Posts by ForceMaster

    Huhu Willkommen hier!


    Freut mich, dass du Interesse an den Ameisen und Pflanzen zeigt.


    Zu aller erst einmal gilt es sicherzustellen, dass die Ameisen auch wirklich von dieser Pflanze kommen. Wir sind hier alle Ameisenfreunde aber unkontrolliert freilaufen will sie natürlich keiner hier haben, daher ist es wichtig zu checken ob sie sich nicht von irgendwo außerhalb Zugang in die Wohnung verschafft habe.

    Ist das geklärt, so sollte überprüft werden, ob in der Pflanze eine Kolonie lebt. Kannst du ungefähr beziffern, wie viele Ameisen du gesichtet hast?

    Vermutlich wird die Pflanze beim Baumarkt draußen gestanden sein und es werden einfach ein paar einzelne Tiere sein. In diesem Falle brauchst du gar nichts unternehmen, solange die Zahl an Ameisen überschaubar ist. Die Ameisen sind ohne Königin nicht reproduktionsfähig. Wenn bei dir nicht gerade Essen frei Zugänglich herum steht werden die Arbeiterinnen in Kürze am Hungertot sterben. In diesem Falle würde ich sie einfach nur hinaussetzten.

    Sollte allerdings eine Kolonie in der Pflanze nisten, sollte diese dringend nach draußen befördert werden und auf keinen Fall in der Wohnung bleiben.


    Was die Art angeht kann ich leider keine genaue Auskunft geben. Eventuell schaffst du noch eine nähere Aufnahme? Das mit dem Millimeterpapier ist allerdings super!

    Ich persönlich würde auf eine Lasius oder Tetramorium Spezies tippen. @ice kann dir dazu aber sicher noch etwas genaueres sagen!

    LG. ForceMaster!

    Darf ich fragen woran du es festmachst dass es sehr unwahrscheinlich ist dass es eine Pharaoameise ist?

    Ja natürlich. Auf diese Frage kann ich dir mehrere Antworten geben.


    Erstens gehören Pharaoameisen eher zu den weiter südlich beheimaten Arten. Bei uns sind sie daher nur in Beheizten Räumen zu finden, denn unsere Winter können sie in freier Natur kaum überleben. Wie du merkst handelt es sich hier bloß um eine Vermutung un nicht um einer fundierte Aussage. Schließlich weiß ich ja nicht, ob du deine Wohnung nicht in Ostindien hast aber ich bin davon ausgegangen. Des weiteren sind Pharaoameisen extremst klein, du hättest wohl erhebliche Schwierigkeiten ein so kleines Tier, dass sich auch noch schnell bewegt gut auf ein Foto zu bringen, ohne hier deine Kompetenzen mindern zu wollen. :winking_face_with_tongue:


    Zweitens haben Pharaoameisen einen extremst schlechten und massiv übertriebenen Ruf. Ja, sie können natürlich Schäden verursachen aber das Maße, welches gezeigt wird dient eher dazu für Kammerjäger Werbung zu machen. Öfters stempeln selbst diese Spezialisten die Ameisen einfach als Pharaoameisen ab um schnelles Geld zu machen. Du bist ehrlich gesagt kein Einzelfall. Hin und wieder melden sich User hier an und schicken Bilder von Ameisen die in ihren Häußern/Wohnungen sind. Außerdem berichten sie, wie du auch von der Sorge, dass es sich um Pharaoameisen handelt. Dies hat sich aber zumindest zu meinen Zeiten hier im Forum (Mittlerweile mehrere Jahre) noch nie bestätigt. Meistens handelt es sich schlichtweg um heimische Arten, welche Zufällig einen Weg in die vier Wände gefunden haben und zwar lästig aber meist absolut bedenkenlos sind.


    Außerdem, zeigt das erste Bild (leider nur schlecht zu erkennen, daher keine Garantie), dass es sich nicht um eine Knotenameise handelt! Pharaoameisen sind aber Knotenameisen, womit sich diese Gruppe ausschließen lässt.


    LG. ForceMaster!

