joa, ich hab dann auch fertig^^
    In den Punkten, wo wir uns entsprechen, entsprechen wir uns, in denen wo wir es nicht tun, können wir über die Meinung des Anderen nachdenken. Schwieriger wird´s vll, sie zu übernehmen oder überhaupt erst vollständig nachzuvollziehen. Aber so ist das halt^^


    Deswegen ganz kurz zu ganz wenigen Sachen noch Stellung bezogen:

    Zitat

    na nun wäre es mal interessant wieviele raben/affen es braucht bis die begriffen haben "eh, giftig, meine kollegen sind tot, ich ess das lieber nicht".


    Gibt´s bestimmt Publikationen drüber, wo wir wieder bei Tierversuchen wären :grinning_squinting_face:
    Naja, aber denke eher bei anderen Tieren wie Ratten. Da hat man tatsächlich rausgefunden, dass es nur eine einzige vergiftete Ratte braucht, bis die anderen checken, dass das schlecht ist. Als nicht wahr hat sich herausgestellt, dass Ratten einen "Vorkoster" schicken würden, der das dann ausprobieren darf^^
    Aber Ratten für ihren Teil sind nicht nur schlau, sondern merken auch Verändreungen in ihrer Umgebung umgehend. Sie riechen also eine fremde Komponente im Futter, sehen die tote Ratte, die ebenso riechtund schlussfolgern daraus was das für sie bedeuten würde. Ist echt so. Das ist ein riesen Problem bei der Rattenbekämpfung in Großsstädten, man muss die Köder sehr sehr stark variieren, damit es klappt und das auch nur eingeschränkt...


    Zitat

    wenn es reiner zufall wäre, dann würde meine karla (C. ligniperdus), wenn sie auf den rücken umgefallen ist, nicht wie wild mit den beinen strampeln und sich winden und drehen, bis sie wieder auf denselbigen steht, sie würde gemächlich die beine weiter bewegen wie sonst, nicht mitbekommen das sie nicht von der stelle bewegt und vielleicht irgendwann mal durch zufall, durch einen "falschen tritt" im natürlichen ablauf, wieder auf die beine kommen.


    Auch Ameisen haben Sinne, offensichtliche und verstckte. Und ich denke eine Ameise spürt instinktiv, dass sie nicht richtig herum liegt. Nicht nur, dass die Reize vom Boden plötzlich in ihrem Rücken sind, nein, auch die Schwerkraft ist verkehrt herum... auch Menschen haben dafür Organe (Gleichgewichtsorgan im Ohr) und die nutzen wir, ohne es zu merken und steuern zu können, also unterbewusst. Dafür bräuchten wir nichtmal ein Bewusstsein^^
    Wenn ich also unterbewusst merke, ich lieg falschrum, dann versuch ich natürlich auch wieder richtigrum zu kommen...
    Das ist jetzt vereinfacht ausgedrückt, aber ich denk mal, daran kann man sich das vorstellen.


    Zitat

    aber das war doch dein rechtfertigungsgrund für die ameisenhaltung. mit schlechten gewissen zwar, aber das war für dich verantwortbar, während höhere lebewesen es nicht wären.


    Hm, naja. Ich übergehe meine Ansicht dabei selbst, weil ich Ratten- und damit höhere Lebewesen- halte. Aber ich bin auch kein Messias, ich mache auch manchmal bewusst Fehler, weil es mir Spaß und Freude macht, Ratten sowie Ameisen zu halten. Und wie ich schon sagte, ich beweg mich bei meinen ganzen Aussagen auf dünnem Eis, weil ich selbst ein kleiner Zoodirektor bin^^


    Zitat

    ich bin mir sicher das du im zoo auch irgendwelche tiere finden würdest die, wenn man mal die tür offen lässt, nicht abhauen würden. von einmal tür offen lassen gleich auf zimmerpatriotismus deiner ratten zu schliessen halte ich für übereilt.


    Du kennst meine Ratten nicht :winking_face:
    Richtig, ich sagte ja auch schon, dass es bestimmt auch Tiere gibt, die absolut zufrieden sind und keinen Ausbruch starten würden. Und obwohl meine Ratten zufrieden zu sein scheinen, würde ich sie nicht frei laufen lassen, weil sie sonst evtl. irgendwann abhauen würden. Das zeigte wiederum nur, dass meine Aussage wahr wäre, dass Tiere es merken, wenn sie schlechtere Bedingungen haben, als möglich wäre (in dem Fall begrenzter Raum). Testen will ich es bei meinen beiden Süßen nun wirklich nicht^^


    Zitat

    aber warum gehen sie denn vor ort? weil ihnen dr tross presse folgt, den sie brauchen. und wenn die nen paar bilder mit einbeinigen pinguinen machen, dann ist das, so bekloppt es klingt, tolle public relation, nicht nur für den politiker, auch für die arktis (oder antarktis? na da wo pinguine halt wohnen) und deren schutz. und wenn man den menschen pinguin ohne arktis und politiker drum rum im heimischen zoo präsentiert hat das auch (naturschutz)werbewirkung.


    Wenn ich Sigmar Gabriel´s Gesicht auf der Frontseite meiner Zeitung sehe und dahinter deuten sich noch irgendwelche Eismassen an... ist mein Lernwert Null^^
    Wenn ich nun im TV (ic hschau gar nicht viel TV; das kommt immer so) einen gewaltigen Eisbrocken abbrechen sehe, dann ist mein Lernwert schon deutlich höher. Dazu brauch ich kein Politikergesicht das mich morgens fies angrinst^^


    Zitat

    ich denke auch das elefanten, flusspferde und pinguine sich in einem mitteldeutschen mischwaldreservat ein wenig deplaziert vorkommen könnten. reservate und schutzgebiete sind nur was für einheimische arten und solche die vom menschen schon eingeschleppt wurden. tiere von "über dem tellerrand" würden total in der wahrnehmung und bildung über sie untergehen.


