Einfache, hübsche und ungefährliche Ameisenart gesucht

  • Hallo!
    Ich stell mich erstmal kurz vor: Ich heisse Kamran, wohne in Düsseldorf und habe euer tolles Forum in einem Fernsehbeitrag bei Vox oder so gesehen!


    Also ich suche eine Ameisenart, die so klein wie die heimischen Arten sind, leicht zu halten sind, schwarz sind, ungefährlich sind und nur sehr kleine Pflanzenfressende Kolonien bilden! Ich will nicht sehr viel Geld ausgeben, ich will einfach nur veruschen eine kleine Einmachglas Kolonie zu züchten! Ich glaube jetzt stehen mir tausende Arten zur Verfügung :D!


    Vielen Dank schonmal für eure Antworten!


    Achja: Möglichst Flugunfähig oder so sollten die sein ich habe nämlich eine kleine Fluginsekten Fobie!

  • Also erstmal


    Wilkommen im Forum ;)



    Da du ja noch neuling bist würde ich dir eine kleine Kolo Lasius niger empfehlen. Das ist die Perfekte Einsteigerart, aber die ist halt ziemlich klein.


    Dann gibts noch Camponotus ligniperdus, die eine der größten Eurorpäschen Ameisenarten ist.
    Alerdings dauert ihre Entwicklung vom ei bis zur fertigen Ameisen ziemlich lang weshalb sie bei manchen Anfänger langweilig ist.



    Das mit den Fliegenden Ameisen gibt es überall nach einer bestimmten zeit. Das sind einfach nur die Geschlechtstiere und die Fliegen dann halt im Formicarium rum ;).




    Heir sind noch nützliche links


    http://ameisenwiki.de/


    http://www.ameisenhaltung.de/


    http://www.ameisencafe.de/board.php?boardid=2



    Und ist das forum hier echt in Vox gekommen?

    MFG Wyski


    Gestern stand ich am Abgrund heute bin ich einen Schritt weiter

    Edited 3 times, last by Wyski ().

  • Vielen Dank!


    Ich glaube es war Vox! Einer eurer User und seine Kolonien wurde gezeigt und auch einmal kurz das Forum!



    Wie alt werden die Arten und was passiert mit toten Tieren? Gibt es auch tropische leicht zu haltende Arten von Lasius?

  • Wie Alt die Arten werden das hängt eben gaz von der Art ab ;)
    Lasius niger zum beispiel,dort wurde eine Königin schonmal 19 Jahre alt.
    Aber das war dann auch ein Rekord, im durchschnitt werden sie je nach haltungsbedingungen 3-8 JAhr oder etwas älter.


    Tote tiere werden einfach beseitigt, also in irgendeine Ecke gschoben.



    Tropische leicht zu haltende Arten gibt es im grunde nicht, oder diese sind dann gefährlich.
    Aslo mach dich als anfänger lieber an die obengennanten Arten, später wenn du mehr erfahrung hast kansst di dich dann auch an exotische Arten wagen.


    Außerdem gibt es auch noch viele anderen Eisteigerarten wie zB.
    Myrmica rubra oder Lasius flavus nur die sind halt nich Schwartz.

    MFG Wyski


    Gestern stand ich am Abgrund heute bin ich einen Schritt weiter

    Edited once, last by Wyski ().

  • Scheint interessant zu sein! Kann ich Lasius niger im Zimmer halten? Schlafen die im Winter :( ? Kann ich die in einem geschlossenen Kreislauf halten? Wie groß werden die Kolonien? Kann ich die Tiere auch ohne andere Tiere füttern also nur mit Pflanzlichem und Tierprodukten(Eier, Honig etc.)?


    Nochmals vielen Dank!

  • Alles ist in Ordnung wäre da nicht die Winterruhe und die großen Kolonien! Kennt jemand einen Ameisenshop in der Umgebung von Düsseldorf? Am besten lass ich mich vor Ort beraten, dann findet sich bestimmt die richtige Art für mich! Vielen Dank für die vielen Infos Wyski!

  • Die von dir gesuchte Ameisenart gibt es nicht. Da derzeit sowieso die Winterruhe unserer heimischen Arten ist, bitte ich dich nichts zu überstürzen und die Zeit für Informationensuche zu verwenden.


