Platzverbrauch und andere Fragen

    • Offizieller Beitrag

    Erst die Mods, dann der Admin :grinning_squinting_face:

    Nein, die anderen haben schon recht. Klar, Spanien ist ein recht großes Land, aber keiner von uns ist ein Hellseher und kann dir sagen, woher deine Königin stammt.
    Das muss dir der Shop sagen. Und selbst der wird es vermutlich nicht genau wissen.

    Dennoch: Auch wenn sich das Klima in Spanien unterscheidet- hier in Deutschland ist das nicht anders (Nordsee-Alpenklima), aber deswegen sucht keiner Klimatabellen für seine Lasius niger.

    Sprich: Es sollte warm sein. Es sollte aber nicht zu warm sein. Kein Wüstenklima...
    30°C halte ich für ok bei Messor-Arten. Ich haltte Messor-Arten auch für recht tolerant was das angeht- im Gegensatz zu anderen Exoten. Und auch noch zur Luftfeuchte:: Minimal 60%, besser 70-85% in der Arena.

    • Offizieller Beitrag

    Im AmeisenWiki wird das (jedenfalls für Messor barbarus) so empfohlen. Mag sein, dass sich deine Kolo prächtig entwickelt- du bist ja auch ein guter Halter- aber wer weiß ob sie nicht noch besser gedeihen würde wenn die Arena feuchter wäre? :face_with_tongue:

    Zitat von AmeisenWiki

    Was nur bescheiden Fortschritt bringt, ist die Haltung bei unseren Raumbedingungen. Luftfeuchtigkeiten von unter 60-50% sind nicht dienlich. Dagegen sind Feuchtigkeiten in der Arena von 70 bis an die 90% gut verträglich für die Tiere, auch kurzzeitig weniger ist nicht negativ. Aber wie gesagt in der Arena


    Sicherlich kann man das nicht eins zu eins für jegliche Messor-Art übernehmen, aber es ist eine Orientierungshilfe.

    Zitat von AmeisenWiki

    Fakt ist, dass Temperaturen im Nestbereich um die 28°C eine gute Entwicklung bewirken, sowie in der Anzahl der Arbeiterinnen als auch in der Aufzucht von größeren Ameisen (Majorarbeiterinnen) Dazu kommt noch der Einfluss von Insektengaben.


    Das noch als Ergänzug wegen der Temperatur.

    • Offizieller Beitrag

    Dem kann ich aber aus eigene rErfahrung wiedersprechen, denn das tun sie nicht, solange der Boden auf dem sie liegen nicht feucht ist :winking_face:
    Über die Luft nehmen sie einfach nicht genügend Feuchtigkeit auf um keimen zu können.

    Sonst könntest du auch keine Samen in feuchteren Regionen lagern und die Menschen dort hätten nie Saatgut für die nächste Aussaat.

    • Offizieller Beitrag

    Ich hab die Körner immer auf einer kleinen Plastikschale- somit fällt jegliche Feuchtigkeitsaufnahme über den Boden flach. Wenn die Ameisen sie auf den Müll legten- also den Lehmboden, dann keimten sie. Ganz recht.

    Aber an bloßer Luft hab ich da snoch nie gesehen- dabei hatte ich an manchen Tagen sogar 85-90% Luftfeuchte.

  • Übrigens geraät man durch Klimatabellen shnell mal an einen Irrtum. Mag sein, das dort 17°C Luftemperatur herrschen, aber wqenn die Sonne scheint herrschen auf dem Boden wo die Ameisen leben mindestens 30 °C. Also nicht so strikt daran orientieren...
    Ich halte meine Messor auch möglichst trocken, nicht zuletzt weil Messor auf offenen Steppen leben, und nicht im feuchten Wald. Aber eine höhere Luftfeuchtigkeit schadet auch nicht unbedingt, es regnet dort ja auch mal und das bringt die Ameisen verständlicher Weise nicht um.
    Besonders bei Messor empfiehlt es sich, ein eingegrabenes Ytong Nest zumachen, und hin und wieder der Sand in welchen es eingegraben ist zu befeuchten- dadurch bleibt der obere Bereich immer trocken mit sehr wenig Luftfuechtigkeit (auch der Rest der Arena), und zum Boden hin wird es immer feuchter. Das bietet dann auch den Ameisen optimale Bedigungen, und ist so naturnah wie nur irgendwie möglich. Um zu verhindern, dass die Ameisen sich doch mal dazu entscheiden sich außerhalb des Nestes einzugraben, Wärmequellen am Nest bewirken wahre Wunder.

    Grüße, Phil

  • das mit den Wärmequellen hätt ich mir denken können/sollen danke für den hinweiß.