    Huhu,


    mit diesem Material ist es uns leider nicht möglich eine Aussage zu treffen, meist nichtmal auf die Familie genau.

    Bitte sei so gut und gib uns ein paar Hintergrundinformationen,

    Wo hast du die Bilder gemacht? Wann? Wie sind die Klimaverhältnisse? Wie groß ist sind die Tiere....

    Desto mehr wir wissen, desto fundierter können wir antworten. Eventuell schaffst du es ja auch die Bildqualität noch etwas zu verbessern. :winking_face:


    Eines kann ich aber schon vorab sagen. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass du hier Pharaoameisen vor dir hast.

    Des weiteren ist zu erkennen, dass es sich bei Bild 1 um keine Ameise der Familie Myrmicinae handelt, somit lässt sich eine Feuerameise schon einmal ausschließen. Zu erkennen ist dies beispielsweise an den fehlenden Knoten zwischen Thorax und Gaster.


    Gerne steht es dir natürlich frei selbst auf er Plattform etwas zu schmökern und dein Wissen über die Arten zu erweitern. Eventuell kannst du ja so auch selbst zu Erkenntnissen gelangen. :smiling_face:


    LG. ForceMaster!

    Huhu,


    erstmal herzlich willkommen hier! :smiling_face_with_halo:


    Vorab muss ich gleich einmal gesagt haben, dass ich selber eher weniger Ahnung von Atta arten habe und auch noch nie welche in der Haltung hatte.


    Frage 1: Wie oft muss ich Feuchtigkeit hinzufügen? Eine Tränke ist vorhanden wird aber aus unserer Sicht nicht von den Attas genutzt.

    So wie es aussieht holen sie sich das Wasser aus den Granulatsteinen bzw. dem Regenwaldboden.

    Durch das zufügen von Feuchtigkeit muss jedes mal der Deckel geöffnet werden.

    Hierzu kann ich leider recht wenig sagen, Was für eine Luftfeuchtugkeit wird den empfohlen? Wenn es eh die 60%-80% sind dann würde ich einfach versuchen so viel zu bewässern, das der Wert in diesem Rahmen bleibt. Wie viel das aber genau ist kann ich freilich nicht sagen, Mit der Zeit wird sich das aber bestimmt einspielen.

    Womit befeuchtet ihr? Ich nehme an mit einer Sprühflasche? Ist denke ich für den Beginn das Beste um die Feuchtigkeit möglichst in der Luft zu halten und Kondenswasserblidung zu vermeiden. Des weiteren meine ich, dass es in diversen Shops auch Nebelanlagen gibt, habt ihr euch so etwas schon einmal angesehen? Habe leider keine Erfahrungen damit, klingt aber nach einer guten Sache.


    Frage 2.: Was kann ich dagegen tun das das Futter nicht immer nach ein paar Tagen anfängt zu schimmeln?

    Bisher nur aufgefallen bei den Rosenblättern und Apfelstücken. Brombeerblätter und Haferflocken schimmeln eher weniger.

    Ist der Schimmel schädlich für die Attas?

    Nun, ich denke, dass man konkret an diesem Problem recht wenig machen kann. Mehr Feuchtigkeit führt zu mehr Schimmelbildung, diese Gleichung ist recht simpel und auch unumgänglich. Ich würde dazu raten einmal weniger zu füttern, um so die Ansammlung von Resten und im weiteren Sinne die Bildung von Schimmel zu vermeiden.


    Ich hoffe, das konnte euch zumindest etwas weiter helfen. :smiling_face:


    LG. ForceMaster!

    Hi, willkommen hier!


    Allgemein wären weitere Informationen hilfreich, sofern du dir Ratschläge von unserer Seite erwartest. Es ist schwierig Antworten zu geben wenn kaum Informationen vorhanden sind.

    Um was für eine Art handelt es sich denn? Wie groß ist die Kolonie? welches Starterset? ...

    Dann können wir auch qualitative Antworten geben. :smiling_face:


    LG. ForceMaster!

