Posts by ForceMaster

    Wirkt nicht bei allen Arten, aber macht es zumindest dunkler.

    Sehr interessant, dass das mal jemand tangiert. Eventuell wäre dieses Thema auch einmal einen eigenen Thread wert.

    Auf jeden Fall kann ich diese Aussage aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich nutze für eine meiner Kolonien ein Nest vom Antstore auf dem eine Rote Abedeckplatte liegt (dazugehörig vom Antstore). Diese Platte ist ca. 3 Millimeter dick und sollte daher deutlich mehr Licht abschirmen als eine dünne Folie.

    Dennoch kann ich jedes Mal, wenn ich das Licht direkt neben dem Nest einschalte, eine Reaktion im Ameisennest erkenne. Die Platte erlaubt es gerade so, dass man Arbeiterinnen im Nest noch erkennen kann. In jedem Fall sorgt, das Einschalten des Lichts, welches ich beispielsweise bei der Durchführung von Fütterungsaktivitäten oder Arena Reinigungen nutze, für Unruhe im Nest. Die Arbeiterinnen beginnen ihren Ruhezustand zu verlassen und erhöhen ihre Bewegungsgeschwindigkeit deutlich. Das alles obwohl eine dicke rote Platte auf dem Nest liegt. So meine Erfahrungen damit.


    Allgemein bin ich auch ein starker Verfechter von abgedunkelten Nestern. Das ist einfach deutlich natürlicher für die Ameisen. Nur leider befürchte ich, dass undurchsichtige Materialien, welche die Beobachtungsmöglichkeit einschränken dennoch zweckmäßiger sind als eine rote Folie.


    LG. ForceMaster!

    Hi,

    Joar, 3 Larven da brauchen sie nicht viel.

    Ja, da hat Biene recht. Die Kolonie ist noch so klein, dass du die Nahrungsentnahme wohl kaum mit bloßem Auge erkennen kannst. Findet weiterhin Wachstum bei der Koloniengröße statt musst du dir keine Sorgen machen.

    2-3 Larven sind da, ich gebe ihnen Gersten Körner und ich gebe ihnen Löwenzahn samen die finden sie richtig geil. Ach und sie tun letzter Zeit immer den gang zu machen.

    Eine kleine Ergänzung möchte ich noch machen. Gerade bei sehr kleinen Kolonien wie du sie hier hast, kann es sich durchaus lohnen machen Körner auf zu brechen, damit die Verfügbarkeit für die Tiere steigt. Gerade größere Samen haben oft eine stabile Hülle die von den Pygmäen nicht druchdrungen werden kann. Der wertvolle Inhalt bleibt ihnen so verwert. Später, sobald die Kastenbildung einsetzt und erste Major Arbeiterinnen vorhanden sind, musst du darauf nicht mehr achten. Ab dann werden die Tiere auch alleine mit aller Art von Samen fertig.


    LG. ForceMaster!

    Hey, ich wollt mal fragen wie lange man eine Stubenfliege/Fruchtfliege einfrieren muss? Für die verfütterung an meine Messor.

    Ich persönlich überkoche meine Futtertiere wie Fliegen auch immer kurz bevor ich sie einfriere, Nur um Sicher zu gehen. Wichtig dabei ist sie nicht zu lange zu überkochen, damit die Proteine nicht denaturieren. Kurz in heißes Wasser tauschen, oder übergießen reicht in der Regel aus, wobei die länge des Kochens natürlich mit der Größe der Futtertiere korreliert ist.

    Beim Einfrieren fällt mir auf, dass meine Ameisen Insekten die länger als zwei Monate eingefroren waren eher verschmähen. Daher also eher frische Insekten bevorzugen.


    LG. ForceMaster!

    Servus, Sorry die späte Antwort.


