Posts by Erne

    Was mich irritiert, schon nach 2 Tagen derartig viele Todesfälle.
    Mit ausreichend Trinkwasser ist das für mich unschwer nachvollziehbar.
    Selbst ihre Larven füttern sie mit Wasser wenn es zu trocken ist.


    Das wieder Ruhe eingekehrt ist, nachdem Du befeuchtest hast, geht wie von Barristan angemerkt, in die Richtung das es zu trocken war.
    Gab es noch weitere Veränderungen?


    Grüße Wolfgang




    Das Ameisenforum- Team wünscht allen Lesern und Aktiven desAmeisencafes
    ein fröhliches, schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Das was Du hier berichten kannst, ist für diese Art eher ungewöhnlich, bezogen auf die Haltung in Gefangenschaft.
    Das so spät noch Eier gelegt werden, ist für mich eine besondere Beobachtung.


    >>Den Ratschlag habe ich befolgt. Ich hatte nochsterilen Mutterboden der im Backofen erhitzt worden war.<<


    Das ist Blödsinn, inder Natur gibt es für diese Ameisen keinen sterilen Boden.


    Prima Bericht den Du hier in Gange hast.


    Grüße Wolfgang

    Ein Update, eine spannende Angelegenheit, die nicht immer ohne Überraschungen abläuft.


    Wir im Ameisenforum standen da vor einer richtigen Herausforderung.
    Von einer mehr als veralteten Forensoftware eines ganz anderen System, völlig anderen Software, auf eine heutige,
    aktuelle Version upzudaten, das war nicht einfach, der den Einsatz aller Beteiligten mehr als strapaziert hat.


    Besonders Martin hat sich da reingekniet und unterstützt wo immer es möglich war.


    Hier wird Upgedatet, nicht gewechselt auf eine andere Forensoftware.
    Auch wenn das Update hier die einfachere Variante ist, drücke ich die Daumen, das die Sache rund läuft.


    Grüße Wolfgang

    Wie schon vorab geschrieben, diese Art hat keine so lange Entwicklungszeit wie manchmal geschrieben wird.
    Bei höherer Haltungstemperatur (ca. 24°C) und immer reichlich Futter geht die Entwicklung schnell voran.
    Auch stellt die Haltung keine besonderen Anforderungen.


    Habe hier ein paar Links zu Berichten herausgesucht, genug Lesestoff um sich für die Haltung dieser Art Informationen abzugreifen.


    http://www.ameiseninfos.de/html/manica_rubida.html


    http://eusozial.de/viewtopic.php?f=67&t=2315


    http://www.ameisenforum.de/man…eines-halters-t52022.html


    http://ameisenportal.eu/viewto…dc8da570de2de535402ca029e



    Sind sehr schöne, interessante Ameisen.



    Grüße Wolfgang

    Quote

    Stimmt das?) wird das gesamte Volk (exkl. Königin) im Sommer alle 6 Wochen
    ersetzt. Hinzu kommt die Produktion von Schwärmen. Nur Winterbienen leben
    länger, sie überstehen ja den gesamten Winter, ohne dass in dieser Zeit
    Brutaufzucht erfolgt.

    @Antguy bei Ihnen als Mensch vom Fach, gehe ich davon aus, das ich Ihnen diese Fragen nicht beantworten brauch.


    Für Interessierte an der Bienenhaltung, die Arbeiterinnen unserer Honigbienen wie von Antguy angesprochen, leben im Sommer ca. 6 Wochen.
    3 Wochen davon verbringen sie im Innendienst, die restliche Zeit im Außendienst.
    Die Königinnen sind langlebigerer, sie bringen es auf mehrere Jahre.
    Wenn sie nicht Höchstleistung erbringen müssen, was dass Eier legen betrifft, können das durchaus 4 Jahre werden.


    Ein Nachtrag, die Diskussion hier ist doch in einen sachlichen Rahmen geführt, lasst es dabei.
    Wir wollen alle lernen, Informationen sammeln, persönliches mag interessant sein, ist nicht das Thema dieses Threads.


    Grüße Wolfgang

    Quote

    Das mag für manchen jetzt etwas makaber klingen, aber da finde ich es noch besser,
    die "Sterblichkeitsrate" der furagierenden Arbeiterinnen zu erhöhen. Sei es durch Wassergräben etc.
    und der Natur kommen bei manchen Völkern 6% pro h davon um.
    Abgesehen davon, diese Völker expandieren trotzdem.


