Mimese bezeichnet die Tarnung und Täuschung durch Nachahmung unbeweglicher Gegenstände wie Steine, Äste, Blätter und tierischer Objekte.
Siehe auch: Mimikry und einen ausfuehrlichen Artikel unter Ameisenmimikry
Einträge
Kryophile oder psychrophile Lebewesen sind Extremophile, die an besonders kalte Umgebungen angepasst sind. Sie sind hauptsächlich in Gletscherregionen wie Grönland, Antarktis und Hochgebirgen zu finden. Neben Mikroorganismen zählen auch bestimmte Mücken dazu.
biogeographische Region, bezeichnet den Kontinent Antarktika und die umliegende Eisschicht.
Siehe auch: Höhenstufen, Vegetation und Verbreitung
Mimikry bezeichnet allgemein die Täuschung und Tarnung durch Nachahmung eines Organismus oder dessen Teile. Da eine ganze Reihe von Organismen speziell Ameisen nachahmen, wurde der Begriff Ameisenmimikry geprägt.
M. graminicola lebt sehr verborgen in allen Arten von offenen oder mit Gehölz bestandenen Habitaten (u.a. auch Gärten), sofern diese ausreichend thermophil sind. Sie treten nur in relativ kleinen Kolonien auf (meist nur 40-60 Arbeiterinnen). Die Königinnen fouragieren während der Koloniegründung. Die Nester befinden sich im Boden und unter Steinen.
Aus den Tropen und Subtropen nach Mitteleuropa eingeschleppt. Insbesondere die Ausbreitung von Fernheizungen hat die Ausbreitung sehr begünstigt. Da regelmäßig auch in Krankenhäusern auftretend, ist die Pharaoameise das potentiell gefährlichste und gesundheitsschädlichste Insekt Mitteleuropas. Die Koloniegründung erfolgt meist durch Zweignestbildung, die Königin kann aber auch in Ausnahmefällen ohne Arbeiterinnen gründen. Kleine mit Larven verschleppte Arbeitergruppen, können schon nach 16 Tagen Geschlechtstiere produzieren. M. pharaonis bildet sehr volkreiche, polygyne Kolonien mit bis zu 2000 Königinnen, die alle begattet sind. Sie sind sehr frostempfindlich (stirbt schon bei 0°C). Inzucht wurde bei dieser Art nachgewiesen.
Eine schwarzbraun gefärbte Ernteameisenart, welche Minor- bis Majorarbeiterinnen in allen Übergangsformen und große Soldaten besitzt. Sie sammeln Körner, die sie in vielen Kornkammern im Nest für die kühlere Jahreszeit lagern. Aus den Körnern wird das sogenannte "Ameisenbrot" zubereitet.