    Was du auf dem Foto siehst, ist höchstwahrscheinlich Schimmelpilz in deinem Ameisennest, was ein sehr häufiges Problem in der Ameisenhaltung ist. Du bist also nicht alleine. Die Hauptursache dafür ist fast immer ein Übermaß an Feuchtigkeit in Verbindung mit unzureichender Belüftung oder organischem Material.. Schimmelsporen sind überall und beginnen zu wachsen, sobald sie ideale Bedingungen vorfinden, besonders wenn sie sich von organischem Material wie Futterresten oder Abfall ernähren können, den die Ameisen im Nest lagern. Dieser Schimmel ist für deine Kolonie nicht ideal und kann insbesondere die Brut, also Eier und Larven, schädigen. Du solltest daher die Feuchtigkeit im Nest reduzieren und sofern möglich für eine bessere Belüftung sorgen. Achte außerdem darauf, alle Futterreste und Abfälle, die du erreichen kannst, zu entfernen.

    Außerhalb des Nestes in der Arena ist es auch möglich Springschwänze oder weiße Asseln einzusetzen. Diese ernähren sich teils von Pilzen und können so Helfen die Arena sauber zu halte. Ich persönlich habe allerdings keine Erfahrung damit.


    LG. ForceMaster!

    Hi,

    Ebenfalls wichtig, ist immer darauf zu achte, das eine Wasserquelle zur Verfügung steht. Daher gerade bei kleineren Kolonien einfach eine Tränke nahe dem Nest platzieren.

    Ich habe einmal experimentiert und einer Ameisenkolonie saugfähiges Material, in Form von kleinem Granulat, ähnlich Katzenstreu zur Verfügung gestellt. Dies sollte den Ameisen die selbständige Befeuchtung des Nestes erleichtern. Das Material wurde auch ganz gut von den Tieren angenommen und ins Nest verschleppt. Einen erneuten Austrag in Richtung Tränke und Wiederbefeuchtung konnte ich jedoch leider nicht beobachten. War aber ein ganz interessanter Versuch.


    LG. ForceMaster!

    Spricht da irgendetwas dagegen? Eventuell wäre es zu instabil, einfach einen Hügel anzuhäufen, auch wenn ich das Sand-Lehm-Gemisch benutzte, dass nach dem Trocknen relativ Stabil ist?

    Da die Systeme vom Antstore ja recht variable erweiterbar sind würde ich da anders vorgehen. Der Arena Cube hat ja zwei Anschlüsse. Für mich würde es Sinn machen auf einer Seite stehende Nester mit Einsätzen (Digfix, Kork, Gips) oder aber auch mit Substrat anzuschließen, welche von den Ameisen als Nestbereich genutzt werden können. Diese sind auch recht platzsparend. Auf der anderen Seite können weitere Arena Becken angeschlossen werden. Dies fände ich etwas übersichtlicher, wie du das am Ende des Tages jedoch lösen möchtest bleibt jedem selbst überlassen.

    Das Schöne an dieser Variante ist einfach, dass sie bei Bedarf jederzeit auf diese Art und Weise weiter vergrößerbar ist.

    LG. ForceMaster!

    Eine kleine Ergänzung: Dafür ist die "Überfütterung" von Kohlenhydraten möglich. In zwei Sätzen erklärt wäre das der Fall, wenn die Ameisen stetig "fett gefressen" nur im Nest sitzen, das Brutwachstum aber sichtlich stagniert, obwohl man stetig Proteine gibt. In dem Fall haben die Arbeiterinnen keine Kapazitäten mehr zur Aufnahme von proteinreicher Nahrung, weil der Kropf z.B. schon mit Honig/Zucker etc. komplett gefüllt ist. Der bringt aber den Larven quasi nichts. Passiert ab und an, v.a. bei kleineren Kolonien.

    Wirklich? Das wusste ich zum Beispiel gar nicht!

    Daher kann es auch Sinn machen hin und wieder einen Pausetag in der dauerhaften Honig Bereitstellung einzulegen. Wie handhabst du das?