    Hey! Ich bin zur Zeit etwas verwirrt. Ich habe vor ca einem halben Jahr bemerkt das der Wassertank im RG von meinen Ameisen leer ist. Deswegen habe ich ein neues RG daneben gestellt damit die ameisen umziehen können falls sie kein Wasser mehr haben. Jetzt ist es aber so das irgendwie 12 Ameisen in dem neuen Glas leben und 2 und die Königin in dem alten Reagenzglas. Haben sich die Kolonien jetzt getrennt? Die eier sind auch bei den Ameisen im neuen Glas. Im alten wo die Königin lebt ist jetzt gar keine Brut mehr.

    Hi, ich denke sie betrachten das System eher als ganzes Nest. Wo befindet sich denn die Brut? Dort wo Wasser im Tank ist, oder dort wo keines ist?

    Logisch wäre, wenn sie einfach die unterschiedlichen Umweltbedingungen in den beiden RGs nutzen. Tendenziell würden sie die Brut daher eher am Feuchteren Standort und die am trockeneren unterbringen.

    Um auf deine Frage zurück zu kommen, eine Teilung der Kolonie halte ich für volkommen ausgeschlossen. Selbst im Falle einer Polygynen Art und dem Vorhandensein einer zweiten Gyne wäre dies eher unwahrscheinlich.


    LG. ForceMaster!

    Huhu,


    Ein kleines Update aus der Winterruhe...


    Der Camponotus herculeanus Gyne geht es soweit gut, Brut ist aber leider keine mehr vorhanden, ich nehme an, dass sie diese gefressen hat. Sonst geht es ihr aber soweit gut. Ich werde am Ende der Winterruhe sie etwas anfüttern, sowohl mit Kohlenhydraten, als auch Proteinen in der Hoffnung, dass sie die Gründung doch noch schafft.


    Der Lasius niger Kolonie geht es sehr gut, Sowohl die Gyne, als auch alle (ca. 25) Arbeiterinnen sind wohl auf und genießen ihren Winterurlaub. :hugging_face: Ich freue mich schon darauf zu sehen, wie sich die Kolonie in der kommenden Saison entwickeln wird.


    LG. ForceMaster!

    Hi @Shiroh


    Herzlich willkommen hier! :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Es ist schön zu lesen, dass es auch Einsteiger gibt, die sich erstmals ausführlich informieren und bestmöglich auf die Haltung vorbereiten und sich die Tiere nicht einfach anschaffen...

    Meine Hochachtung dafür!


    Unsere Wahl ist auf Camponotus ligniperda gefallen (auch wegen der Größe und des Polymorphismus'), auch wenn das keine der ganz klassischen Einsteigerarten ist. Ich hoffe, dass wir uns da nicht übernehmen, aber wir haben durchaus Erfahrung in der (Säuge-)Tierhaltung (v.A. Hunde und Katzen, aber auch schon mal Fische, Hamster und Ratten), sodass zumindest ein grundlegendes Verständnis von Fürsorge sowie Fähigkeit zum Einstellen auf artspezifische Bedürfnisse vorhanden sein dürfte. Dass die Art sich wohl langsam entwickelt ist kein Problem, Geduld ist vorhanden.

    Camponotus lingniperda ist grundsätzlich eine sehr coole Art. Ice hat da schon vieles vor weg genommen. Sie sind sehr robust und auch eine der ansehnlichsten Arten bei uns. Das mit der Bewässerung ist immer so eine Sache, das ist ein Gefühl, dass sich erst mit der Zeit entwickelt. Ich würde einfach mal versuchen die Hälfte des Nestes feucht zu halten und die andere Hälfte trocken. Ameisen brauchen beide bereiche aber ihr werdet dann schon sehr schnell feststellen welchen Bereich sie für was präferieren und könnt die Bewässerung dann entsprechend anpassen. :winking_face:
    Was das Digfix angeht habe ich leider keine Erfahrung, Korknester sind meiner Meinung nach eine der Besseren Möglichkeiten für Camponotus ligniperda aber leider neigen sie dazu relativ leicht zu schimmeln...