    Quote


    Also ich suche eine Ameisenart, die so klein wie die heimischen Arten sind, leicht zu halten sind, schwarz sind, ungefährlich sind und nur sehr kleine Pflanzenfressende Kolonien bilden! Ich will nicht sehr viel Geld ausgeben, ich will einfach nur veruschen eine kleine Einmachglas Kolonie zu züchten! Ich glaube jetzt stehen mir tausende Arten zur Verfügung großes Grinsen !


    Es gibt gravierende Unterschiede in der Größe der Ameisen, sowohl bei unseren heimischen Arten als auch bei exotischen. So wird eine Camponotus ligniperdus Königin bis zu 2cm, während eine Lasius niger Königin nur an die 0,9*cm groß ist.


    Leicht zu halten ist relativ. Alles ist eine Frage der Motivation und nicht zuletzt des Geldbeutels.


    Wie ist ungefährlich gemeint? Schäden am Haus bei Ausbruch? Stiche? Jede Art kann auf ihre eigene Weise gefährlich sein - sie sind kein Spielzeug!


    Gibt es nicht.


    Bei einer heimischen Lasius niger etwa wirst du mit ~70 Euro anfänglich gut bedient sein, je nach Kolonieentwicklung kommen dann noch weitere Becken hinzu.


    Wird kaum klappen.


    Durch deine vielen Anforderungen wohl eher kaum eine. :D


    Wenn ich mir das alles durchlese, denke ich spontan an Temnothorax nylanderi. Sie bilden kleine Kolonien aus und benötigen wenig Platz. Informiere dich doch etwas über sie!


    *Berichtigt, siehe Beitrag von Smaug. Gut möglich, habe noch nie eine Lasius niger Königin gesehen.

  • Danke! Ich werde nochmal eine Nacht drüber schlafen! Ich denke ich werde es schon mit einer etwas leichteren Tropen Art versuchen! Ich halte zu Hause schon jede Menge tropische Pflanzen die 12mal soviel Pflege brauchen und und zum Teil gefährlich für die Gesundheit sind(Kokospalme, Brennnesselbaum...)! Was würdet ihr mir als eine Temnothorax nylanderi Tropenart emphelen? Zählen die Wüstenameisen auch zu den tropsichen?

  • Also... :D


    Willkommen :winken2:


    Shops in der Nähe von Düsseldorf ? Ich hab gad noch irgendwo gelesen, dass es in Koblenz einen geben soll - der wäre somit mit Abstand der nächste von D'dorf aus gesehen...
    Die meisten befinden sich in Berlin (warum ? keine Ahnung)


    Temnothorax nylanderi ist eigentlich mit eine der kleinsten Kolonien die mir einfallen...


    Kosten wenig Geld, werden nicht groß, so ca. 200 Tiere, sind sehr klein, allerdings nicht schwarz...


    Hier mal nen direkter Link zu der Beschreibung von Antstore zu


    Temnothorax nylanderi



    Ich hatte mir auch schon überlegt, mir eine solche Kolonie zu holen, würden vonseiten des Platzbedarfs gut auf meinen Schreibtisch, bzw. meine Trennwand passen...



    edit:


    Ja, Wüstenameisen gehören auch zu tropischen Ameisen...
    Jedoch sind diese nicht unbedingt leicht zu halten... Gerade als Anfänger würde ich diese nicht nehmen...


    Wie mir scheint, hast du noch nicht so viel Erfahrungen mit den Tieren und fängst fast bei 0 an, daher würde ich doch eine kleine einheimische Art nehmen...


    Eine vergleichbare Tropen-Art zu Temnothorax nylanderi fällt mir keine ein... Von der Größe und Pflege, ist diese Art glaub ich einzigartig...


    Mir fallen nur wenige Arten ein, wo nur wenige Tiere leben, doch für diese zahlt man dann auch dementsprechend... Und auch die Haltungen sind dann auch entsprechend schwer...

