Beiträge von Pi.Ag3

    Hi,

    eben gefunden in einem Myrmica Nest, eine beflügelte, sehr kleine Mymrica Königin. Eine Microgyne? Mal abwarten, was die Experten dazu sagen...

    Die Bilder möchte ich Euch nicht vorenthalten, die letzten 2 Bilder wurden unter dem Mikroskop gemacht.
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    Die Flügel wurden beim Einfangen beschädigt.

    Grüße, Phil

    Hi Sosian,

    solche seltsamen Vorkommnisse deuten eigentlich weniger auf Milben draufhin. Milben brechen ja Arbeiterinnen nicht die Beine, sondern saugen nur an deren Hämolymphe. Ich würde vorschlagen, dass Du Dir die nächste im sterben liegende Arbeiterin Dir mal genauer anguckst mit einer Lupe; Man kann die Milben schon erkennen, sogar mit blosen Auge, da es, wenn es denn zum sterbefall durch sie kommt, sehr viele sein müssten.

    Warte einfach mal weiter ab, wenn es weiterhin zu Sterbefällen kommt, solltest Du mal alles gründlich untersuchen, auch auf mögliche Gifte. Wichtig ist aber jetzt, dass Du nicht überreagierst; Dadurch entstehen mehr Haltungsfehler, welche auch zum Tod führen könnten (eigene Erfahrung).
    Achte also jetzt besonders drauf, dass es die Ameisen shcön feucht haben, am besten legst Du ein paar Moosstückchen hinein (aber vorsicht, nicht das sie drunterziehen, was sie gerne machen). Und fügst ein paar winzige Asseln hinzu, damit Du keinen Schimmel bekommst; besonders bei MYrmica rubra kommt Schimmel schnell auf, eben wiel sie es feucht brauchen.

    Mein erstes Myrmica Volk hatte auch einige Toten zu beklagen, der Grund war einfach, wie ich später herausfand, eine zu trockene Haltung, da ich nur Sand in der Arena hatte.

    Aber das sind nur Vermutung: Heißt für Dich, weiter beobachten, dann können wir Dir evtl. besser helfen. Aber ein paar Tote Ameisen sind nicht der Weltuntergang, das kann passieren und es kommt häufig vor, ohne eine wirkliche Ursache.
    Meine Prognose: Erstmal nichts umsiedeln.

    Grüße, Phil

    Hi!

    Da mein letzter Fotothread schon etwas älter ist, hier mal ein Versuch, Brut einer Lasius Königin abzulichten.

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    Gut zu erkennen: Der Unterschied zwischen Larve und Ei. Kaum mit dem Auge zu erkennen!
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    Die Dame, die die Eier gelegt hat, ist die fleißigste, die ich je hatte. Auf dem letzten Bild sieht man auch ihre ausgemerkelte Gaster. Zufütterung hab ich schon probiert, aber die will nichts annehmen.
    Die stammt übrigens aus meinen Österreich Urlaub. Sind wohl besonders legefreudig, die Königinnen dort :grinning_squinting_face: Ich habe sie mitgenommen, weil ich unsicher war, ob es wirklich eine niger ist oder nicht; Irgendwie sah die nicht so wirklich typisch aus, also habe ich sie mal mitgenommen. Mittlerweile glaube ich aber, das es doch eine ist.

    Hier nochmal ihre Brut im Überblick
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    Grüße, Phil

    Loool danke Fraaap jetzt hast Du mir den Tag gerettet :grinning_squinting_face:
    Natürlich war die Antwort meinerseits an jemand anders gerichtet (hoffe ich doch? Kann mich jedenfalls nicht daran erinnern).

    Zu Schade, dass ich keine Chatzitate mehr habe...

    Grüße, Phil

    Das schon. Aber find erstmal eine an so einer Stelle. Glaub mir, gezieltes Ameisenköniginnensuchen ist in der Regel sehr schwer. Eine Erfahrung, die jeder in seiner Anfangsphase macht; Einfach hinausgehen und eine Königin finden, ist meißt nicht drin. Und wenn man weiß, dass sie gerade schwärmen, findet man sie sowieso immer vor den eigenen Füßen auf dem Bordstein :winking_face: (Ausnahmen included)

    Grüße, Phil

    Hi,

    hatte die Idee, habe dafür auch fleißig Bilder gesammelt, jedoch habe ich es mir dann doch anders überlegt.
    Übrigens kann Dir kein Suchguide beim Ameisneköniginnen-Finden helfen; Nur die Völker können mit einem Suchguide gefunden werden, mehr nicht. (Außnahmen gibt es)

    Grüße, Phil

    Hi,

    wie schon erwähnt, es gibt weitere unerklärte Fälle. Bei der Sache mit dem Reagenzglas bin ich mir aber zimelich sicher, hatte ich jetzt schon 2 Mal, wenn Erde drin ist passiert das nie. Ähnlich ergeht es auch anderen Haltern...
    Warum es jetzt hin und wieder zu Ausnahmen, auch in der Natur, kommt, weiß ich wie gesagt nicht.

    Grüße, Phil

    und von den vids ist der "zoomfaktor" ja auch nicht sooooo propper.