    LG. ForceMaster!

    Hi! Ich habe eine Camponotus barbaricus Kolonie, wie vielleicht einige dank meines Haltungsberichts wissen. Die letzten 2 Jahre habe ich ihnen schon viele Proteine, aber nicht genug gegeben. Die Kolonie war nie mehr als 10 Ameisen. Deswegen habe ich die Proteine jetzt täglich geben, weil ich wirklich möchte, dass die Kolonie endlich groß wird. Viele wissen vielleicht, dass gerade bei dieser Art das Wachstum sehr langsam ist. Deswegen gebe ich ihnen jetzt viel, damit sie schneller wachsen. Das ist der Grund warum, wenn ich jetzt eine Spinne oder fliege bei mir sehe es automatisch etwas in mir triggert, dass ich dieses Insekt meinen Ameisen geben sollte. Jetzt kriegen sie so gut wie fast jeden Tag einmal was. Ist das schlimm, dass das es so viel ist? Ich möchte immer eine Proteinquelle für die Ameisen da stehen haben, damit sie sich jederzeit bedienen können. Aber das ist nicht schlimm oder?

    Ja, da hat Bine recht. Zu viele Proteine zu füttern ist quasi nicht möglich. Die Ameisen handeln da nach ihren natürlichen Instinkten und versuchen so viel von dem Eiweiß zu nutzen wie es ihnen nur irgend möglich ist. Schließlich wissen sie ja nicht, dass sie in der Haltung bei dir nichts zu befürchten haben und täglich ein neues Insekt geboten kommen. In der Natur kann die Regelmäßigkeit bei der Verfügbarkeit von stark schwanken, gerade bei kleinen Kolonien.
    Besteht also ein Überangebot an Eiweiß wie bei dir in der Haltung so nutzen die Ameisen einfach was sie können. Der Rest der Proteine verderben. Verdorbenes Eiweiß wird von den Ameisen auch nicht mehr angenommen, da mit zunehmendem Zerfall auch dessen Nutzen verloren geht. Die Gefahr einer Überfütterung ist also nicht gegeben.

    LG. ForceMaster!

    Kann mir hier vielleicht jemand helfen bei der heute gefundenen Königin in Rheinufer Nähe.


    Hatte schon an Lasius Flavus gedacht aber die Unterseite des Gasters ist nicht Gelb.

    Kannst du noch nähere Angaben zu dem Tier machen?
    Größe, Fundort, Temperatur & Witterung zum Fundzeitort etc.

    Danke!


    Sollte Lasius brunneus sein.

    Halte ich auch durchaus für plausibel. Wobei ich auch Lasius foligunosus in Betracht ziehen würde.

    LG. ForceMaster!

    Dear Stanislav,

    The translation gives us an impression of what your problem is. However, it is unfortunately only partially correct. It seems like you're dealing with a mite infestation? Is that correct?

    Do you speak English? Almost everyone here speaks English, which would make communication much easier.

    Best Wishes!
    LG. ForceMaster!

    Hast du vor sie erstmal im Reagenzglas heran wachsen zu lassen? Die Chancen stehen da am besten aufgrund der idealen Bedingungen in diesem Gründungsnest.

    Da muss ich leider widersprechen. Reagenzgläser sind eher für uns Halter sehr praktisch, weil sie eine gute Einsicht ermöglichen, übersichtlich sind und vor allem wenig Gefahr davon ausgeht. Außerdem ist es leicht zu befeuchten und kostengünstig.

    Für Ameisen dagegen ist ein Reagenzglas zwar eine sichere Umgebung, jedoch als Nest eher ungeeignet. Durch eine Abdeckung kann zwar Abhilfe für die Lichtverhältnisse geschaffen werden, jedoch gibt es keine Lösung für die rutschigen Wände des Rgs. Es stimmt schon, das Ameisen in der Lage sind auch Glaswände hochzuklettern, jedoch ist dies im Nest nicht unbedingt erwünscht. Abgesehen von der Unnatürlichkeit des Materials, ist auch die fehlende Mikrostruktur ein Thema. Schließlich ist es ja nur eine Kammer, was auch die Lagerung von Brut etc. erschweren kann. Außerdem ist die Gefahr von Kondenswasserbildung und Schimmel recht groß. Nur so viel zum RG aus der Sicht von Ameisen.

