Was für ne Diskussion 
Muss mich hier auch mal auf die Seite von Stronzo stellen ... recht hast du !
Auf das Messor barbarus Experiment bezogen: Wissenschaftlich sind solche Versuche definitiv nicht ... aber trotzdem haben sie für mich als Ameisenhalter einen gewissen Wert, da sich dadurch eben schon Rückschlüsse ziehen lassen.
Aber mal was ganz anderes ... Tierquälerei? Da müsste man eigentlich mal näher erläutern, was man darunter versteht und ob dieser Begriff überhaupt auf Ameisen anwendbar ist...
desweitern wollt ihr den Ameisen die maximal verwertbare Menge an Nahrung hinstellen und behauptet alles andere ist Tierquälerei ? Gibts in der Natur auch Nahrung im Überfluss? Aber die Natur ist eh die größte Tierquälerin überhaupt ...
Gib mal einem Meerschweinchen soviel Nahrung wie es fressen kann... wie eine Ameisenkolonie wird es auch sehr schnell wachsen... ist sicherlich das beste für das Meerschweinchen wenn es dann 50 Kilo wiegt...
Wenn Hungerformen gebildet werden oder andere Dinge aus Nahrungsmangel resultieren, ist klar, dass es zu wenig Nahrung ist.... aber woher wollt ihr wissen, dass dieses ewige Überangebot nicht auch komische Verhaltensweise fördert. Wenn ich den ganzen Tag mit nem prall gefüllten Gaster rumrennen würde, würde ich meiner Schwester vielleicht auch die Fühler abbeissen.
Und dass ein prall gefüllter Protein-Tisch nicht natürlich ist, ist wohl klar. Laut Seifert nimmt Lasius flavus z.B. erst am Mitte Juni Proteine in Form von Insekten zu sich ... würde ein Lasius flavus Halter auf die Idee kommen und seine Tiere bis Juni nur mit Honig zu versorgen, wären die ersten Toten wohl im Forum zu finden...
Hat irgendjemand mal gelesen zu welchen Anteil Körner bzw. Insekten in der Natur bei Messor barbarus ausmachen?
Desweiteren bin ich schon der Meinung, dass man durch Begrenzung der Nahrung (solange dies nicht abrupt passiert sonder sich langsam ein Gewisses Maß einpendelt) eine Kolonie etwas im Wachstum zügeln kann ohne ihr zu schaden.