Beiträge von LifeStyler

    Die Winterruhe ist am einfachsten, wenn man die Arena direkt abklemmt (nachdem die Arbeiter noch ordentlich Kohlenhydrate (= z.B. Honig) aufnehmen konnten. So muss der Halter sich nur noch auf das Nest konzentrieren und muss nicht beim umquatieren mühsam alles mitschleppen.

    Dachböden eignen sich übrigends auch ganz gut, hauptsache frostsicher und unter 10°C. Kühlschränke nur bedingt, denn viele ältere Modelle haben starke Vibrationen oder der Kühlschrank wird zu oft genutzt; also eher einen 2. Kühlschrank der im Sommer oft für die Getränke genutzt wird verwenden.


    Kühlakkus sind eine optimale Methode, aber...

    ... man muss diese täglich austauschen, also man muss viele haben damit die warm gewordenen Akkus wieder über Nacht ins Eisfach können.
    ... es lohnt sich nur diese Methode in einer Styroporbox incl. Deckel durchzuführen. Denn die Umgebung (Keller, Dachboden, Garage etc.) wird durch Temperaturschwankungen des Wetters sehr schnell mal wieder über 10°C, was vermieden werden soll. Durch die Akkus behält man sich "Microklima" in der Box ganz konstant.

    Aus eigener Erfahrung:
    Die Winterruhe wird durch Kühlakkus zeitintensiver als im Sommer, wenn die Ameisen aktiv sind und gelegentlich Nahrung benötigen!

    Ich behalte lieber das Hauptthema im Auge und die Überschrift lautet nun mal "Einsteiger-Art ohne Winterruhe gesucht". Also versuche ich eher diesen Wunsch zu erfüllen, als dass man sich hauptsächlich auf das Futter konzentriert, denn durch deinen Vorschlag "Messor barbarus", miesachtest du die Winterruhe. Zu dem haben viele Halter Probleme mit kleinen M. barbarus Völkern, also ob diese dann auch die erwünschten Einsteigerfehler überstehen?! Wenn ich jetzt noch Bilder von riesigen Völkern zeige, dann hat sich diese Art als Einsteigerart eigentlich auch erledigt, besonders weil eine Art gesucht wird, die nicht allzu schnell riesig wird... was Messor-Arten aber sehr gerne und vor allem schnell werden.

    Also von den "stechenden" Gattungen würde ich einem Einsteiger wenn auch nur Odontomachus an Herz legen, denn diese liegen preislich nur bei 100-200 Euro. Also ich würde dir als Einsteiger jedoch eine Camponotus spec. eher empfehlen, denn das schwierige was dich in der Haltung von Exoten erwartet ist das erfolgreiche führen eines Tropenbeckens, welches für einige Leute auch schon schwierig genug ist.

    Zu dem sollte gesagt sein: Wer sich nicht ausgiebig beim Arzt auf diese Wirkstoffe testen lassen hat, der sollte niemals davon ausgehen, dass er/sie auch wirklich nicht darauf zu reagieren! Die Toxide sind ähnlich, nicht identisch!

    Wenn ich das lese, dann fällt mir nur ein Name ein... aber den werde ich nicht nennen, bevor ich hier noch Rufmord eingehe.

    Aber eins kann man sagen: Die Person, die ich vermute, hat öfter einen TV-Auftritt und diverse Ameisenvölker in Zoo's (immer natürlich mit seinem Unternehmen gekennzeichnet).

    Auf jedenfall wenn das wirklich jemand kauft, dann werde ich auch künstler, denn immerhin habe ich auch Ameisen und Spinnen - als Bonus noch eine lebenden Fisch ohne Wasser :crazy:

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    Es gibt ganz sicher Arten, welche für den Einstieg passend sind!

    Es spielen eher andere Kriterien eine wichtige Rolle wieso oftmals zum Einstieg auf die so genannten "Einsteiger-/Anfängerarten":

    • preislich (Exoten in der Regel frühstens bei 30,- Euro an, wobei deren Anlage oft das teure Unterfangen ist)
    • Intraspezifische Homogenisierung und Infektionsgefahr durch exotische Ameisen
    • Gefahren durch Stiche, denn viele reagieren hoch allergisch auf Insektenstiche - viele Ameisenstiche sind eben mit den Stichen einer Wespe oder schlimmer vergleichbar (sind ja auch nahe Verwandte)
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    Wieso wird dahin verlinkt, wenn er doch keine einheimischen Arten möchte? Möchte deinen Blick mal sehen wenn du im Geschäft nach einem TV fragst und er zeigt dir eine Mikrowelle...

