Diskussionsbeitrag zu Michi`s Messor barbarus

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    Ne sie haben ja einen recht vollen Körner Speicher wen ich ihn noch mehr gebe müssen sie es entweder ins andere Rg tragen oder könnten damit den Eingang zu bauen was sie eh schon sogesehen gemacht haben bevor die Steine da waren
    Sie haben so grob geschätzt noch 40-50 Körner im Rg liegen oder könnte es sein das das Müll ist was ich aber kaum glaube da sie draußen einen Müllhaufen haben

    Oder ist es wirklich wichtig das immer neue kommen?

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    Oder ist es wirklich wichtig das immer neue kommen?

    Sorry, dann ignoriere was ich dazu geschrieben habe - Missverständnis meinerseits, tut mir Leid - das war dann nicht sehr qualifiziert von mir. Du musst natürlich nicht überbordend viel füttern. Die Körner sollte man ein wenig im Blick behalten, damit sie nicht keimen, gammeln, schimmeln oder sowas, das erkennt man auf Sicht meist gut. Aber ansonsten sind die eingelagerten Körner natürlich ausreichend. Es klang für mich irgendwie, als würden sie gar keine Körner mehr zur Verfügung haben, aber das habe ich einfach falsch interpretiert und insofern kannst du einfach ignorieren, was ich dazu geschrieben habe :winking_face:

    Trotzdem ist es bemerkenswert, dass schon einige Arbeiterinnen gestorben sind und meiner Erfahrung nach sollte man da schon sein Augenmerk hinlenken, denn wenn es auffällig viele werden, muss es ja Ursachen haben. Die Pygmäen leben normalerweise nicht viel länger als ein halbes bis dreiviertel Jahr, deren Ableben ist also normal. Die Kolonie sollte aber nicht schrumpfen, sondern durch reguläre Arbeiterinnen weiter anwachsen.

    Ich glaube aber kaum, dass Flusssand in irgendeiner Form schädlich ist und kann momentan keine Ursachen dafür sehen. Ich nehme an, du wirst die Kolonie ohnehin jetzt demnächst in ihrem Nest in die Winterruhe schicken - sollte es nächstes Jahr weiter zu auffällig vielen sterbenden Tieren kommen, sollten wir nochmal genau forschen.

    Sorry nochmal.

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    Kein Problem ich habs ja auch nicht so ausführlich geschrieben
    Freu mich wenns mal gut was zum Lesen gibt was bei deinen Texten eh meisten der Fall ist

    Die Pygmäen leben normalerweise nicht viel länger als ein halbes bis dreiviertel Jahr, deren Ableben ist also normal. Die Kolonie sollte aber nicht schrumpfen, sondern durch reguläre Arbeiterinnen weiter anwachsen.

    Es sind aber auch schon mehrere gestorben die ganz sicher keine Pygmäen mehr waren. Die im Video war auch schon ca 1-2mm größer als die kleinen
    Mal schauen wies nächstes Jahr weiter geht

    • Offizieller Beitrag

    Moin Michi,

    Ich hab meine Jungkolonie letzten Winter auch einfach so wie sie war in den Keller verfrachtet, also mit offfenem RG in der Arena. Das ging problemlos.

    Ich schaue mal wie Ich es dieses Jahr anstelle, sie sind ja ordentlich gewachsen.
    Werde Dich da auch auf dem Laufenden halten, damit Du weißt was nächstes Jahr auf Dich zukommen könnte :winking_face:


    Beste Grüße und schön gesund bleiben,

    Ralph

    • Offizieller Beitrag

    Hey
    Ich hab jetzt vorhin mal wieder nachgeschaut und es waren leicht 5-6 Arbeiter drausen und sie haben aus irgendeinen Grund die Watte ihres externen Wassertanks komplett "zerschreddert" und vor den Eingang gelegt.
    Da liegt jetzt lauter feines Weißes zeug und nicht grad wenig

    Ist es normal bei Arten mit abgeschwächter Winterruhe das sie noch so aktiv sind

    Lg Michi

    • Offizieller Beitrag

    Nabend Michi,

    dass sie die Watte schreddern scheint normal zu sein, zumindest sehe Ich das auch häufiger, also eigentlich immer :grinning_squinting_face:
    Meine haben letzten Winter auch furagiert, allerdings etwas weniger als bei Zimmertemperatur.
    ich denke, dass das normal ist. Im Gegensatz zu heimischen Arten haben sie es in der WR ja noch relativ warm und daher, so denke Ich mal,
    auch einen höheren Stoffwechsel und sind damit weiterhin fähig, ihrem Tagewerk nachzugehen, wenn auch etwas eingeschränkt.


    Beste Grüße und schön gesund bleiben,

    Ralph

  • Hallo Michi,


    Der externe Wassertank ist mal ausgelaufen und der Sand war stellenweise sehr nass. Sie haben es geliebt aus dem Nassen Sand zu trinken. Ich überleg mir grad eine Tränke die Sand befeuchtet. Vorschläge gerne in den Diskussionsbeitrag

    Man könnte einfach einen Teil der Tränke mit Watte füllen und auf diese eine dünne Schicht Sand. Vielleicht funktioniert es ja? Das wäre das einzige was mir so spontan einfallen würde.