    Für mich ist das der passendere Ansazt, Ameisen zu halten.

    Was Du ansprichst, ist durchaus nicht abwegig.
    Unsere Ameisenhaltung ist darauf ausgerichtet, die Ameisen durchzubringen.
    Einhergeht, das sie überversorgt werden und möglichst alle Gefahrenquellen ausgeschlossen
    werden, die da kontraproduktiv sein könnten.


    In der Natur gibt es genug Gefahrenquellen, die für Abgänge an Ameisen sorgen.
    Warum da auch nicht in der Haltung entsprechendes einbauen, das die Arbeiterinnenanzahl reduzieren kann, ohne sie hungern zu lassen.


    Grüße Wolfgang

    Das die Entwicklung eines Ameisenvolkes sich durch die Reduzierung von Futter ausbremsen lässt, scheint auf den ersten Blick logisch,
    ist allerdings auch mehr als fraglich.


    Zwei Beobachtungen möchte ich dazu anmerken.
    Wird das Insektenfutter reduziert, versuchen Ameisen weiterhin benötigte Arbeiterinnen aufzuziehen.
    Die aufgezogenen Arbeiterinnen sind deutlich kleiner, das geht hin bis zur Pygmäengröße von Arbeiterinnen bei Gründervölkern.
    Wäre für die Haltung mehr als schade, wenn die richtig schönen großen Arbeiterinnen nicht aufgezogen werden.


    Ameisen müssen in der Zeit in der sie Nachwuchs aufziehen, die Ameisen aufziehen, die sie brauchen, um nach Ruhephasen noch genug
    Volksstärke zu haben, um zu überleben.
    Das gilt besonders für unsere einheimischen Arten, die Winterruhe halten.


    Von möglichen Haltungsfehlern, die durchaus auch mal die Arbeiterinnenanzahl deutlich reduzieren können, will ich nicht weiter sprechen.


    Im Prinzip gibt es noch einen weiteren Punkt, Ameisen machen alles um ihre Volksstärke zu erhöhen.
    Sie daran zu hindern, beraubt nicht nur
    einer interessanten Beobachtungsmöglichkeit, sondern ist auch gegen die natürliche Entwicklung eines Ameisenvolkes gerichtet.


    Grüße Wolfgang

    Die sind fast überall unter zu bringen.
    Korknester bewohnen sie auch.
    Die Befeuchtung von Nestbereichen im Kork, gestaltet sich nicht immer einfach.
    Etwas Feuchtigkeit im Nest, muss auch bei diesen Ameisen sein.


    Grüße Wolfgang

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    Früher war es mal in Mode vor allem im Ameisenforum
    Einsteigern immer nur einheimische Arten zu empfehlen, wer es gewagt hat, das
    ganze zu hinterfragen, bekam dann meist eine negative Bewertung. Ich denke mal die
    Nachwirkungen dieser Ideologie spürt man noch heute.

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    Ich denke mal die Nachwirkungen dieser Ideologie
    spürt man noch heute

    Das Ameisenforum hat sich gewandelt, hier einfach so solche Überlegungen in den Raum zu werfen, ohne weitere Begründungen,
    halte ich für nicht angebracht, zudem ist das hier auch nicht das Thema.


    Ameisen zu halten, wie diese gehalten werden, wie ein Halter, dabei denke ich besonders an Neueinsteiger, damit klar kommen,
    für mich eine Frage, was diese an brauchbaren Informationen nachlesen können und dem was
    sie selber drauf haben, was sie sich zutrauen.


    Wenn es so verstanden wird, das Exoten schwieriger zu halten sind als einheimische Arten, ist das ein Irrglaube.
    Für mich geschürt durch Fehlinformationen in den Foren.


    Jede Ameisenart stellt Ansprüche an ihren Halter und die müssen hinbekommen werden, sonst wird es nichts mit der Ameisenhaltung.

    Quote

    Die ewige Frage der Auswahl

    Für mich gibt es da nur eine Antwort.
    Die Art auszusuchen, für die Du ein Interesse entwickelt hast.


    Alles was es an Informationen zu dieser Art gibt nachzulesen, nachzufragen und dann machen.
    Es bringt für einen Neueinsteiger nichts, sich nach dem zu richten, was andere meinen, was für eine Art gehalten werden sollte.
    Das was für Dich interessant ist, versucht diese Art zu halten.
    Auch wenn das nicht klappt, Du damit untergehst, ist das besser als der Versuch, eine Art zu halten, für die Du kein wirkliches Interesse hast.