  • Ups... hier alle Fehlerinformationen richtig zu stellen wäre sehr schwierig... aber dank Fraaap sind die wichtigsten aber schon in einer wie ich finde absolut hervorragenden Art dargestellt (ich hätte wohl jeden Punkt einzeln zitiert... auf die Idee mit den Farben muss man erstmal kommen, einfach Klasse ;) ) Ein paar Sachen aber trotzdem noch:


    1. Temnothorax nylanderi sind zwar klein und nehmen nur wenig Raum in Anspruch, aber sie sind nicht ganz einfach zu halten und ich würde einem Anfänger davon abraten. Die Simulation exakter tages- und jahreszeitlicher Temperaturschwankung könnte den einen oder anderen vor eine echte, nur schwer lösbare Herausforderung stellen.


    2. Chemiker: alles, was nicht einheimisch ist, wird im Allgemeinen als "Exot" bezeichnet und ist für Anfänger wie dich ungeeignet (aus den verschiedensten Gründen, die du dir sicher in nächster Zeit anlesen wirst). "Tropische" Arten gehören dazu, allerdings bezeichnet das nur eine Subgruppe der Exoten und ist somit etwas irreführend. So sind deine Wüstenameisen zwar keine "tropischen", ganz sicher aber "exotische" und somit für dich ungeeignete Arten.


    Wenn ich mir deine Vorstellungen so anschaue, stellt sich mir die Frage, ob du überhaupt Ameisen halten solltest. Aber in genau diesem Moment fällt mir wieder ein, dass mir als ich angefangen habe, mich mit Ameisen zu beschäftigen, ähnliche Gedanken durch den Kopf gingen wie dir. Und eigentlich sind diese Überlegungen sehr lobenswert: du hast schlicht Angst, dass dir die Tiere über den Kopf wachsen. Damit gehörst du zu den Anfängern, die ich sehr begrüße. Viele kommen daher und halten sich für die Größten, wollen die kompliziertesten Arten gleich am Anfang. Du hingegen bist vorsichtig und backst kleine Brötchen. Ein sehr sehr großes Lob für diese Einstellung!


    Damit kann ich dir aber einen echten Rat geben: vertraue denen, die vor dir angefangen haben: Lasius niger ist die aus meiner Sicht beste Art für den Einstieg. Sie erfüllt zwar nicht alle deine Anforderungen, aber das liegt nicht daran, dass die Art ungeeignet ist, sondern das deine Anforderungen nicht mit der Ameisenhaltung vereinbar sind. Diese Art ist auf jeden Fall beherrschbar für dich, mit denen kannst du mitwachsen. Lies dir noch etwas mehr Wissen an, dann wirst du sehen, was ich meine. Zeit hast du ja reichlich... und die solltest du dir unbedingt nehmen, bevor du mit der Haltung beginnst.

  • Hi!
    Danke ich werd mich sehr an nach deinen Ratschlägen richten! Das Exot/Trop Problem kenne ich von meinen Pflanzen! Bei Antstore hatten die Mitteleuropäische, Südeuropäische und tropische Arten ich wollte nur wissen wo die Wüstentiere wohl aufgezählt sind! Ich werde jetzt mal eine Menge über Ameisenarten lesen und vielleicht findet sich ja aus den 12.000 Arten eine die meinen Ansprüchen gerecht wird!


    Vielen Dank euch allen!

  • Nochmal: versuch lieber nicht, eine aus den (reichlich) 12000 Arten zu finden, sondern beschränke den Kreis der Suche schonmal auf die 175 mitteleuropäischen Arten (vgl. Seifert 2007: 14)... und auch da fällt ein Großteil schon aus, sodass dir eigentlich nur die Einsteigerarten übrig bleiben. Und glaub mir: diese Einsteigerarten sind nicht etwa eine Beschränkung oder ein Nachteil! Sie sind ein Rundum-Sorglos-Paket, denn sie bieten alles, was ein Einsteigerherz begehrt, und sind noch dazu super haltbar. Versteife dich also bitte nicht auf den Gedanken, möglicherweise einen Exoten zu finden, der für dich idealer ist als diese Arten. Spätestens ich werde dir den Spaß daran dann (z.B. mit dem Hinweis auf Infektionsgefahr und Invasivität, welche wie dir so mancher hier sicher gern bestätigen wird mein Steckenpferd sind) verderben müssen... das endet also nur in einer Enttäuschung für einen von uns beiden :D

  • Ok dann versuche ich es einfach mit L. niger! Auch wenn ich schon vielen tropischen Arten gute Bedingungen bieten könnte(Heizmatte, Beleuchtung, Luftbe-/Luftentfeuchter...)! Während der Winterruhe machen die Tiere dann gar nichts oder sind die nur etwas weniger aktiv? Wie kann ich verhindern, dass eine Kolonie zu groß wird? Und muss ich das zu Hause der kleinen auch putzen?

