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In einer Pleometrose finden sich zwei oder mehr Königinnen für die Dauer der Gründungsphase zusammen. Mit dem schlüpfen der ersten Arbeiterinnen endet diese. Anschließend
wird zwischen Monogynie, Polygynie und dem seltenen Fall der Oligogynie unterschieden.
F. cunicularia meidet geschlossene Wälder und ist höchstens an Waldrändern und in Lichtungen, immer aber an sonnigen, trockenen Stellen zu finden. Die Erdnester dieser Art sind sehr schwer zu finden, da sie nur sehr wenige, gut versteckte Eingänge besitzen. F. cunicularia ist sehr schnell, furchtlos und angriffslustig und scheut auch nicht die Futterentwendung von z.B. F. rufa.
ausgeprägt thermophil Überwältigt und transportiert im Gegensatz zu anderen Serviformica spec. große Beutetiere in kooperierenden Gruppen; Nistet in Erdnestern, errichtet aber auch Haufen.
Verfügt über ein ausgeprägtes Sehvermögen. Bildet mit Formica fuscocinerea und Formica selysi die sog. Formica cinerea - Gruppe.
Eciton burchelli ist eine Art der großen Süd- und mittelamerikanischen Wanderameisen. Wie alle verwandten Arten baut sie keine festen Nester, sondern sog. Biwaks, die aus lebenden Arbeitern bestehen, die sich um Königin und Brut scharen.
Dinomyrmex gigas (früher Camponotus gigas) leben in der Natur in weit verzweigten Nestern d.h. sie legen Zweignester an. Dies bedeutet, dass sie auch in der Gefangenschaft diese Möglichkeit haben sollten. Nur den Wenigsten wird es aber möglich sein ihn diesen Platz auch zu geben. Da liegt genau das Problem bei Dinomyrmex gigas, sie brauchen EXTREM viel Platz auch wenn ihre Kolonien nicht so gigantisch werden. Wenn man aber den Platz und die Zeit aufbringen kann und will hat man dafür eine hoch interessante, aktive und wunderschöne Ameisenart. Aber, wie schon geschrieben, eine Haltung muss gut und sorgfältig vorbereitet sein, sonst ist es sehr schade um die Tiere.
Einen Kropf oder Sozialmagen in der Gaster hat bei den meisten Arten jede weibliche Ameise; als Sozialmagen wird aber auch das Kollektiv der Kröpfe bezeichnet. In ihm wird Nahrung gespeichert und, wenn nötig, wieder ausgewürgt, um die Königin, andere Arbeiterinnen, Männchen oder Larven zu füttern. Solche "Ameisenküsse" können auch als Ritual ausgetauscht werden. Dabei wird das Futter hochgewürgt, der anderen Ameise verabreicht, und manchmal auch von dieser wieder zurückgegeben.
Bei der Bekämpfung von Ameisen spielt der Sozialmagen eine wichtige Rolle, da über ihn verzögert wirkende Insektizide in der Ameisenkolonie verteilt und bis zur Königin getragen werden können.
Sklavenhalter, die nicht auf Hilfsameisen angewiesen sind, aber bei Gelegenheit doch Raubzüge durchführen. Beispiel: Raptiformica
Dolichoderus quadripunctatus muss wie alle anderen baumbewohnenden Arten hohe Temperaturschwankungen aushalten können, dies kann hohe Minusgrade im Winter betreffen, aber auch im Hochsommer Temperaturen von weit über 30°C, wenn die Sonne zum Beispiel ungeschützt direkt auf das Nest scheint. Arbeiter verlassen das Nest meistens erst ab einer Temperatur von um die 18°C um auf Futtersuche zu gehen.