    Sorry wenn ich nerve aber ein weiterer Punkt für ein internes Ytong Nest ist, dass sie sich aus einem externen hinausbeißen könnten :smiling_face:


    Danke für den Hinweiß mit der Boden Temp. bin nicht drauf gekommen :frowning_face: .

    Ich halte: Messor alexandri (die Art mit der ich angefagen habe)

  • Kann man eine (Plexi-)Glas Art z.B. mit dem Fön soweit erwärmen, dass sie anfängt zu schmelzen?


    Gibt es irgendwo halbierte Glasrohre o.ä.( PTFE ausbruchschutz sollte darauf funktionieren) um es oben am Becken zu befestigen, sodass ein überhang entsteht? da käm keine Ameise raus :teufel2:

    Ich halte: Messor alexandri (die Art mit der ich angefagen habe)

  • Kann man eine (Plexi-)Glas Art z.B. mit dem Fön soweit erwärmen, dass sie anfängt zu schmelzen?

    mit soner heissluftpistole sollte das möglich sein.

    Gibt es irgendwo halbierte Glasrohre o.ä.( PTFE ausbruchschutz sollte darauf funktionieren) um es oben am Becken zu befestigen, sodass ein überhang entsteht? da käm keine Ameise raus :teufel2:

    stacheldraht, selbstschussanlagen, wachhunde... :winking_face:

  • Kann man eine (Plexi-)Glas Art z.B. mit dem Fön soweit erwärmen, dass sie anfängt zu schmelzen?

    Zitat

    Mit welchem (plexi)Glas geht das?

    Soweit ich weis kann man ziemlich jedes Plastik-Material auf diese weise biegen, Plexiglas sollte da keine Ausnahme sein.
    Fachausdruck für "durch hitze verformbares Plastikzeug" ist: Thermoplaste
    Ansonsten mal im Baumarkt fragen, sollte aber auch Beschriftet sein.
    Einfach einen Heissluftfön besorgen (400°C), und gleichmässig erwärmen bis es sich biegen lässt.

    Zitat

    Gibt es irgendwo halbierte Glasrohre o.ä.

    Entweder im Baumarkt suchen, da gibts manchmal solche Sachen oder ab zum Glaser.
    Mit sehr viel Geduld kannst du auch versuchen ein Rohr zu zersägen--ein Fehler und man kann es wegwerfen :grinning_squinting_face:

    Anderer Vorschlag: Glasstäbe/Leisten verwenden, sie befestigen und auch mit PTFE beschmieren.

    Liebe ist, einem 120 km entfernten Ziel mit einem Aratek-Präzisionsgewehr und einem Tri-Light-Zielfernrohr die Kniescheiben zu zertrümmern!
    (HK-47 xD)

    • Offizieller Beitrag

    Ich glaube er meint damit schlichte gerade Glas"streifen"- Leisten eben, die du am Rand des Beckens anklebst. Die Ameisen müssten dann ebenfalls kopfüber an diesem Überhang entlang um hinauszukommen. Prinzipiell die selbe Idee wie deine, nur dass man nichts erhitzen und verbiegen muss.

    Übrigens lässt sich Plexiglas von geringer Dicke sehr leicht verformen, wenn man es erhitzt. Hab das Problem ständig auf der Arbeit im Fotostudio. Wenn wir vergessen die Blitzlampen weit genug von den Plexiglasscheiben (die wir benutzen um das Licht abzusoften) wegzustellen, dann erhitzen die Einstellichter der Lampen diese so stark, dass sie sich von selbst verformen.

    Sollte also ganz gut funktionieren mit einem Heißluftfön, aber nicht die Finger verbrennen, kann wirklich gefährlich werden :winking_face:

    Schon schlichte Sonneneinstrahlung verformt Plexiglas recht stark, das Hauptproblem bei meinem Plexiglasdeckel- irgendwann entstehen Ritzen durch die Ameisen locker durchpassen und wenn der Ausbruchsschutz dann nicht perfekt ist...

  • Also noch ein tipp zum erhitzen des Plexiglases. Wir haben in der schule eine so spetzielle Konstruktion mit einem Draht benutzt der erwärmt wurde. So konnte man exakt grade linien etc. machen. zudem aufpassen das du nicht zuviel erwärmst sonst gibt es bläschen...

  • OK die Idee mit Plexiglas hab ich verworfen (wegen der starken verformbarkeit bei Lichteinfall) anstatt dessen werde ich eine Konstruktion aus halbierten Glasrohren nehmen.

    Ich halte: Messor alexandri (die Art mit der ich angefagen habe)

  • Zitat

    wegen der starken Verformbarkeit bei Lichteinfall


    Das ist Blödsinn.
    Einige der angebotenen Plexiglassorten verformen sich unter dem Einfluss von Wärme und/oder Feuchtigkeit.

    Grüße

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