    Grüße Wolfgang

    Die Shoutbox, prima geeignet um schnell mal ein paar Dinge vom Stapel zu lassen?
    So von jetzt auf gleich Informationen/Antworten zu erfragen?


    Einfach mal so in die Gegend zu plaudern, nur quatschen!
    Locker Fragen zu stellen und genauso lockere Antworten zu bekommen?


    Auch mal abzuschweifen, von der Thematik Ameisenhaltung und dem was dazugehört?


    Das sind doch Sachverhalte, die für einen regen Austausch sorgen, oder ist das durchaus anders zu betrachten?
    Gibt es derartige Möglichkeiten nicht schon anderwärtig im Internet?


    Ist die Shoutbox die Möglichkeit, für Euch, sich hier im Forum zu beteiligen?
    Ist das die einzige Möglichkeit für Euch, sich hier im Forum zu beteiligen oder habt Ihr da andere Vorstellungen?
    Fragen die nach Antworten suchen.


    In diesem Forum steckt viel investierte Zeit und Arbeit, seid Ihr der Ansicht, dass die eigentlichen Useraktivitäten sich in der Shoutbox
    wiederspiegeln müssen?
    Dieses Forum ist gemacht um für Euch eine Plattform
    anzubieten, wo Ihr Informationen abgreifen könnt und als besondere
    Herausforderung für Euch, anderen Haltern zu helfen, Eure Erfahrungen weiter zu geben.


    Eine Plattform die nur leben kann, wenn sie von ihren Usern mit Leben gefüllt wird, da
    seid Ihr gefordert.


    Seit Ihr der Ansicht, dass das mit einer kurzlebigen Beteiligung, mit ein paar Sätzen in der Shoutbox hinzubekommen ist?


    Für mich nein, dieses Forum bietet für Euch mehr Möglichkeiten, um nachhaltiger Informationen bezüglich unserer Ameisenhaltung
    zu erfragen.


    Mehr noch, eure Erfahrungen, Erlebnisse mit Ameisen,
    Ameisenhaltung für suchende User/Halter aufzubereiten und nachhaltiger anzubieten.


    Bleibende, dokumentierte Beiträge, die helfen um Einsteigern
    eine erfolgreiche Ameisenhaltung zu ermöglichen, ist es nicht das, wo Ihr helfen möchtet, könnt?


    Was haltet Ihr davon, Eure Beteiligung ins Forum verlagern, damit das Forum lebt, weiter lebt?


    Nur „nur quatschen“, da habt Ihr sicherlich mehr drauf.


    Grüße Wolfgang

    Puppen irgendeiner Art das wird nichts.
    Selbst mit Puppen einer anderen Camponotus - Art ist davon auszugehen das es nichts wird.
    Irgendwelche Arbeiterinnen funktioniert auch nicht.


    Falls Du es nicht schon gemacht hast, biete der Königin einen kleinen Tropfen Zuckerwasser und einen kleine Tropfen Wasser an.


    Mehr ist nicht zu machen, wenn sich keine Puppen der gleichen Art auftreiben lassen.


    Eine abschließende Frage, kannst Du abschätzen, wie es mit der Feuchtigkeit im RG aussieht?


    Grüße Wolfgang

    Ist nicht besonders wichtig bei dieser Art eine bestimmte Zeit zu treffen, um sie auszuwintern.
    Wenn sie ca. 4 - 5 Monate Winterruhe hatten und danach wärmer gehalten werden übernehmen diese Ameisen es selber,
    wann sie wieder aktiv werden.


    Grüße Wolfgang

    Mal kurz die rote Folie entfernen, kann schon mal ordentlich Bewegung in ein Ameisenvolk bringen.
    Das legt sich allerdings auch schnell wieder, schadet nicht weiter.


    Ameisen suchen und verstehen es auch die besten brauchbaren Lebensbedingungen zu finden.
    Wenn sie ständig in den Schlauch ziehen, sind dort momentan die besten Bedingungen, die sie finden können.
    Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass die Bedingungen dort optimal sind,
    kann auch gut sein das an den anderen Stellen die Bedingungen schlechter sind.
    Temperaturen und besonders Feuchtigkeiten bringen Ameisen dazu, im Schlauch zu wohnen.
    Schlechte Belüftung trägt auch dazu bei.