  • Du kannst uns glauben Lasius niger sind toll. Ich hab auch mit L.niger angefangen (vor 4 Monaten) und bin begeistert. Soweit ich weiß ist das mit der Koloniegröße bei L. niger nicht so schlimm. Es würde sie ja wohl niemand ausdrücklich als "Einsteigerart" empfehlen wenn sie einem nach ein par Monaten über den Kopf wachsen. Ihr Nest machen die Kleinen (instinktiv) meistens selbst sauber. So verhindern sie Schimmel und Fäulniss.

  • Weil's hier so schön reinpasst:


    Quote

    Ein Plädoyer für Lasius niger (von Rodion)


    Dieser Thread richtet sich speziell an alle Anfänger, die gerade erst mit der Ameisenhaltung beginnen oder beginnen wollen...
    Januar 2006 habe ich angefangen mich mit der Ameisenhaltung zu beschäftigen, war gerade Winterruhe angesagt, vielleicht nicht das schlechteste, so konnte ich mich erst einmal ein wenig mit der Theorie beschäftigen. Ich entschied mich dann, bei meiner ersten Ameisenart die ich halten würde in den "sauren Apfel" zu beissen und wählte eine Lasius niger Königin mit ein paar Arbeiterinnen der ersten Generation. Saurer Apfel deswegen weil mir diese Wahl damals nicht besonders interessant erschien, so eine langweilige 0815 Ameise die man halt nehmen muss am Anfang weil es alle so machen und man will ja nicht angepöbelt werden in den Foren weil man mit einer zu schwierigen Art anfängt. Und klein sind die auch noch, keine Kasten, sehen alle gleich aus...nöl, jammer.. Anfang März habe ich dann meine Kolonie erhalten, 1 Königin mit 8 Arbeiterinnen. In der Tat wars am Anfang nicht besonders spannend, bei einer Kolonie dieser Größe ist nunmal wenig zu sehen, die Tiere zeigen kaum Aussenaktivität und sind vor allem im Nest. Aber man lernt dadurch eine wirklich wichtige Eigenschaft, die in der Ameisenhaltung dringend benötigt wird, ich weiss viele andere Halter haben das schon vor mir gesagt, aber man lernt geduldig zu sein und abzuwarten. Ein knappes halbes Jahr später ist die Kolonie auf schätzungsweise 200 Tiere angewachsen, vielleicht auch etwas mehr, es ist mittlerweile unmöglich sie zu zählen. Vor 2 Wochen sind sie dann auch endlich mal aus ihrem Reagenzglasnest ausgezogen(Geduld muss man haben) und lassen sich nun auch bei ihren Nestaktivitäten sehr gut beobachten. Von Langeweile jedenfalls keine Spur mehr, ständig sind 20 bis 30 Ameisen dabei die Arena zu erkunden und bei der Fütterung kommt es zu Tumulten und Massenaufläufen. Entdeckt eine Ameise ein Futterinsekt, so rennt sie wie von der Tarantel gestochen davon, keine 2 Sekunden später kommen aus allen Winkeln der Arena ihre Kolleginnen zusammengeströmt und werfen sich mit bis zu 50 Tieren gemeinsam auf den "Feind". Ich kann nur spekulieren wie viel Aktion man bei noch deutlich grösseren Kolonien erleben kann, aber ich kann nur sagen das ich meine anfängliche Meinung über Lasius niger längst revidiert habe und sie weitaus öfter beobachte als meine großen, majestätischen Camponotus ligniperdus (deren Kolonie immerhin auch schon auf 30 Exemplare angewachsen ist). Ich will damit nur sagen das Lasius niger auf keinen Fall die doofe, langweilige Anfängerart ist die eigentlich niemand halten will, auch wenn ich das selber am Anfang dachte. Sie sind bestimmt nicht langweilig, sie sind extrem lebhaft und absolut furchtlos. Noch dazu vermehren sie sich äusserst schnell, sind pflegeleicht und verzeihen so manchen Fehler bei der Haltung. Ok, ich weiss keins meiner Argumente ist sonderlich neu, ich wollte das nur alles nochmal zusammenfassen, damit Anfänger vielleicht nicht direkt mit ausgefalleneren Arten, oder sogar Exoten anfangen, nur weil ihnen Lasius niger als zu langweilig erscheint. Ich würde sogar sagen das Gegenteil ist der Fall, jede Ameisenkolonie erfordert sehr viel Geduld bevor man als Halter ordentlich was zu sehen bekommt, bei Exoten oder vielen großen Arten wie Camponotus ligniperdus dauert dies wesentlich länger als bei Lasius niger, bei denen man schon nach relativ kurzer Zeit für seine Geduld belohnt wird.