    LG. ForceMaster!

    Ich nehme für meine immer einen kleinen Tropfen (Zahnstocher o.ä.) flüssigen Honig - Zuckerwasser trocknet mir zu schnell. Einfach auf einem Stückchen Alu oder Backpapier.

    Honig ist für Ameisen auch besser geeignet, da viele Vitamine in Raffinierten Zucker (Welcher für die Herstellung von Zuckerwasser benötigt wird) verloren gehen. Honig dagegen ist durch dessen natürliche Erzeugung sogar angereichert damit.

    Das Zuckerwasser rührt aus wissenschaftlichen Versuchen, wo massig Kolonien gehalten wurden. Um Diese täglich einfach füttern zu können kam das Zuckerwasser auf, da dieses deutlich einfacher in der Handhabung und Dosierung ist, als Honig. Rein von den Inhaltsstoffen kann es aber nicht mithalten.


    ForceMaster!

    Vielen Dank für die Antworten! Ich füttere sie dann heute mit einer Fruchtfliege und einem Tropfen Honigwasser.

    Achte darauf, dass der Tropfen wirklich mikroskopisch klein ist. Ist er zu groß, kann die Gyne an der Oberflächenspannung (und dem Klebrigen Gemisch) kleben bleiben und im schlimmsten Fall ertrinken.

    Dennoch, Mut zur Unternehmung, du bekommst das sicher hin. :winking_face:


    LG. ForceMaster!

    Erstmal herzlich Willkommen!



    Ist es normal, dass sie bisher nur ca. ein Ei gelegt hat? (man sieht es schlecht, da sie wahrscheinlich an der Watte im RG kleben aber ich habe beobachtet wie sie es rumgetragen hat).

    Tetramorium caespitum gründen meines Wissens nach semiclaustral also unter Zugabe von Futter. Beachtest du dies, wird sich auch die Menge an Eiern erhöhen, nehme ich stark an. In der Regel ist es schon übliche, das sie mehr als ein Ei legen.



    Ist die Königin vielleicht zu schwach um sich mit ihren Vorräten um die Brut zu kümmern (wegen der wenigen Brut)? Also soll ich vielleicht schon einmal was füttern (ein Tropfen Honigwasser)?

    Das sollte mit Frage 1 beantwortet worden sein. Tendenziell würde ich Eiweiß für die Brutentwicklung sogar noch als notwendiger erachten als Kohlenhydrate für die Gyne. Schaden kann es aber nicht.


    Ich würde sie in den nächsten Tagen in die Winterruhe setzen. Ist die aktuelle Außentemperatur zu warm? Ich würde das RG in meinen Keller legen und dort ist es ca. so kalt wie draußen.

    Tendenziell ist diese Jahreszeit eine sehr schlechte um sich eine Kolonie anzuschaffen. Die Gyne sollte bereits in Winterruhe sein. Dies mit den Ersten Arbeiterinnen. Die Tatsache, dass die Gyne erst ein Ei hat lässt darauf schließen, dass ihre bisherige Entwicklung eher suboptimal war. Dennoch solltest du sie Einwintern. Die Chance, das sie eine erfolgreiche Gründung nächstes Jahr schafft halte ich aber für eher unwahrscheinlich.


    LG. ForceMaster!

    Schade, dass es nicht geklappt hat. Erfahrungsgemäß schaffen es solche Gynen aber auch im nächsten Jahr nicht - die brauchen auch irgendwann von den Arbeiterinnen aufbereitete Nahrung. Besser nach der WR pushen, das funktioniert problemlos mit sowohl Camponotus herculeanus, als auch Camponotus ligniperda Puppen.

    Ja, das ist auch meine Erfahrung, Danke für den Tipp! Werde ich probieren!


    LG. ForceMaster!