    Zwischen Schlauch und Farm?
    Deutet darauf hin das ihnen die Farm nicht zusagt.


    Das mit dem Müll ist so in Ordnung, diese Ameisen schleppen gerne damit rum.
    Später, wenn es viele Ameisen sind, (mehr als Hundert) könnt Ihr ein extra Becken anschließen.


    So wie die Fliegen jetzt knapp werden, weil es auf den Winter zu geht,
    so wird es jetzt auch langsam Zeit, die Ameisen auf den Winter vorzubereiten.
    Das beinhaltet auch, dass sie jetzt durchaus mit weniger Fliegen auskommen, auskommen müssen.


    Wünsche Euch viel Erfolg mit eurer ersten Ameisenhaltung.


    Grüße Wolfgang

    Es schon richtig immer was Neues zu versuchen, das ist ja auch mit eine der wirklichen Herausforderungen für einen Ameisenhalter.
    Aus eigenen Erfahrungen kann ich schreiben, dass dabei überaus interessante Beobachtungen heraus kommen.
    Allerdings gehe ich auch davon aus, dass Misserfolge kaum bis selten gepostet werden.
    Das manchmal nur glückliche Zufälle dazu geführt haben, das eine Versuch funktioniert und Andere,
    die das auch versuchen, damit auf den Bauch fallen.
    Manche Sachverhalte sind einfach so und lassen sich auch mit guten Bedingungen nicht umbiegen.
    Das bedingt auch das sich Geschriebenes über Ameisenhaltung/Haltungsbedingungen oftmals nur wiederholen lässt.


    Was uns nicht davon abhalten sollte Eigene Ideen zu entwickeln um herauszufinden was in der Ameisenhaltung machbar ist.
    Das sich damit durchaus andere Lebensbedingungen für Ameisen herausarbeiten lassen, ist ja auch immer wieder nachzulesen.
    Wozu wir uns nicht verleiten lassen sollten, es als generell anzusehen, wenn einem Halter was geglückt ist.


    Wer sich mit Überlegung an die Ameisenhaltung macht und versucht neue Wege zu gehen,
    der wird bald feststellen wie interessant Ameisenhaltung wirklich ist.


    Grüße Wolfgang

    Camponotus ligniperdus können nicht stechen.
    Wie vorab geschrieben, beißen schon.
    Zudem geben sie Ameisensäure ab, die in eine Bisswunde das ist dann deutlich zu merken.
    Brennt ganz ordentlich.


    Vorsichtig auf die Hand nehmen, das geht.
    (Nicht drücken, keine überhasteten Bewegungen)


    Grüße Wolfgang

    Sind sehr wenig Arbeiterinnen.
    Gab oder gibt es Larven, Puppen?


    Im Frühjahr ausgewintert, kann es ein kleines Lasius niger Volk, über den Sommer, durchaus auf mehr als tausend Arbeiterinnen bringen.


    Zuckerwasser und Futtergelee ist alleine kein brauchbares Futter für Lasius niger, Insekten müssen auch sein.


    Als alleinigen Grund für nicht vorhandene Aktivitäten möchte ich es nicht sehen,
    einige Lasius niger Völker in der Haltung sind schon durch mit ihrem Sommer.
    Haben die Nachwuchsaufzucht schon fast komplett eingestellt und verhalten sich entsprechend ruhig.


    Grüße Wolfgang

    Quote

    Hallo Leute,
    ich habe mal wieder eine Frage.


    Meine C. ligniperdus hat aufgehört Eier zu legen. War's das für dieses Jahr
    bereits und sie versuchen die vorhandene Brut bis zur Winterruhe durchzubringen
    oder ist das nur eine kleine Legepause?


    Vielleicht sollte ich mir sogar Sorgen machen?

    Nein keine Sorgen machen.
    In der Haltung ist jetzt durchaus schon möglich das sie mit dem Brutgeschäft für dieses Jahr schon durch sind.
    Sie ziehen vorhandene Larven nicht weiter auf und die Königin legt keine Eier mehr.
    Kannst das Angebot an Insektenfutter fast ganz runterfahren.
    Etwas Zucker- oder Honigwasser nehmen sie gelegentlich noch.


    Die Haltungstemperatur kann auch abgesenkt werden, für denn Fall das Du zu etwas als Heizung verwendest.
    Normale Raumtemperatur reicht jetzt vollkommen aus.


    Grüße Wolfgang