Gibt es Arten, die keine Winterruhe halten?

  • Genau Crissy ;)alle schwer zu halten:D

    Wenn du dich genug drauf vorbereitest ist keine Art wirklich schwer zu halten,aber du hast halt bei Exoten ganz andere Probleme als bei Einheimischen,und ohne Erfahrnung,ich nehme mal an,das du erst dieses Jahr angefangen hast,sollte man nicht zu Exoten greifen.

  • Zitat

    Wenn du dich genug drauf vorbereitest ist keine Art wirklich schwer zu halten

    würde ich so nicht unterschreiben.
    wenn du allerdings noch ein "fast" hinzufügst könnte ich da zustimmen.

    es sind halt generelle sachen die man gerne mal "falsch" macht, an denen "normale" ameisen eben nicht eingehn.
    jeder wird wohl wissen was ich meine (mal ein loch im ausbruchschutz ... ein paar tote durch falsche einrichtung ec).
    Exotische ameisen bzw empfindliche sind dann aber meistens schon tot :grinning_face_with_smiling_eyes: und man hat unter umständen viel geld und nerfen in den sand gesetzt.
    von daher lieber 3 mal überlegen ob du dir das wirklich schon zutraust.

  • Hallo,

    ich habe da mal eine Frage. Ab wann kann man sich eigentlich an Exoten rantrauen und wann habt ihr das gemacht ?
    Und sind sie wirklich empfehlenswert ?
    Es gibt ja schließlich auch viele einheimische interessante Arten und solche wie Pheidole pallidula, die auch nicht unbedingt eine Winterruhe benötigen.

    MfG

    Marck

  • Also ich hätte dan auch eine fragen ich hab noch nie von einheimischen Arten ohne Winterruhe gehört fals es diese wirklich giebt könntet ihr mir bitte ein Beispiel nennen?

    Das Ameisencafe :banane: ROCKT :banane: einfach nur Hammer the best Forum ever!!!!!!!!!!

  • @ Sirvirus: Bevor mann Exoten hält, sollte man m.M.n. zuerst mind. 1 Jahr Lasius niger, Lasius flavus, Myrmica rubra oder Formica fusca halten. Das ist aber nur meine persönliche Meinung, dafür gibt es keinen Richtwert.

    lg, chrizzy

    EDIT @ Folgepost: 2 Jahre sind sicher besser. 1 ist schon absolutes Minimum

  • Das einzigste wirklichliche Problem ist der Ausbruchsschutz, wenn du garantieren kannst das der perfekt oder so gut ist das keine rauskommt ist die Haltung von Exoten möglich.

    *Ich kenne einen der hat mit Myrmecia gulosa angefangen und hatte damit keine Probleme*

    Aber man sollte erst einmal mit einer leichteren Art anfangen wie zb Lasius niger, Camponotus herculeanus/ligniperdus, Myrmica rubra, usw usf.

    Die Dauer musst du selbst entscheiden. Aber ich würde mal mindestens 2 Jahre ansetzen. Da eine Gründungskolonie geringe Anfordungen an den Ausbruchschutz stellt als eine die schon weit aus größer ist.

    Es wird dir keiner eine Art nennen die man nach den einheimischen Ameisen halten kann. ich persönlich würde mich dann erstaml an europäische rantrauen und dann an die echten Exoten (wobei ich bei einheimischen udn evtl europäischen Arten bleibe)

    gruß
    benai

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!


    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.

    Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen.

    Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf.

  • Ich habe damit gemeint dass man mit der Zeit einfach immer mehr dazulernt. In der Theorie klingt es meißt einfach, Exoten zu halten, aber in der Praxis kann es da zu einigen großen Problemen kommen.
    Wenn man sich aber schon 2 Jahre mit Ameisen beschäftigt hat, hat man schon einiges an Praxiswissen. So können Fehler leichter vermieden/behoben werden.

    lg, chrizzy

  • @ chrizzy

    Das ist nicht gesagt du kannst 2 Jahre Tiere halten und immer noch ein Volltrottel sein.

    Außerdem selbst wenn du 10 Camponotus herculeanus hälst und dann zu Camponotus maculatus oder noch krasser zu Paraponera clavata wechselst. Kannst du die meisten Informationen die du von Camponotus herculeanus nicht auf Paraponera clavata übertragen.

    Das Grundlegende evtl aber alles was sich in irgendeinerweise auf dei Gattung oder die Art direkt bezieht kann man vergessen oder nur bedingt übertragen.

    gruß
    benai

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