Kurze Fragen - Kurze Antworten

  • Ich würde es anschmelzen und damit Risse im Holz zu spachteln.
    Hab auf YouTube mal was darüber gesehen auf nem Tischlereikanal.
    Da es ja ein Naturprodukt und günstig noch dazu, dachte Ich es wäre besser als z.B. Epoxidharz oder ähnliches.
    Zuerst wollte Ich natürliches Harz verwenden, konnte aber keine guten Stellen zum Sammeln finden und wollte auch nicht hier in den Wald gehen und Bäume anritzen.


    An sich sieht die Verarbeitung simpel aus, aber Ich dachte vielleicht hat noch jemand einen Tipp, bevor Ich los lege.

  • Wofür willst du ihn denn verwenden? Holzoberflächen von Nestern würde ich nicht versiegeln, außer vllt außen. Im Innenraum halte ich die natürliche Oberfläche von Holz für besser geeignet, da die Tiere besseren Halt finden und das ganze dann auch ein bisschen atmungsaktiv bleibt. Außerdem werden Schadstoffe so ganz ausgeschlossen.

  • Ich will nicht die ganze Fläche versiegeln, nur tiefere Risse füllen, damit die Zugänge zum Nest regulierbar bleiben. Ansonsten könnte es passieren, dass die Tiere sich in natürlich Spalten zurückziehen und so schwer bis gar nicht überschaubar ist, ob und wie sie sich entwickeln.

  • Hallo,


    zum ersten Mal wintere ich eine größere Kolonie ein. Es sind ca. 1000 Lasius niger. Aktuell stehen diese seit ca. 2 Wochen in einer Styroporbox auf dem Balkon 8-14 Grad sind die Temperaturen. Sie sind noch recht aktiv and teilweise an den Seiten des Formicarium am klettern, dershalb hab ich noch einmal ein wenig Honig gegeben. An sich sonst nur Wasser. Proteine seit 2 Wochen nicht mehr. Ist das mit dem Honig noch ok? Wie lang gebt ihr Honig beim einwintern?


    Sie
    müssen für niedrige Temperaturen ja den inneren Speicher eindicken,
    weil es sonst gefährlich werden könnte. Betrifft dies nur die Gefahr bei
    Minustemperaturen oder auch bei niedrigen einstelligen Werten?

  • Ja, ok. Das klingt logisch. Aktuell habe ich jetzt so jeden Tag einen Tropfen Honig gegeben. Also weniger als sonst üblich. Im letzten Jahr waren es nur 20-30 Arbeiterinnen. Da habe ich von einem Tag auf den anderen abgekühlt auf 6-7 Grad und keinen Honig mehr gegeben. Jetzt wollte ich das eher stück für stück mit der Temperatur machen.

  • Hallo,



    Jetzt wollte ich das eher stück für stück mit der Temperatur machen

    Das ist sinnvoll und sicher auch besser für die Tiere. In der Natur passiert der Vorgang des Jahreszeitenwechsels auch über einen längeren Zeitraum und nicht in einer halben Stunde. Honig kannst du weiter geben, es wird dir sicher auffallen wenn sie in nicht mehr annehmen.


    Eine Erfolgreiche Winzerruhe noch :thumbup:


    LG. ForceMaster!

  • Also ich kann sagen, dass ich vor wenigen Tagen immerhin noch Formica-Arbeiterinnen in Nestnähe habe fouragieren sehen, bei etwa 14°C. Es sollte ergo keinerlei Problem sein, die Tiere jetzt noch zu füttern und auch in Warmphasen über den Winter - denn an ungewöhnlich warmen Wintertagen kann man manchmal durchaus einzelne Ameisen draußen sehen, wenn die Wetterlage ein paar Tage hält. Wenn man etwas mit offenen Augen in die Natur schaut, kann man diese ggf. als Vorbild nehmen. Das lässt sich auf Lasius denke ich durchaus übertragen.


    Sofern die Tiere gut angefüttert sind, jetzt also sichtbar volle Gastern haben, sollten die aber bei der geringen Aktivität sehr gut auch ohne weitere Fütterung über den Winter kommen.

    Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.

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