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    Schon wieder ein verweis auf die Einsteiger. Aber wieso?!

    Da ihm ja die Entwicklungszeiten nicht abschrecken: Wie wäre es mit einer der exotischen Camponotus aus den diversen Shops. Diese sind in der Anschaffung nicht direkt schon im dreistelligem Bereich und haben keine allzu großen Anforderungen. Trotzdem muss für eine dauerhaft erhöhte Temperatur gesorgt werden (auch nachts nicht unter 20°C), aber das ist mithilfe von Heizmatten ganz einfach zu lösen, da diese auch sehr geringer Wattzahlen haben, sind in der Anschaffung aber auch teurer als eine Lampe.

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    Und ... schon wieder die Einsteigerarten... :face_with_rolling_eyes:

    Exotische Camponotus sind in der Regel nicht ganz so schnell mit der Entwicklung, aber 500 wird trotzdem recht schnell erreicht, denn diese haben ja nun 12 Monate im Jahr und nicht nur 6 Monate zur Verfügung um Brut zu entwicklen. Zu dem ist die Temperatur auch immer im idealen Bereich und bestens für die Brut. Aber 500 hört sich mehr an als man am Ende in einem größeren (z.B.) Ytongnest vermuten würde.

    Habe ich denn behauptet, dass sie bei Stress gleich eingehen? Ich hab' nur gesagt, dass sie nicht so stressresistent sind wie die typischen Einsteigerarten. Ich respektiere natürlich deine Meinung dazu, aber ich würde diese Art einem Einsteiger nicht empfehlen!

    Was geschieht denn sonst mit Ameisen, wenn sie nicht sterben? Insekten sind nicht mit Säugetiere zu vergleichen, dass man diesen Symptome ansiehen kann. Also wenn man Symptome erkennt, dann ist es oftmals schon zu spät für dieses Individuum... genauso ist das auch bei Reptilien oder Spinnen.

    Also dann erkläre mir bitte wie du es meinst, denn ich kann mir gerade kein Bild vor Augen machen, was genau du damit meinen könntest, mit deiner Aussage?!

    Die Feuchtigkeit bei Myrmica rubra ist in der Tat ein wichtiger Faktor. Kann auch hier nur sagen: Jede Art hat ihre eigenen Schwächen, und hält man das Nest feucht, ist Myrmica rubra eine sehr robuste Art. Außerdem gehe ich IMMER von 1 Königin in der Gründung aus. Es kann sein, dass große Kolonien durchaus stabil sind... da kann ich nichts dazu sagen.

    Ich würde Einsteigern von Camponotus ligniperdus abraten, jeder andere darf natürlich anders denken, das ist ja auch der Sinn von Diskussionen.

    Wenn du immer nur von einer einzelnen Königin ausgehst, dann ist Myrmica doch gar nicht wirklich gut für Einsteiger, denn bei semiclaustralen Arten kann man sehr schnell einen Fehler machen. Bei größeren Völkern ist es in solchen Fällen "nur" ein Arbeiter, aber nicht gleich die Königin, die durch einen (potenziellen) Fehler verstirbt.
    Gerade in der Gründung würde ich Lasius und Camponotus mit der Einfachheit vergleichen (nur die unterschiedliche Dauer bis zum Schlupf der ersten Arbeiter ist im Großen und Ganzen zu unterschieden).

    Wenn man diese Art einem Einsteiger nicht zutrauen möchte, dann denke ich lediglich aufgrund der Entwicklungszeiten. Aber wenn jemand dies in Kauf nehmen möchte, dann nur gut... Einsteiger können die Wachstumsgeschwindigkeiten der unterschiedlichen Gattungen in den meisten Haltungsberichten ideal vergleich und als Hilfestellung verwenden. :winking_face:

    Sind nur sehr bedingt für den Einstieg geeignet. Würde ich nicht als erste Art nehmen, da sie

    a) nicht wirklich stressresistent sind
    b)
    c) einfach nicht so robust sind wie eben Lasius niger, Lasius flavus, Myrmica rubra, Formica fusca.

    Also solch eine Aussage kann ich nicht unterstützen.

    Das Thema Stress wird einfach zu sehr hochgepusht und es stimmt einfach nicht, dass dadurch Ameisen so schnell sterben wie oftmals angenommen!

    Die Robustheit ist auch nicht so einfach zu bestimmen, denn halte mal alle von dir aufgeählten Arten (z.B.) in einem zu trockenen Nest, dann wird man schnell feststellen dass sich Myrmica schnell verabschieden und Camponotus noch lange nicht eine Verhaltensänderung zeigen.