    Ähm lol? Zoomstufe 2, dass ist mindestens 60 Fach. Die Ameise ist nur ein paar Millimeter groß, das weißt Du? Das sind Temnothorax. Mich erstaunt das schon sehr, eine solche Vergrößerung würde ich nie mit meinen Bino erreichen.

    Grüße, Phil

    Hi!

    Steromikroskope haben den Vorteil, dass man einfach mehr und besser erkennt.

    Zitat

    3) piag3, du hälst du kamera dann einfach oben drauf wo du normalerweise mit den augen reinguckst, drückst ab und erhälst so klasse bilder?

    Aye. Aber ich habe noch eine extra Belichtung, dann verwackelts nicht so arg.

    Das könnte Dir noch weiterhlefen zum Thema USB Mirkoskop: KLICK! Ein super Test, mit Ameisen und Video icl.

    Grüße, Phil

    Zitat

    Wenn man den Fundort genau einträgt wird es sicher Vandalen geben die so ein Nest zerstören oder plündern.


    Wen denn? ... Ich habe bisher keinen Ameisenhalter kennengelernt, der so etwas machen würde. Ich glaube, da gibt es doch manchmal etwas zuviel Paranoia?
    Übrigens könnte man mithilfe dieser Argumentationsweise so ziemlich jeden Forscher kritisieren, der eine Bestandsaufnahme einer bestimmten Region macht.

    Grüße, Phil

    Hi,

    nur weil sie noch nicht vollständig ausgehärtet ist, bedeutet das nicht, dass eine Adoption funktioniert. Es kann funktionieren, muss aber nicht.
    Im übrigen hast du Deine Könign durch diese Aktion noch mehr gestresst. Lass sie einfach mal 1 Monat komplett in Ruhe, auch durch Fütterungsaktionen kann sie gestresst werden.
    Viel Glück!

    Grüße, Phil

    Hi,

    nana, wir geben ja nicht den richtigen Funort an, nur den einfachen Ort.
    Wenn das so einfach wäre sie zu finden, gäbe sicher einige Leute mehr, welche Messor structor finden würden, weil im Seifert "in der Innenstadt von Mainz" steht.

    Seltene Arten sind nunmal schwer zu findne, mit dem Ort ist es nicht getan. Ein Polyergus rufecens Volk kann man nur durch Zufall bei einem Raubzug finden.
    Außerdem, ich glaube nicht, dass auch nur ein einziger Ameisenhalter mit Spaten einen der Fundorte aufsucht, nur um die Art auszugraben, und weiter zu verkaufen/zu halten. Ich könnte jeden Laien verraten, wo er nach Camponotus fallax suchen sollte, er würde sie nicht finden.

    Außerdem gehören die meißten Artfunde von seltenen Arten überarbeitet. Viele Arten kommen zwar nur vereinzelt in Deutschland vor, dort dann aber sehr häufig. Ich bin ziemlich sicher, ich würde auf mindestens 50 passenden Bäumen meiner Umgebung Camponotus truncatus oder Dolichoderus quadripunctatus finden, und in sehr vielen Sklavenameisennestern Polyergus rufescens.

    Ist es nicht viel interessanter zu wissen, wo und wie verbreitet die sog. "bedrohten Arten" sind? Hobby-Entomologen mahcen ein Großteil der Forschung aus, sollten von allen Seiten unterstützt werden. So bekommen z.B. Schmetterlingsinteressierte Jugendliche extra Genehmigungen für dafür, dass sie seltene Schmetterlinge fangen dürfen, und anschließend präparieren. So idiotisch das auch klingt, aber das ist ein sinnvoller Schritt, Aufklärung ist gefragt. Denn die, welche etwas über Ameisen wissen, richten weniger Schaden an, als solche, die keine Ahnung haben. So erzählte mir Boro, wie ein Bauer mit sienem Traktor 2 Raubzüge von Polyergus auf einmal vernichtete, und ein F. pratensis Volk bei mir wurde auch dem Boden gleich gemacht.

    Wenn ich jetzt schreibe, ich habe Polyergus gefunden, dann kommt nicht gleich eine ganze Kolonne an Ameisenhaltern, die diese Kolonien rauben wollen. Ich denke, der Schutz ist den meißten Ameisenhaltern wichtig, da die Faszination über sie durch genügend Wissen hervorgerufen wird, und sie ganz bestimmt nicht wollen, dass solche Arten bei ihnen aussterben.

    Zumindest mich erfreut es zu lesen, dass es in Karlsruhe ein Manica rubida Vorkommen gibt. Und ich werde ganz bestimmt nicht mit Spaten dort hinrennen, und sie ausbuddeln...

    Grüße, Phil

    Hi,

    es bringt tatsächlich recht viel, das Nest ins dsa Formikarium einzubringen, und das Substrat auf Nesthöhe einzuschütten. Wenn eine gewisse Feuchtigkeit im Substrat herrscht, braucht man gar nicht mehr das Nest zu bewässern., Zwar besteht die Gefahr, dass sie die Ameisen eingraben außerhalb des Nestes, aber ich habe diese Art schon bei einem anderen Ameisenhalter bewundern dürfen, und dort hat es ohne Probleme geklappt.

    Grüße, Phil