eine Gruppe von Organismen (Taxon) hat zwar eine gemeinsame Stammform, enthält aber nicht alle Gruppen eines Monophylums, z.B. Reptilien sind paraphyletisch im Hinblick auf die Vögel, da sich letztere aus einem Seitenzweig der Dinosaurier herleiten; vgl. monophyletisch, polyphyletisch
Einträge
Sie leben oft in Bodennähe, bauen ihre Nester gerne an Steinen oder an Baumrinden. Sie benutzen ihre Larven zum Verspinnen des Nestes.
Die Koloniegröße kann sehr schnell wachsen und sie haben einen sehr großen Nahrungs- und Auslaufbedarf.
Sie weben aus Gras, Moos und anderen Materialien ein Gespinstnest, wobei mit Hilfe der Larven die Partikel zusammengewebt werden.
P. rufescens ist vollständig von ihren Hilfsameisen, wie F. fusca oder F. rufibarbis, abhängig. Sie sind nur Krieger und beteiligen sich nur selten an der Brutpflege, nie aber am Nestbau. Auch lassen sie sich von ihren Hilfsameisen füttern, die durch Fühlerschläge und Betrillern des Kopfes dazu aufgefordert werden. Der Orientierungssinn der Amazonenameise ist stark ausgeprägt. Weiterhin ist diese Kriegerin sehr aggressiv und kampflustig.
Schmerzhaft stechende Ameise, welche Kolonien bis zu 12.000 Arbeiterinnen anlegt und deren Kommunikation über verschiedene Alkane und Alkene gelenkt ist: Ein Körperüberzug aus Fetten und Kohlenwasserstoffen spielt dabei die Schlüsselrolle. Es verändert sich die Zusammensetzung dieser Schicht auf der Cuticula je nachdem, wie lange sich ein Tier im feuchten und kühlen Nestinneren oder aber an der trocken-warmen Außenluft aufgehalten hat. Kehrt ein Kundschafter gesund und mit diesem durch die Sonne verändertem "Signalcocktail" zum Nest zurück, schwärmen sofort die dort wartenden Arbeiterinnen zur Nahrungssuche aus.
Plagiolepis vindobonensis gründet selbstständig und baut ihre Nester unter Steinen oder in Steinspalten. Polygyne Kolonien können sehr volkreich werden. Ferner können sie sehr belebte Straßen zu Dauernahrungsquellen bilden. Zuerst von LOMNICKI in der Nähe von Wien entdeckt (daher der Name).
Laut Bolten handelt es sich hier um ein Junior Synonym von Plagiolepis pallescens.
Ihre Nester sind verhältnismäßig ausgedehnt und meist reich bevölkert. Bei dieser Art treten Arbeiterinnen mit stark ausgedehntem Hinterleib auf, die als "Honigtöpfe" dienen. P. pygmaea ist in ihren Bewegungen langsam, greift aber auch mit Mut und Entschlossenheit an. Wurzel- und Blattläuse werden zur Nahrungsgewinnung gemolken.
Diese kleine Art, die in vielen Farbvarianten auftritt, besitzt Soldatenkasten.
Die mutigen Kämpferinnen er jagen kleinere Insekten mit den Soldaten und zerlegen mit deren Hilfe auch größere Futterinsekten.
Diese eigentlich nicht einheimische Art kommt mittlerweile auch schon in Deutschland in Gewächshäusern u.ä. vor. Die Ameisen sind Ausbruchskünstler (können über Wasser laufen) und sollten von einem erfahrenen Halter gut gesichert gehalten werden.
Diese Art lebt in der Erde am Rand von Urwaldbäumen, läuft aber auch gerne auf Bäume, um zu jagen. Dabei laufen sie ruhig und elegant. P. clavata ist nicht sehr aggressiv und lässt sich sogar auf die Hand nehmen. Bei Neststörung können sie sich jedoch verteidigen und machen Gebrauch von ihrem Giftstachel. Ihr Name stammt daher, dass eine gestochene Person angeblich 24 Stunden lang Schmerzen hat. In Wirklichkeit ist der Schmerz nicht stärker als bei einem Bienen oder Wespenstich
Die Tiere leben ausschließlich in Bäumen, für grössere Kolonien sollten 2-3 verschiedene Nistbaeume zur Verfügung stehen, damit sie genügend Platz haben. Die adulten Ameisen benutzen ihre Larven, um mit ihrer Hilfe Blätter zusammen zu weben (die Larven scheiden einen Seidenfaden aus). Die Tiere sind sehr langbeinig, was ihnen ein fast spinnenhaftes Aussehen verleiht. O. smaragdina haben ein relativ gutes Sehvermögen und sind aktive Jäger.