    Dennoch, das RG ist der gängige Weg und wohl eines der besten Mittel die wir und der Ameisenhaltung haben um Kolonien gründen zu lassen und aufzuziehen.

    LG. ForceMaster!

    Da muss ich Bine beipflichten. Es ist noch kein allwissender Ameisenhalter vom Himmel gefallen und Fehler zu Beginn sind normal.

    Finde doch erst einmal heraus ob die Ameisenhaltung überhaupt so ist, wie du dir das vorstellst. bevor du viel Aufwand und potentiell auch Geld in eine Art wie Pheidole megacephala investierst.

    Für den Anfang solltest du mit einer robusten Art beginnen, die gegebenenfalls auch den einen oder anderen Einsteigerfehler kaschiert.

    Pheidole megacephala wachsen schnell, benötigen aber auch schnell einiges an Platz. Sie stellen gewisse Ansprüche an Umweltbedienungen, gerade an die Luftfeuchtigkeit. Außerdem sind sie recht Störungsempfindlich und neigen gerne zum Ausbrechen, zumal sie ja auch invasiv sind.

    Einsteiger freundlichere Arten sind meiner Meinung nach Lasius niger/flavus, Myrmica rubra oder wenn es exotischer sein soll auch Messor babarus bzw. Camponotus nicobarensis.

    Solltes du feststellen, dass die Ameisenhaltung dein Ding ist, kannst du ja noch immer jederzeit deine Haltung um eine Pheidole megacephala Kolonie ergänzen. :winking_face:

    LG. ForceMaster!

    Hi,

    Erstmals willkommen hier!

    Ich persönlich finde, dass dein Formicarium sehr nett aussieht.

    Wie groß ist denn die Kolonie die hier einziehen soll bzw. welche Art?

    Die Tränken könntest du bei sehr kleinen Kolonien gegen RGs mit Wasser austauschen. Das ist etwas sicherer.

    Den Kaktus würde ich eventuell entfernen, da es hier möglich wäre, dass die Ameisen diesen als Nest nutzen und anfangen sich in das dort vorhandene Substrat einzugraben, was vermutlich ja eher nicht gewollt ist.

    Sonst ist es wirklich sehr schön geworden.

    LG. ForceMaster!

    Hi Sarco,

    Mir ist (bzw. war) dieses Xaxim Material völlig unbekannt.

    Ohne irgendwie Werbung machen zu wollen, für alle die sich ebenfalls die Frage gestellt haben was das überhaupt ist:

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    Ich finde das mit dieser Platte ebenfalls eine sehr nette Idee. Das die Ameisen diese als Nest nutzen kann ich mir eher weniger vorstellen aber für möglich würde ich es schon halten, gerade weil die Platten ja auch befeuchtet werden müssen für die Moose und Pflanzen.

    Welche Art planst du den überhaupt zu halten?

    Das das Xaxim als Nest genutzt wird halte ich also eher für unwahrscheinlich. Was ich mir allerdings schon vorstellen kann, ist das sie dort Brut einlagern, wenn es dort etwas wärmer ist als im Nest.

    Noch ein kleiner botanischer Hinweis von meiner Seite aus. Es gibt Moos Arten die vollkommen austrocknungsresistent sind. Also die quasi wirklich vertrocknen können, in diesem getrockneten Zustand aber noch einige Jahre überleben können, bis ihnen wieder Wasser zugeführt wird. Eventuell wäre das eine Überlegung Wert für dich.

    LG. FoceMaster!