Camponotus herculeanus , Arbeiterin torkelt rum!

  • Hallo an alle hier in Forum

    Ich hab ein Proplem, ich hab seit 2 Monaten eine kleine Camponotus herculeanus Kolonie (1 Gyne +1 Arbeiterin)

    Sie leben in ihrem RG, naja letztes WE dachte ich mir ich baue eine kleine Arena aus ner Ferrero Packung.
    Gesagt getan alles wunderbar. Als Bodengrund hab ich Chinchilla Sand aus der Zoohandlung genommen EIN FEHLER

    Gestern hab ich das RG mit der Arena verbunden zur begrüßung einen tropfen Honigwasser auf ner aluschale rein, die arbeiterin hat sie brav erkundet.
    Seit gestern is sie wie eine irre durch die arena geflitzt, rauf runter hin und her 5 mal runtergefallen, durchs Honigwasser , der sand is auf ihr geklebt.

    Und seit heute Mittag torkelte sie nur noch bisschen rum, Stand auf der stelle und schwankte wie eine besoffene.

    Im forum wurde ich schlauer, vermutlich der Chinchilla sand, entweder zu fein und somit rutschig oder mit iergendwas versetzt.

    Hab die Arbeiterin rausgenommen ganz vorsichtig, und sie ganz nahe zur königin ins rg gesetzt.

    RG wieder abgeschlossen und mit watte zugemacht. die arena hab ich ausgewaschen.

    Nun liegt die erbeiterin bei der Gyne, auf der seite zuckt mit den fühlern

    Ich schätz mal sie wird sterben. :schuetteln:

    War das mit der arena zu früh?

    war es der sand?

    hoffe es weiß wer rat

    Lg Maethon

  • Hallo Maethon,

    also es wird dir sicherlich niemand eine genaue Bestätigung geben können woran nun die Arbeiterin verendet ist oder nicht (sie wird ganz sicher nicht überleben).


    Ich vermute daher dass es wirklich der Sand gewesen sein könnte, denn feiner Sand ist in der Regel recht staubig. Nun könnte es sein dass dieser auch die Mandibeln verklebt hat. - Ich kenn Chinchillasand nicht persönlich, aber kann es sein dass dieser auch einen gewissen Geruch aufweist? Denn Gerüche können Ameisen verwirren...

  • naja es war dann so als ich bemerkt hab das sie nicht gut drauf laufen konnte hb ih den sand nass gemacht und festgedrückt.

    also die arbeiterin ist tot und liegt vor der gyne, ich denke sie hat dran geknabbert, soll ich diese nun vorsichtig entfernen? (schimmelbildung)

    ich werde der gyne nun vorsichtig etwas onig anbieten und komplett in ruhe lassen

    Der sand hat keinen geruch, zumindest nix was ne menschennase wahrnehmen würde

  • Jo ameise ist tod

    gyne im RG wieder eingeschlossen

    den chnchilla sand nehm ich nur noch für meine degus gg

    so ne scheiße

    de gyne at jetzt nen tropfen honig, und hab sie an nem ruhigen ort gebracht, es sind noch 5 kleine eier bei ihr, die sich bisher noch fast niht weiterentwickelt haben.

    wird meine kolonie noch was?

    hatte wegen umzug ne relativ kurze winterruhe , ca 2 monate

    lg

  • also ich hab ihr jetzt einen tropfen honig und eine gefangene abgebrühte fliege angeboten.
    ich denk sie hat dran gesaugt und sie wieder zum eingang gebracht wo ich sie entfernt hab.

    alle 3 tage honig anbieten?

    und danke nochmal für die hilfe :danke:

  • Honig nur 1x die Woche... das reicht vollkommen. Aber auch keinen Tropfen in das Reagenzglas geben, denn Honig verschlüssigt sich schnell bei höherer Luftfeuchtigkeit und kann somit schnell bei falsche "Verwendung" zum Tod der Königin führen.

    Lieber nur einen Schaschlikspieß mit winzigem Tropfen hinhalten und saugen lassen bis sie fertig ist... beansprucht zwar eine ruhige Hand und Geduld, aber es wird sich lohnen!

  • verdammt gg

    hab ihr schon nen tropfen ins rg gegeben, net viel aber ein rest is leider noch vorhanden.

    soll ich sie in ein neues rg ziehen lassen oder gehts auch so? sie kümmert sich um die eier, und versorgt sie wenn man das so sagen kann gg

    frisst sie quasi von der ,, hand'' ?

    könnt einfach nur :cry:

  • Also Stand der Dinge:

    Nachdem ich das Rg von den Honigresten befreit hab, der Gyne eine gebrühte Fliege angeboten hab. Hab ich ihr einen Tropfen Honig mit einem Holzspieß angeboten, den sie sofort verputzt hat.
    Und siehe da, heute einen kurzen Kontrollblick: Neue eier, ein kleines Paket von 4-5 stk.

    Hab ein gutes Gefühl

    GLG Maethon

    • Offizieller Beitrag

    Dann heißt es jetzt wirklich: Ruhe, Ruhe, Ruhe. Die Nahrung die du der Gyne angeboten hast reicht für eine Weile, denn sie hat diese natürlich in ihrem Kropf gespeichert.
    Bei zu grober Störung kann ein erhöhter Brutfraß auftreten.

    • Offizieller Beitrag

    Normalerweise müsste das nochmal klappen. Zur Not kannst du von anderen Haltern auch Puppen zum Pushen ordern, das wäre dann quasi der letzte Ausweg.
    Aber ich wünsch dir jetzt erstmal auf dem "Zweitgründungsweg" viel Glück und Erfolg :smiling_face:

  • das mit den puppen wär ne prima sache geht bei mir aber nicht da ich aus österreich bin und vermutlich kein halten in meiner nähe ist.

    also ich geb ihr jetzt die ruhe die sie braucht, entweder sie hat neue eier gelegt oder die alten wieder auf nen haufen gepackt.

    also ich rechne jetzt mit mind 18 tagen bis zur ersten larve oder?

    lg

    • Offizieller Beitrag

    Da man Arten mit endogenem Rhythmus - also die einheimischen Camponotus - nicht künstlich beheizen sollte (da das ihren Rhythmus stark durcheinanderbringen kann), und somit von der Umgebungstemperatur abhängig ist (die im Moment ja eher niedrig sein dürfte, außer man heizt sein Zimmer stark) kann das durchaus noch etwas länger dauern. Bei schlechten Umgebungsbedingugen kann die Brutentwicklung sogar auf bis zu 3 Monate ansteigen vom Ei bis zur adulten Arbeiterin (nur im Extremfall ;)), im Moment würde ich also mit eher längeren Wartezeiten rechnen.

  • soll ich sie noch zusetzlich in ein kälteres zimmer geben?

    das wohnzimmer ist zurzeit bei eta 22 grad beheizt (sagt zumindest das thermometer neben dem RG)

    hab da noch was im 10 bis 15 grad bereich zum anbieten

    an allem is nur der scheiß sand schuld :lol:

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