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Odontomachus spec.

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Die Königin ist in der Gründungsphase sehr lebhaft. Sie gräbt kein Nest, sondern sucht aus Moos und lockeren Erdstücken Teile zusammen, mit denen sie sich eine Art Nest baut. Das ist fast immer oberirdisch zu finden, wenn nicht sogar in Bäumen. Meist in Bromilientrichtern, die mit Moos ausgekleidet sind.

Insgesamt eine sehr schlanke Ameise. Auffallend sind die um 180° aufgestellten Mandibeln, wenn sich die Tiere außerhalb des Nestes befinden.

fink2
6. März 2021 um 10:35
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Odontomachus hastatus

Odontomachus hastatus ist eine urtümliche und aggressive Ameisenart, die über einen rasanten Schnappmechanismus ihrer Kiefer verfügt. Dieser dient einerseits zum schnellen Ergreifen von Beute und zum Angreifen von Feinden, andererseits kann sich die Ameise im Notfall bis zu 40cm weit wegkatapultieren und sich somit aus dem Gefahrenbereich begeben. Allerdings wurde auch beobachtet, dass sich die Ameisen bei Neststörung gezielt dem Angreifer entgegen schleudern, um unmittelbar selbst angreifen zu können.

fink2
6. März 2021 um 09:39
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Mystrium mysticum

Diese Art wird im deutschen gerne Dracula Ameise genannt, da die adulten Tiere keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen, sondern die Larven anbeißen und etwas aussaugen. Hierbei nehmen die Larven aber keinen wirklichen Schaden.

Mystrium sind Raubtiere, die sich darauf spezialisiert haben, große Tausendfüßler zu fangen. Die langen Mandibeln scheinen so angepasst zu sein, dass sie, sich schnell bewegende Tausendfüßler greifen und an Ort und Stelle halten können. So das sie in die weicheren Bereichen zwischen ihren Körpersegmenten stechen können. Arbeiterrinnen die diese Aufgabe ausführen, müssen auch starke Unterkiefermuskeln haben. Diese Kombination mit ihren langen Unterkiefern könnte die Brutpflege beeinträchtigen.

fink2
6. März 2021 um 08:33
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Myrmicaria arachnoides

Diese Ameisenart baut, meist unter Blättern, Kartonnester, welche denen von Wespen ein wenig ähnlich sehen. Sie benötigen für den Nestbau eine hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 80%, daher sollte man im Formicarium häufig sprühen. Bei Gefahr richten sie sich hoch auf ihre langen Beine und geben am herausgestreckten Stachel ein Tröpfchen terpentinartiges Wehrsekret ab. In ihrer Bewegung sind sie auch sehr langsam und verlassen sich voll auf ihr wirksames Wehrsekret. Für den Nestbau werden Blatt und andere Substratteile in Wasser eingeweicht und dann im Nest verknetet.

fink2
6. März 2021 um 07:12
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Myrmica schencki

Jede offene, ausreichend besonnte Stelle mit niedriger Bodenvegetation kann von Myrmica schencki besiedelt werden. Sie kommt z.B. auch in trockenrasenähnlichen, stadtnahen Lebensräumen vor. Die Nestgröße bewegt sich meist zwischen 300 und 500 Tieren, höchstens aber 1000 mit 1-5 Königinnen. Diese Art ist wenig aggressiv, gegenüber anderen Ameisenarten aber sehr wehrhaft (auch gegenüber größeren Arten). Baut typischerweise Erdnester unter einer Moosschicht, aber auch unter Steinen.

fink2
5. März 2021 um 18:47
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Myrmica sabuleti

Diese Art bevorzugt trockene, steinige Gebiete mit wenig Pflanzenwuchs, wurde aber auch schon in sehr feuchten Gegenden (z.B. Mooren) gefunden. Die Nester werden mit Vorliebe unter Steinen angelegt. M. sabuleti ist nur wenig wehrhaft.

fink2
5. März 2021 um 18:00
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Myrmica rugulosa

M. rugulosa ist zwar weit verbreitet, aber nirgends häufig zu finden. Ihre Nester baut sie in sandigem oder steinigem Boden mit spärlichem Pflanzenwuchs, aber auch in Gärten, auf Wiesen und unter flachen Steinen. Auch fand man schon freie Nester im Sandboden mit Krateröffnungen.

fink2
5. März 2021 um 16:54
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Myrmica rubra

Die Rote Gartenameise ist so ziemlich überall, besonders in Gärten anzutreffen. Sie mag es feucht. Die Königinnen befinden sich im Freiland meist auch an der Nestoberfläche.

Ein Myrmica rubra Volk kann in freier Natur sehr groß werden, anscheinend wurden schon riesige Kolonien mit 600 Gynen entdeckt. Wie die meisten Ameisen werden die Königinnen dabei mehrere Jahre alt und durch die Polygynie werden gestorbene Königinnen ersetzt.

fink2
4. März 2021 um 19:41
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Myrmecocystus mimicus

Eine Honigtopfameisenart aus Nordamerika; sehr interessant ist, dass sie sich auf Sandhügel mit ihren Hinterbeinen stellen, um dem Artgleichen Angreifer gegenüber größer zu wirken ! Sie bedrohen sich in dieser Haltung mit geöffneten Mandibeln , und es wird die Lage überprüft ob der Angreifer weniger größere Tiere hat um diesen meist ohne harte Auseinandersetzungen durch die eigene übermacht der großen in die Flucht zu schlagen .


Ist der Feind zu schwach können die fremden Nester geplündert werden und Puppen sowie auch die Honigtöpfe mit in das eigene Nest zur Adoption gebracht werden .


Sie besitzen in ihrem Nest eine riesige Kammer mit Honigtöpfen (lebende Ameisen), die Vorräte für den heißen Sommer bieten und im Frühjahr gefüllt werden.

fink2
4. März 2021 um 18:24
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Myrmecocystus mexicanus

Myrmecocystus mexicanus ist die größte der in den USA und Mexiko beheimateten Honigtopfameisen.
Sie legen genau wie M. mimicus lebende Vorratsspeicher an. Dies übernimmt eine spezielle Kaste die mit einer honigähnlichen Flüssigkeit gemästet werden bis sie ca. weintraubengroß sind. Die Tiere leben in großen unterirdischen Kammern, wo die Honigtöpfe von der Decke hängen. Die lebenden Speicher dienen als Nahrungsreserve für die nahrungsknappen Zeiten.

fink2
4. März 2021 um 17:09
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