    Natürlich geht es um heimische Reservate. In Afrika gibt´s welche, in Amerika auch, bei uns genauso. Die jeweiligen Standorte der Tiere müssen gefördert werden. Ich will hier keine Löwen in heimischen Wäldern^^


    Zitat

    die sind eben nicht einheimisch. die sind gezüchtet, importiert und haben, wenn man ihnen überhaupt natürlichen lebensraum in diesen breiten zugestehen möchte, höchstens anspruch auf die wohnzimmer von katzenliebenden menschen. das die hier draussen in der freien natur rumrennen, das ist wieder dieses homogenisierungsdingens.


    Zu spät^^
    Die Wildkatzen, die auch bei uns einheimisch wären sind nahezu ausgestorben. Die Bestände sind verschwindend gering...


    Zitat

    also ich finde, vor allen in den letzten jahren, haben sich die schwerpunkte der zoos, die klar noch immer deutlich auf exotische attraktionen setzen, aber doch auch in richtung einheimische arten verschoben.


    Die wenigen Zoos, die ich kenne, haben neben wenigen einheimischen Tieren fast nur exotische Bestände...


    Also, für mich ist die Diskussion jetzt eigentlich zu Ende. Was wir jetzt treiben würden, wäre nämlich nur noch Wiederholung unserer gleichen Argumente in anderer Form. Das könnten wir dann den gesamten Sommer machen, hätt ich aber keinen Bock drauf :winking_face:
    Mach mal in einem Post den Bedankomaten an, für diese doch lehrreiche Diskussion hast du mMn ein Thx verdient^^

  • Sie riechen also eine fremde Komponente im Futter, sehen die tote Ratte, die ebenso riechtund schlussfolgern daraus was das für sie bedeuten würde. Ist echt so. Das ist ein riesen Problem bei der Rattenbekämpfung in Großsstädten, man muss die Köder sehr sehr stark variieren, damit es klappt und das auch nur eingeschränkt...

    dasselbe prinizp also wie bei der ameisenbekämpfung, entweder ein gift was erst nach ziemlich langer zeit zum tode führt oder eins das erst ab einer gewissen dosierung tötet.
    ich könnte mir auch gut vorstellen wenn zacherl, jamir olliver und co nen kochbuch für ratten rausbringen würden, würde es feinschmecker geben die sich zum schlimmsten feind der ratten entwickeln. :winking_face:

    Und ich denke eine Ameise spürt instinktiv, dass sie nicht richtig herum liegt. Nicht nur, dass die Reize vom Boden plötzlich in ihrem Rücken sind, nein, auch die Schwerkraft ist verkehrt herum...

    wieder das thema "was ist bewusstsein?", wie definiert man es. für mich ist sie, wenn sie die lage ändert weil sie spürt , per instinkt oder nicht, das irgendwas anders ist, sich bewusst und hat somit ein solches.


    weil ich selbst ein kleiner Zoodirektor bin^^

    sind wir nicht alle kleine zoodirektor!? :winking_face:



    Das zeigte wiederum nur, dass meine Aussage wahr wäre, dass Tiere es merken, wenn sie schlechtere Bedingungen haben, als möglich wäre

    mmh, ich denke das zeigt nur, dass momentan der drang seine lebensumstände zu verändern zu gering ist. wenn ameisen immer direkt vorm loch ausreichend nahrung finden würden, wäre ihre aussenaktivität gen null, von müllbeseitigung mal abgesehen. sie rennen ja nicht rum um des rennens willen, sie rennen weil sie nahrung suchen um einen lebensumstands zu verändern, sie wollen satt werden und das kolonieleben(königinnensorge, brutaufzucht...) aufrecht erhalten.

    Dazu brauch ich kein Politikergesicht das mich morgens fies angrinst^^

    dazu dient aber, zum beispiel, ein kleiner eisbär mit kindchenschema im zoo, der thematisiert und sensibilisiert.


    Natürlich geht es um heimische Reservate.

    nur heimatliche tiere zu präsentieren ist in meinen augen keine lösung, weil man wie schonmal geschrieben, eben über den tellerrand gucken muss. ich muss hier vor ort auch umwelt/artenschutz betreiben für tiere/regionen, die weit weg sind und mir nicht im heimischen reservat präsentiert werden können.
    sagt dir heimattiergarten was? in einer stadt neben ffo, fürstenwalde, gibt es sowas. klasse ding. sind (fast) nur einheimische tiere dort, man kann vieles lernen.

    Die Wildkatzen, die auch bei uns einheimisch wären sind nahezu ausgestorben. Die Bestände sind verschwindend gering...

    also pushen wir diese geringen bestände durch die beigabe von domestizierten katzen!? ich versteh schon was du sagen willst, aber nur weil zum beispiel irgendwo eine ameisenart ausgerottet wurde, können wir doch da keine fremde einschleppen. ich denke, dass sollte man akzeptieren, für die zukunft draus lernen aber nicht durch neuerliche fehler wieder gutzumachen versuchen.


    Die wenigen Zoos, die ich kenne, haben neben wenigen einheimischen Tieren fast nur exotische Bestände...

    klar sind die exotischen in der überzahl, ich meinte meine aussage/frage mehr in die richtung, dass proportial zur gesamtmenge der im zoo vorhandenen tiere die anzahl der einheimischen arten anstieg. ich emfpinde das jedenfalls so.


    so, bedankt habe ich mich für deinen letzten post, der bedankomat ist hier an. schönen montag noch. :smiling_face:

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