    Huhu, :grinning_face:


    Es ist schon wieder einige Zeit seit meinem letzten Eintrag in diesem Haltungsbericht vergangen, weswegen ich euch nun auf den neuesten Stand bringen möchte. :smiling_face:


    Folgendes ist passiert, die Gründung der Camponotus Gyne war nicht erfolgreich. Die Gyne betrieb offensichtlich Brutfraß, denn als ich eines schönen Tages einen Blick in ihr RG wagte musste ich feststellen, dass die ganze Brut verschwunden war. :dizzy_face: Auch im folgenden Monat legte die Gyne keine neuen Eier und ich musste sie ohne Brut in Winterruhe schicken. Ich bezweifle auch sehr stark, dass sie nächstes Jahr gründen wird, werde sie aber auf jeden Fall, im Frühling anfüttern um dies zu ermöglichen. Eine andere Möglichkeit sehe ich leider nicht.


    Bei den Lasius niger passierte nicht besonders viel Neues. Die Kolonie entwickelte sich wie im Rest der Saison. Daher durfte die kleine Familie auch noch in den letzten Monaten vor der Winterruhe einen kräftigen Zuwachs an neuen Mitgliedern verzeichnen. :beaming_face_with_smiling_eyes:


    Vor drei Wochen begann ich die die zwei Kolonien langsam an niedrigere Temperaturen zu gewöhnen, sodass ich sie vergangenen Sonntag in den Kühlschrank überwintern konnte. Dort werden sie nun gut und ungestört, bis Ostern schlummern. :smiling_face_with_halo:


    LG. ForceMaster!

    Hallo,

    Zwecks Proteine : Schade :winking_face: Mit eingefrorenem Lebendfutter aka Fliegen (🙄) sind meine Ameisen zumindest deutlich glücklicher als mit dem zuvor gefütterten Mehlwürmern (egal ob frisch gekocht oder eingefroren ).

    Vielleicht probiere ich mal Fischfutter (eingefrorene Mückenlarven) aus, dann hab ich wenigstens die Problematik

    Ja, das konnte ich auch schon bei meinen Lasius niger feststellen. Bezüglich des Futterbreis aus Insektenpulver bin ich etwas skeptisch. Für Welche Tierarten, wird so etwas denn in der Regel genutzt?
    Eventuell könnte dem Pulver eine für Ameisen schädliche Substanz beigemischt sein. Andererseits stellt sich für mich auch die Frage der Abwechslung. Ich denke nicht, dass es möglich sein wird die Ameisen ausschließlich mit diesem Eiweiß Brei zu versorgen, da einfach keine Diversität in der Proteinquelle zu finden ist. Diese besteht vermutlich nur aus Mehlwürmern nehme ich an?


    LG. ForceMaster!

    Sieht sehr nice aus! :winking_face:

    Eventuell erweiterst du ja mal auf eine Variante mit mehr Wicklungen, daher auch weiteren Gehwegen...


    LG. ForceMaster!

    Naja, ich fand das eigentlich nicht logisch - inwiefern soll weniger Wasser verdunsten, wenn ein Stopfen fester sitzt? :thinking_face: Es kann ja pro Zeiteinheit nur soundsoviel Wasser verdunsten. Bei weniger Baumwollmaterial wäre mehr Wasser pro cm² vorhanden, aber eine schnellere Verdunstung würde sich dadurch nicht ergeben. Bei mehr Baumwollmaterial zöge durch die Kapillarkräfte das Wasser schneller durch. Aber ich bin kein Physiker. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Ich hab diese Behauptung schon bei anderen gelesen, leuchtet mir aber grad nicht ein.

    Ich vermute, dass es mit der Oberfläche des Stopfens zu tun hat. Ein fester Stopfen ist viel stärker gepresst und am Ende daher tendenziell glatter als ein lockerer. Daher ergibt sich eine größere und verzweigtere Oberfläche wo durch mehr Wasser verdunsten kann. Außerdem steigt so wieder die Kapillarwirkung, welche durch den lockeren Stopfen nochmals deutlich weniger ausgebremst wird, als durch einen festen.

    Ist aber wie gesagt nur eine Vermutung meinerseits.

    Fakt ist auf jeden Fall, dass bei einem Festen Stopfen wirklich weniger Wasser verdunstet.


    LG. ForceMaster!