    Eine Frage noch: Hat das einen Grund warum du die Heizmatte in der Arena hast und nicht darunter?

    LG. ForceMaster!

    • Offizieller Beitrag

    Hey

    Man könnte einfach einen Teil der Tränke mit Watte füllen und auf diese eine dünne Schicht Sand. Vielleicht funktioniert es ja? Das wäre das einzige was mir so spontan einfallen würde.

    Könnte man mal versuchen ich glaub aber das sie den Sand recht schnell abtragen

    Eine Frage noch: Hat das einen Grund warum du die Heizmatte in der Arena hast und nicht darunter?

    Ich glaube da hast du dich verlesen. Es ist ein Heizstein der eigentlich ein fehlkauf war aber jetzt doch noch einen guten Job tut bis ich mir überlegt hab wie ich das mit der Heizmatte mach.
    Das Problem ist das ich die Heizmatte nicht drunter anbringen kann, da sich der Boden der Arena durchbiegt wenn ich an den Seiten etwas unterlege zwecks Hitzestau

    Lg Michi

    • Offizieller Beitrag

    Mahlzeit,

    also Ich sag mal so: Messor sind, nach dem was Ich so gelesen habe, recht willige Langstreckenläufer und haben kein Problem mit viel Platz, weswegen in modularen Formicarien eine Schlauchspirale schon sehr nützlich werden kann.
    Ich plane ja derzeit auch einen Ausbau für meine Kolonie, da die 20x20x1 Farmen einfach zu klein werden.
    Allerdings kommen sie bei Mir mit der 20x20x10 Arena (noch) recht gut aus.
    Nun bin Ich ja im dritten Jahr mit einigen hundert Tieren während deine Tiere noch im RG nisten oder?
    Ich könnte Mir vorstellen, dass die vermehrte Außenaktivität damit zu tun hat, dass es nun Frühling wird.
    Und vielleicht auch, dass sie anfangen, sich nach Nistalternativen umzusehen.

    Welche Größe haben die toten Tiere denn so?
    Könnte es sich um die Pygmäen handeln, welche nun langsam absterben?


    Beste Grüße und schön gesund bleiben,

    Ralph

    • Offizieller Beitrag

    Es gibt immer mehr tote
    Jetzt ist eine Arbeiterin auch einfach auf dem Wasserspender gestorben.
    Ich hab sie mir jetzt mal genauer angeschaut unterm Mikroskop

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    Ich konnte nix sehen. Die 8 weißen punkte am Hinterteil sind die Reflektionen der LEDs

    • Offizieller Beitrag

    Eigentlich hab ich nix verändert.
    Wasser kommt aus der Leitung und ist nie älter als 1 Woche
    Ich hab eine neue Körnermischung welche aber von einem Ameisen Shop ist daher sollte damit auch alles passen.

    Ich dachte mir teilweise das sie verdursten aber es sind fast immer welche an der Watte deswegen schließ ich das auch aus

    • Offizieller Beitrag

    Hi Michi,

    zu, Arbeiterinnensterben: Wenn die Pygmäen aus der ersten Brut zeitnah absterben, ist das normal. Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie viele das effektiv waren, aber so an die 10 Stück werden es schon gewesen sein. Die leben selten mehr als 6 Monate. Die Arbeiterin auf deinem Bild hingegen sieht ja schon etwas größer aus, ggf. an der Watte hängen geblieben? Die verausgaben sich dann beim Befreiungsversuch gerne mal derart, dass sie es nicht schaffen.

    Ansonsten, falls das jetzt so weiter geht, muss man wieder und wieder die Faktoren prüfen: Temperatur in Nest und Arena, Luftfeuchtigkeit selbiges, Nahrung geändert? Bepflanzung geändert? Ggf. direkte Sonneneinstrahlung auf Standort des Formicariums beobachten (ändert sich ggf. stark über das Jahr). Platz?


    Letzteres hast du als Faktor ja schon selbst ausgemacht und ich denke, das ist wohl eher das Problem: Platzmangel. Dafür spricht das typische Fehlverhalten des "Im Kreis Laufens". Ameisen haben in natura oft sehr große Territorien. Die können wir natürlich nicht nachbilden, klar. Das Problem aber ist, dass die Ameisen irgendwann damit anfangen, ihr Territorium erweitern zu wollen - sie stoßen dann jedoch stets schnell an die Kanten und Ecken des Formicariums, wenn sie auf Erkundung sind. Dort laufen sie dann im Kreis auf der Suche nach einem Bereich, der noch nicht voller eigener Duftspuren (und ergo neu) ist, bis sie im Extremfall vor Erschöpfung zusammenbrechen. Dieses Fehlverhalten kann man bei vielen Arten beobachten, die sehr lauffreudig sind, wenngleich das bei so einer jungen Kolonie wie deiner eher ungewöhnlich ist. Trotzdem beobachtest du das Verhalten ja. Abhilfe schafft da nur das Formicarium zu erweitern (mehr Etagen, weiteres Becken, ...) und/oder die Laufwege künstlich zu verlängern (z.B. Schlauchspiralen von einem Becken in das andere). Das Futter kann man dann gerne auch in einem zweiten Becken anbieten und die Ameisen zu etwas Auslauf zwingen.

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