    lg, chrizzy

  • Chemiker: ein kleiner Nachtrag zu deinen Fragen:


    1. Einheimische Arten sind in der Winterruhe nahezu inaktiv. Sie schlafen nicht oder sind scheintot, aber viel Aktivität wirst du nicht sehen. Das ist aber auch notwendig, denn sie dürfen in einer Zeit, in der sie keinerlei Nahrung aufnehmen, auch keinerlei Energie verschwenden. Außerdem sind sie wechselwarm, somit läuft ihr Organismus bei Temperaturen zwischen 0 und 8°C quasi im Leerlauf.


    2. Du solltest niemals verhindern wollen, dass die Kolonie wächst. Gebremstes Wachstum ist fast immer ein Zeichen für schlechte Haltungsbedingungen und die sind natürlich nicht gut für die Tiere. Das Ziel der Ameisenhaltung ist es ja gerade, dass sich die Tiere so gut wie möglich entwickeln. Nur keine Angst: du hast bei Lasius niger nicht an einem Tag nur eine Königin und am Nächsten ist das Becken randvoll. Das dauert alles seine Zeit und du hast genug Zeit, dich an alle Situationen anzupassen.


    3. Natürlich musst du sauber machen, z.B. die leeren "Hüllen" von Futtertieren oder die ein oder andere tote Arbeiterin, die auch schonmal vorkommen kann, muss man schon wegräumen. Ansonsten sind die Ameisen aber, da hat ANTertainer völlig Recht, absolut saubere Zeitgenossen.


    Edit: ganz vergessen: Lasius niger ist auch meine absolute Lieblingsart!

  • Quote

    aber dank Fraaap sind die wichtigsten aber schon in einer wie ich finde absolut hervorragenden Art dargestellt (ich hätte wohl jeden Punkt einzeln zitiert... auf die Idee mit den Farben muss man erstmal kommen, einfach Klasse Augenzwinkern )


    Dafür schreibe ich nicht halb so gute Texte wie du.. Aber irgendwie muss ich diesen Defizit doch ausgleichen, nicht? :baeh::D


    Wenn du dich, Chemiker, nun bereit erklärt hast eine heimische Art zu halten möchte ich auch meine Empfehlung aussprechen. Du interessierst dich für Pflanzen? Dann kombiniere doch deine Interessen! Kauf dir ein etwa 60*30*x großes Becken, und bepflanze dieses zu einem kleinen Paradies. Lasse es gedeihen, und schaue was passiert. Nach einigen Monaten sollte sich in dem Becken eine kleine Natur entwickelt haben, natürlich abhängig davon, was und wie du gepflanzt hast. Ich denke allerdings, damit hast du bereits Erfahrung und es bedarf keiner weiteren Auskunft von mir. ;) Wenn sich das Becken eingefahren hat, kannst du dir nach der Winterruhe eine kleine Ameisenkolonie kaufen. Hier ist mein Tipp: Myrmica rubra! Diese kleinen roten Tierchen sind super zu sehen, sehr aktiv und mögen es schön feucht. Du kannst ihnen dann ein "Natur-Becken" bieten. Sie dürfen sich überall einnisten, zwar hast du dadurch keinen Nesteinblick, doch ein echt tolles Formicarium. Wäre das nicht was?


    Eines möchte ich dir noch ans Herz legen: wenn du Ameisen kaufst, plane schon für später. Sie brauchen wirklich etwas Platz, und dies lässt sich nicht umgehen. Da du dich bereits hier informierst, bist du auf einem guten Weg.


    Grüße,
    Fraaap

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